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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nennmichdu am 08.07.2017 13:11Hallo Nobse,
es ist Dir jetzt schon viel geschrieben worden, was deine Ansichten hinterfragen tut, allein dadurch, das in der Bibel gegenteiliges geschrieben steht.
Sicher könnte man sagen, die Bibel ist nicht die einzige Quelle der Inspiration und unseres Wissens über Gott. Und die Katholiken verweisen wohl darauf.
Nur halte ich es dann gefährlich nach Belieben hier Quellen auszublenden oder zu relativieren (siehe deine Ausnahmevermutung beim Schächer am Kreuz).
Weil - meines Erachtens nach - bei jeder Lehre, die sich nicht so verhält, wie Gott sie uns mitteilen möchte und wie es sich auch nur tatsächlich verhalten kann, dann inhaltliche - logische - Fehlschlüsse nicht ausbleiben. Und hier sind wir alle aufgefordert uns hinterfragen zu lassen, ob es sich inhaltlich und logischer Weise denn wirklich so verhalten kann, wie wir argumentieren und schlussfolgern.
In Apostelgeschichte 9 lesen wir davon, das die alttestamentlichen Schriften allein von ihrem logischen Zusammenhang her nur bestimmte Schlussfolgerungen zulassen. Das hier allein anhand des logischen Sachverhaltes etwas nicht anders als nur so sein kann:
22 Saulus aber gewann immer mehr an Kraft und trieb die Juden in die Enge, die in Damaskus wohnten, und bewies, dass Jesus der Christus ist.
Das wir diese Zusammenhänge dann aber wirklich auch verstehen geschieht nur dann, wenn Gott Gnade dazu schenkt. Denn an anderen Stellen heißt es auch, das Gott Menschen (ab einem gewissen Punkt von Herzenhärtigkeit) dann aktiv verstockt, das sie sich nicht die Wahrheit erkennen können.
Mt 13,15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.«
2. Tim. 2,
24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, im Lehren geschickt, der Böses ertragen kann
25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen
26 und wieder nüchtern zu werden aus der Verstrickung des Teufels, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen.
Wenn ich auf die 7 Punkte deiner Ansicht hier dann noch eingehen darf:
Hier meine volle Übereinstimmung. Eine Schlußfolgerung und persönliche Erfahrung, die wir so auch aus der Bibel ableiten können.
Hier gehen die Meinungen unter den Theologen schon auseinander. Ob die Nachfolge nun Vorraussetzung für unser Heil ist. Oder ob am Anfang die Heilszusage steht, die uns unser Heil Gewiss sein lassen - durch den Unterpfand des heiligen Geistes mit der Wiedergeburt/Bekehrung ein Kind Gottes zu sein, welches halt nicht mehr verloren gehen kann - weil Gott selbst (in Jesus) als guter Hirte dafür sorgen wird, das sein Kind das Ziel erreichen wird.
Hier liegt auch ein Spannungsverhältnis vor, zwischen dem was Gott an und durch uns tut und dem, worin wir einwilligen, das Gott es überhaupt an und durch uns tut.
Im Deutschen Sprachgebrauch kennen wir nur die Aktive Form - ich tue etwas --- oder die Passive Form - an mir wird etwas getan. In der griechischen Sprache des Neuen Testamentes und in weiteren älteren Sprachen kommt nun eine weitere Form (Medium --- hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Medium_(Grammatik) ) dazu, die meine ich dann hilfreich ist, zu verstehen, was Gottes Part ist und was unser Part in der Heiligung ist.
Und hier lasse ich mich dann in das Handeln Gottes mit hinein nehmen. Sodass ich dann nicht mehr polarisiere und sagen muss, es kann nur so oder so sein. Entweder mein Werk oder entweder Gottes Werk ist es...
Den Weg der Heiligung überhaupt zu gehen, - unsere Berufung darin fest, bzw. sichtbar werden zu lassen, sehe ich auch so.
Dann geht es darum, das wir Christus ähnlicher werden, das Christus selbst Gestalt in uns annimmt, dort wo wir uns (den alten Adam) für gestorben halten. Wir bleiben dabei eine individuelle Persönlichkeit.
Aber so wie ich denke, das nicht die Traube selbst (der Gläubige) am Weinstock (Jesus) durch seine eigene Anstrengung es bewirken könnte oder verantwortlich wäre, zu wachsen und Frucht zu bringen, so kann es nicht um unsere spezielle Leistung, oder um unsere Anzahl von guten Werken gehen, die uns in den Stand von Heiligen erheben. Weil wir von Gott auserwählt sind, werden wir gute Werke hervorbringen. Aus dem Glauben heraus, der uns geschenkt wurde. Verantwortlich wären wir allein darin, in Jesus zu bleiben. Wenn wir durch seine Gnade und durch seinen uns geschenkten Glauben in diese Stellung einmal versetzt worden sind.
5. Jeder Mensch übt die Nächstenliebe und dient Christus in unterschiedlichem Maße. Hier kommt nun das Wort des Herrn zum Tragen: wem wenig vergeben wird, der liebt wenig. Und umgekehrt: wer viel liebt, dem sind viele Sünden vergeben.
volle Übereinstimmung hier dann
Hier könnten und müssten wir uns dann über den Begriff "Seele" unterhalten. Wo er in der Bibel auftaucht, was darunter alles verstanden werden kann. Und das Wort Seele kommt in der Bibel in unterschiedlichen Zusammenhängen vor. Anfangs: "So ward der Mensch eine lebendige Seele" in der Schöpfungsgeschichte als emotionales, lebendiges, strebendes, wachsendes, --atmendes - und auch autonomes Wesen (mit einem "Ego" ,was sich in seiner Nacktheit/Bedürftigkeit/Unabhängigkeit dann erst nach dem Sündenfall bewußt wurde) --- bestehend aus Erde - Adama - und mit einem menschlichen
Denkvermögen (Verstand/Willen) dem dann noch durch den Geist Gottes (Ruach ... nicht nefesch..) aufgeholfen werden kann - dort wo es nicht mehr unter der Verblendung der Schlange/Satans steht.
Bin ich bei Gott angenommen, habe ich Vergebung meiner Sünden empfangen - dann weiß ich mich vom Haupte her rein und bedarf - wo wie es Jesus seine Jünger lehrt "nur" noch der täglichen Fußwäsche für die immer wiederkehrenden täglichen neuen Übertretungen und Verfehlungen. Aber keiner Ganzwäsche mehr - um in die Gemeinschaft, in den Frieden und die Gegenwart Gottes zurück zu kommen.
In der Liebe sollen wir uns üben, danach streben. Richtig. Aber es ist auch so, wie du anfangs geschrieben hast, wem viel vergeben ist der liebt auch viel. Die Liebe der Sünderin, die mit einem kostbaren Öl (damaliges Jahresgehalt eines Tagelöhners in etwa) Jesu Füße salbte wird hier hervorgehoben. Gibt aber am Ende keine Wertigkeit bei Gott darüber ab. Der Mensch der aus seinem Talente 5 weitere Talente gewonnen hat wird im Himmelreich über 5 Stätte gesetzt, der aus 10 Talente erworben hat über 10 Städte. Beide werden jedoch in gleicher weise gelobt. Der mit 10 Talenten wird nicht mehr gelobt als der mit 5 Talenten. Es kommt also nicht auf unsere mehr oder weniger große Leistung an. Nur darauf, das wir überhaupt uns Gott zur Verfügung stellen und nicht unser Talent vergraben.
Denn alle Ehre für das was wir sind uns sein werden gebührt am Ende ihm allein. Wir dürfen also "nur" an dem Anteil haben, was er durch und an uns bewirkt.
liebe Grüße,
Thomas
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 08.07.2017 12:54Aber er würde seinem Wort der Bibel sicher nicht wiedersprechen.
Und das ist zB eines der Hilfen, woran wir eben erkennen, ob es wirklich von Gott kommt oder zB von Satan eingeflüstert wurde.
Wenn Gott zB persönlich gesagt, hat dass es ihm ein Gräuel ist, wenn andere angebetet werden oder die Toten aufersucht werden, dann wird er es doch später nicht anhand von Visionen und so gutheißen.
Ja, gut, Cleo, dass Du das noch sagst. Visionen und Bilder und Eindrücke gibt es auf jeden Fall - nur müssen wir es anhand der Bibel prüfen.
Da sich Gott nicht widerspricht und Jesus das Wort Gottes ist, wird ein Bild oder eine mystische Erfahrung, die von Gott kommt, immer in Einklang mit der Bibel, seinem Wort, stehen.
Erfahrungen und Gefühle, die nicht mit der Bibel in Einklang stehen und somit seinem Wort widersprechen, die sind abzulehnen, da sie mit Sicherheit aus einer anderen Quelle stammen. Satan verstellt sich sehr gerne als Engel des Lichts...
Wenn Gott mit Dingen nicht einverstanden ist und wir das aus der Bibel entnehmen können, dann dürfen wir sie ebenfalls nicht gutheißen.
Nein, ich glaube das auch nicht - weil die Bibel das nicht so bestätigt.
Solana hat dazu ja schon von dem "Vollkommenen", das kommen wird, geschrieben.
Außerdem benötigen wir, wenn wir beim Herrn sind, ja keinen Glauben mehr, denn dann sehen wir ihn mit eigenen Augen - wir sind "vom Glauben zum Schauen gekommen". IIrgendwo steht das, ich finde es aber gerade nicht und hab Besuch bekommen, kann es jetzt also nicht heraussuchen.
Lg, geli
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von nennmichdu am 08.07.2017 10:32In der Beschäftigung mit diesem Thema (was sehr unterschiedlich und vielschichtig interpretiert wird) bin ich auch nocheinmal auf das Tierfell gestoßen - was auf die Ausgangsfrage zurückführt, ob Gott ein Tieropfer für die Schuld der Menschen dargebracht hat, um sie dann mit Fell zu bekleiden..
nachzulesen unter
https://de.wikipedia.org/wiki/Baum_der_Erkenntnis
und hier ein Auszug:
Den Namen Baum der Erkenntnis von Gut und Böse erhält der Baum in Gen 2,9 im Vorgriff auf das Versprechen, das die Schlange Adam und Eva macht: „Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse" (Gen 3,5 EU). Damit ist aber gerade nicht, wie H. Junker von 2 Sam 14,17 EU zeigen will, „ein übermenschliches, an Allwissenheit grenzendes Erkennen [...], wie man es dem ‚Engel Gottes' zuschrieb",[39] gemeint. Vielmehr bedeutet die gewonnene ‚Erkenntnis' den Verlust der Einsicht der göttlichen Weisheit zugunsten eines bloßen irdischen Vielwissens, wie es in dem animalischen „Tierfell" (Gen 3,21) zum Ausdruck kommt. „In der Struktur dieses Wortes [erwa = Scham, Schande] ist der Begriff ‚or', 70-6-200, Fell, aber auch ‚iwer', blind, zu erkennen, denn ‚erwa' hat mit ‚Blindheit' zu tun."[40]
Zunächst scheint es, als behalte die Schlange Recht, denn den Menschen gehen, nachdem sie von den verbotenen Früchten gegessen haben, tatsächlich „die Augen auf", doch sie sind nicht geworden wie Gott, sondern erkennen, „dass sie nackt" sind (Gen 3,7 EU). Im Hebräischen liegt hier ein Wortspiel vor zwischen עירם (°êrom = nackt) und ערום (°ârûm = schlau),[41] wie die Schlange in (Gen 3,1 EU) genannt wurde. Statt der versprochenen Gottgleichheit erkennen die Menschen ihre Armseligkeit und Bedürftigkeit, das heißt ihre Sterblichkeit.
Diese Hinweise geben dann dem "Bekleiden mit Fell" -- eine ganz neue Bedeutung. So wie die ganze Erzählung in Bildhafter Sprache gehalten wurde und in großen Teilen auch nur verstanden werden kann. Wenn wir in der Erzählung vom Sündenfall - vom Essen des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösens auch grundlegend erkennen, was Sünde ist und wie Sünde wirksam wird und welche Auswirkungen sie hat.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von nennmichdu am 08.07.2017 09:44Guten Morgen liebe Leser,
im Raume stand die Frage, ob Gott dem Menschen im Garten Eden einen Gehorsamsakt abverlangte (nicht das sie in ihrem Verhalten dann bewiesen, nicht mehr Gott vertrauen zu wollen- gehören -gehorsam sein- zu wollen... darüber sind wir uns einig) - um sie zu prüfen am Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens, ob sie hier einer Versuchung standhielten und Gott allein die Treue halten würden, oder ob es - wie ich behaupte - vielmehr eine unvermeidbare und auch von Gott nicht nur vorhergesehene sondern letztlich geplante Folge war, die Adam und Eva erst in eine Mündigkeit erhob, die sie vor dem Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösens noch nicht inne hatten:
1. Mose 1,
22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.
Kann es Gottes ursprüngliche Absicht mit dem Menschen gewesen sein, das er in Eden dem Versucher wiederstehen sollte, seinen Begierden nicht nachgibt - nicht verführt, bzw. betrogen wird (Eva wurde betrogen - was auch das neue Testament bestätigt). Und musste nun Gott nachbessern? Von Plan A auf Plan B, da der Mensch, nicht wie Gott es sich am liebsten vorgestellt hätte, ihm treu geblieben ist?
Im Neuen Testament wird davon gesprochen wird, das Gott (uns Christen) als seine Kinder schon erwählt --BESTIMMT -- hat, ehe das Universum überhaupt erschaffen wurde.
Eph 1,4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe;
1Petr 1,20 Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt war, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen,
Warum sollte Gott Menschen vor Erschaffung des Universums erwählen, seine Kinder zu sein, wenn bei Adam und Eva ihm etwas aus den Fugen lief? Wenn er dieses nicht nur gewußt, sondern auch in seinen Plan mit eingeschlossen hat?
In Römer 11, 32 steht ein hier hilfreicher Hinweis, wie Gott verfährt mit Menschen:
32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.
Wenn wir allein durch den heiligen Geist (durch seine Gnade, durch das Geschenk des Glaubens) - so wie Jesus der Erste war, der dem Versucher (der auch in Eden auftrat) - wiederstehen konnte, in der Lage sind, Gott zu gefallen, ihn zu erwählten und in ihm zu bleiben, ihm Treue zu erweisen?
Adam und Eva hatten diesen heiligen Geist noch nicht. Waren nicht im Status der Kindschaft, sondern lediglich im Status der Geschöpflichkeit.
Hatten auch nicht ewiges Leben, da sie noch nicht vom Baum des Lebens gegessen hatten und in ihrem Zustand der nun erwachten Begierden hilflos ausgeliefert waren, Übertretungen und Verfehlungen begehen zu müssen. Und damit sie in diesem Zustand des nun "sündigen müssens" nicht ewig leben, verwies sie Gott aus Eden (Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!).
Damit sie später erst in Christus sich ihrer Sünden/ihres alten Adams/Fleisches für gestorben halten konnten, um dann als Kind Gottes in Christus auf eine neue Ebene Gott preisen und anbeten zu können --- im Wissen um Gut und Böse.
Auf die Frage Cleopatras und Burgen hin, möchte ich auch noch einmal den Original Wort Laut aus meiner Interlinear Übersetzung - Hebräisch/Deusch (Das Alte Testament Interlinear Hebräisch-Deutsch vom Hänssler Verlag) hier wiedergeben:
Und-es-verordnete JHWH, Gott, über-den-Menschen, sprechend: (Gott stellt also eine allgemeine Ordnung --- kein Verbot -- auf)
Von-jedem Baum-des-Gartens (ein)Essen magst-du-essen;
aber-vom-Baum des-Erkennens Gutes und-Böses, nicht wirst-du-essen (und hier steht nicht sollst, sondern wirst... was dann deutlich auf eine (Ver)Ordnung und nicht auf ein Verbot hinweist.... ein kleiner aber wichtiger Unterschied wie ich meine) von-ihm; denn am-Tag deines-Essens von-ihm, Tod wirst-du-getötet!
liebe Grüße,
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 08.07.2017 09:12
Losung
Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. / Psalm 118, 24
Der Vater sprach zu seinen Knechten:
Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand
und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet es;
lasst uns essen und fröhlich sein!
Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden;
er war verloren und ist gefunden worden. / Lukas 15, 22 - 24
(ganz anders als Adam damals, er blieb tot, er blieb verloren und ließ sich nicht finden)
Jona 3, 1 - 10
Apostelgeschichte 15, 22 - 35
Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sünden,
rett aus Tod,
sei uns gnädig, Herre Gott!
(Ignaz Franz)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Burgen am 08.07.2017 09:00Ja, dies ist meiner Ansicht nach so, wie wenn man sagt:
"Gott, Jesus, ich liebe dich , - aber die Worte der Bibel reichen nicht aus - ich brauche mehr. Du reichst mir nicht."
Und dann macht man Anleihen in anderen Religionen, tut also genau das, was der Gott der Bibel nicht will und
ehrlicher Weise, wie wir wissen, verabscheut.
Und weil "Religion und Tradition" hochgehalten werden, durchsäuern sie die Christenheit, aber auch Nichtchristen.
Gruß
Burgen
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Cleopatra am 08.07.2017 08:28So sehe ich das auch.
Natürlich können Menschen auch Visionen bekommen haben.
Selbstverständlich redet Gott auch zu den Menschen.
Aber er würde seinem Wort der Bibel sicher nicht wiedersprechen.
Und das ist zB eines der Hilfen, woran wir eben erkennen, ob es wirklich von Gott kommt oder zB von Satan eingeflüstert wurde.
Wenn Gott zB persönlich gesagt, hat dass es ihm ein Gräuel ist, wenn andere angebetet werden oder die Toten aufersucht werden, dann wird er es doch später nicht anhand von Visionen und so gutheißen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 07.07.2017 23:35Hallo Nobse
Ja, näher kommen wir einander wohl nicht.
Ist aber eigentlich auch nicht weiter schlimm, wenn wir uns gegenseitig respektieren und in unserem Umgang miteinander unser gemeinsamer Herr im Zentrum steht.
So eine "Seelenlehre" finde ich so nicht in der Bibel.
Das Wort "Seele" wird eher in einem breiteren, eher unspezifischen Bedeutungsspektrum verwendet, mal als Begriff für die Gesamtheit des nicht-materiellen Teils des Menschen, manchmal unterschieden von anderen "Teilgrössen", wie Herz und Gemüt, die wir in unserem heutigen Seelenverständnis nicht von der Seele abtrennen würden (zB Mt 22,37 und Parallelstellen).
In einer Diskussion sagte mir mal ein Gesprächspartner, dass er die Seele dem "Fleisch" zurechnet, im Gegensatz zum "Geist".
So meinst du das aber nicht?
Denn das kann ich mir nun gar nicht vorstellen. Denn das "Fleisch" kann Gott nicht untertan sein und begehrt auf gegen den "Geist" (vgl zB Röm 8,7 und Gal 5, 17).... man könnte also Gott nicht lieben "von ganzer Seele", wenn sie "Fleisch" wäre; auch könnte dann die Seele bspw nicht nach Gott Verlangen haben, so wie der Hirsch nach frischem Wasser usw.
Fleisch kann nicht "vergeistigt" werden "weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht."(Röm 8, 7)
Und weiter heisst es da: 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.
Und wo ist da die Seele?
Hier wird nur vom Leib gesprochen, der "tot" ist um der Sünde willen und vom "Geist", der Leben ist, um der Gerechtigkeit willen.
Und es heisst: ihr sein nicht fleischlisch, sondern geistlich, wenn Gottes Geist in euch wohnt.
Würdest du nun da hinzufügen wollen: aber ihr habt noch eine teilweise fleischliche Seele, die ihr noch reinigen müsst, das hat Paulus vergessen, ihr seid doch noch nicht "geistlich", das stimmt so nicht?
Wenn ich an "Entwicklung" denke, dann muss ich auch an einen zeitlichen Ablauf denken, innerhalb dessen eine Veränderung vom "Unvollkommenen" hin zu immer mehr "Vollkommenheit" hin stattfindet.
Nun heisst es aber , dass in der Ewigkeit keine Zeit mehr sein wird: Offb 10,6 Es soll hinfort keine Zeit mehr sein,
Wie soll es eine Entwicklung geben, wenn es keine Zeit mehr gibt?
Und für Unvollkommenes ist in der Ewigkeit auch kein Platz mehr: 1 Kor 13, 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
Und dann werden wir vollkommen sein: 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
Dies Erkenntnis müssen wir uns auchhnicht erarbeiten in einem Prozess.
Sondern "das Stückwerk" hört auf und wird weggetan - und dann ist die Erkenntnis vollkommen.
Bei Gott ist Vollkommenheit.
Und es ist bei ihm keine Veränderung, keine Entwicklung (Jak 1,17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass "Seelen" bei ihm in der Ewigkeit Entwicklungsprozesse durchlaufen ... ohne Zeit .... also ohne "vorher" und "nachher".
Aber ich denke, unser "Wissen" über diese Dinge ist eh nicht so wichtig. Was unser Verstand wissen und erkennen kann, ist "Stückwerk" - und das s.o. 1. Kor 13 ....
Viel wichtiger ist unser Vertrauen auf Gott.
Phil 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Und zwar egal, ob wir das alles ganz genau richtig verstanden haben auf Erden oder ob wir uns in einigen Punkten geirrt haben ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 22:21Hallo Geli,
oh, zu Gott Vater zu sagen ist ein ganz großes, wenn nicht sogar das zentrale Thema eines Erlösten und ganz sicher ein klares Zeichen für die Errettung. Ich freu mich, dass ich nicht verstehen muss, was es bedeutet, dass Gott mein Vater ist und mir seine väterliche Fürsorge und sein väterliches Interesse und seine väterliche Liebe gilt. Ich muss es nicht verstehen, denn er ist auch dann vollkommen mrin Vater, wenn es außerhalb meines Vorstellungsvermögens ist.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 22:12Hallo Angel,
ja, und dennoch, manchmal sind es auch die Werke, die so richtig Ärger machen, z.B. fest bleiben darin etwas nicht zu tun, obwohl es Nachteile bringt, man sich jede Menge Ärger einhandelt und Freunde verliert ....
In den USA sitzt eine Standesbeamtin im Gefängnis, weil sie sich aus Gewissensgründen geweigert hat, Gleichgeschlechtliche zu trauen, als die Homoehe erlaubt und eingeführt wurde. Sie wird auch nach der Entlassung keinen Job mehr bekommen als Standesbeamtin und sicher hat sie sich als engstirnige Fundamentalistin e9inige beschimpfungen anzuhören.
Immer geht es darum, dass es aus Gott ist und Gott verherrlicht wird, nicht darum, dass uns Menschen toll finden. Manche verwechseln Werke des Glaubens mit humanistischer Hilfeleistung.
Henoch

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