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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Burgen am 24.08.2017 15:41Mein Beitrag ist leider verschwunden.
Gott hat uns, bzw. A u. E selbst geschaffen. Nach seinem Bilde. Gott ist meiner Meinung nicht ein 2D Gott.
So auch nicht der Mensch.
Die Seele der Menschen sowie der Tiere können gebrochen werdeñ.
Macht, Gewalt, Missbrauch brechen die Seele und können verhindern, dass jemand sein Gewissen noch spüren kann.
Ein Mensch muss nicht erst seine Hände in eine Schlangengrube strecken, um zu erfahren und zu wissen,
das es eine böse Überraschung geben wird.
Manche Menschen, die nach unseren Maßstäben, nicht gebildet sind, haben durchaus ein sehr feines Gewissen für gut und böse, richtig und falsch.
Das Gewissen hängt eng mit der Seele und den Gefühlen, sowie Organen zusammen.
Und mit der Charakterbildung.
Je mehr wir aus Glauben leben, desto feiner wird der Heilige Geist das Gewissen schulen.
Gruss
Burgen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von Henoch am 24.08.2017 14:40Hallo Solana,
ja, da hast Du recht. Wir sollen uns kein schlechtes Gewissen machen, wenn wir sicher sind, gemäß Gottes Willen zu handeln. Was ich meine, "Ein jeder sei seiner Meinung gewiss" gilt im Zusammenhang mit Essen, Feiertagen und Festzeiten. Und es wird gerne "übergreifend benutzt", so als Totschlagargument.
Aber wir sind OT.
Ich sehe es wie Lila, als Christ ist man bei Korrektur nicht beleidigt, auch wenn mal das "wie" verbessert werden kann.
Aber dennoch hast Du recht, dass man darf Motive und Herzensangelegenheiten nicht beurteilen oder gar richten darf.
So meine ich, es ist wichtig zurechtzuweisen, also zu sagen, wo man denkt, es wäre so nicht schriftgemäß, und zugleich darf man nichts unterstellen.
Aber ich krieg das auch nicht immer hin.
Henoch
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 24.08.2017 13:25Hallo Beroeer,
An einem Gebot - was ich nicht tun sollte - allein, kann ich noch nicht erkennen/erfahren, was eine Übertretung tatsächlich beinhaltet und zur Folge hat.
Auch Gott stellte erst nach der Übertretung Adams und Evas fest, das sie nun eine Erfahrung gemacht haben:
zu etwas geworden sind...
geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.
Um etwas zu erkennen: Gutes - im Vergleich zu dem Bösen - mit dem sie sich identifiziert hatten, indem sie der Schlange folgten...
Vor der Übertretung hatten sie zwar das Gebot - was sie durch die Schlange erweckten Begierden dann reizte, dieses zu übertreten (die innewohnende Sünde, die sich am Gebot reibt - und die ohne Gebot als solche gar keine Angriffsfläche hat, keine Möglichkeit sich zu zeigen... - wenn alles erlaubt ist...- es kein Gebot gibt...) -
aber dieses Gebot von Gott allein versetzte sie noch nicht in die Lage, Gutes von Bösem zu unterscheiden.
Aus welchen Bibelstellen willst du dies ableiten? Wenn erst nach dem Sündenfall überhaupt von einem Gewissen -- sie schämten sich --- gesprochen wird?
Und zuvor berichtet wird, sie schämten sich nicht....
Aber dieses sich nicht schämen vor dem Sündenfall zeigt noch nicht, das sie auch in der Lage waren zu ermessen, was Gut und Böse überhaupt bedeutet. Gut kann für mich nur eine Bedeutung und einen bestimmten Wert haben im Vergleich mit dem was nicht gut ist. Was Böse ist.
Auch verstehe unter demWort Erkennen - so wie es in der Bibel auch in der Vereinigung von Frau und Mann verwendet wird --- er erkannte seine Frau und sie wurde schwanger.... -- mehr als nur ein theoretisches Wissen um etwas. Um ein Gebot.
Es gibt keine Hinweise in der Bibel und keine logisch nachvollziehbaren Gründe, das sie überhaupt hätten gewarnt werden können.
Und die Frau sah das von dem Baum gut zu essen wäre -- und sie aß....
Da steht nichts von einem inneren Zögern in Verletzung eines Gewissens - im Blick auf das Gebot Gottes....
Wie kommst du darauf? Festlegen, was für den Menchen nicht gut ist, tut Gott doch durch das Gebot: Du sollst nicht davon essen...
Aber dieses dann auch persönlich erkannt zu haben, stellt Gott bei Adam und Eva erst nach der Übertretung fest.
Thomas
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von solana am 24.08.2017 13:25Röm 14,5 Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.
Oh, das höre ich oft...ich denke aber, es bedeutet nicht, dass wir uns gegen andere Meinungen verschließen dürfen. Denn es heißt auch, dass ein jeder alles prüfen und das Gute behalten soll.
Hallo Henoch
Ich verstehe diesen Vers so, dass wir uns nicht die Meinung anderer verunsichern lassen sollen und uns ein schlechtes Gewissen einreden lassen sollen, wenn wir - nach der Erkenntnis, die Gott uns geschenkt hat - richtig handeln.
Und dass wir im Zweifel die Sache vor IHN bringen sollen und nicht denken: ich muss so leben, dass ich allem genüge, was irgendwelche Geschwister als Massstab ansehen - auch wenn es mir nicht einleuchtet und auch wenn ich von Gott in dem Punkt eigentlich die Bestätigung habe, dass das so richtig ist, wie ich das mache.
Ich bin überzeugt, die kritisierenden Geschwister meinen es gut.
Aber nicht sie und ihre Meinung sind meine letzte Instanz, sondern Gott selbst.
Und wenn ich offen und bereit bin für seine Korrektur, dann brauche ich mich nicht verunsichern zu lassen dadurch, dass ein anderer vielleicht eine Bibelstelle anders versteht und mein Interpretation und mein Verhalten falsch findet.
Kol 2,16 So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Feiertages, Neumondes oder Sabbats.
Diejenigen, von denen hier die Rede ist (die "ein schlechtes Gewissen" zu machen versuchen) haben es bestimmt in bester Absicht getan und es gut gemeint.
Und ich finde es auch gut, wenn wir uns darüber austauschen und jeder seine Sicht der Dinge darlegt und begründet.
Wenn aber der andere "seiner Meinung gewiss ist" und dabei bleibt, dann sollten wir nicht die Brechstange zücken und ihm ein schlechtes Gewissen einreden, ihm Ungehorsam und unlautere Absichten unterstellen.
Sondern die Fragestellung Gott übergeben und ihm vertrauen, dass er jeden richtig führen wird, der sich mit der Bitte um Erkenntnis und Weisheit in einem bestimmten Problem an ihn wendet .....

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von Henoch am 24.08.2017 12:54Hallo Solana,
Röm 14,5 Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.
Oh, das höre ich oft...ich denke aber, es bedeutet nicht, dass wir uns gegen andere Meinungen verschließen dürfen. Denn es heißt auch, dass ein jeder alles prüfen und das Gute behalten soll.
Erst nachdem ich geprüft und geprüft und geprüft habe, kann ich sagen, ich bin meiner Meinung gewiss, ohne zugleich gleichgültig zu sein gegenüber dem Wort Gottes.
Deshalb bin ich nicht empfindlich, wenn einer seiner Meinung gewiss schreibt,.... und leider auch eine von denen, die so schreibt, als wüsste sie alles, zumindest dann, wenn ich geprüft und geprüft und geprüft habe. Denn dann soll ich es ja auch, mir gewiss sein, und das darf auch zum Ausdruck kommen, nicht zuletzt durch biblische Nachweise...
Henoch
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von Lila am 24.08.2017 12:49Liebe Solana!
Ich glaube, wenn wir Gottes Kinder sind, sind wir nicht nachtragend, darum brauchst Du wirklich nicht entschuldigen. Wir sind Menschen, ich könnte mal auch überreagieren... 
Jetzt möchte ich paar Gedanken schreiben, um es verständlich zu machen wie ich denke. Es gibt Fälle (und in diesem Fall war es so), dass die Worte der Bibel so eindeutig sind, dass wir sie nicht interpretieren brauchen. Viele Interpretationen führen dazu, dass man Gottes klare Worte relativiert wird und abhängig macht von Menschliche Meinungen (Jetzt denk ich an niemanden hier in dem Forum). Natürlich gibt es auch Themen, wo es um Gewissenfragen handelt. So ist zum Beispiel die Speisegewohnheit. Da haben wir natürlich Freiheit. Beim Blut ist allerdings Gottes Wort unmissverständlich sowohl im AT wie auch im NT. Übrigens ich habe mal auch festgestellt, dass ich meine Meinung korrigieren musste, durch die Heiliger Geist, denn ich habe es über Gottes Wort gestellt. Wenn man deswegen angesprochen wurde, war für mich keine Beleidigung, sondern eher hat es dazu geführt, betend in Gottes Wort zu forschen um die Wahrheit zu erkennen.
Sicher, Gott führt jeder von uns individuell, aber er führt sicher zu seiner Wahrheit.
Manchmal ist es für mich wirklich schwer so zu formulieren, wie ich es möchte, aber jetzt bitte ich Euch wirklich ehrlich: Niemand möchte ich bevormunden, oder verurteilen! Und wenn es so rüber kam, bitte auch um Vergebung!
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Rapp am 24.08.2017 12:23...und zu dieser Verantwortung gehört es auch, dass Gott uns im Ersten Bibelteil Verhaltensregeln mit gibt. Diese behalten auch im Zweiten Teil unserer Bibel ihre Gültigkeit. Ich gehe noch einmal zurück zum Bild der Fahrprüfung: Die Verkehrsregeln behalten ihre Gültigkeit, auch wenn ich nach der Prüfung die Freiheit habe, einen Wagen zu lenken. Freiheit zu lenken habe ich aber nur so lange, wie ich mir nicht Freiheit von den Verkehrsregeln nehme.
So habe ich Gemeinschaft mit Gott so lange, wie ich mich an Gottes Regeln halte und die hat er nun schon im ersten Teil meiner Bibel klar und deutlich bekannt gegeben.
Die Autoren des zweiten Bibelteils hatten schließlich nur den ersten Teil und schrieben demzufolge Fortsetzungsgeschichte!
Ich wage festzustellen, dass ich den zweiten Teil meiner Bibel erst in etwa erfassen kann, wenn ich den ersten Teil geschluckt und verdaut habe.
Willy
Re: Ein reines Gewissen
von Beroeer am 24.08.2017 12:14Um aber überhaupt ein Gewissen haben zu können -- was mir eine Gewissheit gibt, das das,
was ich tue gut ist, bedarf es eines Lernprozesses.
Ich muss nämlich erstmal gelernt haben, Gutes von Bösem zu unterscheiden.
Um dann das Gute festhalten und tun zu können - guten Gewissens.
Ein Kleinkind kann hier noch nicht zwischen Gut und Böse entscheiden.
In der Regel lernt dies ein Kind indem die Eltern es ihm sagen.
Es muss das Böse nicht tun um es zu begreifen.
So sprach ja auch Gott (der himmlische Vater) zu seinen Kindern Adam und Eva.
Er erklärte den Baum der Erkenntnis als tabu für sie und unterrichtete über die Folgen,
die es haben würde ungehorsam zu sein.
Adam und Eva lernten dieses auch erst kennen und erfuhren im Essen vom Baum der Erkenntnsi des Guten und Bösen,
sodass Gott dann feststellte:
1. Mose 3 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.
Ihre heftigen Gewissensbisse legten ein deutliches Zeugnis davon ab,
was sie getan hatten. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sie nicht bereits
vor ihrer Handlung vom Gewissen gewarnt wurden - zumal
sie ja unterrichtet waren.
Das "erkennen" von Gut und Böse meint wohl eher das Festlegen
von Gut und Böse, was dem Menschen nicht zusteht.
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Burgen am 24.08.2017 11:42Hallo
in der Oase fragte ich mich gerade, was denn wohl das Gewissen ist ...
Ich denke, dass es nicht in seinem Ursprung Worte hin und her bewegt und beleuchtet, abwägt.
Das Gewissen macht sich z.B. als plötzliches Darm-und Magengrummeln deutlich.
Oder einen Schmerz in der Brust, ein Zusammenziehen und vieles mehr.
Es ist mit unserem ICH gekoppelt, und niemand weiß so recht wo es ist, was es ist. Es macht uns aus.
Manche Neurowissenschaftler sagen, dass es manches in uns ist im Gehirn, was mit uralten Erfahrungen zusammenhängt,
und wortmässig nicht recht erklärt und bestimmt werden kann.
Selbst Adam und Eva, die ersten von Gott selbst geschaffenen Menschen, hatten ein Gewissen.
Nämlich aufgrund von Furcht = Angst
Lust und Begierde überwanden diese Ur-Furcht, indem der Mensch Schuldverschiebung vornahm.
Man könnte heute vielleicht die übermässige Kreditkartenanbietung und deren Verschuldung damit vergleichen.
Gruss
Burgen
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von solana am 24.08.2017 11:38Wenn man aber beobachtet, dass der eigene Meinung über Gottes Wort gestellt wird und es auch niederschreibt, ist von meiner Seite keine Beleidigung.
Liebe Lila
Ich habe dich darauf hingewiesen, weil ich beobachtet habe, dass solche Äusserungen sehr oft Streit auslösen.
Denn eine solche Einschätzung: "Du stellst deine Meinung über Gottes Wort und biegst dir die Interpretation zurecht." ist fast immer aus dem persönlichen Ermessen getroffen, hinter dem die Annahme steht: "Nur so, wie ich diese Bibelstelle verstehe, ist es richtig, alle anderen liegen falsch mit ihrem Verständnis. Und sie irren sich nicht nur einfach, sie wollen es auch gar nicht wirklich richtig verstehen, weil das für sie zu unbequem wäre, also biegen sie sich da etwas zurecht, um ihre Bequemlichkreit zu rechtfertigen."
Deshalb reagiere ich ein bisschen "allergisch" auf solche Formulierungen.
Wenn es in deinem Fall nicht so war, dann entschuldige bitte.
Es kommt halt so rüber - und meistens reagiert der Gesprächspartner dann entsprechend aufgebracht ..... und schon ist der Streit da.
Dir auch vielen Dank, Henoch, dass du so besonnen reagiert hast!
Um Streitigkeiten zu vermeinden, finde ich es gut, wenn man den persönlichen Aspekt mit in die Formulierung einfliessen lässt und nicht sagt: "Du stellst deine Meinung über Gottes Wort" - sondern: "Ich sehe das anders und für mich sieht deine Interpretation so aus, als ob du ......"
Denn unser Verständnis und die Gewichtung von Geboten und Verboten ist von vielem geprägt, auch besonders durch die Handhabe in unserer Konfessionsgemeinschaft. Dadurch wurden wir von Kind auf geprägt und nehmen viele Dinge einfach ganz selbstverständlich hin, interpretieren manche Aussagen so, wie wir es gelernt haben, akzeptieren Begründungen, ohne sie gründlich zu hinterfragen.
Da ist keinerlei böse Absicht dahinter, auch nicht der Wunsch, die eigene Meinung über Gottes Wort zu stellen und Unbequemes weg zu lassen.
Jeder (ich möcht niemandem von vorn herein etwas anderes unterstellen!) versucht doch, so gut er kann, unserem Herrn zu dienen.
Und wir alle sind in unserem Dienst nicht perfekt und sind darauf angewiesen, dass Gott in uns allen sein gutes Werk zu Ende bringt, das er in uns angefangen hat. In jedem von uns auf ganz individuelle Weise, in unterschiedlichem Tempo an unterschiedlichen Baustellen .....
Und wir sind alle darauf angewiesen, dass er uns hält.
Röm 14, 4 Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.
Auch wenn er in bestimmten Punkten nicht dieselbe Erkenntnis hat wie man selbst.
Röm 14,5 Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.
Statt andere anzugreifen, finde ich es besser, den Blick auf unseren Herrn zu stärken, der uns hält (trotz Irrtümern) und der uns offenbaren wird, wo wir falsch liegen, wenn wir aufrichtig um Erkenntnis bei ihm suchen.
Jak 1,5 Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.
Phil 3,15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.
Wir haben oft viel zu wenig Vertrauen in Gottes Werk in uns und in den Geschwistern und meinen, wenn wir nicht mit der Brechstange nachhelfen, dann gelingt es nicht
.Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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