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Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben
von Lila am 13.08.2017 20:36Ich denke, was Petrus widerfahren ist, kann mit uns auch jederzeit auch geschehen. Er war Berufsfischer, und kannte mit den Witterungen sehr gut aus. Jesus bat ihn an übernatürlich übers Wasser zu Ihn zu kommen. Plötzlich aber wurden seine realistische Erfahrungen lebendig. Wie oft geschieht sowas auch mit uns? Sicher, nachhinein ist einfach ein Urteil zu schaffen. Viele meinen, heute wirkt Gott nicht mehr übernatürlich, geschehen keine Wundern. Ich denke grundsätzlich Glaube bedeutet auch, daran zu glauben, was Menschen unmöglich ist, ist beim Gott Möglich.
Dennoch, wir glauben nicht an Wundern, sondern an unsere Vater, der auch heute Wunder tut.
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben
von Merciful am 13.08.2017 20:15Ich sehe in der Bibel den Gegensatz von Glaube und Unglaube.
Es geht nicht darum, einen möglichst großen Glauben zu haben.
Jesus sagte ausdrücklich, dass ein Glaube, so groß (klein) wie ein Senfkorn, Berge versetzen kann.
Es genügt, an Jesus zu glauben.
Petrus sank, weil er angesichts der Wellen zweifelte und nicht auf Jesus vertraute.
Er war kurzgläubig.
In dem einen Moment verhielt er sich gläubig und sprach mutig: Jesus, lass mich auf dem Wasser zu dir gelangen.
Im nächsten Moment zweifelte er und fürchtete sich vor Sturm und Wasser.
Merciful
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Kleiner Glauben - Großer Glauben
von nennmichdu am 13.08.2017 19:19Hallo liebe Leser,
mich beschäftigt das Thema "Glauben" und ich frage mich zum Beispiel, worin der Kleinglaube bestand, den Jesus bei Petrus schalt, als dieser aus dem Boot auf Jesus zu ging und im Angesicht der Wellen dann zu sinken begann.
Hatte Petrus einfach nicht genug Glauben gehabt... - Oder ist sein Glaube einfach "zusammen gebrochen", als er auf die Umstände, die hohen Wellen sah. Oder ist es der Punkt im Leben eines Christen, wo wir auf etwas anderes sehen, als Jesus allein. Ihn sozusagen dann hier und dort angesichts der Umstände aus den Augen verlieren.
In der Bibel wird dann auch von einem Maß des Glaubens gesprochen:
Römer 12,
3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
Und einer speziellen "Gabe des Glaubens":
1. Korinther 12
7 In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller;
8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem "einen" Geist;
Glaube in seiner Definition ist dann ja mehr als nur ein für Wahrhalten.
Hebräer 11
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
und äußert sich zum Beispiel im Leben Abels, das dieser eine Opfergabe vor Gott bringt - die in Verbindung mit diesem Glauben Abels vor Gott als angenehm empfunden wurde --- entgegen der Opfergabe Kains...
4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist.
Abel wurde also vor Gott als gerecht befunden - weil er etwas von Gott erwartete ...wie es dann weiter heißt im Hebräerbrief:
6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.
Und was meinte Jesus mit dem Glauben, der nur so groß wie ein Senfkorn ist? Wenn schon dieser kleinste Glaube einen Berg in ein Meer versetzen würde...-- was wäre dann ein großer Glaube...?
Ich würde mich über eure Erfahrungen mit dem Glaube freuen.
Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein
von Lila am 13.08.2017 17:32Ich finde es gut, dass Merciful dieses Beispiel erwähnt hat.
Hier geht es um Äußerlichkeiten. Und Paulus erlaubt es selbst zu entscheiden, und verbietet es darüber zu streiten.
In dem Gesamtkontext der Bibel geht es immer um die Haltung des Herzens (Wie schon geschrieben). Das lehrt uns Gott und natürlich auch Jesus.
Genauso ist es mit dem langen Haaren. Zum Beispiel: Ich kann noch so schöne lange Haare haben, wenn ich supersparsam (geizig) bin...
Denn Geiz bedeutet nach der Bibel Götzendienst.
Bei uns in der Gemeinde sind Schwestern mit und ohne Kopfbedeckung. Hat noch nie deswegen einen Diskussion entbrannt.
Ich kann herzzerreißend meine Kleider zerreißen, wenn mein Herz unbarmherzig steinhart bleibt. Darum sagte Gott, zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider.
Ja, sogar man kann der Shabbat äußerlich halten, ohne im Herz das Sinn des Shabbat zu verstehen. Darum tadelte Jesus die Schriftgelehrten.
Wenn Jesus in mein Herz der Herrschaft hat, dann werde ich auch keine Angst vor Engel haben, denn Jesus Blut gibt mir vollkommenen Schutz.
Euch aber möge der Herr voll und überströmend machen in der Liebe zueinander und zu allen, gleichwie auch wir sie haben zu euch, 13 auf daß eure Herzen gestärkt und untadelig erfunden werden in Heiligkeit vor unsrem Gott und Vater bei der Wiederkunft unsres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.
1Thess 3,12-13
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von nennmichdu am 13.08.2017 16:50Zum unwürdig sein -- und hier sich selbst deswegen zu prüfen ....
fallen mir auch noch Jesu Worte aus der Bergpredigt ein...
22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
23 Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.
25 Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich,
In der Bergpredigt wird hier vom Opfern gesprochen. Gott etwas zurückzugeben von dem was wir von ihm empfangen haben.
Behalten wir uns jedoch -- auch beim gemeinsamen Mahl -- hier etwas für uns selbst vor --- und auch die Unversöhnlichkeit gehört dazu, tragen wir Schaden davon (krank-- entschlafen...).
Leben wir in Unversöhnlichkeit mit Geschwistern, essen und trinken wir uns im gemeinsamen Mahl an dem was Jesus für uns getan hat zu Gericht. Spiegeln wir doch nicht das wieder, was Jesus uns dargeboten hat. Versöhnung in seinem Blut. Seine Gerechtigkeit, die uns vor Gott nun reingewaschen (mit "blütenweißer Weste") darstehen lässt. Und darin, in dem versöhnten Zustand wie wir im Essen und Trinken von dem was Jesus uns erworben hat dann Unversöhnlichkeit (Sünde) an uns haften haben, wird uns dieses anklagen und zum Gericht führen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von nennmichdu am 13.08.2017 16:19Hallo xXblueOceanXx,
Unwürdig würde dann bedeutet, Abendmahl zu nehmen ohne das ich Christ bin oder ohne das ich - in diesem Gedächtnismahl - an Jesu Opfertod denke?
Passt das zusammen, wenn es im im Zusammenhang mit dem "Unwürdigen Zustand" heißt:
27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.
28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.
29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt.
30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.
das hier Nichtchristen gemeint sind? Wenn Paulus mit Euch die Gemeinde in Korinth anspricht? Also dann hier Mitläufer meinen müssten, die nicht den Geist Gottes haben? Warum sollten die dann nun entschlafen?
Wenn es heißt -- wer also unwürdig das Brot isst....
Dann bezieht sich das auf den Sinnzusammenhang, den Paulus die Verse davor aufgezeigt hat:
20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen.
21 Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken.
22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben?
wie beschäme ich denn die, die nichts haben? worin haben denn Hananias und Saphira die Gemeinde Gottes beschämt?
Nicht doch darin, das sie einerseits in den Genuss der Gütergemeinschaft - einer Solidargemeinschaft - kommen wollten. Aber darüber hinaus sich noch eigene Güter für ein noch priveligiertes Leben zurückzuhalten. Sozusagen Menschen mit hohem Eigenvermögen die zusätzlich noch Hartz 4 kassieren...
Und darin haben sie sich unwürdig erwiesen .... und sind ---- entschlafen....
Re: Nie mehr allein!
von solana am 13.08.2017 15:38Von daher kann ich Erfahrungen von Menschen, die lediglich erleben, das es in ihrem Leben stets wieder weiter geht und sie ein Gefühl der Nähe von Gott zu verspüren meinen, nicht unbedingt einem biblischen Glauben zuordnen, so wie ich ihn aus der Schrift herauslese.
Also das sich auf Gott einlassen ist das eine, was nötig ist. Dann aber wiederrum ist es ein aktiver Wandel, der gar nicht schwer fällt wenn man ihn den erstmal geht, aus dem seinen eigenen Interessen sich gestorben sehen (der verleugne sich selbst) , dann in den Wegen zu wandeln -- in der dienenden Nächstenliebe - in denen auch Jesus gelebt hat.
Also nicht allein passiv auf das sehen, was Gott nun in mir wirkt. Sondern tätig zu werden - mit und durch den heiligen Geist/Gott.
Hallo Thomas
Ja, das hab ich schon befürchtet, dass du meine Erfahrungen nicht nachvollziehen kannst .... mit Passivität hat das überhaupt nichts zu tun.
Ich hätte das wohl selbst auch nicht nachvollziehen können, bevor ich das so erlebt habe
.
Ich denke, da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und Erkenntnisse daraus gewinnen, das kann man nicht einfach so weiter vermitteln ....
Gruss
Solana
2Tim 2,13 sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Auf diese Treue dürfen wir uns verlassen und müssen keine Angst haben, dass wir in einen tiefen Abgrund fallen, wenn wir die "erforderliche Glaubensleistung" nicht mehrt aufbringen können .....
Vielleicht möchtest du ja einen neuen Thread aufmachen über "Glauben" und "Kleinglauben", um das Thema hier nicht zu weit OT zu führen?
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nie mehr allein!
von nennmichdu am 13.08.2017 14:15Nie mehr allein zu sein - Jesus in seiner Nähe als eingreifende rettende Person zu erleben - die einen nicht versinken lässt in unseren Lebensnöten - gilt für all diejenigen, die Jesus sich auserwählt hat, die er zuvor berufen hat und die dann dorthin geführt werden - das sie ganz in der vertrauensvollen Erwartung auf ihren Heiland verbleiben, um dann den heiligen Geist zu empfangen, der sie in alle Wahrheit leitet. Welcher die Jünger befähigt - nach/seit Pfingsten - durch diesen Geist ein siegreiches (Überwinder)Leben zu führen.
Vorher gleichen wir dem zagenden und immer wieder versagenden Jünger, der Jesus verleugnet, wenns um Ruf und Leben geht, der von Jesus gefragt wird, "So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus?", dessen Kleinglaube und dessen Unglauben immer wieder von Jesus gescholten wird.
Und das zu einer Zeit (vor Pfingsten) als Petrus bezeugte, nachdem viel anfängliches Volk, was Jesus nachfolgte ihn wieder verließ:
Johannes 6
67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen?
68 Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;
69 und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.
Dies ist der Anfang und die Voraussetzung, das sich überhaupt jemand Gott nahen tut/kann.
Hebr 11,6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
Die Existenz Gottes vorauszusetzen und dann auch etwas von Gott zu erwarten. Denn um die Existenz Gottes wissen auch die Dämonen. Nur das sie nichts von Gott erwarten.
Um nun in dieser ständigen Erwartung - von Gottes Handeln - zu leben, wie es in Hebräer 11 umfangreich beschrieben wird, rechne ich fest damit, das die Verheißungen Gottes eintreffen werden.
Würde ich Gott um etwas bitten würden, von dem ich nicht 100% überzeugt bin, das er dies auch tun/geben wird, dann wäre mein Glaube ein zweifelnder Glaube - entsprechend
Jakobus 1,
6 Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird.
Wenn Jesus von dem Senfkornglauben spricht, der ausreicht einen Berg einfach in ein Meer zu versetzen, dann ist dieser Senfkornglaube ja schon gewaltig groß und täte ein größeres Wunder als von Elia und Elisa je bekannt wurde.
Von daher kann ich Erfahrungen von Menschen, die lediglich erleben, das es in ihrem Leben stets wieder weiter geht und sie ein Gefühl der Nähe von Gott zu verspüren meinen, nicht unbedingt einem biblischen Glauben zuordnen, so wie ich ihn aus der Schrift herauslese.
Also das sich auf Gott einlassen ist das eine, was nötig ist. Dann aber wiederrum ist es ein aktiver Wandel, der gar nicht schwer fällt wenn man ihn den erstmal geht, aus dem seinen eigenen Interessen sich gestorben sehen (der verleugne sich selbst) , dann in den Wegen zu wandeln -- in der dienenden Nächstenliebe - in denen auch Jesus gelebt hat.
Also nicht allein passiv auf das sehen, was Gott nun in mir wirkt. Sondern tätig zu werden - mit und durch den heiligen Geist/Gott.
Thomas
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von xXblueOceanXx am 13.08.2017 14:051 Brief Korinther 11 Absatz 18 Denn erstens höre ich, dass, wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind, und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.
Er redet hier von Zwietracht und kleine bzw roße Streits unter den Teilnehmern, bzw. Streits die untereinander noch nicht bewältigt sind. Man könne auch sagen er meint damit "vertragt euch wieder untereinader. Und die Bewährten sind jene welche sich dabei im Geiste Jesu/Gottes Verhalten.
25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. 28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. 29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib ⟨des Herrn⟩ nicht ⟨richtig⟩ beurteilt.
Hier liegt die Eszens der Aussage. Würdig essen bedeutet zu essen, zu triken und dabei an Jesus (starb für uns am Kreuz) zu Gedenken. Wir würdigen damit das was Got uns durch Jesus schenkte im Vollen Umfang. Und hinzu kommt, wo viele sind in seinem Namen, da ist er unter uns wie auch mal sagte. Das richtige Beurteilen des Leibes bedeutet hier ebend das Gleichniss von Brot und Wein das Jesus uns gab anzunehmen indem wir beim Verzehr jener Lebensmittel seiner Gedenken. Er sagte "tut dies zu meinem Gedächniss" (eine Würdigung). Ganz klare Aussage.
Unwürdig das Abendmahl einzunehmen heißt hier den Leib des Herrn nicht richtig zu beurteilen. Also beim verzehren von Brot und Wein nicht seiner zu Gedenken, sondern einfach nur um des essens willen oder gar des saufens und betrunken sein.
29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib ⟨des Herrn⟩ nicht ⟨richtig⟩ beurteilt
Wer also um des reinen Essens willen ißt und trinkt ohne dabei Jesus zu würdigen (was ebend auch den bund mit ihm Ausdrückt) der hätte auch kein Bund mit Jesu (bzw. na sagen wir mal einen eingerosteten) und ist somit nach seinen eigenen Gesetzen verurteilt, bzw. richtet sich selber. Hier spielt das Thema rein, das man sich selber nicht erretten kann.
Und wie wichtig der Bund mit Jesu ist, ja wie Heilsam. Im Grunde steckt hier auch der liebevolle Hinweis Gottes dahinter, den Bund immer wieder aufzufrischen (Heiliger Geist, Gottes Wort als Lehrmeister). Zu erneuern. So wie wir jeden Tag durch Materielle Nahrung (Lebensmittel) unseren Körper erneuern müssen um überhaupt Leben zu können und Körperlich gesund zu bleiben.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Andreas am 13.08.2017 09:23Unser Thema heute: Versuchung
Wir beten, wie es der Herr uns gelehrt hat:
Und führe uns nicht in Versuchung (Mt 6,13a)
Jakobus behauptet dagegen:
Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. (Jak 1,13a)
Ist dies ein unversöhnlicher Widerspruch?
Darüber wollen wir uns im chat heute, Sonntag, 13.08. 20:30 Uhr im Hauskreis Miteinander austauschen.
Auf Euer Kommen freut sich
Andreas
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.


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