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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Andreas am 15.07.2017 20:06Letzte Woche erkannten wir, dass wir nicht ins Gericht kommen, Dass es sinnvoll ist, wenn nicht die Angst, sondern die Liebe, unser Leben regiert.
Aber trotzdem bleibt die Sünde unser ständiger Begleiter:
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. (1 Joh 1,8)
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. (1 Joh 1,10)
Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, rein bin ich von meiner Sünde? (Spr 20,9)
Wie es in der Schrift heißt: Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen. (Röm 3,10)
Bedeutet das, dass wenn wir uns auch gerade mit Gott versöhnt haben, wir doch gleich wieder sündigen werden? 'Also nie ohne Sünde sind?
Das hat mich, besonders als Kind, schwer belastet.
Andererseits steht in der Bibel:
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt. (1 Joh 3,9)
Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt. (1 Joh 3,6)
Wir wissen: Wer von Gott stammt, sündigt nicht, sondern der von Gott Gezeugte bewahrt ihn und der Böse tastet ihn nicht an. (1 Joh 5,18)
Verwirrung total: Einerseits sind wir ständige Sünder, andererseits können wir überhaupt nicht sündigen.
Drüber wollen wir uns Morgen austauschen.
Wir treffen uns wie immer
am Sonntag, den 16. Juli 2017 um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".
Alles Gute und Gottes Segen wünscht euch
Andreas
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,
von Burgen am 15.07.2017 18:43Ist es nicht so gewesen, dass die ursprünglichen Jünger, also die, die mit Jesus lebten,
inklusive Paulus und diejenigen, mit denen er im brieflichen Kontakt standen,
das ursprüngliche Evangelium verkündeten und lebten?
Aus den Briefen erfahren wir, dass es schon damals schwer war, in der Wahrheit und in der Liebe zu bleiben.
Überall dort wo Paulus auftauchte während seiner Reisen, erfährt er Offenheit, Neugier, Wissensdurst.
Aber auch Angriff, Verleumdung und Steinigung.
Der unselige Höhepunkt erfuhr die Gemeinde nachdem Paulus geköpft und Petrus gekreuzigt worden war.
Und der nächste Schritt im abgewandelten Evangelium war die Trennung bis hin zur Verfolgung.
Einerseits von den Juden, dann die Christen aus den Juden und den Christen aus den Heiden.
Die Organisation des Glaubens war dann nur eine ungute Folge aus den Anfängen heraus.
Da spielte Macht eine nicht kleine Rolle. Aber auch Geisteswissenschaften usw.
Das ist eben der Lauf der Welt, wie er auch in der Schrift erzählt ist.
Gruss
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö
von geli am 15.07.2017 14:48Ja, genau - dieser Bericht passt sehr gut dazu!
Lg, geli
Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,
von solana am 15.07.2017 13:07Diesen Thread habe ich ja ursprünglich eröffnet, weil in einem anderen Thread die (Neben)Frage aufkam, ob die Kirche im ausgehenden Mittelalter das "wahre Evangelium" verkündigte und Luther "ein anderes Evangelium" brachte.
Da hierüber anscheinend doch nicht so viel Diskussionsbedarf besteht, möchte ich einen wichtigen Gedanken von Angel aufgreifen, über den - wie ich meine - weiteres Nachdenken gut wäre:
Mir ist wichtig, was Jesus als EVANGELIUM verkündete und an seine Jünger weiter gab in die Welt hinaus zutragen. Und das steht immer im Zusammenhang mit dem Reich und Umkehr. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr das Wort EVANGELIUM im Bibelserver eingebt um zu erkennen, was Jesus als Evangelium erklärte und verbreitete/verbreite n liess? Hier geht es ja um das Evangelium Jesus das vom Reich Gottes handelt, das nicht verändert, somit auch nicht anders gelehrt werden darf, als Jesus es lehrte und die Jünger als auch Apostel instruierte dies zu tun.
Ja, das habe ich vor längerer Zeit mal so ähnlich gemacht und es ergab sich tatsächlich, dass "das Reich Gottes/Himmelreich" immer im Zentrum der Verkündigung Jesu stand.
Und es richtete sich insbesondere an Menschen, die "auf das Himmelreich warteten", wie zB: Mk 15,43 kam Josef von Arimathäa, ein angesehener Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete;
Und die gute Nachricht war: Mt 10,7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Und diese gute Nachricht erfordert ein Umdenken und eine änderung im Verhalten:
Mt 4,17 Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Hier finde ich es wichtig festzuhalten, dass :
1. Das Reich Gottes zu uns kommt - wir es also nicht irgendwie durch unser Tun uns herbeiholen oder eröffnen müssten.
Es kommt von Gott aus zu uns - und wir können es nur mit offenem Herzen empfangen wie ein kleines Kind, das noch nichts vorweisen kann, dass sich noch nichts erarbeiten oder verdienen kann .....
Lk 18,17 Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Im Gegenteil, je "reicher" jemand ist und je mehr er vorweisen kann, um so schwerer tut er sich damit, dieses Geschenk einfach so anzunehmen und alles "eigene" stattdessen loszulassen. Wie die Geschichte vom reichen Jüngling zeigt:
Lk 18,24 Da aber Jesus sah, dass er traurig geworden war, sprach er: Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes!
25 Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.
Aber auch hier igibt es keine hoffnungslosen Fälle - weil der Zugang zum Reich Gottes eben nicht vom Menschen und seiner Leistung abhängt, sondern davon, dass Gott es uns ermöglicht:
26 Da sprachen, die das hörten: Wer kann dann selig werden?
27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Mk 10,27 Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.
Und dennoch ist 2. die Verkündigung der fohen Botschaft mit einem Aufruf verbunden: "Ihr könnt angesichts dieser Botschaft nicht so weiteleben wie bisher. Kehrt um, tut Busse."
Und, was mit "Busse und Umkehr" gemeint ist, wird auch konkretisiert:
Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Interessant finde ich dazu auch diese Stelle, in der Jesus gefragt wird, was wir Menschen tun können, um "Gottes Werke zu wirken", (durch die wir uns als seine Kinder erweisen).
Und seine Antwort lautete:
Joh 6, 28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken?
29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Ich finde, in diesen Aussagen haben wir schon ein sehr gute Kriterien dafür, um zu erkennen, wo ein Verfälschung des Evangeliums stattfindet.
Dort, wo gesagt wird, Eintritt ins Reich Gottes ist möglich ohne Umkehr - da wird verfälscht.
Aber auch da, wo gesagt wird: Eingang ins Reich Gottes müsst ihr euch erarbeiten, es reicht nicht "zu empfangen wie ein Kind" - auch da wird verfälscht .... und ein "anderes" Evangelium draus gemacht.
ZB wenn bestimmte Hürden aufgebaut werden, die das "Himmelreich zuschliessen", so dass keiner hineinkommt, der nicht bestimte "Zusatzbedingungen" erfüllt.
Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 15.07.2017 10:24Vielen Dank für deine Beschreibung, Cleo. Alles Gute für dich und deine kleinen Mitbewohner ...
Ich habe mir gestern für 20 Euronen in der Buchhandlung ein hebräisches AT bestellt. Im Gedenken an die Versbilder des anderen, Stille und Gebet - Thread von Merciful.
Und am 3. 8. nehme ich teil an den Lehrlektionen per online durch den erf . Die werden durchgeführt von einem Prof. der längere Zeit in Israel lebte. Bin schon recht gespannt. Alle 14 Tage gibt es eine neue Lektion, zusammen 25.
Danach sind sie noch ein klein wenig online erreichbar. Hoffentlich halte ich durch. Vielleicht macht jemand von euch mit?
www.mehrglauben.de
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Losung
Mose sprach zum HERRN: Sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist. / 2. Mose 33,13
Der gute Hirte ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. Und wenn er alle Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. / Johannes 10, 3 - 4
Jona 4, 1 - 11
Philipper 1, 12 - 18a
Nun saget Dank und lobt den Herren, denn groß ist seine Freundlichkeit, und seine Gnad und Güte währen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du, Gottes Volk, sollst es verkünden: Groß ist des Herrn Barmherzigkeit; er will sich selbst mit uns verbünden und wird uns tragen durch die Zeit.
(Ambrosius Lobwasser)
Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Cleopatra am 15.07.2017 09:26Guten Morgen, ihr lieben,
danke Burgen, dass du fragst, der Anfang der Woche war sehr turbulent.
Ich habe jeden Tag gekämpft für die kleinen Tierchen und auch Frieda Frosch ist wieder aufgetaucht (sie war tatsählich im Eimer mit den Pflanzen).
Am Tag des Umzugs ins neue Aquarium ist mir Frieda noch aufs Aquarium und von dort aus quer durchs Wohnzimmer gehüpft ;-D
Manoman, sind die schnell, ich habe sie nur einfangen können, indem ich ein Glas auf sie gestellt habe und ein Heft darunter, um sie wieder zum Aquarium zu transportieren.
Abends bin ich nochmal zum Tierladen gefahren und habe einige Liter Dreckswasser aus einer Pumpe deren Aquarien bekommen, etwas besseres kann man da den Tieren nicht antun.
Dann habe ich sie ganz in Ruhe gelassen und Mittwoch Abend habe ich das erstemal die Werte gemessen.
Der NO2 Wert ist ja sehr wichtig, das sogenannte "Gift". Da es aber auf null komme null war, konnten meine Tiere das erstemal seit Fretag wieder ein bisschen Fressen.
Oh ja, und seitdem lassen die sich auch wieder blicken und kommen aus den Verstecken heraus.
Gestern war der zweite Fresstag und alle Fische- bis zum kleinsten Babyfisch- haben überlebt, hach, das freut mich sehr.
Heute Mittag werde ich nochmal eine Wasserprobe mit zum Tierladen mitnehmen und erfragen, ab wann die Tiere wieder normal fresen können und ab wann neue Fische reinkönnen. Ich will die Tiere ja nicht weiter stressen, sondern erstmal so richtig erholen lassen.
Die fertige Deko werde ich auch erst in zwei Wochen oder so machen, es ging ja erstmal darum, dass alle überleben und nicht dass es hübsch darin aussieht.
Puh, ihr seht- selbst bei den kleinen Tieren freue ich mich total, dass alle überlebt haben und jetzt haben sie sogar ein noch größeres Becken (vorher 65 L, jetzt mehr als 100 L)
Ich wünsche euch allen ein schönes, erholsames Wochenende.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,
von Cleopatra am 15.07.2017 09:19Richtig geli,
genauso sehe ich das auch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Christenverfolgung in der Türkei
von Cleopatra am 15.07.2017 09:16Danke geli
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö
von solana am 14.07.2017 23:15In dieser Bibelstelle steckt eine ähnliche Aussage:
Lk 16, 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.
Heisst das nicht auch: Uns ist alles gesagt, was wir wissen müssen zum ewigen Leben. Danach sollen wir uns richten.
Wir brauchen dazu niemanden, der schon gestorben ist und uns aus dem Jenseits dabei hilft.
Wenn wir es nicht schaffen mit Hilfe dessen, was uns gegeben ist, schaffen wir es auch nicht mit der Unterstützung von Menschen, die schon gestorben sind ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö
von geli am 14.07.2017 20:54"Mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe - den sollt ihr hören!"
Damit ist doch eigentlich alles gesagt
Und einige Verse weiter hießt es dann:
"Und als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein." - Vers 8.
Dazu habe ich mir irgendwann mal in meine Bibel geschrieben: "Am Anfang standen die 6 Tage mit Leid, Mühsal, Bedrückung... aber am Ende sahen sie nur noch Jesus allein. Sie sehen das Ziel und das, worauf es ankommt: Jesus allein, denn wir werden für immer bei ihm sein."
Jesus allein - nicht Maria, keine 20 "Heilige", keine Engel - Jesus allein.
Auch wenn Jesus mit Mose und Elia gesprochen hat - wir sind nicht Jesus, und wir sind auch noch nicht, wie Jesus, "verklärt". Für uns gilt das, was Gott für uns angeordnet hat: "Jesus allein."
Lg, geli


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