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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von Burgen am 23.09.2017 14:56

@nennmichdu

Frage 
Wo steht denn, dass der Baum des Lebens Heilung schenkt?

Ich verstehe dieses im Garten Eden so, dass sie in Ewigkeit sündigen würden, immer und ewig, unendlich.

Niemals die wunderschöne heile Beziehung mit ihrem Schöpfer würden haben können.

Auf der anderen Seite, würde Gott die Sünde der Menschen niemals dulden können.

Erst nachdem all das alte vergangen und alles neu geworden ist, dienen die Blätter der Bäume auf dem Weg nach Jerusalem

der Heilung der Völker. Lt Offenbarung des Johannes, das was er geschaut hatte. 

Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von nennmichdu am 23.09.2017 14:23

Hallo Burgen,



Gott teste ihren Gehorsam seinem Wort gegenüber. Genau wie er es bei Abraham tat, oder auch bei Mose.


Das kannst du nicht vergleichen. Abraham und Mose waren Gott gehorsam aus Glauben heraus. Sie hatten eine Verheißung und taten dann Gottes Willen in der Zuversicht das Gott sie in ihrem Gehorsam dann belohnen würde.


Adam und Eva dagegen lebten noch im Schauen. Sie sahen Gott. Hatten direkten Umgang mit ihm. Und hatten lediglich den Hinweis: Von diesem Baum esst nicht - denn die Erkenntnis (vom Bösen - die Identifikation mit dem Satan) - führt zum Tode.

Aus welchen Grund oder aus welchem Vermögen nun hätten sie Gehorsam sein können?

Wenn doch ihre Begierden sie dazu trieben und verleiteten von der Frucht des Baumes der Erkenntnis zu essen?


Bei Adam und Mose und allen anderen Glaubenshelden/vätern ging es auch nicht darum, ob sie nun ein Gebot Gottes einhielten. Es ging darum, ob sie Gott das zutrauten, was er verhieß. Ob sie den Weg gehen würden, den Gott ihnen nahelegte. 
Und hier war es ihr Glaube - der eigentlich auch schon wieder ein Geschenk von Gott ist - wie es uns das neue Testament lehrt -  der ihnen dazu verhalf, sich auf Gott einzulassen.

Was verhalf Adam und Eva dazu, Gott Gehorsam zu sein?



Und auch bei uns, denn wir jetzt lebenden sind keinesfalls anders als die früheren lebenden Menschen.


Naja - durch Jesus Christus bin ich als Kind Gottes schon in eine andere Lage versetzt als damals Adam und Eva vor dem Sündenfall. Aber alle Menschen zeichnet es aus, das sie diese gegen Gottes Gebote streitenden Begierden haben. Die wir dann aber nur dort im Tode halten können, wo wir durch den heiligen Geist dazu in die Lage versetzt werden.


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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 23.09.2017 14:09

Da war mal einer wieder schreibfreudig...


Beroeer,


das wie bei wie einer von uns Gott gemeint ist, denke ich auch. Die Engel waren bei der Schöpfung dabei steht in Hiob. Durch Jesus ist alles geschaffen worden. Das die Engel dann wissen wie Gott ist - das er gut ist - denke ich auch. Verdienen folglich eine ganz andere Strafe wo sie abgefallen sind von Gott.

Das nun Gott nicht will, das der Mensch weiß was gut und böse ist ist Quatsch.

Im neuen Testament wird dann auch gesagt:


Hebr 5,14 die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.

Natürlich soll und muss der Mensch darin mündig werden, zu erkennen was gut und böse ist. Das hebt ihn dann auf eine ähnliche Stufe zu Gott: Die Gott dann auch feststellt:

Siehe, er ist geworden wie einer von uns...


Nur das Adam in dem Zustand des Sünders, des Menschens der sein eigenens Leben nun führen will, sein eigener Gott nun sein will und dadurch dem Tode geweiht ist nicht darin auch noch Heilung durch den Baum des Lebens erfährt, das wollte Gott verhindern

Aus Liebe zu dem Menschen. Den er nicht für ewig in seinen Sünden belassen wollte. Der in Jesus dann erst Vergebung seiner Sündern erfahren musste, um dann ewig als Gott wohlgefälliges Kind bei Gott leben zu können.


Thomas

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 23.09.2017 13:57

Hallo Beroeer,


nun auch hier nocheinmal eine Antwort von mir:


Ich erkenne keinerlei Unterschied in der Fähigkeit es sich zu erwählen Gott gegenüber gehorsam oder ungehorsam zu sein wenn ich mir gottergebene Menschen in der alten Zeit (z.B. Hebräer 11) und in der frühchristlichen Zeit im Bibelbericht anschaue. Die waren gehorsam - aber sie sündigten auch.


In Hebräer 11 wird u.a. Abraham herausgegriffen, der durch Glauben Gehorsam war. Glaube ist also die Voraussetzung für einen Gehorsam. Das feste Vertrauen und die Zuversicht, das Gott das, was er verheißt auch tun wird - wenn ich hier in seinem Willen handele und lebe - ihm gehorsam bin.

Diesen Glauben hatten Adam und Eva aber noch nicht. Sie lebten nicht im Glauben. Sie lebten im Schauen. Von all dem, was Gott ihnen gegeben hatte.


Das wir dann auch als Christen in Übertretungen fallen ist das eine. Das wir aber nun die Möglichkeit haben auch Nein zu sagen zur Versuchung. Zu den Begierden des alten Adams in uns, den wir im Tode halten können - dort wo wir durch den heiligen Geist wandeln - ist das andere.

Das konnten Adam und Eva aber ---wie wir in der Bibel lesen - nun nicht.


Weil Adam und Eva diesen Status durch die Sünde verloren.


Den Status der Kindschaft Gottes haben wir nur durch den heiligen Geist. Haben wir nur durch Jesus Christus selbst.
Und Jesus Christus kommt nur dort in das Leben eines Menschens, wo dieser getauft (sein alter Adam in den Tod gegeben) ist.

Der alte Adam - der aus Eden - zeichnet sich nun durch die fleischlichen Begierden ab (Augenlust, Fleischeslust, Stolz). Die gegen den Geist - gegen Gott - streiten.

Und nur wo können sie streiten? Wo es ein Gebot gibt: Du sollst/wirst davon nicht essen(können).

Ist alles erlaubt, gibt es auch keine Angriffsfläche für unsere Begierden. Etwas zu tun, was Gott ausdrücklich nicht für gut heißt.



Der Erlöser erlöst nicht die, die willentlich sündigen.


Das wir in Sünde fallen ist eine Folge unserer Begierden. Denen wir - ohne den Geist Gottes zu haben - hilflos ausgeliefert sind. Hätten Adam und Eva den Geist Gottes gehabt - aus Gott heraus gelebt -- hätten sie auch Gottes Gebot befolgt.


Der absolute Knackpunkt ist der freie Wille der vernunftbegabten Geschöpfe.


Les mal Luthers Schrift "Vom unfreien Willen" - auch wenn du Katholik bist. Kann ich sehr empfehlen. Freiheit erweist sich dann immer dort, wo ich mich gegen eine Versuchung oder Verführung entscheide. Etwas nicht tun zu müssen. Wonach mich so sehnlichst verlangt.

Bei Adam und Eva hingegen ist keine Freiheit des Willens erkennbar.



Sprüche 8,31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern

 --- an den Menschenkinder wird nach der Elberfelder auch genauer übersetzt: o. und meine Wonne war es, bei den Menschenkindern zu sein



(Gute Nachricht Fn) : "Vielleicht wird damit hingedeutet auf eine »paradiesische« Urzeit, in der die Menschen noch willig den Weisungen Gottes folgten und seiner Weisheit Freude machten".


Bitte höre auf zu spekulieren. Diese Hinweise und Stellen gibt es nicht in der Bibel.


Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von Burgen am 23.09.2017 13:39

@nennmichdu 

Gott teste ihren Gehorsam seinem Wort gegenüber. Genau wie er es bei Abraham tat,
oder auch bei Mose.
Und auch bei uns, denn wir jetzt lebenden sind keinesfalls anders als die früheren lebenden Menschen.

@alle

Das was durch den Ungehorsam geschah, nämlich die ganzen Jahrtausende, hätte nicht sein müssen.

Ich frage mich gerade, wie es sein wird, wenn Jesus die Tausend Jahre auf der Erde regiert, denn das ist durchaus
vergleichbar mit dem Garten Eden.  

Jeder, der Jesus Christus seinen Herrn und Heiland kennen lernen durfte/darf, ist wirklich ein gesegneter Mensch.
Ein geliebtes Gotteskind. Könnt ihr bei euch selbst noch den Unterschied vorher/jetzt ins Gedächtnis holen?

Wenn die Rettung lange her ist, mag es nur noch verschwommen sein.
Jedoch, der alte Adam in uns versucht immer mal wieder hervorzukommen ...

Burgen  

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von nennmichdu am 23.09.2017 13:30

Hallo Beroeer,



Deine Auslegung, bedingt von GOTT GESCHAFFENE Opfer. Adam und Eva - und auch Satan würden in eine VON GOTT GESTELLTE Falle laufen.


Nein - Adam und Eva HABEN die Erfahrung gemacht, was es heißt seinen Begierden ausgeliefert zu sein. Dort wo sie ihr eigener Gott sein wollten.

Die Menschen haben und sollten dann schon die Erfahrung von Gut und Böse machen. Wie kann jemand sonst das Gute Gut nennen, wenn er keinen Vergleich hat. Der Mensch ist hier erst in eine Mündigkeit gelangt - darin geworden wie Gott selbst - zu unterscheiden zwischen Gut und Böse.

Von den Engel heißt es dann, das manche ihre himmlische Behausung (freiwillig) verlassen hatten um (1. Mose 6, 4 und Judas 6+7) und taten was in den Augen Gottes Böse war. Satan hat seinen Abfall von Gott, als ehemaliger Lichtengel (Luzifer) darin vollzogen, das er Eva verführte seine (stolze) Haltung einzunehmen - doch ihr eigener Gott sein zu wollen.

Anders nun als die Menschen trifft die Engel, die von Gott abgefallen sind ein viel härteres Urteil, das sie keine Gnade oder Vergebung erwarten können, wie die Menschen. Da sie aus der direkten Gegenwart Gottes kamen und über Gott komplett im Bilde waren. Die Menschen sollten Gott ja dann erst mehr und mehr kennenlernen.


Deine Auslegung schließt weiter den erschreckenden Gedanken ein, dass SÜNDE VON GOTT ERDACHT/gewollt ist sowie auch die Folgen:


Das der Mensch sich erst von Gott trennt (in Sünde fällt) um dann wieder durch den Glauben Vergebung zu erfahren ist so von Gott ausgedacht.
Oder meinst du, das der Teufel hier soviel Macht hat, als das er einfach in Gottes Plan reingefunkt hat. Und etwas zerstört hat, was Gott ihm nicht erlaubt hat, zu zerstören?



Die ersten Sünder mussten unendliches Leid selber ertragen, sahen wie sie nur dies weitervererben konnten,


An anderer Stelle heißt es von Gott bezüglich den Heiden und den Juden:


Röm 11,32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Aus der Tiefe unseres Sündersasein dann zu Gott zu finden ist Gottes Plan für diejenigen Menschen, die er sich zu seinen Kindern erwählt hat.


Das alles ist natürlich in hohem Maße widersprüchlich zu einem Gott der Aufrichtigkeit, der Liebe und Barmherzigkeit.


Gerade Barmherzigkeit und Liebe erweist Gott den Sündern doch im allergrößten Maße ..--   Insofern ist es nicht widersprüchlich. Wenn es keine Sünde gäbe - wie sollte der Mensch dann Gottes Liebe und Gnade und Größe begreifen? Wenn es auch heißt, wem wenig vergeben der liebt wenig. Und wem gar nichts zu vergeben ist? Kann der überhaupt lieben?


Lk 7,47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.


Römer 5:19 Ungehorsam Diesen Begriff ignorierst Du weitgehend.


Nein - das tue ich nicht. Natürlich waren Adam und Eva Gott ungehorsam. Sie wollten nicht mehr zu Gott gehören. Wollten sich selbst gehören. Kamen dadurch in den Machtbereich - in den Gehorsam - der Schlange, des Teufels.



1.Mose 3,17 Gebot/ Verbot, taucht in Deinen Erklärungen in Anführungszeichen auf Hierfür findet sich in Deiner Auslegung kein anderer einzelner Begriff.


Gebote - oder auch das Gesetz vom Berg Sinai was Mose empfing - zeigen dem Menschen auf, was gut für ihn ist. Und worin er dann - wenn er hier nicht folgsam - gehorsam ist, schuldig wird. Sich als Sünder erkennt. Das ist ein Sinn von Geboten/Gesetzen. Sich als Sünder zu erkennen.


Röm 3,20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.



Du stützt dich dann auf eine Interlinear Übersetzung (Hebräisch- Deutsch) um weg vom "darfst du nicht" zum "wirst Du nicht" zu kommen. Das wäre ein riesen Unterschied das komplette Gegenteil: Vom Verbot zur Bestimmung.


Keine Bestimmung - du wirst nicht... heißt nicht: du wirst dieses nicht tun - 
"Du wirst nicht" bedeutet, das der Mensch davon nicht essen kann ohne zu sterben. Davon sich nicht sättigen kann.
Also Gott teilt hier schon ganz deutlich eine Warnung an den Menschen aus. Auch wenn er es nicht ausdrücklich verboten hat - hat er doch gesagt: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen.


Erstens: In der englisch hebräischen Interlinear http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Hebrew_Index.htm lautet der Text klar "sollst du" bzw. "sollst du nicht"


Das Thema hatten wir nun schon ausgiebig hier diskutiert und auch andere Leser konnten mir darin Recht geben, das es tatsächlich heißt: Du Wirst nicht.

Aber wir müssen hier dann weiter schauen, warum es nur so heißen kann. Was es beinhaltet.



Die erste Bedeutung von Sünde ist allerdings "Zielverfehlung". Was war denn das Ziel? Wer hat es gesetzt? Das Ziel war das GEBOT Gottes NICHT von der Frucht des Baumes zu Essen.


Nein - sonst wüßten Adam und Eva und ihre Nachkommen bis heute nicht zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Das Ziel von Gott ist es dann, im mündigen Menschen - der weiß was Gut und Böse bedeutet - sich Kinder zu schaffen. Und diese Kinder kommen nun mal aus dem gefallenen sündigen Zustand. Durch die Wiedergeburt/Bekehrung.

Adam und Eva vor dem Sündenfall waren noch nicht das, was Gott sich letztendlich durch Jesus uns dann vor Augen gestellt hat.


Römer 5:16 Schuld In Bezug auf diesen Begriff willst Du nicht anerkennen, dass ein jeder Sünder, auch Adam und Eva, immer auch schuldig ist


Ein ganz wichtiger Punkt. Adam und Eva gehorchten der Schlange mehr als Gott. Aber von Schuld wird an dieser Stelle noch nicht gesprochen.


So wie der Zustand eines in die Trennung von Gott hineingeborenen Babies - als Sünder - noch nicht automatisch eine Schuld beinhaltet. Als ob Babies sich an Gottes Geboten schuldig machen könnten.

Die entsteht, bzw. folgt dann erst durch den Zustand der Trennung von Gott. In der Bibel erstmalig bei Kain dann. Der seinen Bruder Abel umbrachte.



Lukas 11,4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. Zu sündigen und schuldig zu sein wird hier eindeutig gleichgesetzt.



Zu sündigen und schuldig sein ja. Aber zu sündigen ist erst eine Folge des Menschen, der von Gott getrennt ist. Der ein Sünder ist. Das bitte ich zu unterscheiden. Aus dem Zustand des Getrenntseins von Gott bleibt es dann nicht aus, anderen Menschen gegenüber schuldig zu werden.



Deiner Auslegung nach ist das was über Adam und Eva und die ganze menschliche Gesellschaft kam keine Strafe, sondern lediglich eine Abfolge von Ereignissen (Ursache Auswirkung)


Es ist ein Fluch. Und ein Fluch ist genau das, das jemand die Folgen seines Tuns am eigenen Leibe erfährt.

Ein Segen Gottes, oder die Gnadenerweise Gottes erweisen sich dann darin, das wir nicht die Folgen unserer Übertretungen erfahren. Nicht an den Folgen von Sünden sterben müssen - in Jesus dann ewiges Leben haben.


Thomas

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von nennmichdu am 23.09.2017 12:27

Hallo Cleopatra,



Lieber nennmichdu- um deine Gedanken also richtig zu verstehen- wo siehst du dann die Sünde...? Wenn es kein Verbot gab, konnte Adam ja auch nicht ungehorsam gewesen sein, dann wäre aber auch nicht die Sünde in die Welt gekommen, oder? Also, wo hat Adam gesündigt, weshalb er so hart bestraft wurde (in Zukunft mit Mühe arbeiten, raus aus dem Paradies, sterblich sein, Frau bekommt Wehen- das sind für mich echt heftige Strafen)



Die Sünde - oder die Trennung von Gott - geschah dadurch, das Adam und Eva der Schlange mehr glaubten als Gott. Das sie im erweckten Misstrauen auf Gott, als ob der ihnen etwas vorenthalten wollte, nun selbst ihr eigener Gott sein wollten.

Gott hatte doch ausdrücklich erlaubt, "Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr essen.."
Die Schlange greift geschickt dieses auf als einleitend nocheinmal darauf hinweist: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?

Und nun kommt nicht - wie man annehmen könnte - eine Ausnahmeregelung (alle - nur nicht der eine Baum....) sondern Gott weißt darauf hin:

Wenn ihr von allen Bäumen esst, dann sollt ihr wissen, das der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse euch nicht sättigen wird, sondern zum Tode führt.


Im Neuen Testament heißt es dann doch auch:


1Kor 6,12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.

Gibt es also überhaupt Verbote? Wenn Gott doch in Eden wusste, das Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis essen würden?
Was macht es für einen Sinn, ein Verbot aufzustellen, von dem Gott weiß, das Adam und Eva es nicht halten werden und nicht halten können.

Ich hatte schon darauf hingewiesen, das wir nur durch und in Jesus Christus in die Lage versetzt werden, dann so zu leben, wie Gott es gefällt.

Waren Adam und Eva schon in Christus? Hatten sie schon den heiligen Geist - der sie zu Überwindern nicht nur hätte machen können, sondern gemacht hätte?

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von nennmichdu am 23.09.2017 12:16

Hallo Greg,



Diese Aussage ist falsch. Wir werden niemals sein wie Gott. Gott, der Dreieinige, ist einzig und allein Gott. Wir sind Menschen. Wir werden auch niemals wissen, was gut und böse ist. Klar, in einem beschränkten Maßen wissen wir das schon. Aber niemals in einem Göttlichen Massstab.


Ihr werdet sein wie Gott, wissen was gut und böse ist...

Bedeutet ja nicht, genau so zu sein wie Gott, sondern nur ihm darin ähnlich sein, hier einen Unterschied zwischen gut und böse zu kennen.

Und das der Mensch dann dieses Unterscheidungsvermögen und diese Kenntnis besaß, bestätigt Gott ja dann:


1Mo 3,22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!


Hebr 5,14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.

Kinder müssen dies erst lernen zu unterscheiden.

Jesaja 7

15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.


Und wenn es um das Wissen -- oder vielmehr Erkennen von Gut und Böse geht, dann ERKANNTEN Adam und Eva das Böse in der Identifikation mit den Gedanken der Schlange. So wie wir Gut darin erkennen, das wir Gott erkennen -- kennen.

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angel121

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Re: Den Feind segnen....was passiert dann?

von angel121 am 23.09.2017 10:45

@Cleopatra
Ja, einfach und klar ausgedrückt. Und in uns, unserem Geist wirken sich die unterschiedlichen Reaktionen auch dementsprechend gottlos oder gottgefällig aus.

Jesus erwähnt ja deshalb, dass nichts was in den Menschen hineingeht ihn unrein -sündig- machen kann, sondern was aus ihm herauskommt,

Matthäus 15.11 Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen.

Deshalb lehrt auch Paulus, Verfolger statt zu verfluchen sie zu segnen.  Ansonsten läuft man ja Gefahr auch teuflisch zu reagieren.

Segnet, die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht. Römer 12.14

Gott kann ja auch am Verhalten/Reden von uns und unseren Mitmenschen erkennen, ob guter oder böser Mensch.

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz. Matthäus 12.35

Und hier wieder die Warnung von Paulus der sich früher vom Bösen überwinden liess und die Guten gar verfolgte, überantwortete. Welch wunderbare Bekehrung eines einstigen Pharisäers und eifrigen Verfolger der Anhänger Jesus Christus und seinen heilsfördernden Lehren, die ihm sein Vater aufgetragen hat zur Erkenntnis zu geben.
Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12.21

Denn am Jüngsten Gericht gilt u.a.laut Jesus
Ich sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben. Matthäus 12.36

Und dazu gehört doch sicher das Fluchen, gedachte oder ausgesprochene Verwünschungen. Gott hört nicht nur unsere Worte sondern sieht auch in unser Herz und unseren Geist.

gby angel121

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Beroeer

68, Männlich

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Beiträge: 270

Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall

von Beroeer am 23.09.2017 09:40

Danke Burgen für Deine Textbelege.


Hallo Thomas,

 

Deine Auslegung, bedingt von GOTT GESCHAFFENE Opfer.
Adam und Eva - und auch Satan würden in eine VON GOTT GESTELLTE Falle laufen.
Die Schlange wollte im Prinzip nur den Mensch zum Misstrauen und Abfall von Gott bewegen. .....
(da sie in ihrem -bösem- Wesen nicht anders konnte, als nur so sich zu verhalten)
Nebenfrage: Wie ist das dann eigentlich mit den Engeln des Teufels?
Das könnte ja lt. Offenbarung 12,3, 7/ Hiob 387 eine beträchtliche Zahl sein.
Denkst Du wirklich dass Satan incl viele Engel (!!!), genauso, wie Adam und Eva
so geschaffen wurden dass sie nur böse handeln konnten?

Deine Auslegung schließt weiter den erschreckenden Gedanken ein, dass
SÜNDE VON GOTT ERDACHT/gewollt ist sowie auch die Folgen:

Die ersten Sünder mussten unendliches Leid selber ertragen, sahen wie
sie nur dies weitervererben konnten, wodurch schließlich ein ganzer
Planet überzogen wurde oder anders formuliert in
GOTTGEWOLLTE VERDAMMNIS geriet.

Das alles ist natürlich in hohem Maße widersprüchlich zu einem Gott
der Aufrichtigkeit, der Liebe und Barmherzigkeit.
Deshalb muss das ganze irgendwie entschärft, abgemildert werden?


Daher hier nochmal die Wörter und Begriffe, die die Bibel in Verbindung mit der
Sünde Adams genauso gebraucht, deren Bedeutung, so wie sie in der Bibel an
anderer Stelle als Auslegung vorgibt, du selbige aber "umgehst", Nebenbedeutungen
von Begriffen hervorhebst, oder Wortbedeutungen förmlich zerreibst,
mit anderen Bedeutungen versiehst um andere Zusammenhänge darzustellen.

Sie stehen alle im Kontext einer Verbotenen Handlung die geahndet wird.
Gebot / Verbot / Sünde / Ungehorsam / Übertretung / Schuld

 

Römer 5:19 Ungehorsam Diesen Begriff ignorierst Du weitgehend.


1.Mose 3,17 Gebot/ Verbot, taucht in Deinen Erklärungen in Anführungszeichen auf
Hierfür findet sich in Deiner Auslegung kein anderer einzelner Begriff.

Du stützt dich dann auf eine Interlinear Übersetzung (Hebräisch- Deutsch) um
weg vom "darfst du nicht" zum "wirst Du nicht" zu kommen.
Das wäre ein riesen Unterschied das komplette Gegenteil:
Vom Verbot zur Bestimmung.
Gestützt darauf legst Du weiter phantasievoll aus:
Sprich, diese Frucht vom Baum der Erkenntnis wird dich nicht sättigen können.
Ja ganz im Gegenteil wirst du hier in deinen Begierden schier unersättlich werden. Satt werden und satt bleiben können wir dann nur vom Baum des Lebens - von Jesus selbst.

Erstens:
In der englisch hebräischen Interlinear
http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Hebrew_Index.htm
lautet der Text klar "sollst du" bzw. "sollst du nicht"

Zweitens:
Diese Übersetzungen - so hilfreich sie sein können - haben zwei Fallgruben.
Sie enthalten nicht alle Bedeutungsmöglichkeiten von Wörtern/Passagen und
sie produzieren erstmal einen "Worter Haufen".
Und jetzt kommt die schwierige Arbeit des Übersetzers:
Die genaue Bedeutung eines Wortes / in einen genauen Text unter Berücksichtigung
des Kontextes heraus herzustellen.

Sämtliche Übersetzungen deren ich habhaft werden kann, übersetzen
"sollst du nicht essen" oder in 1.Mose 3:17 heißt es teilweise sogar
"verboten" habe zu essen oder "ausdrücklich verboten habe".


Römer 5:14 Übertretung Du lässt ausser acht, dass die Bibel Adam Sünde
"Übertretung" nennt.
Adam war Übertreter eines Gebotes!


Römer 5:12 Sünde In Verbindung mit diesem Begriff hebst Du die Trennung von Gott hervor.
Das stimmt zwar als unmittelbare Folge der Sünde schon.
Die erste Bedeutung von Sünde ist allerdings "Zielverfehlung".
Was war denn das Ziel? Wer hat es gesetzt?
Das Ziel war das GEBOT Gottes NICHT von der Frucht des Baumes zu Essen.
Adam und Eva werden als Sünder, Übertreter und Ungehorsame bezeichnet.
Dies stützt glasklar, dass Adam und Eva etwas VERBOTENES taten,
nicht etwas erforderliches. Das hatte die Trennung zur Folge.


Römer 5:16 Schuld In Bezug auf diesen Begriff willst Du nicht anerkennen, dass ein jeder Sünder,
auch Adam und Eva, immer auch schuldig ist, mindestens Gott immer den Gehorsam schuldet.
Nur zwei Texte bei denen Du (auch) das Wort Gottes außer Kraft setzt:
Lukas 11,4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird.
Zu sündigen und schuldig zu sein wird hier eindeutig gleichgesetzt.
Hier wird auch direkt die Schuld Adams festgestellt:
Römer 5,16 (Gute Nachricht) 16 Dieses Gnadengeschenk und das Gericht über die Schuld des einen
sind überhaupt nicht vergleichbar. Das Gericht hat es mit der Verfehlung eines Einzigen zu tun
und führt zur Verurteilung. Die Gnade hat es mit einer Unzahl von Verfehlungen zu tun
und führt zur Gerechtsprechung

Auch sagst Du Trennung mit ihren fürchterlichen Folgen sei auch nicht als Strafe zu Bezeichnen.
Ich kann es verstehen, denn jemanden der "nicht anders kann als seinen Begierden zu folgen"
zu bestrafen ist eigentlich nicht zu toppen. Also zerreibst du den Begriff "Strafe" theologisch.
Das kommt raus:
Gott zeigt nur die (unweigerlichen) Konsequenzen auf
Gott spricht es aus: SIEHE... das ist eine wertneutrale Feststellung, die keinen Hinweis darauf zulässt,
ob es Gott (und die Engel) lieber anders gesehen hätten...
Deiner Auslegung nach ist das was über Adam und Eva und die ganze menschliche
Gesellschaft kam keine Strafe, sondern lediglich eine Abfolge von Ereignissen (Ursache Auswirkung)

Die Bibel stellt anderes fest.
Römer 5,16 (Luther) ... Denn das Urteil hat von dem Einen her zur Verdammnis geführt...
Sie benennt die fürchterlichen Folgen der Sünde VERDAMMNIS als Folge eines URTEILS
(da gibt es nur Freispruch oder Strafe!!)

Bitte bleiben wir doch bei dem was die Bibel so klar sagt!

Beroeer

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2017 09:43.
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