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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 09.06.2017 10:13
Losung
Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte. / Jesaja 9,2
Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele;
auch nicht einer sage von seinen Gütern,
dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. / Apostelgeschichte 4,32
Galater 3, 1-5
Apostelgeschichte 7, 17-29
Gott, dir sei Dank für dieser Erde Brot, für freien Raum, für Weisung und Gebet.
Du gabst mir Kraft, du halfst mir in der Not.
Gott, dir sei Dank für Menschen, die ich fand, die meinen Weg geteilt, mich Freund genannt.
Ich dank dir Gott, du hast sie mir gesandt.
Halleluja!
(BG: Walter Klaiber)
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Cleopatra am 09.06.2017 07:50Danke für die Erklärung, nun kann ich den Beitrag besser verstehen.
Ja, leider ist das so, dass man oft missverstanden wird bzw von einem Extrem ins andere gesehen wird.
Deshalb ist es auch gut, wenn man nachfragen kann.
Gehorsam ist nicht Zwang, sondern kann genauso gut auch als Liebesgrund und Respekt gesehen werden.
Gehorsam fordert Gott auch. Das können wir immerwieder lesen in der bibel, deshalb dürfen wir es auch immer wieder nennen.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir errettet werden durch Gehorsam.
Dies sind zwei paar Schuhe und ich denke, du hast das schon richtig ausgedrückt, ich sehe in deinen Beiträgen jedenfalls keine Gesetzlichkeit.
Nein, du betonst ja die Gnade.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 09.06.2017 07:27Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten.
(Psalm 119, 63; Lutherbibel 2017)
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 08.06.2017 19:12Ich denke, dass du, nennmichdu, mich gründlich missverstehst.
Wenn ich von der Gnade schreibe, dann scheinst du dies zu überlesen.
Nehmen wir einmal folgende meiner Aussagen.
Mit dieser Aussage bezog ich mich auf die Gesetzlosigkeit und auf die Gesetzlichkeit.
Warum nimmst du es dann nicht zur Kenntnis, dass ich die Gnade voranstellte?
Es ist doch klar, dass die Liebe Gottes unserer Liebe zu ihm vorangeht.
Dies zu wissen gehört doch zu den elementaren Grundkenntnissen der christlichen Glaubenslehre.
So lehrte es Paulus, so lehrte es Johannes.
Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
(1. Brief des Johannes 4, 11; Lutherbibel 2017)
Ich bin der Meinung, dass es hinsichtlich der Gespräche in diesem Forum nicht förderlich ist, wenn Menschen anderen Menschen quasi unterstellen, sie wüssten nicht einmal die elementaren Grundkenntnisse der christlichen Glaubenslehre.
Dieses Verhalten führt dazu, dass in den einzelnen Threads immer und immer wieder Menschen sich selbst groß zu machen versuchen, indem sie andere klein zu machen versuchen.
Als ob es darum ginge, anderen zu beweisen, dass sie nichts wissen und nichts sind. Als ob es darum ginge, anderen nachzuweisen, dass sie keine richtigen Christen sind.
Worum geht es denn?
Es geht darum, gemeinsam zu lernen. Dies setzt aber doch zunächst einmal voraus, dass man den anderen Menschen wertschätzt. Unter Christen bedeutet dies, dass man es dem anderen Menschen zugesteht, dass auch er ein Christ ist, für den Jesus starb.
Es geht nicht darum, den anderen Menschen zu besiegen, indem man ihm seine Überlegenheit demonstriert. Sondern es geht darum, einander wertschätzend den Weg des Glaubens zu gehen.
Wie aber soll dies gehen, wenn immerzu unterstellt wird, man wüsste dies nicht und man kenne jenes nicht?
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 08.06.2017 18:31Ich habe lediglich die Aussage des Johannes wiederholt.
Wenn du aus dieser Aussage eine nicht zutreffende Schlussfolgerung ziehst, dann kannst du nicht mich dafür verantwortlich machen.
Für die Schlussfolgerungen, die du ziehst, bist du selbst verantwortlich.
Gott weiß ohnehin, ob du ihn liebst oder ob du ihn nicht liebst.
Wie kommst du auf den Gedanken, man müsse Gott etwas zeigen oder beweisen?
Merciful
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 08.06.2017 18:20Also mir schreibt Gott seine Gebote ins Herz, indem ich mich an Gottes Geboten orientiere.
Wenn ich etwa den Psalm 119 lese, bedenke und bete, dann erfahre ich das Wirken Gottes in mir.
So hat auch Jesus es beschrieben.
Menschen, die ihn lieben, die halten sein Wort.
Und der Vater und der Sohn offenbaren sich ihnen und nehmen Wohnung in ihnen.
Merciful
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von nennmichdu am 08.06.2017 16:02Ein weiteres - "Merciful" -
ich unterstelle dir nichts und bin etwas überrascht, das du meinst, ich würde in deinen Worten dir nun eine Art von Gesetzlichkeit unterstellen.
Darum geht es nicht. Es geht darum zu verstehen, was du mit deinen Worten meinst und dann zu schauen, ob wir mit unserem - ja teils unterschiedlichem - Schriftverständnis zu einem gemeinsamen Verständnis kommen.
Frei von Irritationen - die bei mir halt aufkamen... als ich deine Zeilen las...
Du schreibst:
Das sich die Liebe zu Gott darin zeigt, wenn wir in seinen Geboten leben.
Aber du verstehst vielleicht, das es missverständlich klingen kann und ich aus dieser Aussage ableiten könnte, ich müsste ersteinmal Gottes Gebote halten um dann dadurch Gott zu zeigen, das ich ihn liebe.
Weil er mich liebt - und das ist ja "die erste Liebe" zu der wir erstmal zurückfinden müssen, --das Gott uns zuerst geliebt hat... - also weil er mich liebt, WERDE ich ihn lieben. Dort wo ich seine Liebe empfangen/erfahren habe. Das wir dann dazu aufgefordert sind, einander zu lieben, heißt ja auch, in seiner Liebe zu bleiben und auf den anderen zu schauen. Was ich dort tue, wo ich mich halt nicht mehr in erster Linie um mich selbst drehe.
Und dann WERDE ich durch ihn, durch seinen Geist, seine Gebote erfüllen.
Vor Christus, unter dem Gesetz des Mose, wurde dem Menschen durch das Gesetz, durch die Gebote, lediglich vor Augen geführt, das er diese nicht gänzlich vollbringen kann. Denn das Gesetz ist gegeben worden um zu erkennen, das ich ein Sünder bin. Das bei Übertretungen, die unweigerlich immer folgen werden, Opfer nötig sind. Die aber nun ein für alle Mal Jesus durch sein Opfer am Kreuz getilgt hat.
Dadurch hat das Gesetz keinen Anspruch mehr an uns. Kann keine Forderungen mehr stellen -- tue dies...oder lasse jenes...
Nicht das wir einen Freibrief nun haben zum sündigen. Aber wir haben unser altes - fleischliches - Leben - unseren alten Adam, der das Gesetz nicht erfüllen kann, mit Jesus in den Tod gegeben. Dürfen uns nun für gestorben halten --- und dieses "sich für gestorben halten" ist wohl ein Zustand, den es dann immer wieder einzunehmen gilt. Und wenn wir uns hier für gestorben halten, dann werden wir durch Gottes heiligen Geist in den Geboten Gottes leben. Im Geiste wandeln.
Aber nicht indem wir sorgsam darauf schauen -- nun bloss die Augen abwenden und nicht der Versuchung dort nachgeben....--- das wird zum nächsten Frusterlebnis führen... ---sondern Gott selbst wird es uns schenken und in uns wirken, das wir so leben, wie Jesus lebte, wie es Gott gefällt.
lg
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von nennmichdu am 08.06.2017 15:09Hallo Merciful,
wenn Gott uns die Gebote ins Herz schreibt - indem er uns ein neues fleischernes Herz und einen neuen beständigen Geist schenkt - werden wir doch automatisch dann das tun, was Gott gefällt.
Und nur dort, wo wir es nicht tun, dann an den Geboten Gottes erkennen, das wir halt noch nicht im Geiste wandeln. Einem Geiste, der halt nicht sich fragen tut - darf ich dies tun oder soll ich das lassen ... sondern der uns in den Geboten Gottes ganz natürlich leben lässt. So das wir auf ganz natürliche Weise unseren nächsten lieben werden - weil wir ein neues Herz und einen neuen Geist haben.
Kolosser 2 ab Vers 20 ist mir in diesem Zusammenhang wichtig geworden.
20 Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:
21 Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?
22 Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen,
23 die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 08.06.2017 09:14
Losung
Lobe den HERRN, der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen. / Psalm 103, 2.3
Der Gelähmte sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel,
lief und sprang umher und lobte Gott. / Apostelgeschichte 3,8
2. Korinther 3, 2-8 (9)
Apostelgeschichte 7, 1-16
O dass ich tausend Zungen hätte und einen tausendfachen Mund,
so stimmt ich damit um die Wette vom allertiefsten Herzensgrund
ein Loblied nach dem andern an von dem, was Gott an mir getan.
(Johann Mentzen)
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von Merciful am 08.06.2017 08:30Liebe Cleo,
ich sehe es nicht so, dass ich über das 'Thema' 'Grenzen' schrieb.
Die Anknüpfung an das Thema dieses Threads geschah mit den Worten 'Mit Jesus zu leben bedeutet ...'.
Im Geist zu wandeln bedeutet mit Jesus zu leben.
Daher bezog sich mein Beitrag durchaus auf das Thema dieses Threads.
Manchmal habe ich den Eindruck, wenn Christen von den Geboten Gottes sprechen oder schreiben, dann wird ihnen sogleich Gesetzlichkeit unterstellt.
Und dieser Eindruck hat sich darin bestätigt, dass mir als Reaktion sofort entgegengehalten wurde, dass der, der Grenzen setzt, nach Regeln lebt, aus eigener Kraft lebe und sich Gottes Wohlgefallen zu verdienen suche.
Dem ist aber nicht so.
Ich halte es gerade für wichtig zu betonen, dass das Leben aus der Gnade und somit der Wandel im Geist Jesu keineswegs im Widerspruch steht zu einer Lebenseinstellung, die an den Geboten Gottes sich orientiert.
Ganz im Gegenteil lehrt uns die Bibel, dass eben dies die Liebe zu Gott ist, dass wir seine Gebote halten.
Es ist etwas gänzlich anderes als Gesetzlichkeit. Denn die Gesetzlichen leben nicht aus der Gnade.
Es ist etwas gänzlich anderes als Gesetzlosigkeit. Denn die Gesetzlosen kennen nur ihre Begierde und folgen nicht Gottes Gebot.
Merciful

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