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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 07.07.2017 09:53
Losung
Nur Hauch sind die Menschen, Trug die Sterblichen.
Auf der Waage schnellen sie empor, allesamt leichter als Hauch. / Psalm 62,10
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. / Lukas 19,10
Galater 3, 6 - 14
Apostelgeschichte 15, 1- 21
In unser flüchtiges Leben trittst du ein, Jesus, du Menschensohn und Bruder.
Du suchst, was verloren ist, was krank und verletzt ist, unterdrückt und verkümmert.
Du teilst unser flüchtiges Leben und wirfst deine Liebe in die Waagschale.
(Gebet der Redaktion)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Burgen am 07.07.2017 09:43
1. Mose 2,9b
In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
1. M 2,15
Gott, der HERR brachte den Menschen in den Garten Eden. Er sollte ihn bebauen und bewahren.
16 Er befahl dem Menschen jedoch:"Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen,
17 abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.
1. Mose 3,1b
"Hat Gott wirklich gesagt", fragte die Schlange die Frau, "dass ihr keine Früchte von den Bäumen des Gartens essen dürft?"
2 "Selbstverständlich dürfen wir sie essen", entgegnete die Frau der Schlange.
3 "Nur über die Früchte vom Baum in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt:
>Esst sie nicht, ja berührt sie nicht einmal, sonst werdet ihr sterben,<"
4 "Ihr werdet nicht sterben!", zischte die Schlange.
5 Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können. "
6 Die Frau sah: Die Früchte waren so frisch, lecker und verlockend - und sie würden sie klug machen.
11 "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?", fragte Gott, der HERR.
"Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?"
22 Dann sprach Gott, der HERR:" Der Mensch ist geworden wie einer von uns, er kennt sowohl das Gute als auch das Böse.
Nicht dass er etwa auch noch die Früchte vom Baum des Lebens pflückt und isst! Dann würde er ja für immer leben!"
23 Deshalb schickte Gott, der HERR, Adam und seine Frau aus dem Garten Eden fort. Er gab A den Auftrag, den Erdboden zu bearbeiten, aus dem er gemacht war.
24 Nachdem er sie aus dem Garten vertrieben hatte, stellte Gott, der HERR, Cherubim auf, die mit einem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen.
*********************************************************
Sehe ich mir den letzten Satzteil an - bewachen - , dann denke ich an die Reproduktionmedizin und die Forschungen darum herum. Der Mensch hat nie aufgehört, Eingriffe in das Leben zu unternehmen und auf diesem Weg, Neues zu produzieren.
Wie tröstlich ist es da zu lesen, dass Gott Wachen aufgestellt hat, trotz des großen Freiraum, den er Menschen gewährt.
Da kann man wirklich nur immer wieder Beten:
HERR, komme bald.
Amen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von Henoch am 07.07.2017 08:04Stimmt geli,
nun zum Bibelvers dazu (sonst könnte man denken, was wir so alles meinen...
).
Joh 16,8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
Der heilige Geist macht uns also immer feiner im Gewissen über das, was Gott nicht will UND er zeigt aus auf, was Gott gefällt: Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Henoch am 07.07.2017 07:58Puh, was bedeutet das Wort ABER? ...aber vom Baum der Erkenntnis...

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Cleopatra am 07.07.2017 07:47Guten Morgen, nennmichdu,
nun, du hast ja sehr viel geschrieben, aber weißt du, die Bibel ist auch für ganz einfache Menschen geschrieben.
Ich habe die Bibel mit Sprachschlüssel und habe daher deine Angaben überprüft.
Wo hast du das her?
In meiner Bibel steht "du darfst nicht." Punkt. In mehreren Übersetzuingen.
Wieso also den Satz verändern?
Woher hast du, dass es im hebräischen anders ist? Laut meiner Bibel mit Sprachschlüssel ist dem nämlich nicht so.
Dementsprechend ist auch der Rest des Beitrags ja nicht richtig, da du alles von der Veränderung herleitest, oder?
Naja, so einfach kann man es eben nicht sagen. Schau dir mal die vielen Gebote und Verbote an, die durch Mose weitergegeben wurden.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Bibelklar
von Pal am 07.07.2017 03:16Um den scheinbaren Widerspruch zwischen Paulus seinen Werken und Jakobus seinen Werken zu erklären, denke ich mir folgende Lösung =>
Glaube vs. Werke 1.Teil
Glaube vs. Werke 2.Teil
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von geli am 06.07.2017 18:28Ja, das ist wirklich ein wichtiger Punkt: Dass man Sündenerkenntnis hat und diese immer "tiefer" geht.
Am Anfang des Glaubens habe ich nur die "großen", "groben" Sünden erkannt, aber je länger ich im Glauben bin, desto mehr erkenne ich auch die "Feinheiten"

Lg, geli
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 06.07.2017 18:27Ich finde den Verlauf gar nicht so schlecht, wie du - Solana - es ja anscheinend auffasst, zumindest hattest du deiner Enttäuschung Ausdruck gegeben, dass wir uns nicht noch mehr annähern würden, als anfangs schon erkennbar.
Hallo Nobse
Wenn tatsächlich eine weitere Annäherung möglich ist, würde mich das sehr freuen!
Ich denke, sehr viel vom gegenseitigen Missverstehen hängt an den Begriffen, die je nach Konfessionshintergrund ein wenig anders verstanden werden.
Wenn ich deinen Punkt 2 lese:
dann denke ich, es ist tatsächlich einiges völlig falsch rüber gekommen, was du geschrieben hast.
Aber auch von dem, was wir geschrieben haben, scheint einiges falsch angekommen zu sein. Denn niemand von uns hat behauptet, dass ein Christ sein altes Leben nicht von Grund auf verändern muss in der Nachfolge.
Der Unterschied unserer Standpunkte schien mir darin zu bestehen, dass in der katholischen Lehre der Mensch erst dann ewiges Leben bekommt, wenn er seine Seele vollständig geläutert hat - und wenn er das auf Erden nicht schafft, dann wird der Rest im Fegefeuer gereinigt.
Also ist die Erlösung durch Christi Kreuzestod nicht eine vollständige Rechtfertigung, sondern sie eröffnet dem Menschen nur die Möglichhkeit, seinen Teil zur Rechtfertigung beizutragen.
Oder siehst du das anders?
Wenn bspw Jesus zu dem Schächer am Kreuz sagt: Lk 23,43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Dann ist bei ihm doch die Vergebung und Rechtfertigung vollständig, keine Läuterung der Seele mehr nötig - oder doch?.
Wie verstehst du das?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 06.07.2017 18:24Ja, so wie Du es jetzt nochmal erklärt hast, wird vieles klarer - danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, noch einmal einen zusammenfassenden Beitrag zu schreiben. Ich glaube fast, dass die unterschiedlichen Auffassungen, über die diese Diskussion ging, gar nicht wirklich Unterschiede sind.
Vieles, was man schreibt, kommt ja beim Leser anders an, als man es meinte - und so entstehen Missverständnisse.
"Glaube und Werke" - "Glaube oder Werke" - ich denke, dass wir doch letzten Endes sehr weit Einigkeit haben? Es ist halt einfach immer schwierig, mit Worten das auszudrücken, was man eigentlich meint

Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkenne ich, ob ich errettet bin und echten Glauben habe?
von geli am 06.07.2017 18:12Oh - jetzt habt ihr aber schon ganz schön fleissig geschrieben... 
Henoch schrieb: Vielmehr gibt es viele Bibelstellen, die uns auffordern, zu unterscheiden, ob jemand echt ist oder nicht. (Leider funktioniert meine Zitierfunktion manchmal nicht)
Ja, ich denke auch, dass es nötig ist, Unterscheidungen zu treffen. Allerdings bin ich dabei immer sehr vorsichtig... denn ich kann nicht in das Herz des betreffenden Menschen sehen. Zumindest ist es nicht immer sonnenklar, wo jemand steht. Jesus sagte ja auch, dass der Weizen zusammen mit dem Unkraut wachsen muss - erst am Ende wird es getrennt.
Die Frage, was ist Glaube? Für mich persönlich ist Glaube Vertrauen - nämlich, dass ich Jesus als Person glaube/vertraue, dass er uns nicht angelogen hat, mit dem, was er sagte. Allerdings hat es bei mir lange gedauert, bis ich mir sicher war, dass Jesus wirklich vertrauenswürdig ist. Wäre vielleicht auch ein interessanter Thread - "Wie kommt es dazu, dass man auf Jesus vertrauen kann?" - Mit einzelnen Erfahrungsberichten, denn es ist ja bei jedem Menschen unterschiedlich.
Dazu gehört natürlich auch, dass ich das, was Jesus sagte, auch ernst nehme und mein Leben danach ausrichte.
Für mich persönlich ist es immer wieder ein Gebet: "Führe mich auf den hohen Felsen des... Vertrauens, des Glaubens, der Liebe... bring du mich hinauf auf den sicheren Felsen, ich schaffe es nicht, er ist mir zu hoch." - Ps. 61
Und das Gebet: "Prüfe mich, Herr, dass ich erkenne, dass ich auf falschem Wege bin" - das ist immer gut, denn wie schnell können wir doch selbst vom Weg abkommen.
Aber wir haben ja auch eine Zusage vom Herrn: "Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: Dies ist der Weg, den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken - Jes. 30,21.
Ja, das ist eine große Gefahr. Wie schnell fällt man auf einer Seite oder auf der anderen "vom Pferd".
Einerseits ist alles Gnade und Geschenk - dabei lehnen sich die Einen gemütlich zurück und lassen alles "den Herrn" machen.
Andererseits dann die falsch verstandene "Heiligung", wo man schnell in die "Leistungsmühle" gerät.
Hier ist immer wieder Unterscheidung nötig und man muss immer wieder bitten, dass Gott das Herz prüft und erkennen läßt, ob man noch !auf dem Pferd sitzt"...
- aber auch aufpassen, dass man nicht stolz darauf wird. Wer meint, der stehe, der sehe zu, dass er nicht falle.
Ich glaube, dass man daran am besten erkennen kann, ob man "echten" Glauben hat: Dass man sich dieser Dinge bewußt ist und dass man "wachsam" bleibt, dabei immer im "Gespräch" mit Gott und im Hören/Lesen der Bibel. Und dass man jederzeit bereit ist, sich auch korrigieren zu lassen.
Lg, geli

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