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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2550

Wenn du willst, so kannst du!

von Merciful am 05.10.2026 12:47

Und es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz.
Als der Jesus sah, fiel er nieder auf sein Angesicht und bat ihn und sprach:
Herr, willst du, so kannst du mich reinigen.
 
Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach:
Ich will's tun, sei rein! Und sogleich wich der Aussatz von ihm.
 
(Evangelium nach Lukas 5,12-13; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Dass Jesus zu heilen vermag, stand für diesen Menschen außer Frage.
 
Er macht aber aus seinem Anliegen keine Forderung.
 
Er verfügt nicht eigenmächtig über jene Kraft Jesu.
 
Herr, willst du, so kannst du mich reinigen.
 
Jesus wollte, rührte ihn an und sprach.
 
Die demütige und gläubige Bitte findet Gehör.
 
Sowohl das Anrühren als auch die Ansprache scheinen hier von Bedeutung zu sein.
 
Das Wort Jesu wirkt unmittelbar, sogleich wich der Aussatz von jenem Menschen.
 
Ich habe mich gefragt: Wie lesen wohl Menschen heute einen solchen Bericht?
 
Ich stelle mir unterschiedliche Gruppen von Menschen vor.
 
Eine Gruppe von Menschen glaubt nicht, dass solches damals geschah.
 
Eine andere glaubt, dass solches damals geschah, jedoch heute nicht mehr geschieht.
 
Wieder eine andere glaubt, dass es damals geschah und auch heute so geschehen könnte.
 
Vielleicht gibt es auch eine Gruppe, die solche Heilungen heute erlebt hat und davon Zeugnis ablegt.
 
Was aber glauben wir?
 
Merciful

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Annika1983Bam

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 23

Fresh Tag

von Annika1983Bam am 05.10.2026 09:44

Blessings 
Fresh Tag

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3134

Re: Harmonie - Frieden - Einssein?

von Burgen am 05.10.2026 08:38


Hallöchen, 

gerade in meinen Notizen in Logos-Bibelsoftware gefunden: 

Lass dich fallen und flieg! WIE DER GLAUBE VOM KOPF INS HERZ GELANGT - Buchtitel  

Unser Gewissen ist Teil des seelischen Bereichs und durchaus in einem gehörigen Maße schief geprägt durch ebenso schiefe und schlicht menschliche, sprich: sündhafte Autoritäten. Manche Christen glauben, ihr Gewissen sei quasi die göttliche Instanz in ihrem Leben.
Doch dagegen spricht bereits die simple Beobachtung, dass manche Menschen ohne Gewissensbisse töten können – weil das Gewissen durch Fehlprägung genügend abgestumpft ist. 

 
::: 
Wir hatten seit einiger Zeit hier schon öfter soetwas wie Differenzen zum Begriff Gewissen. 
Obiger Erklärungsversuch stellt das Gewissen auf ein neues Fundament - zumindest ist es einen Versuch wert, dieses Gewissen in uns neu zu bewerten. 

Denke, je 'feinfühliger' jemand ist, desto mehr spüren wir in manch einer Situation, dass das "Gewissen anschlägt", sich bemerkbar macht. Und da es, wie oben beschrieben, zum ganz normalen Menschsein gehört, dürften wir davon ausgehen, dass dies eben nicht unbedingt der Führung Gottes unterliegt. 

Die Schrift sagt ja im NT, prüft alles und das Gute behaltet. 
Und dieses Prüfen kann in manchen Fällen ein inneres Hin-und-Her bringen, auch von Angst, Scham und Unsicherheit. Letztlich aus Gottes Sicht für den Menschen Heilung bringen und in einen nächsten Schritt führen, der uns als Lösung des ruhigen Gewissens gar nicht im Blick war. 

Heißt, die Sicht der Gefühle kann eine große Veränderung hervorbringen, einen neuen Weg im Glauben einzuschlagen, den wir ohne Jesus Christus nie wagen würden. Das bedeutet wohl auch ein Warten auf die Antwort Gottes auf Fragen, die jemand noch gar nicht gestellt hat, vielleicht. 

Fazit: das Gewissen in uns, wenn es anschlägt kann in eine Sackgasse führen, ebenso aber auch in die Freude, auf dem richtigen Weg zu sein und sich dafür oder dagegen entschieden zu haben. 
Gott Jesus liebt uns, dessen dürfen wir gewiss sein. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3134

Re: TagesL (33) Die Hoffnung haben wir als einen sicheren Anker unserer Seele. Hebräer 6,19

von Burgen am 05.10.2026 08:09

Montag  


Ich habe es gewagt, zu meinem HERRN zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin.   1.Mose 18,27 

[Hier in dieser Situation 'verhandelt' Abraham gerade mit Gott wegen Lot in Sodom, der sündigen Stadt, welche er vernichten wollte] 

Matthäus 15,27-28 [Die kanaanäische Frau bittes Jesus ...: ] 
Die Frau entgegnete: 
Ja, Herr! Aber die Hunde fressen doch die Krümel, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen. 
Darauf antwortete Jesus: 
Frau, dein Glaube ist groß! Was du willst, soll dir geschehen!  


So sollen wir es wagen, an sein Herz anzuschlagen, 
getrost und freudig beten, nicht von der Stelle treten.  
(c) Ernst Gottlieb Woltersdorf 

::: 

TagesL: 1.Thessalonicher 4,9-12 Ermahnung zur Heiligung und Bruderliebe  

fortlL: Galater 3,15-18 
[V13-14 =>
      Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, 
      indem er ein Fluch für uns (an unserer Stelle-uns zugut!) geworden ist 
      - denn es steht geschrieben: 
      "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" 
      - damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen kam, 
      damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.] 

V15 Brüder, ich rede nach Menschenart: 
Selbst eines Menschen rechtskräftig festgelegtes Testament hebt niemand auf 
oder fügt etwas hinzu. ... 
V18 Denn wenn das Erbe aus <dem> Gesetz <kommt>, 
so <kommt es> nicht mehr aus <der> Verheißung; 
dem Abraham aber hat Gott <es> durch die Verheißung geschenkt. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 3134

Re: Siehe, deine Mutter!

von Burgen am 05.10.2026 07:36


So wie es für mich dagelegt ist in der Schrift, beginnt "Familie" im Garten Eden. 

Und so wie ich dieses als Familie sehe, sieht Gott selbst alle Menschen als Familie Gottes. 

Manche lieben ihn, Gott als Gott Vater. 
Andere lehnen ihn ab, und wieder andere verlassen das von Gott in der Schrift begonnene Bild der Familie und installieren eben ein anderes Familienbild. 

Eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder?  


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 600

Re: Siehe, deine Mutter!

von pausenclown am 05.10.2026 07:28

Hallo Sterntaler.

Klar, kenne ich diese Ansichten, Jesus hat damit Maria zur Mutter aller Gläubigen gemacht usw.

Meiner Ansicht nach, hat Jesus nach den Geboten und im Rahmen der damaligen Gepflogenheiten gehandelt, wie z.B. Vater und Mutter ehren.
Der Punkt, dass eine Gemeinde wie "Familie" ist, ist ein Teilbereich davon. Würde ich jetzt weitere Aspekte hinzufügen, verlässt es das Thema.
.
Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.10.2026 07:29.

Sterntaler

38, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 29

Re: Siehe, deine Mutter!

von Sterntaler am 04.10.2026 22:04

Ich denke, das würde vermutlich das Thema hier sehr verfremden, vielleicht ein andermal zum richtigen Thema.

Oh, meine Frage bezog sich nicht auf deine neu eingebrachten Gedanken, sondern auf das Thema Familie. 

Es kamen dann ganz viele andere Fragen von dir, jetzt schreibst du, deine Gedanken würden das Thema verfremden. 

Ich mag es, wenn aus Gedanken ein theologisches Gespräch entsteht – dafür bin ich eigentlich hier. 


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pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 600

Re: Siehe, deine Mutter!

von pausenclown am 04.10.2026 20:10

Hallo Sterntaler.

Ich denke, das würde vermutlich das Thema hier sehr verfremden, vielleicht ein andermal zum richtigen Thema.
Shalom Pausenclown 

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Geist-Licht

77, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 105

Ernte Dank

von Geist-Licht am 04.10.2026 19:22

04.10.2026 Heute ist Ernte Dank Feier.
In vielen Christusgemeinden wird gedankt in einer Feier
mit Brot, Getreideähren und festlich gedeckten Tisch.
Einem wunderbaren Dankgottesdienst.
Ich bin nirgends hingegangen - dafür habe ich diesen Morgen gebetet:
Ernte Dank:

Viele Wege führen durch das Land,
Viele Wege sind Staub und Sand.
Doch die Wege welche die Liebe berühren,
Werden dich in die Welten Christi führen.

Ich danke dir, lieber Himmlischer Vater

für deine Fürsorge,
für dein Liebe,
für dein Verstehen,
für das Lebendige Leben,
für deinen Segen,
dein Vergeben,
deine Barmherzigkeit,
deine Gnade.

Ich bestehe aus Dank.
Ich bin die Ernte,
die ich dir geben kann.
Bitte nimm mich an.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Sterntaler

38, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 29

Re: Siehe, deine Mutter!

von Sterntaler am 04.10.2026 14:17

Mal eine Frage, denkt ihr, dass die erste/n Gemeinde/n was völlig neues war, quasi christlich, im Gegensatz zu, ja zu was dann eigentlich?

Das Neue wächst zunächst aus dem Judentum heraus. Das war eine Entwicklung. 

Ich würde Jesus am Kreuz auch keine Kirchengründungsabsicht unterstellen. Es ist eben auffällig, wie sehr der Familiengedanke im NT auftaucht und bei dieser Stelle speziell war es mir noch nicht aufgefallen. 

Was sind denn deine Gedanken?

Danke auch Burgen! 

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