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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von geli am 25.09.2017 12:57Genau - es ist eine Erklärung, warum unser Zustand so ist wie er ist. Aber da Gott uns ja einen Ausweg anbietet, haben wir keine Entschuldigung dafür, wenn wir auf dem alten Weg bleiben.
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 25.09.2017 11:12Losung
Sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade.
Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude. Psalm30,6
Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es. Eph 2,8
Philipper 4, 8-14
Lukas 13, 6-9
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Burgen am 25.09.2017 11:02Liebe Solana
unten sprichst du davon, dass der Mensch so schwach Fleisch gemacht wurde.
Das stimmt natürlich, dennoch die Erfahrung des Menschen scheint zu sein, dass das Fleisch "ganz dolle" stark ist.
Vielleicht können wir ein bisschen herausarbeiten,
was es bedeutet, wie es aussieht oder,
wenn der Geist, das Leben Gottes, im Menschen zur Seite geschoben. ist.
Also so, der Geist Gottes gedämpft oder gar nicht da - gegenüber dem, dass der Geist 'regiert' das Denken und
die Handlungen bestimmt ?
Für etliche Menschen ist dies ja ein fast täglicher Kampf bzw. Auseinandersetzung.
So ein bisschen ist es wohl so, wie Jesus im Gleichnis von den vier Acker beschreibt.
Dornen, Unkraut, evtl. Wankelmut, und gute Frucht.
Verstehst du/versteht ihr wie ich es meine?
Gruß
Burgen
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von solana am 25.09.2017 09:57Ich glaube vielmehr, dass jeder Mensch vor langer Zeit aus eigener Verantwortung von Gott abgefallen ist. Und die gefallenen Menschen wurden dann in Folge teilweise zu Werkzeugen der Dunkelmächte, was zu weiterer Abwendung von Gott führte.
Ja, Nobse, wir können unser persönliches Schuldig-werden vor Gott nicht Adam anlasten; Adams Sünde kann keine Entschuldigung dafür sein, dass wir halt nun mal nicht anders können, als zu sündigen ....
Adams und Evas Sünde ist vielmehr die Erklärung dafür, warum wir so viel in uns haben, das uns von Gott wegstreben lassen will ....was es uns schwer macht, Gott zu gehorchen.
Paulus beschreibt das ja schön in Röm 7:
Röm 7, Denn ich wüsste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2. Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!« 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden jeder Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. 9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, 10 ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war. 11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot. 12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. 13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf dass sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, auf dass die Sünde über alle Maßen sündig werde durchs Gebot. 14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.
Diese "Unfreiheit" des menschlichen Willens, der es nicht schafft, sich einfach über das zu erheben, was er als Sünde erkannt hat - in seiner Erkenntnis des Guten und Bösen - und dann einfach spontan und mit Freude das Richtige zu tun, weil er erkannt hat, dass Gottes Wille das Beste für unser Leben ist ...... dieses "Fleisch", das dem Geist und dem Wunsch, Gottes Willen zu tun, widerstrebt (vgl zB: Gal 5,17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.) - das ist das, was wir von Adam und Eva "geerbt" haben.
Wie wir nun damit umgehen, auch mit unserer persönlichen Schuld umgehen, in die wir dadurch geraten und was wir aus dieser Situation machen usw - das alles liegt in unserer Verantwortung.
Diese Verantwortung können wir nicht auf Adam abwälzen und sagen: "Nun, ich konnte halt nicht anders, das ist halt meine ererbte sündige Natur ...."
Und diese Verantwortung können wir auch nicht auf unseren Schöpfer abwälzen und sagen: "Warum hast du mir denn so ein schwaches Fleisch gegeben?"
Röm 9, 20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht?
und Vers 19 Nun sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen?
Die Sünde Adams ist eine Erklärung für unser Gott widerstrebendes Fleisch und die Schwachheit unseres Willens dem gegenüber - trotz erkenntnis des Guten.
Keine bequeme Entschuldigung oder Ausrede ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Bibelklar
von Pal am 25.09.2017 06:27Liebe Geli!
Bei meiner Aussage, das sich Gottes Liebe zu dem zuvor unschuldigen Luzifer, im Himmel, in dem Moment veränderte, als er sündigte, ist mE nicht korrekt.
Oder meinst du, das der allwissende Schöpfer eines Tages überrascht war, das sich ein Engel des Lichts derart böse in einen Teufel verwandelte?
Wie würde sich das mit SEINEM zeitlosen Allwissen vereinbaren?
lG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 24.09.2017 19:12Der Denkfehler bezüglich der Endzeit - mir ist nicht ganz klar, was Du damit meinst?
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von geli am 24.09.2017 18:33Lies einmal 1. Mose 1,27:
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie als Mann und Frau.
Und im Vergleich dazu 1. Mose 5,3:
Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set.
Hier sieht man, dass mit den Menschen eine Veränderung stattgefunden hat: Vom "Bilde Gottes" zum "Bilde Adams".
Das "Bild Gottes" ist durch den Ungehorsam Adams und Evas gestorben, zerbrochen. Es existiert nicht mehr.
Im Gegenzug kam ein neues "Bild" in Adam und auch seine Nachkommen hinein - das ist genau das, was Paulus in 1. Kor. 15,22 beschreibt:
"Denn wie sie in Adam alle sterben (müssen), so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden."
Das "Bild Adams", das nun alle folgenden Generationen trugen und tragen, ist nicht lebensfähig - was das ewige Leben betrifft.
Ursache des zerbrochenen Bildes Gottes war die Sünde - und genau diese Ursache konnte nur durch Jesus beseitigt werden, indem er stellvertretend für uns starb. Denn der Lohn der Sünde ist und war von Anfang an der Tod.
Erst dadurch, dass Jesus die Sünde und damit auch den Tod besiegt hat, können wir (wieder) zu "neuen Kreaturen" werden - die neue Kreatur, zu der uns Christus macht, trägt (wieder) das Bild Gottes in sich und hat deshalb die Verheißung des ewigen Lebens.
Es spricht also einiges gegen Deine Behauptungen, die Du aufstellst.
Vielleicht liest Du auch einmal Jes. 53,3 ff:
Aber er (Jesus) ist um unserer Missetaten willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Jesus hat von sich selbst gesagt: Matth. 11,5/Jes. 61,1:
Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangen die Freiheit, und den Gebunden, dass sie frei und ledig sein sollen.
..."den Gefangenen die Freiheit - was bedeutet das? - Paulus drückt es in Rö. 8,2 so aus:
Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich (uns) frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes (unter das wir seit der Sünde Adams alle verkauft waren).
Angel, ich denke, das, was Du behauptest, läßt sich mit der Bibel nicht belegen!
LG, geli
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von nobse am 24.09.2017 16:55Hallo Angel,
Ich glaube auch nicht, dass die Greueltaten, die hier in unserer Welt geschehen, auf das Konto von Adam gehen.
Ich glaube vielmehr, dass jeder Mensch vor langer Zeit aus eigener Verantwortung von Gott abgefallen ist. Und die gefallenen Menschen wurden dann in Folge teilweise zu Werkzeugen der Dunkelmächte, was zu weiterer Abwendung von Gott führte.
Das, was wir heute erleben, ist das Resultat des Sündenfalls aller Menschen. Jesus ist gekommen, um uns den Rückweg zu Gott, dem Vater, wieder frei zu machen. Und selbstverständlich hat jeder Mensch diesen Weg selbst zu gehen. Gott zwingt niemanden. Aber die Möglichkeit besteht und etliche Menschen haben den Weg gewählt, der Jesus Christus ist, und es werden immer mehr Menschen in der Zukunft diesen Weg gehen.
Ohne Jesu Kreuzestod wäre uns der Rückweg zu Gott immer noch verschlossen.
Herzliche Grüße,
Nobse
Re: Den Feind segnen....was passiert dann?
von nobse am 24.09.2017 16:43Hallo Pray,
Es ist in beiden Fällen die Liebe Gottes, die den "Feind" erreichen soll.
Wenn wir Gott um seinen Segen bitten, dann wird er dafür sorgen, dass dies irgendwie geschehen wird.
Wenn wir selbst im Namen Gottes segnen, dann werden wir selbst zu einem Kanal für die Liebe Gottes. Die Liebe erreicht den Feind dann durch uns, wir haben als Werkzeuge Gottes gedient.
Beide Arten des Segnens sind sinnvoll. Dass wir selbst segnen ist vor allem dann angebracht, wenn wir mit anderen Menschen Reibungsflächen haben. Denn unser Segnen verändert nicht nur den Gegenüber, sondern auch uns selbst und bringt Licht in die Beziehung, die zwischen uns Menschen besteht.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Bibelklar
von Pal am 24.09.2017 14:20Hier habe ich einen Denkfehler eingebaut =>
Denkfehler bezüglich der Endzeit
was denkt ihr darüber?

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