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Cleopatra
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Re: Wo verbringen Ananias und Saphira ihre Ewigkeit?

von Cleopatra am 18.07.2017 08:03

Pal schrieb: Ananias war schockiert, aber nicht bußfertig. Er hätte niederfallen sollen, um seine Sünde ehrlich zuzugeben und zu bereuen. Dann wäre er mE sicher nicht gestorben. Doch nun stirbt er in eine Art "Schockstarre" -

Lieber Pal, das weiß du nicht.
Du interpretierst es nur so.
Du fragst, wieso nicht erst die Reue kam.
Nun, ganz einfach- es blieb keine Zeit dafür.
Als er es hörte, fiel er bereits um und war tot.

Von einer Schockstarre und so ist nichts zu lesen.
Und für die Reue war es quasi zu spät da er naja.. eben halt schon tot war.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Wo verbringen Ananias und Saphira ihre Ewigkeit?

von Cleopatra am 18.07.2017 08:00

Der Himmel ist doch ein Geschenk, keine Belohnung.

Das ist ein toller Satz ;-D

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Cleopatra am 18.07.2017 07:59

Lieber Jonas,

der heilige Geist hat auch schon vor Pfingsten damals exestiert.

Das Alter einer Lehre hat wirklich nichts zu tun.
Vielmehr der Inhalt.

Ich verstehe nicht, was so schwer daran ist, einfach sich die Meinung anhand der Bibel zu machen, wir haben doch dieses wunderbare Geschenk.

Da sind Traditionen und Co doch wirklich egal.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 18.07.2017 07:28

Losung 

Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Gebote halten. / Psalm 25,10

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu;
und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. / Lukas 16,10

Römer 9, 14 - 23 (14-26) 
Philipper 1, 27 - 2,4

Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fleusst,
dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.
(Paul Gerhardt)


 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 18.07.2017 07:21

Hallo Jonas,

ich merke, dass Du auf eine institutionalisierte Kirche fixiert bist. Biblisch ist die Kirche (ekklesia=herausrufen) die Summe aller Herausgerufenen, also alle wiedergeborenen Christen weltweit, egal welcher Konfession sie angehören. Sie lieben Gott, weil sie seinem Wort gehorchen.

Nun, jede Konfession hat Irrlehren, manche mehr, manche weniger, manche so viele, dass sie ein echtes Hindernis für das Himmelreich darstellen. Deshalb ist jeder Gläubige selbst vor Gott verantwortlich. Wir haben die Schrift, um zu prüfen, was aus Gott ist uns was nicht.

Was macht nun die katholische Kirche entgegen der Bibel. Hier eine (unvollständige) Liste und unterstrichen die biblische Aussage dazu:

 

VON ALLEN MENSCHLICHEN TRADITIONEN, die von der römisch-katholischen Kirche gelehrt und praktiziert wurden und die der Bibel widersprechen, sind die ältesten die Gebete für die Toten und das Kreuzzeichen. Beides begann 300 Jahre nach Christus.           Erst kommt der Tod und danach das Gericht (Hebräer 9:7; Offenbarung 20:12-15; 21:8)

Wachskerzen in der Kirche.          Nirgendwo in der Bibel werden sie verwendet außer als Lichtquelle in der Stiftshütte des Alten Testaments, die keine Fenster hatte.

Verehrung von Engeln und toten Heiligen.             Dies ist nach Kolosser 2:18 verboten.

Die Messe mit einem sich ständig wiederholenden Opfer Christi als tägliche Zeremonie.           Jesus ist ein für allemal für alle Menschen gestorben. Hebräer 7:27; 9:12, 25-28; 10:1- 4, 10-14 

Die Anbetung von Maria, der Mutter von Jesus, und die Verwendung der Bezeichnung "Muttergottes" in Bezug auf sie. Dies begann mit dem Konzil von Ephesus.            Dies stellt Maria über Gott bzw. Gott gleich. Die Anbetung vor irgendjemand oder irgendetwas anderem als Gott ist verboten (2. Mose 20:3-5; 34:14; Jesaja 2:8).Nirgendwo in der Bibel wird Maria als eine Person dargestellt, die anders wäre als jede andere Frau. Der einzige Unterschied ist, dass sie auserwählt wurde, Jesus zur Geburt zu bringen. Maria nannte Jesus ihren Erlöser; sie konnte ohne ihn nicht errettet werden, genau wie alle anderen (Lukas 1:47).

Priester begannen, sich anders zu kleiden als die Laiendiener.

Die letzte Ölung.

Die Lehre des Fegefeuers wurde zuerst von Gregor dem Großen eingeführt.            Es gibt nur zwei Orte, die in der Bibel erwähnt werden, wohin der Mensch nach seinem Tod geht. Vor dem Kreuz waren das entweder das Paradies oder die Hölle und nach dem Kreuz sind es der Himmel oder die Hölle: Lukas 16:19-31; 23:43

Die lateinische Sprache als Sprache des Gebets und der Anbetung in den Kirchen wurde ebenfalls von Papst Gregor I. Um 600 n. Chr. eingeführt.             Das Wort Gottes verbietet es, in einer unbekannten Sprache zu beten und zu lehren. (1. Korinther 14:9).

Die Bibel lehrt, dass wir zu Gott alleine beten. In der Urgemeinde wurden nie Gebete an Maria oder verstorbene Heilige gerichtet.            Diese Praktik begann in der römischen Kirche. Jesus lehrte uns, in seinem Namen zum Vater zu beten. Nirgendwo in der Bibel gibt es ein anderes Beispiel. (Matthäus 11:28; Lukas 1:46; Johannes 14:13-14; 15:16; Apostelgeschichte 10:25-26; 14:14-18)

Das Papsttum ist heidnischen Ursprungs. Der Titel Papst oder universaler Bischof wurde erstmals durch den üblen Kaiser Phokas dem Bischof von Rom verliehen.                Dies tat er um Bischof um Bischof Ciriacus von Konstantinopel zu ärgern, der ihn zu Recht exkommuniziert hatte weil er die Ermordung seines Vorgängers, Kaiser Maurikios, veranlasst hatte. Gregor I., damals Bischof von Rom, lehnte den Titel ab, doch sein Nachfolger Bonifatius III. Nahm als erster den Titel "Papst" an.

Jesus ernannte Petrus nicht zum Oberhaupt der Apostel und verbat sogar jede derartige Vorstellung. (Matthäus 23:6-12; Lukas 22:24-26; Epheser 1:22-23; Kolosser 1:18; 1. Korinther 3:11).               Beachte: Weder in der Heiligen Schrift noch in der Geschichte findet sich irgendein Hinweis darauf, dass Petrus jemals in Rom gewesen wäre, geschweige denn, dass er dort 25 Jahre lang Papst war; Clement, der dritte Bischof von Rom, bemerkt: „Es gibt keinen echten Nachweis aus dem ersten Jahrhundert darüber, dass Petrus jemals in Rom war."

Das Küssen der Füße des Papstes.                Es war ein heidnischer Brauch gewesen, die Füße des Kaisers zu küssen. Das Wort Gottes verbietet derartige Praktiken (Apostelgeschichte 10:25-26; Offenbarung 19:10; 22:9).

Die weltliche Macht der Päpste.

Als Pippin, der unrechtmäßige Besitzergreifer des Thrones von Frankreich, von Papst Stephan II nach Italien gerufen um Krieg gegen die italienischen Lombarden zu führen, besiegte er sie und übergab die Stadt Rom und das umgebende Territorium dem Papst.                 Jesus hat so etwas ausdrücklich verboten und selbst weltliche Königsherrschaft zurückgewiesen (Matthäus 4:8-9; 20:25-26; Johannes 18:38).

Anbetung des Kreuzes, von Bildern und Reliquien.                 Dies erfolgte durch Anordnung der Kaiserin Irene von Konstantinopel, die veranlasste, dass ihrem eigenen Sohn die Augen ausgerissen wurden und die auf Bitte des damaligen Papstes Hadrian I ein Kirchenkonzil einberief. Solche Praktiken werde in der Bibel schlicht GÖTZENDIENST genannt und schwer verdammt (2. Mose 20:4; 3:17; 5. Mose 27:15; Psalm 115).

Weihwasser, vermischt mit einer Prise Salz und gesegnet durch den Priester.

Die Verehrung des Heiligen Josef begann. Das ist Götzendienst.

Papst Johannes XIV führte die Taufe von Glocken ein.

Die Heiligsprechung verstorbener Gläubiger begann erstmals unter Papst Johannes XV.                     Ein Heiliger zu sein hat damit zu tun, für den Herrn als sein Eigentum ausgesondert zu werden. Alle wahren Gläubigen sind Heilige und Menschen wählen sie nicht aus. (1. Korinther 1:2; 2. Korinther 2:1; Epheser 1:1; Philipper 1:1; Kolosser 1:2 – Diese Briefe wurden nicht an verstorbene Heilige geschrieben.)

Das Fasten an Freitagen und während der Fastenzeit wurde eingeführt.                        Dies wurde den Menschen von Päpsten auferlegt, von denen es heißt, dass sie am Fischhandel interessiert waren. Das ist gegen die klare Lehre der Bibel (Matthäus 15:10; 1. Korinther 10:25; 1. Timotheus 4:1-3).

Die Messe wurde schrittweise zum Opfer entwickelt. Im 11. Jahrhundert wurde der Besuch der Messe zur bindenden Pflicht erklärt.                   Die Bibel lehrt, dass das Opfer von Christus ein für alle Mal dargebracht wurde und nicht wiederholt werden, sondern lediglich durch das Abendmahl in Erinnerung behalten werden soll (Hebräer 7:27; 9:26-28; 10:10-14).

Das Zölibat der Priesterschaft wurde von Papst Hildebrand Bonifanzius von Sovana (Gregor VII) eingeführt.                     Jesus hat keine derartige Bestimmung eingeführt und auch keiner der Apostel, im Gegenteil. Petrus war ein verheirateter Mann und Paulus sagt, dass Bischöfe Frau und Kinder haben sollen (1. Timotheus 3:2, 5, und 12; 4:1-3; Matthäus 8:14-15; Titus 1:5-6).

Der Rosenkranz oder Gebetsperlen wurden im Jahr 1090 von Peter, dem Hermiten, eingeführt. Sie wurden von den Hindus und Mohammedanern kopiert.           Das Zählen von Gebeten ist eine heidnische Praktik und wird ausdrücklich von Christus verdammt (Matthäus 6:5-13).

Die Inquisition von Irrlehrern wurde vom Konzil von Verona im Jahr 1184 eingeführt.                    Jesus hat nie den Gebrauch von Gewalt gelehrt um das Evangelium zu verbreiten, sondern vielmehr, dass wir unsere Feinde lieben sollen (Matthäus 5:44)

Der Verkauf von Ablassbriefen begann, allgemein als ein Erkaufen von Vergebung betrachtet und als eine Erlaubnis, der Sünde zu frönen.                        Das Christentum, wie es in der Bibel gelehrt wird, verdammt so etwas und es war der Protest gegen derartige Praktiken, der im 16. Jahrhundert die protestantische Reformation hervorbrachte.

Das Dogma der Wandlung wurde von Papst Innozenz III eingeführt.                     Durch diese Lehre gibt der Priester vor, ein tägliches Wunder zu wirken indem er eine Oblate in den Leib von Christus verwandelt und ihn danach in der Gegenwart seiner Gemeinde während der Messe lebendig zu essen. Die Bibel verdammt solche Absurditäten; denn das Abendmahl ist einfach nur ein Gedenken an das Opfer von Christus (Lukas 22:19-20; Johannes 6:35; 1. Korinther 11:26)

Die Beichte vor dem Priester mindestens einmal im Jahr wurde von Papst Innozenz III. Im Laterankonzil eingeführt.                     Die Bibel fordert uns auf, unsere Sünden direkt Gott zu bekennen (Psalm 51:1-10; Lukas 7:48; 15:21; 1. Johnannes 1:8-9).

Die Verehrung der Hostie wurde von Papst Honorius III. angeordnet.                       Somit betet die römisch-katholische Kirche einen mit menschlichen Händen gemachten Gott an. Das ist eindeutig Götzendienst und steht absolut im Widerspruch zum Geist des Evangeliums (Johannes 4:24).

Die Bibel wurde verboten für Laienpersonen und vom Konzil von Valencia auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt.                     Jesus hat angeordnet, dass die Heilige Schrift von allen gelesen werden soll (Johannes 5:39; 1. Timotheus 3:15-17).

Das Skapulier (Schulterkleid, Überwurf über die Tunika einer Ordenstracht) wurde von Simon Stock erfunden, einem englischen Mönch.                    Das ist ein Stück braunen Tuchs mit dem Bild der Jungfrau Maria und soll diejenigen übernatürlich vor allen Gefahren schützen, die es auf der nackten Haut tragen. Das ist Fetischismus.

Die römisch-katholische Kirche verbat den Laien den Kelch indem sie auf dem Konzil von Konstanz die einheitliche Kommunion einführte.                         Die Bibel fordert uns auf, das Abendmahl mit Brot und der Frucht des Weinstocks zu feiern (Matthäus 26:27; 1. Korinther 11:26-29).

Die Lehre des Fegefeuers wurde beim Konzil von Florenz zum Dogma des Glaubens erklärt.                       Es steht nicht ein einziges Wort in der Bibel, das ein Fegefeuer lehren würde. Das Blut von Jesus Christus reinigt uns von allen Sünden (1. Johannes 1:7-9; 2:1-2; Johannes 5:24; Römer 8:1).

Die Lehre der 7 Sakramente wurde bestätigt.                   Die Bibel sagt, dass Christus nur zwei Sakramente eingesetzt hat: die Taufe und das Abendmahl (Matthäus 28:19-20; 26:26-28).

Das Ave Maria wurde teilweise eingeführt. Es wurde 50 Jahre später vervollständigt und schließlich von Papst Sixtus V Ende des 16. Jahrhunderts bestätigt.

Das Konzil von Trient im Jahr 1545 erklärte, dass Tradition denselben Stellenwert hat wie die Bibel.

Mit Tradition sind menschliche Lehren gemeint. Die Pharisäer glaubten dasselbe und Jesus wies sie energisch zurecht, denn durch Lehren menschlicher Tradition machten sie die Gebote Gottes nichtig (Markus 7:7-13; Kolosser 2:8; Offenbarung 22:18).

Die apokryphischen Bücher wurden der Bibel hinzugefügt, ebenfalls durch das Konzil von Trient.                     Diese Bücher wurde von der jüdischen Kirche nicht als kanonisch anerkannt (siehe Offenbarung 22:8-9).

Das Glaubensbekenntnis von Papst Pius IV wurde als offizielles Glaubensbekenntnis eingesetzt, 1.560 nach Christus und den Aposteln.               Christen betrachten die Heilige Schrift als ihr Glaubensbekenntnis. Somit ist ihr Glaubensbekenntnis 1.500 Jahre älter als das der römischen Katholiken (Galater 1:8).

Die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria wurde von Papst Pius IX erklärt.                        Die Bibel sagt, dass alle Menschen mit der einzigen Ausnahme von Christus Sünder sind. Maria selbst brauchte einen Erlöser (Römer 3:23; 5:12; Psalm 51:5; Lukas 1:30,46,47). Ferner hatte Jesus mehrere Halbgeschwister.

Im Jahr 1870 n. Chr. erklärte Papst Pius IX das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes.                 Das ist Gotteslästerung und das Zeichen von Abtrünnigkeit und des Antichristen (2. Thessalonicher 2:2-12; Offenbarung 17:1-9; 13:5-8,18).

1931 bestätigte derselbe Papst Pius XI die Lehre, dass Maria "die Muttergottes" ist.                    Diese Lehre wurde erstmals vom Konzil von Ephesus im Jahr 431 erfunden. Das ist eine Irrlehre, die Marias eigenen Worten widerspricht (Lukas 1:46-49; Johannes 2: 1- 5).

Im Jahr 1950 wurde das letzte Dogma von Papst Pius XII erklärt, die Aufnahme von Maria in den Himmel.

 

 

Joh 7,17 Jesus sagt: Wenn jemand dessen (Gottes) Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.

 

Jetzt gibt es wahrscheinlich wieder einen Aufschrei. Ich will Dich nicht kränken, Jonas. Mein Wunsch ist, dass Du Dich mit ganzem Herzen dem Herrn und seinem Wort zuwendest, ohne auf Konfessionen und menschliche Traditionen und Bibelergänzungen zu schielen. Möge der Herr Dich segnen, durch sein Wort zu sich hinziehen und in Deinem Herzen Wohnung nehmen. 

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.07.2017 08:06.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Burgen am 18.07.2017 07:17

@Jonas, verzeih, doch ich empfinde dich inzwischen reichlich "unverschämt". 

Jan Hus - ein Lebensbildabschrift aus dem TV-Programm von www.bibeltv.de

Prag im 14. Jahrhundert:
König Wenzel, sein Bruder Sigismund, der Prager Erzbischof und drei Päpste stehen sich in einem Machtkampf gegenüber.
Alle erheben Anspruch auf Einflussnahme über den Heiligen Stuhl.

Jan Hus, Dozent und Prediger, fühlt sich mitverantwortlich für das Schicksal der gespaltenen Kirche und ihrer Gläubigen,
für die sie Vorbildfunktion hat. So zieht er den Groll der Mächtigen auf sich.

Jan Hus ist die Geschichte eines Gläubigen Mannes, der aufgrund seiner Überzeugung im Kampf der kirchlichen und
weltlichen Autoritäten dem Tod ins Antlitz schaute.

Hintergrundinformationen - Ein Revolutionär?
Johannes (Jan) Hus, geboren ca 1371, gestorben 06.07. 1415
studierte Theologie und Philosophie in Prag, die damals die Hauptstadt Böhmens war.
Hus lehrte später an der Universität Prag und erregte mit seinen Predigten und Schriften Aufsehen.

Er war ein Anhänger der Lehren des englischen Theologen John Wyclif, der Jahrzehnte davor für
eine Reform der Kirche kämpfte.
Hus predigte in der Sprache des einfachen Volkes und nicht auf Latein.
Seiner Überzeugung nach ist Christus allein das Haupt der Kirche und die Bibel ihr wahres Fundament.

Des Weiteren habe die Kirche ihren Vertretungsanspruch aufgrund ihrer sündigen Taten,
wie dem Ablasshandel oder Unzucht, verwirkt.
Hus wollte den einfachen Gläubigen mehr Teilhabe in der Kirche zugestehen.

Aufgrund seiner Schriften wurde er 1410 mit einem Kirchenbann belegt.
Hus musste sich vor einem Inquisitionsgericht verantworten, widerrief aber nicht.

Längst war eine Bewegung entstanden, die nicht nur die kirchliche Macht infrage stellte,
sondern auch mehr politische Mitsprache für das einfache Volk forderte.

"Die Wahrheit siegt"
Dieser Wahlspruch Tschechiens stammt von Jan Hus.
Und heutzutage ist der Tag seiner Hinrichtung ein Nationalfeiertag in Tschechien.


 

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Pal

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Beiträge: 2513

Re: Wo verbringen Ananias und Saphira ihre Ewigkeit?

von Pal am 18.07.2017 06:55

Ja, liebe Henoch, selbstverständlich habe ich eure "Begründung" gelesen!
Doch erscheint sie mir nicht als stichhaltig.

Was ist denn wenn der Teufel jemand "verschlingt"? - Kommt so eine Person dann im HImmel an? -
Wo liest du das in der Bibel?

Mein Argument lautet = Wenn Sünde keine Resonanz der Buße erzeugt, dann ist dies ein deutliches Zeichen für "verloren sein" -

Auch Judas hat ja mächtig gelogen und gestohlen. - Doch kam seine Tod erst nachdem er sein Unheil angerichtet hatte.

Kam Judas, deiner Meinung nach, auch in den Himmel?
Kommen alle in den Himmel, die Hallelujah rufen und ihre Herzen trotzdem verhärten? - ? ? ?

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Jonas

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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Jonas am 18.07.2017 06:54

Guten Morgen Burgen!

Vermutlich hat sich der Heilige Geist zurückgezogen.

Das ist eigentlich mMn von mehreren Seiten her unmöglich.
Ist erst einmal die Frohe Botschaft bekannt, ist sie das für alle Zeiten, ununterbrochen.
Sagt auch der Herr selbst.

Math 28,20
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Ist erst einmal etwas allgemein ins Bewußtsein getreten , existiert es, solange die Welt besteht.

Mit besten Grüßen
Jonas

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Jonas am 18.07.2017 05:42

Guten Morgen Solana!

Ich gehe davon aus, dass du deine eigene Kirche kennst und weisst, dass es so etwas weder im Mittelalter noch heutzutage geben könnte: "einige Kirchenobere", die einfach aus der Reihe tanzen, schreckliche Missstände produzieren und mahnende Gegenstimmen verbrennen ..... und die "Kirchenleitung" und alle übrigen, erfüllt und getrieben vom Heiligen Geist, schauen einfachach weg???????
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du selbst so etwas glaubst.

Es ist aber der Diskussion überhaupt nicht dienlich, wenn du aus einer Argumentationslosigkeit und aus Mangel der Geschichtskenntnissen heraus, meinen Fragen ausweichst und stattdessen mit Pauschalverurteilungen um dich schlägst.

Wenn ja die gesamte Kirche so böse war, warum blieb dann die Lehre der Kirche durch die Zeiten, schwarz auf weiß, unverändert??

Da brauchst du ja nicht so lange zu suchen.
Genau wie in der Geschichte des Volkes Israel hat Gott in den dunklen Zeiten immer wieder Männe erweckte, auf denen sein Geist lag und die als Mahner zur Umkehr riefen, oft genug unter Einsatz ihres Lebens.
So auch im Mittelalter.
Ich verstehe nicht, warum du unbedingt die nicht weg zu leugnenden dunklen Flecken der Kirchengeschichte schönreden willst und stattdessen Menschen, die ihr Leben einsetzten und getrieben vom Heiligen Geist gegen die Kirchenmacht aufstanden und zur Umkehr riefen, ins Unrecht setzen und ihnen den Heiligen Geist absprechen.

 

Ich habe, ehrlich gesagt, auch keine Lust mehr, darüber zu diskutieren.
Wenn du dir die Kirche des Mittelalters schönreden willst und sie dir als vom Heiligen Geist erfüllte Leuchte des wahren Evangeliums vorstellst mit ein paar zu vernachlässigenden schwarzen Schafen .... und dann kamen die bösen Reformatoren und störten die Harmonie .... dann bleib halt bei diesem verzerrten Bild.


Unterstellungen sind dann die weitere Folge, (Oder zeige mir bitte wo ich etwas schöngeredet habe, quasi das es nicht schlimm gewesen wäre, was in der Kirche an Fehlern passiert ist.) einhergehend mit dem Glorifizieren der eigenen Gruppe.

Ich wollte es hier vermeiden die Fehler der "Mahner", der Reformatoren aufzuzählen, die oftmals die gleichen der Kirche waren, aber da du scheinbar ein verzerrtes Bild der Geschichte zu haben scheinst und das Wort brennen so gerne in den Mund nimmst, könntest du dich wenigstens einmal dafür interessieren, unter welcher Herrschaft die erste und letzte Frau in der Geschichte, als "Hexe" verbrannt wurde.

Mit besten Grüßen

Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.07.2017 07:14.

solana

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Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von solana am 18.07.2017 01:32

Jonas schrieb:

Diese Misstände wurden nicht an der Kirche an sich beanstandet, sondern an einigen Kirchenoberen.
Entnehme ich aus deiner Antwort folgerichtig, das die Lehre der Kirche an sich, also im allgemeinen vor dem Mittelalter, die Lehre vom wahren Evangelium ist?

Hallo Jonas

Ich gehe davon aus, dass du deine eigene Kirche kennst und weisst, dass es so etwas weder im Mittelalter noch heutzutage geben könnte: "einige Kirchenobere", die einfach aus der Reihe tanzen, schreckliche Missstände produzieren und mahnende Gegenstimmen verbrennen ..... und die "Kirchenleitung" und alle übrigen, erfüllt und getrieben vom Heiligen Geist, schauen einfachach weg???????
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du selbst so etwas glaubst.


Ich habe nicht gefragt wo der heilige Geist überall nicht war, sondern wo er war!

Da brauchst du ja nicht so lange zu suchen.
Genau wie in der Geschichte des Volkes Israel hat Gott in den dunklen Zeiten immer wieder Männe erweckte, auf denen sein Geist lag und die als Mahner zur Umkehr riefen, oft genug unter Einsatz ihres Lebens.
So auch im Mittelalter.
Ich verstehe nicht, warum du unbedingt die nicht weg zu leugnenden dunklen Flecken der Kirchengeschichte schönreden willst und stattdessen Menschen, die ihr Leben einsetzten und getrieben vom Heiligen Geist gegen die Kirchenmacht aufstanden und zur Umkehr riefen, ins Unrecht setzen und ihnen den Heiligen Geist absprechen.

Ich habe, ehrlich gesagt, auch keine Lust mehr, darüber zu diskutieren.
Wenn du dir die Kirche des Mittelalters schönreden willst und sie dir als vom Heiligen Geist erfüllte Leuchte des wahren Evangeliums vorstellst mit ein paar zu vernachlässigenden schwarzen Schafen .... und dann kamen die bösen Reformatoren und störten die Harmonie .... dann bleib halt bei diesem verzerrten Bild.

Gute Nacht
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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