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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 12.09.2017 00:30

... leben zu dürfen auf diesem wunderschönenen Planeten Erde.

Kim Jong-un würde ich gerne sagen, ...


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solana

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Re: Wahrheit und Erkenntnis

von solana am 11.09.2017 23:59

Anlass für diese Frage war, dass ich darauf verwiesen hatte, dass unsere Erkenntnis "Stückwerk" ist.

1. Kor 13, 8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

Deshalb finde ich es wichtig zu unterscheiden zwischen dem Wissen und der Erkenntnis, die jeder von uns von der Wahrheit besitzt einerseits und der Wahrheit selbst andererseit, die natürlich kein Stückwerk ist.
Die aber keiner für sich "gepachtet" hat .....

Und weil das so ist, führt Erkenntnis ohne Demut dazu:

1Kor 8,1 Die Erkenntnis bläht auf

in ein Beharren darauf, dass die eigene Erkenntnis ="die Wahrheit" ist und deshalb alle anderen mit dem, was sie von der Wahrheit erkannt haben, im Unrecht sind und sich irren.
In ein "destruktives" Verhalten den anderen gegenüber, indem man gar nicht erst auf die Idee kommt, da könnte vielleicht auch ein Körnchen Wahrheit drin stecken, sondern nur nach Argumenten sucht, um zu beweisen, dass ihre Erkenntnisse falsch sein müssen .... denn es kann ja nur einen geben, der recht hat .....

Der oben zitierte Vers geht weiter: Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf. 

Auch eine in Liebe geführte Diskussion mit Demut angesichts des "Stückwerk"-Charakters der eigenen Erkenntnis kann sehr aufbauend und konstruktiv sein.
Wie ich im anderen Thread schrieb:


Mit den Erkenntnisstückchen sehe ich es grundsätzlich so, dass wir einander damit bereichern können, indem wir - jeder aus seinem individuellen Erfahrungshorizont her - Erkenntnisse beisteuern, die sich teilweise überlappen, teilweise auch ergänzen und jedem etwas Neues bringen können; neue Gedanken, eine erweiterte Perspektive usw.

Damit wird nicht die Wahrheit relativiert oder verändert.

Es erfordert aber Demut, Selbsterkenntnis, Liebe und Eingehen auf den anderen (nicht nur "Angriffspunkte" suchen, wo man die Erkenntnisse des anderen "demontieren" kann).
Nur wenn die Bereitschaft dazu da ist, kann so eine Diskussion "aufbauen", konstruktiv und fruchtbar sein.

Ansonsten führt sie nur in Streit, Rechthaberei und verhärtete Fronten.
Und wer das oft genug erlebt hat, der hat irgendwann keine Lust mehr darauf und empfindet das nur noch als Zeitverschwendung. 

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2017 00:01.

solana

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Wahrheit und Erkenntnis

von solana am 11.09.2017 23:33

Nennmichdu schrieb:

Würdest du nun sagen - nach deinem Verständnis - das es nur individuelle Erkenntnisse und Wahrheiten geben kann oder gehen wir konform in der Ansicht, das wir uns durch den Geist Gottes nur in einer Wahrheit und in einer rechten Lehre über Gott wiederfinden können?

Dazu eine erste Antwort von Henoch:


Hallo Thomas,

diese Frage von Dir würde ich gerne beantworten, obwohl sie mir nicht galt...

Zitat: Würdest du nun sagen - nach deinem Verständnis - das es nur individuelle Erkenntnisse und Wahrheiten geben kann oder gehen wir konform in der
Ansicht, das wir uns durch den Geist Gottes nur in einer Wahrheit und in einer rechten Lehre über Gott wiederfinden können?

Letzteres. Wir werden geheiligt durch die Wahrheit und der Geist Gottes führt in alle Wahrheit. Was ist das Ziel der Heiligung? Die Einheit, das eins sein mit
Gott, der das Wort ist und die Wahrheit.

Wo steht das? Im Johannesevangelium. Joh 17

Trotzdem erlangt man den rechten Blick auf die Wahrheit und die Inhalte der Schrift durch die Wirkungen Gottes in unser Herz. Es ist Gottes Werk, nicht

Folge von Diskussionen. Wir erreichen gerade mal das Ohr. Vom Ohr ins Herz geht es nur durch Gottes Geist.

Henoch

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

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Re: Ein reines Gewissen

von solana am 11.09.2017 23:28

Ich mach mal einen neuen Thread auf, da es zu diesem Thema "Wahrheit und Erkenntnis" Diskussionsbedarf zu geben scheint.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von Henoch am 11.09.2017 23:01

Hallo Thomas,

diese Frage von Dir würde ich gerne beantworten, obwohl sie mir nicht galt...

Zitat: Würdest du nun sagen - nach deinem Verständnis - das es nur individuelle Erkenntnisse und Wahrheiten geben kann oder gehen wir konform in der Ansicht, das wir uns durch den Geist Gottes nur in einer Wahrheit und in einer rechten Lehre über Gott wiederfinden können?

Letzteres. Wir werden geheiligt durch die Wahrheit und der Geist Gottes führt in alle Wahrheit. Was ist das Ziel der Heiligung? Die Einheit, das eins sein mit Gott, der das Wort ist und die Wahrheit.

Wo steht das?  Im Johannesevangelium. Joh 17

Trotzdem erlangt man den rechten Blick auf die Wahrheit und die Inhalte der Schrift durch die Wirkungen Gottes in unser Herz. Es ist Gottes Werk, nicht Folge von Diskussionen. Wir erreichen gerade mal das Ohr. Vom Ohr ins Herz geht es nur durch Gottes Geist.

Henoch

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Der Teufel trägt Prada

von Burgen am 11.09.2017 22:09

Den Film gab es vor Jahren im Kino und vor ein paar Monaten im TV. 

Es ist so, die Filmgeschichte war zum Lachen und zum Weinen. 

In welch harten Konkurrenzkampf sich die Modebranche befindet. 

Wir wissen ja auch, dass vielfach die Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird, bulaemie usw. 

Doch der Film selber, der Teufel hier war die Chefin, zum Schluss weinte sie sogar. 

Es war erheiternd und leichte Kost in schönem Umfeld. 

Daraus jetzt dem Teufel zu hoffieren, ist nichtgemeinte, lohnt nicht. 

Gruß 
Burgen 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich

von Burgen am 11.09.2017 21:59

Hallo pray 

gelehrt worden? Ich werde jeden Tag gelehrt. Es kommt darauf an, was ich glaube und was Jesus mir schenkt zu erkennen. 

Da ich der evangelischen Kirche angehöre, ist es eine gute Gewohnheit das Glaubensbekenntnis ebenso wie das Vater unser 

fast täglich betend zu sprechen. So eine Gewohnheit ist eine schöne Gewohnheit und ist ein Anker (für mich). 

Genauso wie das memorieren und lesen der Verse oder Kapitel in der Schrift. 

..... 
Für mich steht außer Frage, dass Jesus sich im Reich der Verstorbenen gezeigt hat. Das gehört ganz logisch zu Gottes Plan. 

Will ich aber nicht wiederholen. 

Das ist mein Glaube. 

Und Satan weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat. Jesus kommt bald. 

Wie oft bis zu seiner Auferstehung sollte der verheissene Junge umgebracht werden. 

Gruss 
Burgen 



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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Der Teufel trägt Prada

von geli am 11.09.2017 21:20

Ok - ich bin halt "vom Land"...   - da bekommt man das nicht so mit...  
Aber ich würde so eine Aussage trotzdem nicht allzu ernst nehmen.

Gerade habe ich über den Film etwas gelesen - ich glaube, da geht es gar nicht unbedingt um die Taschen von Prada, sondern einfach insgesamt um diesen Lebensstil, bei dem sich alles um Intrigen, Prestige, Mode, bestimmte "Marken" und um Aussehen geht.

LG, geli

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 11.09.2017 21:18

Hallo Chestnut,



vielen Dank erstmal für dein Statement und dein "Mitlesen", dein Interesse an diesem Thema.

Zu Argumentieren liegt dann nicht jedem - muß es ja auch nicht. Ebenso wenig wie jeder dazu berufen oder befähigt ist, das Wort Gottes zu lehren.
Wenn ich mich aber dann daran mache, eine Überzeugung oder eine Erkenntnis, die ich beim Lesen der Bibel oder in der Diskussion darüber gewonnen habe, argumentativ zu erörtern, andere Sichtweisen meiner Sichtweise gegenüber stelle und kritisch frage, ob es sich denn so oder so verhalten kann, dann kannst du mir nicht unterstellen, ich würde Texte von anderen nur auseinander nehmen - nur weil ich Schlußfolgerungen von Argumentationsketten hinterfrage. Es geht mir nicht darum meine Meinung oder Überzeugung als einzig wahr heraus zu kehren. Es geht mir darum gemeinsam zu schauen, wie es sich denn nun verhalten kann nur. Und hier bin ich genau so darauf angewiesen, dort wo ich mich irre, das man mir hier einen logischen Fehlschluss nachweist.

In der Wissenschaft spricht man dann auch von der Apologetik (oder der Begründbarkeit von dem was man glaubt) . Paulus war hier - das lesen wir u.a. in der Apostelgeschichte - immer wieder sehr gefordert.

Apologetik (aus dem altgriechisch ἀπολογία apología, deutsch ‚Verteidigung, Rechtfertigung') bezeichnet die Verteidigung einer (Welt-)Anschauung, insbesondere die wissenschaftliche Rechtfertigung von Glaubenslehrsätzen, und jenen Teilbereich der Theologie, in dem man sich mit der wissenschaftlich-rationalen Absicherung des Glaubens befasst.


Zu deinen Gedanken:


Wahrheit und Erkenntis sind nicht eine Sache, sondern sie sind eine Person: Gott/Jesus/Heiliger Geist.

Wenn wir solche Definitionen treffen, dann können wir uns nur daran orientieren, was die Bibel hierzu sagt.

Und hier wird in Verbindung von Wahrheit und Erkenntnis auch von einer Gabe des heiligen Geistes gesprochen. 

1. Korinther 12,
8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;


Joh 8,32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Es ist zwar richtig, das Jesus Christus die Wahrheit ist. Was dann aber bedeutet, das wir in Christus - durch Christus - die Wahrheit erkennen.




Wenn du nun Erkenntnis an dem misst, was du aus dem Bibeltext verstehst, dann bist du das Mass der Dinge, und nicht mehr der Heilige Geist.

Wie willst du denn Erkenntnis an einer Person - Jesus Christus - messen, wenn du nicht selbst in Christus bist? Und wenn du in Christus bist, dann kann dir der heilige Geist - als eine Gabe - Erkenntnis schenken. Und die Wahrheit wirst du erkennen.

Paulus betet dann auch für die Gläubigen, das Gott der Vater ihnen Erkenntnis der Zusammenhänge, die ihren Glauben ausmachen schenken möge:

Epheser 3

16 Er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen;
17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid,
18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist,
19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.


Die Erkenntnis, die Adam und Eva nach den Sündenfall hatten, hat dazu geführt zu sehen, dass sie eben nicht (wie) Gott waaren, denn das war ja die Lüge der Schlange.


Die Erkenntnis, die Adam und Eva nach dem Sündenfall hatten, bestand darin, das sie sich mit dem Bösen - den Gedanken der Schlange - identifiziert hatten. Sie hatten eine Entscheidung getroffen. Und in der Erkenntnis des Bösen nun auch festgestellt, wessen (Gott) sie verlustig geworden sind.


Darum sprach Gott auch über sie aus:

1. Mose 3,
22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.

Was nun nicht heißt, das sie auf der Stufe Gottes standen, aber sie hatten hier eine Erfahrung gemacht, die zum Beispiel den Tieren nicht vorbehalten war.



Erwarte nicht von mir, dass ich mit dir argumentiere. Ich gebe gerne Gedanken weiter.


Was andersherum bedeuten könnte, du lässt dich selbst nicht hinterfragen in dem was du denkst. Stellst damit deine Gedanken für absolut hin.


Tja - wenn ich jetzt noch den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen möchte zwischen uns, dann kann ich am ehesten noch Solanas Bibelvers als Gedanke an dich weiter geben:

Philipper 3,
15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Gruss
Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von Burgen am 11.09.2017 21:17

Ja, ergänzend möchte ich noch den Hinweis zu bedenken geben, dass es über 200 Denominationen gibt. 

Uñd alle die verantwortlichen, die jeweiligen Gemeindeleiter, hatten selbst und für die Gründungsmitglieder die gleichen Bibeln als Grundlage.

Und trotzdem gab und gibt es Spaltungen.

Es ist so unendlich wichtig, ein gutes geistliches Bibelfundament , Glaubensfundament als junger Christ zu bekommen.

Das, was in die Ohren hinein geht, in Gedanken verarbeitet wird, als Worte den Mund verlässt.

Die Zunge, s. Jakobus beschreibt es so gut.

Selbst beim Tippen bewegt sie sich ...

Gruß
Burgen



 

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