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Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 07.07.2017 12:19Hallo Nobse
Danke für deine Antwort.
Zunächst möchte ich zum "Schächer" noch sagen, dass es sich hier ja um einen audfgrund von Mord zum Tode verurteilten handelt, der auch eingesehen hat, dass er schuldig ist und die Strafe verdient hat:
Lk 23, 40 Da antwortete der andere, wies ihn zurecht und sprach: Fürchtest du nicht einmal Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? 41 Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Wie kann da seine Seele geläutert sein?
Also reicht dann doch Sündenerkenntnis und Reue schon aus, um die Seele zu läutern?
So wie Johannes schreibt:
1Joh 1,9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
Zur anderen Frage:
Wenn ich dich und andere hier im Forum richtig verstehe, ist es genau diese Aussage, die bezweifelt wird.
Ich denke, hier muss man unterscheiden zwischen dem, was der Mensch "nach dem Fleisch" ist und dem, was der Mensch" nach dem Geist" ist, bzw das, was die irdische Existenz des Menschen betrifft und das, was Paulus das "Unverwesliche" nennt:
1. Kor 15, 35 Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? 36 Du Narr: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. 37 Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem. 38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib. 39 Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische. 40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. 41 Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz. 42 So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 43 Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. 44 Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib. 45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« (1. Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. 46 Aber nicht der geistliche Leib ist der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche. 47 Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. 48 Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen. 49 Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit. 51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; 52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.
Mit der Erlösung und "Wiedergeburt" haben wir das ewige Leben "verborgen" in uns (Kol 3, 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.), leben aber weiterhin in unserem irdischen Körper mit all seiner "fleischlichen" Ausrichtung.
2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
Dh wir haben neues Leben in uns, leben aber noch weiterhin in einem Körper, der irdischen, fleischlichen Bedürfnissen verhaftet ist und der uns treibt, unserer alten Gewohnheit nach zu sündigen, dem "Fleisch" zu dienen und "Bedürfnisbefriedigung" als Lebensziel und Motivation unseres Tuns zu haben, in uns kommen "menschliche" Gefühle hoch wie Hass, Selbstsucht usw usw.
Nun sind wir aufgefordert, diesem alten Leben in uns keinen Raum zu geben, uns nicht davon beherrschen zu lassen, uns nicht damit zu "identifizieren", nicht darin unser "eigentliches Sein" zu sehen.
Sondern uns als "dem abgestorben" zu sehen und von unsere neuen, verborgenen Identität in Christus her zu leben, das zerbrechliche "iirdene Gefäss" unseres irdischen Leibes immer mehr erfüllen, durchdringen und beherrschen zu lassen vom neuen, ewigen Leben, das uns im Heiligen Geist zugänglich ist.
Von dieser neuen Gesinnung her (wenn wir unser neues Leben als unsere "eigentliche, wahre Identität sehen), gestalten wir auch unser irdisches Dasein um, leben nach anderen Grundsätzen und Prioritäten, legen das alte Denken, Fühlen und Tun ab wie ein altes Kleid, das unangemessen ist für unsere neue Existenz.
Das ist ein "Heiligungs"-Prozess, der lebenslang (irdiches Leben Lang) andauert.
Mit dem Tod aber ein Ende findet, weil ja dann der irdische Leib weggenommen wird und nichts mehr weiter "abzulegen" ist.
Bei dem "geistlichen Leib", den wir dann empfangen werden, gibt es nicht "altes, unangemessenes" mehr ....
Und Christen "kennen" einander auch jetzt schon nicht mehr "nach dem Fleisch", sondern sehen sich als "neue Kreaturen und Geschwister in Christus". Das Alte ist vergangen.
Unser neues Leben, das wir von Gott bekommen haben, das "verborgen" in uns ist, ist schon ganz rein und ganz heilig - Gott hat es rein und heilg gemacht.
Da gibt es für uns nichts mehr dran zu "heiligen".
2. Kor 5, 15 Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.
16 Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
18 Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
Gruss
Solana
Das ist jetzt sehr lang geworden, hoffentlich wird es so auch ein bisschen klarer ....
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 07.07.2017 10:44Liebe Solana,
ich vergaß, dies hier zu kommentieren:
Es kann sein, dass Jesus die Seele des Schächers aufgrund seiner Reue vollständig geläutert hat. Dies halte ich aber für eine Ausnahme.
Wie man überhaupt sagen muss, dass Gnade nicht ohne Recht sein kann. Das heisst, der Normalfall ist das Recht, die Gerechtigkeit Gottes, den Sünder für seine Sünden büßen zu lassen, und unter gewissen Voraussetzungen begnadigt Gott den Sünder.
Ich sehe es so, dass die übergroße Gnadengabe, die Gott uns erweist, darin besteht, uns unsere Sünde des Abfalls nicht mehr zuzurechnen. Aber unsere verdunkelten Seelen sind deshalb nicht automatisch zu 100% gereinigt. Darüber habe ich ja nun auch schon mehrfach geschrieben.
Kurz gesagt: Ich halte es nicht für zulässig, das Beispiel des Schächers, der mit Jesus am Kreuz starb, auf alle späteren Gläubigen zu übertragen.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 07.07.2017 10:36Liebe Geli, liebe Solana,
Ja, sicher, mich würde das auch freuen. Aber vielleicht ist es ja doch nicht möglich?
Du sprichst das Fegefeuer an. Diese Lehre der KK bekräftigt ja ganz klar, dass es im Jenseits Unterschiede zwischen den Gläubigen gibt.
Das ewige Leben haben sie aber alle, doch der Zustand der Seele unterscheidet sich, das möchte ich noch mal herausstreichen.
Und aus dem gleichen Grunde, weil es Unterschiede zwischen den Gläubigen gibt, die von ihrem Verdienst abhängig sind, ist es zulässig, die bereits in ihrer Heiligung fortgeschritteneren (also die "Heiligen") zu verehren und um Beistand zu bitten.
Und ausserdem ist es ja so im Himmelreich, dass die Fortgeschrittenen sich darum bemühen, die weniger Fortgeschrittenen zu unterstützen. Es ist nicht so, dass sie alle nicht miteinander reden würden. Durch die Heiligenverehrung erkennt ein "normaler" Gläubiger an, dass der Heilige in seiner Heiligung weiter fortgeschritten ist, als er selbst, und er bittet dann darum, vom Heiligen auf seinem eigenen Weg Unterstützung zu erfahren.
Der Knackpunkt ist: Hat der Heilige einen eigenen Beitrag für seine Heiligung geleistet? Ich meine Ja, siehe meine sieben Punkte im letzten Post.
Wenn ich dich und andere hier im Forum richtig verstehe, ist es genau diese Aussage, die bezweifelt wird.
Dazu könntest du dich ja dann noch einmal äußern.
Herzliche Grüße und Gottes Segen,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 07.07.2017 09:53
Losung
Nur Hauch sind die Menschen, Trug die Sterblichen.
Auf der Waage schnellen sie empor, allesamt leichter als Hauch. / Psalm 62,10
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. / Lukas 19,10
Galater 3, 6 - 14
Apostelgeschichte 15, 1- 21
In unser flüchtiges Leben trittst du ein, Jesus, du Menschensohn und Bruder.
Du suchst, was verloren ist, was krank und verletzt ist, unterdrückt und verkümmert.
Du teilst unser flüchtiges Leben und wirfst deine Liebe in die Waagschale.
(Gebet der Redaktion)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Burgen am 07.07.2017 09:43
1. Mose 2,9b
In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
1. M 2,15
Gott, der HERR brachte den Menschen in den Garten Eden. Er sollte ihn bebauen und bewahren.
16 Er befahl dem Menschen jedoch:"Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen,
17 abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.
1. Mose 3,1b
"Hat Gott wirklich gesagt", fragte die Schlange die Frau, "dass ihr keine Früchte von den Bäumen des Gartens essen dürft?"
2 "Selbstverständlich dürfen wir sie essen", entgegnete die Frau der Schlange.
3 "Nur über die Früchte vom Baum in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt:
>Esst sie nicht, ja berührt sie nicht einmal, sonst werdet ihr sterben,<"
4 "Ihr werdet nicht sterben!", zischte die Schlange.
5 Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können. "
6 Die Frau sah: Die Früchte waren so frisch, lecker und verlockend - und sie würden sie klug machen.
11 "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?", fragte Gott, der HERR.
"Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?"
22 Dann sprach Gott, der HERR:" Der Mensch ist geworden wie einer von uns, er kennt sowohl das Gute als auch das Böse.
Nicht dass er etwa auch noch die Früchte vom Baum des Lebens pflückt und isst! Dann würde er ja für immer leben!"
23 Deshalb schickte Gott, der HERR, Adam und seine Frau aus dem Garten Eden fort. Er gab A den Auftrag, den Erdboden zu bearbeiten, aus dem er gemacht war.
24 Nachdem er sie aus dem Garten vertrieben hatte, stellte Gott, der HERR, Cherubim auf, die mit einem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen.
*********************************************************
Sehe ich mir den letzten Satzteil an - bewachen - , dann denke ich an die Reproduktionmedizin und die Forschungen darum herum. Der Mensch hat nie aufgehört, Eingriffe in das Leben zu unternehmen und auf diesem Weg, Neues zu produzieren.
Wie tröstlich ist es da zu lesen, dass Gott Wachen aufgestellt hat, trotz des großen Freiraum, den er Menschen gewährt.
Da kann man wirklich nur immer wieder Beten:
HERR, komme bald.
Amen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 08:04Stimmt geli,
nun zum Bibelvers dazu (sonst könnte man denken, was wir so alles meinen...
).
Joh 16,8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
Der heilige Geist macht uns also immer feiner im Gewissen über das, was Gott nicht will UND er zeigt aus auf, was Gott gefällt: Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Henoch am 07.07.2017 07:58Puh, was bedeutet das Wort ABER? ...aber vom Baum der Erkenntnis...

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Cleopatra am 07.07.2017 07:47Guten Morgen, nennmichdu,
nun, du hast ja sehr viel geschrieben, aber weißt du, die Bibel ist auch für ganz einfache Menschen geschrieben.
Ich habe die Bibel mit Sprachschlüssel und habe daher deine Angaben überprüft.
Wo hast du das her?
In meiner Bibel steht "du darfst nicht." Punkt. In mehreren Übersetzuingen.
Wieso also den Satz verändern?
Woher hast du, dass es im hebräischen anders ist? Laut meiner Bibel mit Sprachschlüssel ist dem nämlich nicht so.
Dementsprechend ist auch der Rest des Beitrags ja nicht richtig, da du alles von der Veränderung herleitest, oder?
Naja, so einfach kann man es eben nicht sagen. Schau dir mal die vielen Gebote und Verbote an, die durch Mose weitergegeben wurden.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Bibelklar
von Pal am 07.07.2017 03:16Um den scheinbaren Widerspruch zwischen Paulus seinen Werken und Jakobus seinen Werken zu erklären, denke ich mir folgende Lösung =>
Glaube vs. Werke 1.Teil
Glaube vs. Werke 2.Teil
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von geli am 06.07.2017 18:28Ja, das ist wirklich ein wichtiger Punkt: Dass man Sündenerkenntnis hat und diese immer "tiefer" geht.
Am Anfang des Glaubens habe ich nur die "großen", "groben" Sünden erkannt, aber je länger ich im Glauben bin, desto mehr erkenne ich auch die "Feinheiten"

Lg, geli


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