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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von geli am 02.07.2017 21:38

Nobse schrieb: Aber ist es nicht so, dass jeder, der sich zu Christus bekehrt, im Glauben wachsen muss? Ist es nicht so, dass er Anfechtungen ausgesetzt wird, die er zu bestehen hat? Ist nicht dieses ganze Leben in der Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus darauf ausgerichtet, Jesus ähnlicher zu werden?

Ja, Nobse, da gebe ich Dir recht.
Aber wer kann den "wachsen" im Glauben? Wachsen kann doch nur jemand, der auch geboren ist. Ein Baby, das nicht geboren wurde, kann nicht wachsen.
Das gilt im natürlichen Bereich, aber das gilt ebenso im geistlichen Bereich.

Wer nicht "geistlich" geboren ist, also eine Wiedergeburt erlebt hat, der kann auch nicht im Glauben wachsen.
Und ich würde mal behaupten: Jeder, der eine Wiedergeburt erlebt hat, der wächst auch geistlich - denn Gott selbst hat sein Leben, seinen Geist, in ihn gelegt. Paulus sagt dazu: "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." - 2. Kor. 5,17

Und dann heißt es: " Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir". - Gal. 2,20.

Aber die Basis für alles Wachsen, für alles Starkwerden, für alle Gemeinschaft mit Jesus und das Umgestaltetwerden in sein Bild ist doch die neue Geburt von oben her - auch beschrieben in Joh. 3 im Gespräch mit Nikodemus.

Und bei dieser Wiedergeburt werden wir von Gott selbst ohne eigenes Verdienst gerecht gesprochen, wir werden geheiligt, wir werden gereinigt und sind nun Gottes Eigentum, das Jesus Christus mit seinem eigenen Blut erkauft hat.

Gott schenkt uns bei der Wiedergeburt eine vollkommene Gerechtigkeit, eine vollkommene Heiligkeit - das legt er in uns hinein als sein persönliches Geschenk an uns.

Das, was er auf diese Weise in uns hinein legt, das wird sich im Laufe unseres Lebens auch nach Außen hin zeigen - wir nennen es "Wachstum", oder auch "Heiligung".

Aber Gerechtigkeit und Heiligkeit sind schon da - vollkommen und ohne Fehler, das können wir nicht verbessern.

Wie schon gesagt: Wir können nur durch Gebet, durch Bibellesen, durch Gemeinschaft mit Gott dafür sorgen, dass das, was wir von Gott empfangen haben,  auch nach Außen hin sichtbar wird.

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?

von geli am 02.07.2017 21:21

Burgen: Das Thema scheint hier nicht so diskussionbedürftig zu sein. 

Ich wollte schon die ganze Zeit was dazu schreiben - hatte aber leider bisher keine Zeit... 

Zu dem Thema fällt mir Paulus ein - er schreibt dazu:

"Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern vom Herrn.....wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn." 2. Kor. 5,6+8

Das verstehe ich so, dass wir in unseren Leibern wohnen, und sobald wir, das heißt unser Leib, gestorben ist, werden wir bei Jesus sein.
Jedenfalls die Mensche, die als Wiedergeborene zu Jesus Christus gehören.

Ähnlich klingt es bei Paulus auch in Phil. 1,23:
"Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre" - vorher schreibt er den bekannten Satz: "Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn".

Sobald wir also unseren irdischen Leib verlassen, sind wir (Christen) bei Jesus.

Er selbst sagt das ja auch dem Mann, der mit ihm gekreuzigt wurde: "Ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein". Luk. 23,43

Nach seinem Tod würde  der Räuber also mit Jesus zusammen sein.

Ich denke aber, dass die Auferstehung zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet. Hierbei denke ich an 1. Thess. 4,16: ... zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.

Nachdem wir vorher gesehen haben, dass die in Christus Gestorbenen sofort nach Verlassen ihres Körpers bei Christus sein werden, verstehe ich diese beiden Stellen zusammengenommen so, dass zum Zeitpunkt der Entrückung, wenn der Herr "bei der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes herabkommen wird vom Himmel", die Menschen, die vorher ja schon bei Christus waren, diese nun mit ihren auferstandenen Leibern zusammengeführt werden.

Die anderen Menschen, die zu diesem Zeitpunkt noch leben, deren Leiber werden nicht sterben, sondern sie werden "sogleich mit ihnen (den anderen, die zuvor gestorben und bei Jesus waren) entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen, und so werden wir beim Herrn sein allezeit.
Das bedeutet doch, dass die Leiber dieser Menschen, die bei der Entrückung noch am Leben sind, nicht sterben werden, sondern dass sie "verwandelt" werden - 1. Kor. 15,51 + 52:

"Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden....Denn es wird die Posaune erschallen, und die toten werden auferstehen unverweslich, und wir (die noch leben) werden verwandelt werden."

Ich denke, das ist dann die erste Auferstehung, die nur für die gilt, die Christus nachgefolgt waren.

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?

von Burgen am 02.07.2017 20:42

Hallo nopse, ja beim Tippen fehlt manchmal ein Buchstabe oder ist an einer anderen Stelle 

Hast du dir noch keine Gedanken gemacht? 

Das Thema scheint hier nicht so diskussionbedürftig zu sein. 

Mehr werde ich zunächst nicht schreiben und bleibe beim Denken.  

Gruß  
Burgen 


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5497

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Cleopatra am 02.07.2017 20:05

Lieber nopse
Es geht nicht um irgendeine Konfession, sondern eben um das erforschen der Bibel und ihren Inhalt, also der Wahrheit, deshalb fragen wie nach Bibelstellen


LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2017 20:30.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Geistesgaben

von Henoch am 02.07.2017 19:39

Hallo Cleo,

es kann sein, dass Du Dir das Lehren nicht zutraust. Wenn es aber nötig ist, dann kannst Du es, denn Du tust es ja auch hier im Forum.

Frauen dürfen in der Versammlung nicht lehren, anderswo schon, wie die Schrift aufzeigt.

Apg 18, 24 Es kam aber nach Ephesus ein Jude mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, ein beredter Mann und gelehrt in der Schrift. 25 Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und redete brennend im Geist und lehrte richtig von Jesus, wusste aber nur von der Taufe des Johannes. 26 Er fing an, frei und offen zu predigen in der Synagoge. Als ihn Aquila und Priszilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer aus.

Einer, der vom Herrn in den Dienst als Lehrer berufen wird, hat freilich andere Vollmacht, aber alle können das Wort Gottes auslegen und lehren, auch wenn es freilich gilt, Regeln einzuhalten. Also auch hier muss man unterscheiden zwischen Dienst und Gnadengabe. Die Gnedengabe zum Dienst ist freilich anders, als die, die gegeben wird, um ein gottseliges Leben zu führen und alles zu tun, dass das Wort Gottes weitergegeben wird in Wort und Tat.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2017 19:43.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von solana am 02.07.2017 18:56

Nobse schrieb:

Du hattest doch selbst eine entsprechende Stelle gepostet:
Solana schrieb:

2Kor 7,1 Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.


Schon vergessen?

Ich sage es noch einmal: Sola Fide und Sola Scriptura reichen für die Heiligung nicht aus.


Hallo Nobse

Das steht aber nicht in der Stelle, dass dass der Glaube nicht ausreicht; dass der Mensch sich seine Erlösung erst noch verdienen müsse.

An vielen Stellen beschreibt Paulus, dass ein "erlöster/gerechtfertigter/geheiligter" Mensch nun das neue Leben auch führen muss, dass ihm durch die Erlösung geschenkt wurde.
Aber nicht, um sich diese Erlösung im Nachhinein zu verdienen und gerecht zu werden.
Sondern als notwendige und zwangsläufige Folge seiner "Neugeburt", durch die er dem alten Leben "abestorben" ist und nun befreit wurde zu einem neuen Leben in übereinstimmung mit Gottes Willen und Plan.

Sehr ausführlich bspw im Römerbrief, Kap 6:

Röm 6, 1 Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben? 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Oder im Kolosserbrief Kap 3:

Kol 3, 1 Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. 2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
....
8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. ....

Gottes Handeln ist die Grundlage.
Er schenkt uns neues Leben, macht uns gerecht und heilig.

Und nun ist es an uns, dieses neue Leben auch zu leben, unser "Licht" (das uns von Gott geschenkt wurde) auch leuchten zu lassen, das "Verborgene" (euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.) sichtbar werden zu lassen.

Aber nicht, um heilig und gerecht zu werden - sondern weil wir es bereits sind durch Gottes Gnade und weil wir diesem neuen Leben entsprechend leben sollen. Denn das alte ist vergangen, passt uns nicht mehr wie ein altes, unangemessenes Kleid und muss abgelegt werden.

Dieses "Ablegen" und das Neue Anlegen haben die "Heiligen" der katholischen Kirche vorbildlicher geschafft und ihr Licht heller strahlen lassen als die meisten "normalen Gläubigen" - keine Frage.
Deshalb können sie uns ja auch Vorbild sein und wir können viel von ihnen lernen, wie ich ja schon schrieb.

Ich kann aber nicht erkennen, dass sie dadurch "heiliger" oder "gerechter" wären vor Gott und dass ihen Ruhm gebührt für das, was Gott getan hat ("Rechfertigung", für die sich kein Mensch rühmen kann, s.o.).

Gruss
Solana




angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nobse

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Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von nobse am 02.07.2017 18:19

Liebe Solana,

danke für deine Antwort.

Nun, wenn dich meine Gedanken nur deshalb nicht überzeugen, weil es keine entsprechenden Aussagen in der Schrift gibt, dann kann ich das auch nicht ändern.

Du hattest doch selbst eine entsprechende Stelle gepostet:

Solana schrieb:
2Kor 7,1 Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.

Schon vergessen?

Ich sage es noch einmal: Sola Fide und Sola Scriptura reichen für die Heiligung nicht aus. Da hat sich Luther geirrt, tut mir leid jetzt mal umgekehrt etwas über die evangelische Lehre sagen zu müssen.

Soll nun keiner so verstehen, als ob ich jemanden bevormunden möchte, ganz im Gegenteil.

Aber die Wahrheit ist wie sie ist. Die Bibel gibt Hinweise darauf, darf aber nicht über das Wirken Gottes im Menschen gestellt werden. Es heisst, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Und am Wirken Gottes erkennen wir ihn selbst.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von solana am 02.07.2017 18:05

Nobse schrieb:

Man muss beachten, dass dieser Vers von Paulus stammt und von der großen Begeisterung des Paulus für seinen Herrn Jesus Chrsitus zeugt.

Hallo Nobse

Schade, ich dachte, du hättest fundierte Gegenargumente, belegt mit Bibelversen.
Denn die Bibel sollte doch unsere Grundlage sein - oder nicht?

Man kann doch nicht die Tradition über das biblische Zeugnis stellen und sinngemäss sagen: "Nun, da hat Paulus halt etwas Falsches gesagt."
Und dieser Vers ist doch nicht der einzige, der genau das aussagt, was da steht.

Lies dir doch mal die von mir zitierten Verse durch. Die besagen doch alle eindeutig, dass wir von Gott durch das Opfer Jesu Christ ein für allemal gerechtfertigt und geheiligt sind.
Und der Grund wird auch an vielen Stellen im NT genannt: "Damit sich nicht jemand rühme", "aller Ruhm gehört Gott allein dafür".

Vgl zB:
Röm 3, 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden 26 in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Ich will deinen Glauben und die Tradition deiner Konfession nicht in Abrede stellen, aber das, was du schreibst, überzeugt mich nicht; und ehrlich gesagt, hatte ich mehr erwartet als "Behauptungen ohne Belege", bin ein wenig enttäuscht.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2017 18:09.

nobse

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Re: Tod - wohin geht der Mensch nachdem er gestorben ist?

von nobse am 02.07.2017 18:02

Liebe Burgen,

zunächst: ich bin ein Mann. Das hast du vielleicht übersehen?

Dann verstehe ich nicht ganz, was du meinst, wenn du schreibst du wirst bei der Wiederkunft Christi dabei sein (du nennst es auch 1. Auferstehung?).

Und dann gehst du davon aus, dass das Verbrennen bei einer Bestattung negative Folgen für das ewige Leben haben könnte?

Herzlichen Gruß,
Nobse

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nobse

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Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von nobse am 02.07.2017 17:45

Liebe Mitleser,

es fällt mir schwer, auf jede gedankliche Anregung auf meinen letzten Post einzugehen.

Ich habe aber den Eindruck, dass hier vorwiegend evangelische Christen schreiben, die die Tradition der Kirche in großen Teilen ablehnen.

Ich kann auch verstehen, dass man auf einen Priester als Mittler zu Gott verzichten möchte, dass man alle Menschen als vor Gott gleichberechtigt und mit gleichen Gaben ausgestattet ansehen möchte, sich also Gleichberechtigung für alle bei allem wünscht.

Doch dem ist nicht so. Es gibt eine Hierarchie im Himmelreich, die in der Bibel nur andeutungsweise dargestellt wird. Es gibt nämlich verschiedene Arten von Engeln, so ist von Seraphim die Rede, von Cherubim, von Herrschaften, von Erzengeln und schliesslich von Engeln. Diese Engel haben unterschiedliche Aufgaben und eine verschiedene Strahlkraft. Bei den Menschen ist es ähnlich, jedenfalls was die Strahlkraft ihrer Seelen angeht und was die Priesterschaft angeht. Denn nicht jeder Mensch ist ein Hohepriester, das werdet ihr auch in der Bibel bestätigt finden, .

Und da es nun Menschen gibt, deren Seelen eine hohe Leuchtkraft haben und die viele andere Menschenseelen zu Jesus Christus zurückführen (oder zurückgeführt haben), unterscheiden sich diese nun eben auch in ihrem Wirken von den normalen Gläubigen. Und deshalb können sie als Heilige angesprochen und verehrt werden.

Nun wurde als Beispiel für die Unglaubwürdigkeit der kirchlichen Lehre das fragwürdige Leben so mancher Päpste herangezogen. Das ist sicher nicht zu bestreiten, dass es das so gegeben haben mag, aber ich möchte doch etwas Anderes noch zu bedenken geben.

So hatte Solana folgenden Bibelvers zitiert:

Solana schrieb:
1Kor 6,11 Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.

Christen sind also gerecht geworden. Da frage ich mich, ob das ohne Unterschied für alle Christen gilt? Ist jeder, der sich Christ nennt deswegen schon geheiligt?

Man muss beachten, dass dieser Vers von Paulus stammt und von der großen Begeisterung des Paulus für seinen Herrn Jesus Chrsitus zeugt.

Aber ist es nicht so, dass jeder, der sich zu Christus bekehrt, im Glauben wachsen muss? Ist es nicht so, dass er Anfechtungen ausgesetzt wird, die er zu bestehen hat? Ist nicht dieses ganze Leben in der Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus darauf ausgerichtet, Jesus ähnlicher zu werden?

Und wer ist denn Jesus Christus tatsächlich ähnlich von den heutigen Christen?

Um es deutlich zu sagen: Von den Päpsten der katholischen Kirche erwartet man, dass sie wahrhaftig Heilig sein sollen und kritisiert dann die ganze Kriche und ihre Überlieferung, wenn es da Ausnahmen gibt. Auf der anderen Seite behauptet man, dass jeder Christ ein Heiliger sei und wenn man sich die aktuellen Verhältnisse ansieht, dann ist doch davon auch nichts zu merken.

Die Folgerung, die man doch daraus ziehen muss geht in die Richtung, die ich oben angedeutet habe: Das Leben in der Gemeinschaft mit Christus zielt auf konintuierliche Besserung, Reinigung und Heiligung der menschlichen Seele. Automatisch sind wir eben nicht rein. Es wurde die Voraussetzung durch Jesu Kreuzestod geschaffen, den Weg zu gehen und heilig zu werden.

Das ist etwas, was dem Ego so manches Christen widerspricht, besonders wenn er sich als wiedergeboren betrachtet und meint, bereits am Ziel des Weges, der Jesus Christus ist, angekommen zu sein. Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, aber das scheint mir der Mechanismus zu sein, weswegen unter anderem die katholische Lehre abgelehnt wird.

Seid alle gesegnet und herzlichen Gruß von
Nobse

PS: Ich bin übrigens ein Mann...

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