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Re: Friede mit Gott - Römer 5
von pray am 01.10.2017 17:02Oh, das würde ich mir sehr wünschen, dass ich der Führung Gottes einfach folgen kann, in dem ich Jesu' Gedanken klar wahrnehme und auch unterscheiden kann.
Wie geht denn das Jesus-/Herzensgebet??
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von nobse am 01.10.2017 16:26Liebe Burgen,
du fragst:
Durch Meditation? In der Gebetszeit?
Ja, ganz genau. Jesus Christus wird sich uns nicht dadurch offenbaren, dass er uns als Nachbar begegnet, oder als Busfahrer oder als Chef oder als Ehemann oder Ehefrau. Solche Menschen können uns sicher großartige Impulse geben, was den Glauben betrifft, aber sie sind nun mal nicht der Herr Jesus Christus.
Es ist aber so, dass Jesus und sein Vater, Gott JHWH, in uns Wohnung nehmen werden, wenn wir Jesus vertrauen und uns ihm innerlich zuwenden. Nicht umsonst wird beispielsweise in der Ostkirche das Jesus (oder das Herzens-) Gebet praktiziert und vielfach davon berichtet, dass es seine Wirkung im Herzen des betenden Menschen entfaltet. Es ist der Herr Jesus Christus selbst, der auf die Anrufung seines Namens antwortet und im Herzen lebendig wird, wenn man seinen Namen immer wieder anruft.
Hier kann dann eine echte Kommunikation mit dem Herrn stattfinden. Wir richten unsere Gedanken auf IHN, und ER sendet seine Gedanken zu uns und zwar so, dass wir sie wahrnehmen können. Auf diese Weise läßt er uns seine Führung angedeihen. Wir stehen mit ihm in einem immerwährenden Kontakt. Klar, wenn man sich im Äusseren auf etwas Anderes konzentrieren muss, ist einem die Verbindung zu Jesus nicht immer 100%ig bewusst, aber man sollte in jeder freien Minute wieder seine Aufmerksamkeit auf Jesus in uns selbst richten. Dies ist ein echter Lebensstil, der Jesus in den Mittelpunkt stellt.
Vielleicht hast du es ja ähnlich gemeint. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Verbindung zu Jesus über unser Inneres verläuft, weshalb man sehr wohl darauf achten sollte. Es ist nämlich auch so, dass wir Gott um so besser kennen lernen können, je besser wir uns selbst kennenlernen. Und das bedeutet, dass wir unsere Seele kennen lernen müssen und auf ihre Regungen achten.
Herzlichen Gruß,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von geli am 01.10.2017 14:06Ich glaube, dass es eine Mischung war aus Lüge, Halbwahrheit und auch Taktik - nämlich dass die Schlange bei Eva Zweifel säte bezüglich der Aussagen, die Gott gemacht hatte. "Hat Gott das wirklich so gesagt und auch wirklich so gemeint?"
"Ihr werdet keineswegs des Todes sterben" - auch das war ja keine direkte Lüge, denn Adam und Eva sind ja nicht sofort, sondern erst Jahrhunderte später (sichtbar) gestorben.
"Unsichtbar" gestorben ist allerdings das "Bild Gottes" in ihnen - es hat dem "Bild Adams" (1. Mose 5,3) Platz gemacht, das alle späteren Nachkommen auch trugen und tragen.
Aber das hat die Schlange wohlweislich verschwiegen, obwohl sie das ganz sicher wußte.
Das nächste Versprechen der Schlange war, dass ihnen "die Augen aufgetan" würden.
Auch das war ja keine direkte Lüge - denn sofort, nachdem sie die Frucht gegessen hatten, wurden ihnen "die Augen aufgetan", und sie erkannten, dass sie nackt waren.
So verschafften sie sie selbst Abhilfe, indem sie sich Schurze machten, um ihre Nacktheit zu verstecken - und als Gott dann im Garten umherging, fanden sie es nötig, sich vor ihm ebenfalls zu verstecken.
Und ihn dann anzulügen - bzw. die eigene Schuld auf den jeweils anderen zu schieben.
Plötzlich wurden ihnen die Augen aufgetan, und sie konnten nun die Schuld des anderen erkennen.
Ja, die Augen wurden ihnen in gewisser Hinsicht wirklich aufgetan - aber waren sie denn nun auch "wie Gott"?
Also ich denke, das war eine glatte Lüge - denn nachdem sie "gestorben" waren - also das "Bild Gottes" in ihnen zerbrochen war - war das nicht mehr möglich. Bestenfalls konnten sie noch "Götter" dieser Welt sein - oder besser: dem "Gott dieser Welt" nachfolgen.
Hier denke ich an 2. Kor. 4,4: "Den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangliums von der Herrlichkeit Christ, welcher ist das Ebenbild Gottes."
Ja, die Augen wurden ihnen aufgetan - allerdings in einem "verblendeten" und "verbogenen" Sinn, der dem der Schlange entsprach.
Wir sind erst durch die neue Geburt dazu befähigt, heilig zu sein, so wie er heilig ist, die "Wahrheit (Gottes Wahrheit, nicht die der Schlange) zu erkennen" und Gottes Kinder zu sein, von denen es heißt: "...wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein, und wir werden ihn sehen, wie er ist - 1. Joh. 3,2.
Eine direkte Lüge - das wäre viel zu plump gewesen, und Eva hätte ihn wahrscheinlich sofort durchschaut. Am besten kann man doch jemanden täuschen, wenn man nur so "ein bisschen" Lüge einstreut, ansonsten aber so nahe wie möglich bei der Wahrheit bleibt?
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von geli am 01.10.2017 13:39Ich denke mir, dass das "Murren" und das "goldene Kalb" und all diese Dinge die Folgen ihres mangelnden Vertrauens waren.
Wenn sie Gott wirklich vertraut hätten, dann wäre all das nicht nötig gewesen.
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Gottes Segen über alle Welt - Psalmen - Lieder u. Gebete
von Burgen am 01.10.2017 10:57Hallo ihr Lieben,
es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Gottes Wort so wie es da steht verstanden werden kann.
Wie es jedes nur erdenkliche Themenwelten aufnimmt, beleuchtet, nachdenkt, um-denkt.
Heute nun dieses Psalmlied, das die Welt umspannt...
67
1 Gott sei uns gnädig und segne uns,
er lasse uns sein Antlitz leuchten, - SELA -
2 dass man auf Erden erkenne deinen Weg,
unter allen Heiden dein Heil.
4 Es danken dir, Gott, die Völker,
es danken dir alle Völker.
5 Die Völker freuen sich und jauchzen,
dass du die Menschen recht richtest
und regierest die Völker auf Erden. SELA
6 Es danken dir, Gott, die Völker,
es danken dir alle Völker.
7 Das Land gibt sein Gewächs;
es segne uns Gott, unser Gott!
8 Es segne uns Gott,
und alle Welt fürchte ihn!
Alle Welt? Was mag das bedeuten? Vermutlich alle Christen, die irgendwo auf dem Erdball wohnen und Zuhause sind.
Da, wo Christen leben ist Jesus Christus auch gegenwärtig.
Ist das nicht eine tolle Wahrheit?
Burgen
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von pray am 01.10.2017 10:32Ja, stimmt!
das ist der Ansatz, der in die richtige Richtung (beim Nachdenken über diese Verse) führt. Ja so ungefähr meinte ich es auch, aber bin immer wieder an dem Wort "erkennen" hängen geblieben. Wenn man es mit "bestimmen" übersetzen kann, wie ich es ja auch verstehe, wäre alles sonnenklar, aber ich hab mal eben in den Sprachschlüssel geguckt, was das hebr. Wort bedeutet und würde sagen, es geht echt um ein Erkennen, so wie wir das Wort verstehen. Mit weiterer Ausführung zu dem Wort hebr. "jada" könnten man dann noch sagen, dass man nach dem Erkennen handelt. Ich will wirklich kein Erbsenzähler sein, würde es ja auch so übersetzen und verstehen wollen mit "bestimmen", aber so 100 Prozent davon überzeugt bin ich noch nicht. Aber im Prinzip ist uns ja klar, was mit der Annahme des Vorschlags dann passierte. Vielleicht hätte es sonst nie ein Böse neben dem Guten gegeben?
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von solana am 01.10.2017 10:24Wichtig finde ich auch, die Situation für uns zu betrachten.
Was Adam und Eva betrifft - darüber können wir nur spekulieren; wir wissen nicht, wie sie sich vor dem Sündenfall gefühlt haben und wie es gewesen wäre, wenn sie sich nicht hätten verführen lassen.
Aber wir heute sind ja in einer anderen Situation.
Wir leben schon in der Gottesferne, in die sie hinein gestossen wurden nach ihrem Ungehorsam.
Und in dieser Gottesferne ist die Erkenntnis von gut und böse quasi lebenswichtig.
Durch diese Erkenntnis haben wir die Chance, uns selbst in unserem Angewiesen-Sein auf Gott zu erkennen und uns ihm wieder unterzuordnen.
Diesmal dann aus Überzeugung, aus vollem Herzen, weil wir das auch selbst als "gut" erkennen.
Weil wir erkennen, dass wir ohne ihn nicht unserer Bestimmung gemäss leben können und so das Ziel unseres Lebens verfehlen; dass uns so der ganze Segen und die Fülle dessen entgeht, die Gott für unser Leben bestimmt hat.
So wie jemand, der nie Durst hatte, nicht weiss, wie köstlich ein Becher Wasser schmecken kann - wenn man ihn bspw nach einer anstrengenden Wanderung durch die ausgetrocknete, heisse Wüste aus einer frischen Quelle schöpft.
So wie jemand, der nie Hunger hatte, den Geschmack der schönsten Speisen irgendwann vor lauter Übersättigung gar nicht mehr zu würdigen weiss; einem Hungrigen schmeckt aber selbst die einfachste Speise köstlicher als einem Übersättigten die auqsgefallensten Spezialitäten.
Und wer nach einer starken körperlichen Anstrengung sich hinlegen und erholen kann, der erlebt eine Wohltat in seinen müden Gliedern, die niemand nachempfinden kann, der die ganze Zeit im Sessel sass und sich dann hinlegt, um sich noch mehr zu erholen ....
Wir haben so auch die Chance, diese Erfahrung zu machen: Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Zu erkennen, dass selbst in allen Widrigkeiten des Lebens, in allem, was uns "nicht gut" vorkommt, wir trotzdem "weit überwinden können und uns alles - trotzdem - zum Besten dienen muss (vgl zB Röm 8,37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. .... 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.)
Und dass wir in allem Negativen frei sein können durch den, der uns dazu befähigt: Phil 4,12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden;13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Wenn wir Gott vertrauen und alles in seine Hand legen, dann verliert das Negative seine schädigende Kraft über uns und wird von Gottes Liebe so verwandelt, dass es uns Segen bringt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 01.10.2017 09:54Monatsspruch Lukas 15,10
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Busse tut.
Losung
Hanna betete: HERR Zebaoth, wirst du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deiner Magd nicht vergessen? 1. Samuel 1,11
Er ruft das, was nicht ist, dass es sei. Römer 4,17
Evangelium Lukas 12, (13-14) 15-21
Epistel 2. Korinther 9, 6-15
Predigt Jesaja 58, 7-12 Psalm 67
Sorgt euch um nichts!
Vielmehr in allen Dingen dürft ihr alles, was euch je bedrängt,
in Gebet und Flehen vor ihn bringen, der als Vater hört, als König schenkt.
Sorget nichts!
Ihr kennt den Wundertäter!
Er weiß alles, was ihr hofft und bangt!
Der Mensch tritt vor Gott als rechter Beter, der im Bitten schon voll Freude dankt.
(Jochen Klepper)
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Beroeer am 01.10.2017 08:38
Hier kann dann nur der Kontext Aufschluß geben.
Ich fasse nochmal meine Kurzerklärung zu Deiner Frage zusammen.
Das deckt sich übrigens mit Deiner Ansicht ziemlich genau.
Wenn der Teufel die Menschen aufforderte etwas zu tun, was dazu
führen würde "wie Gott zu sein", dann muss das etwas verwerfliches sein.
Folglich ist es allein aus diesem Grund schon (es gibt noch sehr viele andere Gründe)
nur vernünftig davon auszugehen, dass sowohl
"wie Gott zu sein" als auch
"zu wissen was gut und böse ist"
ganz bestimmte "negative" Bedeutungen haben muss
Adam und Eva setzten sich über ein ausdrücklich formuliertes Gebot Gottes
hinweg und gaben damit zu erkennen, dass sie selbst und nicht
Gott (der dazu aber das alleinige Recht hat) festlegen, bestimmen würden,
was richtig und falsch ist.
Den Akt von der Frucht des Baumes zu essen könnte man demnach als
die öffentliche Unabhängigkeitserklärung (von Gott) der Menschen
ansehen
Die Aussage der Schlange "sie würden wie Gott sein, erkennen [bestimmen]
was Gut und Böse ist, war nicht gelogen.
Das war der Vorschlag, die Option eines anderen Lebensentwurfs nämlich
in Unabhängigkeit von Gott zu leben, so wie der Satan schon lebte.
Und nun erstmal diese beiden Wege vor sich zu haben, also mit oder ohne Gott
zu gehen, war nicht das Problem.
Wir sehen uns ja auch manchmal vor die Möglichkeit gestellt "Gut oder Böse" zu handeln.
Angenommen, wir finden eine Geldbörse mit "prallem" Inhalt. Wir wissen wo wir die
im Fundbüro abgeben können und dass derjenige, dem sie gehört sehr froh sein
wird - wir wissen aber auch, wenn wenn wir die behalten haben wir sofort eine Menge Geld.
Dieses Wissen macht uns nicht zu bösen, von Begierden getriebenen Menschen.
Entscheidend ist jetzt, welchen der beiden Gedankengänge wir selbst uns
erwählen zu nähren indem wir dabei verweilen, es ihnen gestatten sich in uns breit zu machen....
Denken wir in die falsche Richtung, dann entstehen Begierden, die in der Sünde münden.
Genau das wird dann sehr wahrscheinlich bei Adam und Eva passiert sein.
Die Worte: "ihr werdet nicht sterben" waren hingegen eine heftige Lüge,
denn Adam und Eva und all ihre Nachkommen, sowie auch der Anstifter
gerieten in Verdammnis - davon sehr viele sogar in ewige Verdammnis
und werden früher oder später sterben.
LG
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Burgen am 01.10.2017 00:34Der Teufel überhob sich gegen Gott. Stolz wird als Wurzel genannt.
Genannt wird auch, dass er neidisch auf den Menschen war.
Immer wenn er den Menschen schaute, sah und sieht er das Ebenbild Gottes.
Aus dem Grunde wollte und will er über Menschen herrschen, sie in sei e Gewalt bringen.
Er setzt alles daran zu vernichten.
Wie gut, dass wir nicht in die unsichtbare Welt blicken können.
Allein durch Jesus, seinen Namen, sind wir geschützt.
Burgen


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