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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von nennmichdu am 07.08.2017 15:29

Um auch wieder den Bogen zum Thema zu schlagen und hier nicht böses Blut entstehen zu lassen, als ob das es uns darum gehen könnte einander zu provozieren oder herauszufordern, wenn wir in unseren Antworten und Reaktionen auf die Gedanken/Worte anderer diese nicht sofort nachvollziehen können und sie uns "schräg" erscheinen, sehe ich in dem Glaubenskampf in Bezug auf das Volk Israel im Richterbuch deutlich, wie hier Gott selbst - durch die Richter - für sein Volk streitet, da sie halt aus eigenem Vermögen ihren Feinden nicht gewachsen und ausgeliefert waren.

Und wenn es im Epheserbrief heißt, das wir als Christen nicht gegen Fleisch und Blut sondern gegen die Mächte der Finsternis kämpfen, dann bezieht sich das auch immer auf die Versuchungen und Begierden, die die Welt kennzeichnen (Fleischeslust, Augenlust, hoffärtiges Leben --- das was wir sein möchten im Vergleich mit anderen, wonach wir uns sehnen und gelüsten und womit wir uns sättigen - woran wir uns ergötzen wollen), und mit denen der Teufel uns, wie schon die Schlange in Eden Adam und Eva, und bei Jesus in der Wüste diesen zum Abfall dann verführen will.

Zum Abfall verführen will er uns aber erst dort - wo wir überhaupt erst mit Jesus wandeln. Vorher sind wir als "Weltmenschen"  und Nichtchristen ja ohnehin schon unter dem Herrschaftsbereich Satans - als Folge des ersten Verführung in Eden.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von nennmichdu am 07.08.2017 15:09

Hallo Willy,


deine ersten beiden Beiträge kann ich gut nachvollziehen und es bleiben mir nur noch Ergänzungen aus meinem Verständnis und meinen Erfahrungen mit Gott. 


Gottesfurcht bringst du in den Zusammenhang mit Ehrfurcht und Respekt vor Gott - was auch einem häufigem Verständnis in christlichen Kreisen entspricht.

Wobei nach meinem Verständnis wir vor unserem Vater im Himmel keine Angst oder Furcht in dem Sinne haben müssen, Fehltritte zu begehen  -- da Gott ja hier sonst unbarmherzig es uns heimzahlen würde-  und was wir im übrigen ja auch gar nicht wollen, Gott betrüben. -  und von daher die Furcht Gottes von der Bibel so definiert ist, das es gilt das Gute zu erwählen und das Böse zu verwerfen.

Hiob 28, 28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.

Jesaja 7,
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.




Im 1. Johannesbrief 1, 9.. steht hierzu:

9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Das heißt, das Wissen um die Möglichkeit mit unseren immer wieder zwangsläufig auftretenden Fehltritten dann zu Gott kommen zu können (sie nicht leugnen zu müssen) gibt uns eine Freiheit, uns nicht vor Gott (wie Adam) verstecken zu müssen, sondern vertrauensvoll mit unserem Versagen uns ihm zuwenden zu können. Im Wissen, das ein Opfer für unsere Sünde da ist. Der Fürsprecher, Jesus, durch dessen vegossenes Blut wir uns immer wieder reinwaschen können.


Hiob 28, 28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.


Jesaja 7,
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von Rapp am 07.08.2017 13:23

Kleine Frage:

Wo bleibt Gottesfurcht? Ich möchte für mein Teil nicht in Gottes Hände fallen, wenn ich die deutlichen Warnungen der Bibel relativiren und frischfröhlich weiter sündigen wollte. Mehr Respekt vor Gott und seinem Wort würde jedem gut anstehen.

Willy

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von Rapp am 07.08.2017 13:01

PS. zum Thema Gehorsam.

Ich sehe verschiedene Arten von Gehorsam. Gehorsam, der aus Furcht vor möglichen Konsequenzen handelt ist wertlos. Den nenne ich Kadavergehorsam.

Was Gott erwartet ist viel mehr. Er will, dass ich aus Liebe handle. So sehe ich auch klare Gebote in der Schrift aus einem neuen Gesichtspunkt: Da steht für mich nicht mehr du sollst, du sollst nicht. Hier steht: Ich bin dein Vater, du wirst neben mir keine andern Götter haben, du wirst nicht stehlen, lügen, morden, weil ich dein Gott bin und wir uns lieben...

Gehorsam, der einer Liebesbeziehung erwächst ist was völlig anderes als Gehorsam aus Angst vor Sanktionen, die ein Ungehorsam zur Folge haben könnte...

Willy

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von Rapp am 07.08.2017 12:30

In vielen Jahren der Nachfolge habe ich tatsächlich auch mal was gelernt... so z.B. dass gehorchen nicht nur mit gehören sondern vor allem mit hinhören,  genau hinhören und danach zu handeln, zu tun hat. Wenn ich mal Gottes Antwort auf mein Beten nicht verstehe, darf ich auf jeden Fall nachfragen, wie ich verstehen soll. Dabei ist mir auch klar: Es kann nicht an Gottes Aussprache liegen, sondern an meiner Distanz zu ihm... Sind meine Ohren auf jeden Mist gerichtet oder lebe ich nicht in Tuchfühlung mit Vater, sind Verständigungsschwierigkeiten eingeplant.

Mir wurde vor Jahren die Arbeit als Bibelschmuggler angeboten. Ich betete um klare Weisung. Nix geschah. So vereinbarte ich einen Gesprächstermin mit meinem zukünftigen Chef. Der Termin platzte, platzte auch beim nächsten Versuch... Da wurde mir in der Zwischenzeit eine Drechslerei zum Kauf angeboten. Ich fragte Gott. Die Antwort: Kaufe, mein ist Silber und Gold! - Hier öffnete sich jede Tür, der andere Weg blieb verschlossen.

Fazit: Ich rüttle nicht an verschlossenen Türen. Vielleicht sollen sie gar nicht aufgehen, oder sie öffnen sich erst später.

Ein weiteres lernte ich: Gott hört mich immer. Mit seiner Antwort lässt er sich manchmal Zeit und sie kann auch mal deutlich NEIN heißen.

Leichte Wege wurden mir nirgends zugesagt. Mir wurde aber klar zugesagt, dass Vater mich reinigt und fertig macht auf den Tag an dem ich vor ihm erscheinen werde.

Willy

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 07.08.2017 11:34

Danke, Cleo, den Eindruck hatte ich auch....

Die Geschichte in Richter 13 ist für mich so interessant

 

Samsons Mutter war unfruchtbar, könnte auf natürliche Wege kein Kind bekommen. Dann erschien Ihnen Engel Gottes.

Und der Engel des HERRN / JHWH erschien dem Weibe und sprach zu ihr: Siehe doch! Du bist unfruchtbar und gebierst nicht; aber du wirst empfangen und einen Sohn gebären!
Rich 13,3

Dann erzählte die Frau ihren Mann, Manoach was geschah. Da bat Manoach JHWH, möge der „Mann" wieder kommen um sie zu lehren, wie sie mit dem Kind umgehen sollten.

Gott erhörte die Stimme Manoachs, und der Engel Gottes kam wieder zum Weibe; sie saß aber auf dem Felde, und ihr Mann Manoach war nicht bei ihr. 10 Da lief das Weib eilends und sagte es ihrem Manne an und sprach zu ihm: Siehe, der Mann ist mir erschienen, welcher an jenem Tage zu mir kam! 11 Manoach machte sich auf und ging seinem Weibe nach und kam zu dem Mann und sprach zu ihm: Bist du der Mann, der mit dem Weibe geredet hat? Er sprach: Ja, ich bin's!
Rich 13,9-11

Dennoch:

Manoach wußte nämlich nicht, daß es der Engel des HERRN war.
Rich 13,16

Darum Fragte Manoach weiter:

Und Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wie heißest du? Denn wenn dein Wort eintrifft, so wollen wir dich ehren! 18 Aber der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar - פּלא!

So, und jetzt bleiben wir mal stehen: Der Engel des HERRN hat der Name: Wunderbar!

In Jes 9 lesen wir die Prophetie über Jesus - Jeschua:

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar - פּלא, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst.
Jes 9,6

Jesus-Jeschua Name ist derselbe, wie der Name des Engel JHWH: „Wunderbar"!

Und dann noch:

Denn als die Flamme vom Altar gen Himmel stieg, fuhr der Engel des HERRN in der Flamme des Altars hinauf. Als Manoach und sein Weib solches sahen, fielen sie auf ihr Angesicht zur Erde. 21 Und der Engel des HERRN erschien Manoach und seinem Weibe nicht mehr. Da erkannte Manoach, daß es der Engel des HERRN war. 22 Und Manoach sprach zu seinem Weibe: Wir müssen sicherlich sterben, weil wir Gott - Elohim gesehen haben!
Richter 13,20-22

Ja, sie wussten dass sie Elohim gesehen haben, und ebenfalls im Jes 9,6 Jesus-Jeschua wird El-Gibor (Starker Gott) genannt!

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 07.08.2017 10:15

Hallo ihr Lieben,  

Hier das Gotteslob Daniels / von Daniel 2, 19 - 23 / vielleicht auch für euer Herz ein Aufwärmung,  ein Licht? Hoffnung? 

19 Da wurde Daniel das Geheimnis durch ein Gesicht in der Nacht offenbart. 
Und Daniel lobte den Gott des Himmels, fing an und sprach: 

20 Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit,
denn ihm gehören Weisheit und Stärke! 

21 Er ändert Zeit und Stunde;
er setzt Könige ab und setzt Könige ein;
er gibt den Weisen ihre Weisheit
und den Verständigen ihren Verstand, 

22 er offenbart, was tief und verborgen ist;
er weiß,  was was in der Finsternis liegt,
und nur bei ihm ist das Licht. 

23 Ich danke dir und lobe dich, Gott meiner Väter,
denn du hast mir Weisheit und Stärke verliehen und mich jetzt wissen lassen,
was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns des Königs Sache kund getan. 

24 Daraufhin ging Daniel hinein zu Arjoch, der vom König den Befehl hatte, 
die Weisen von Babel umzubringen. 
Er trat ein und sprach zu ihm: 
Du sollst die Weisen von Babel nicht umbringen, sondern 
führe mich hinein vor den König, 
ich will dem König die Deutung sagen. 

Welch ein Mut im Angesichts des Todes! 





 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 07.08.2017 09:52

Losung 

Gott offenbart, was tief und verborgen ist.  /  Daniel 2,22

Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. /  Johannes 14,26

Matthäus 7, 7-12 
Apostelgeschichte 21, 1-14

Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllet,
wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet;

Gutes denken, tun und dichten
musst du selbst in uns richten. (Tobias Clausnitzer)  

 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5515

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Cleopatra am 07.08.2017 08:08

Ihr lieben,

mir scheint, das Thema würde so langsam vom eigentlichen Thema abweichen.

Der Kampf, den wir kämpfen, das wurde bereits zitiert anhand der Bibel, ist nicht was weltliches, sondern gegen die finsternen Mächte Satans.
Hierfür haben die die Waffenrüstung.

In diesem Thread aber geht es um das Richterbuch.

Und hier sehe ich auch immerwieder- wenn das Volk Israel sich an Gott wendet- dann reagiert Gott und hilft.
Wenn das Volk sich aber wieder abwendet und sündigt- dann wendet sich Gott nicht ab, sondern "wartet" ab.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Beroeer am 07.08.2017 08:02

Hallo nennmichdu,

wenn Du über Burgens Antwort schreibst:

Was bei mir so rüber kommt - ich schau mir an wie Jesus gelebt hat und versuche es ihm nun gleich zu tun.

Also allein die Vorstellung mein Leben nach einem Vorbild, einer Person - hier Jesus Christus - auszurichten,
drückt meines Erachtens und meiner Erfahrung nach sehr unvollkommen aus, ja missverständlich aus,
was ich unter Nachfolge und Jüngerschaft verstehe.

Ist das nicht genau das, was Petrus empfahl?
1. Petrus 2,21
21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen,
dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen;

oder Paulus

1.Korinther 1:11
1 Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!

Elberfelder
1 Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!

Dazu schaut man sich im Bibelbericht an, wie Jesus (und die vielen anderen guten Vorbilder
gelebt haben) und versucht, so gut es geht dies nachzuahmen.

Praktische Beispiele gibt es zu Hauf.

Ich unterstelle Burgen aus der Art wie sie ihre vielen Beiträge

auch Andersdenkenden gegenüber (wie mir) geschrieben hat, dass sie nicht angreift oder provoziert,
aber ihren Standpunkt festlegt. Das ist Milde und Sanftmut, wie wir sie in den biblischen
Vorbildern finden.


Beroeer

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.08.2017 08:09.
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