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Merciful

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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 07.06.2017 22:17

Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht.

(1. Brief des Paulus an Timotheus 1, 8; Lutherbibel 2017)

Halte fern von mir den Weg der Lüge und gib mir in Gnaden dein Gesetz.

(Psalm 119, 29; Lutherbibel 2017)

Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren;
und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist.

Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.


(1. Brief des Johannes 5, 1.2; Lutherbibel 2017)

Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 07.06.2017 21:44

Es gibt zumindest zwei Arten fleischlichen Verhaltens.

Die eine Art ist die Gesetzlosigkeit. Die andere Art ist die Gesetzlichkeit.

Aus der Gnade leben in und nach den Geboten Gottes ist etwas gänzlich anderes.

Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 07.06.2017 21:34

nennmichdu schrieb: Sind dies nicht alles Bemühungen und Anstrengungen eines Menschens, der aus eigener Kraft versucht, Gottes Wohlgefallen zu erlangen?

Nein!

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Burgen am 07.06.2017 20:03

Wenn ich jetzt mal so die letzten Beiträge betrachte, stelle ich fest, dass Worte ziemlich statisch wirken können. Denn wir alle denken und schreiben von unterschiedlichen Erfahrungsschätzen, obwohl eindeutige Bibelverse bedacht werden.

Jemand, der z.B. viele und oft Gedichte liest, evtl. Literatur studiert hat oder so, wird sich anders ausdrücken, als jemand, der im Handwerksbetrieb arbeitet oder jemand, der einen grossen Betrieb leitet.

Aus dem Grunde hatte sich vor vielen Jahren die Christlichen Geschäftsleute gegründet.
Jede Berufssparte benutzt für gleiche Dinge, Beschreibungen, andere Worte, Begriffe.

Den vorletzten Beitrag oben kann ich sehr gut verstehen, auch den Menschen, der dahinter steht.
Und gerade diese Vielfalt in so einer Community ist durchaus "befruchtend".
Und wenn auch von Grenzen gesprochen wird, hat es nichts mit Gesetzlichkeit zu tun.

Die Freiheit eines Christenmenschen wäre vielleicht auch ein Gesprächsaustausch wert.
Wir alle ringen vielleicht mehr oder weniger darum, im Gehorsam Christi zu leben,
ganz sich der Gnade und Wahrheit bewusst zu sein.

Es ist Freiheit z.B. nicht jeden Abend vor dem TV oder dem Computer zu sitzen usw.
Es ist Freiheit, nicht den ganzen Tag Beiträge zu lesen und zu schreiben.
Es ist Freiheit, sich zur Clausur zurückzuziehen usw.

Also da, wo einer meint, er ziehe Grenzen hoch,
ist es für einen anderen Freiheit - nein - zu sagen.

Gruß
Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von nennmichdu am 07.06.2017 17:36

Hallo Merciful,


wenn ich deine Aussagen und dein "Frömmigkeitsstil" mal hinterfragen darf -

Du sprichst im Zusammenhang mit dem Leben aus dem Geist Gottes heraus von "Grenzen setzen", von Zielvorgaben eines Glaubens, Gebote die nicht einengen, sondern Orientierung geben, Gedeihen ermöglichen.

Sind dies nicht alles Bemühungen und Anstrengungen eines Menschens, der aus eigener Kraft versucht, Gottes Wohlgefallen zu erlangen?

Ein Wohlgefallen, was doch Gott längst uns zugesprochen hat und welches wir uns nun nicht mehr verdienen müssen.

Von einer Freiheit des Geistes und einem im Geiste wandeln stelle ich mir mehr vor, als nur die Gebote zu nehmen und sie als Umzäunung eines rechtschaffenden Leben hochzuhalten.


Im 1. Timotheus 1,9 steht:

8 Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht,
9 weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
10 den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist,
11 nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.


Im Lukas bei den Abschiedsworten Jesu vor seiner Himmelfahrt steht geschrieben, das die Jünger warten sollten auf den Geist - auf die Kraft aus der Höhe.

An anderer Stelle steht geschrieben, wo der Geist des Herrn ist, das ist Freiheit. Und im Prediger 11 lesen wir von der Freude das zu tun, wonach dem Herzen gelüstet - in aller Verantwortung und in allem Einklang, welches mein Leben haben kann, mit Gottes Absichten für die Menschen.


Ich sehe selber an mir, das ich von einem solchen Leben oft weit entfernt bin. Ich sehe aber auch an anderer Leute Leben, das sie oft ein solch frommes Leben vorgeben, was ich ihnen aber nicht als echt abkaufe und welches mich eher verwundert und abschreckt.


Was wir hier wohl alle brauchen, ist  Gottes Gnade und sein Erbarmen, das wir uns in seinem Lichte recht beurteilen und erkennen können  -
um dann glauben und warten zu können, bis er uns ausrüstet mit Kraft aus der Höhe.


lg
Thomas

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2499

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 07.06.2017 10:02

Mit Jesus zu leben bedeutet für mich auch Grenzen zu setzen.

Und zwar muss ich Grenzen setzen und ich darf Grenzen setzen.

Ich sehe es als ein Merkmal der Freiheit der Kinder Gottes, Grenzen setzen zu können.

Es ist dies eine Frage der Verhätnismäßigkeit.

Wenn ich esse und trinke, so setze ich Grenzen.

Wenn ich fernsehe, so setze ich Grenzen.

Ich kann nicht den ganzen Tag essen.

Ich kann nicht den ganzen Tag fernsehen.

Ich kann auch nicht den ganzen Tag arbeiten.

Ich kann auch nicht den ganzen Tag Beiträge lesen und schreiben.

Mit Jesus zu leben hat mit der notwendigen Ausgewogenheit zu tun.

Ich kann in allem darauf achten, dass ich es gemeinsam mit Jesus mache.

Aber die Dinge und Vorgänge meines Lebens brauchen Ordnung und Ausgewogenheit.

Das 'normale Leben' benötigt die Zielvorgabe des Glaubens, die Struktur der Liebe.

So ergeben sich für mich in allem notwendige Grenzen, innerhalb derer ich mich bewege.

Eben das ist Freiheit, die Gottes Gebot mir ermöglicht.

So sprachen die Alten vom Zaun des Gesetzes, der uns nicht einengt, sondern Orientierung für gutes Leben gewährt.

Wie ein Zaun die Pflanzungen eines Gartens schützt und deren Gedeihen ermöglicht.

So ist auch das Leben mit Jesus ein Leben aus seiner Kraft, orientiert an seinem Gebot.

Geordnet nach seinem Willen, ausgewogen gemäß seiner Weisheit, inspiriert durch seinen Geist.

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 07.06.2017 09:49


Losung

Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. / Psalm 68,4

Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. / Römer 14,17

Epheser 3, 11-14
Apostelgeschichte 6, 8-15

Tröster der Betrübten, Siegel der Gerechten, Geist voll Rat und Tat,
starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserem Pfad:
Gib uns Kraft und Lebenssaft, lass uns deine teuren Gaben zur Genüge laben.
(Benjamin Schmolck)


 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Henoch am 07.06.2017 09:38

Hallo Ihr Lieben,

ich denke, dass man darin wächst, im Geist zu wandeln, wenn man sich bewusst ist, wer man als Kind Gottes ist. Wir schauen so gerne auf uns. Die Frage lautet dann, was will Gott, dass ich tue und man schaut nach, was die Schrift sagt. Das ist nicht falsch, aber nicht die erste Priorität. Erst müssen wir Christus anziehen, so wie ein Feuerwehrmann erst dann erfolgreich einen Brand löschen kann, wenn er seine Schutzkleidung angezogen hat.

Wie also bleiben wir IN IHM, bleiben wir am Weinstock, ziehen wir den Christus an?

Ich will erst einmal sagen, wie nicht.....

Wir bleiben nicht in Christus, wenn wir auf uns schauen, also auf unser Versagen, unsere Schuld, unsere Pflichten, unsere Taten, unsere Fähoigkeiten etc..

Wie also bleiben wir in Christus? 

In dem wir auf das schauen, was wir DURCH CHRISTUS SCHON SIND und wie uns Gott in Christus sieht! Wir bestehen gegen die listigen Anschläge Satans, weil Jesus schon gesiegt hat und uns mit hineingenommen hat in seinen Sieg. Deshalb kann ich in der Anfechtung Geduld und Vertrauen haben, dass mich der Herr zum Sieg bringen wird, egal wie sehr ich aktuell versage. Wie kann ich Kraft haben, wenn ich in der Anfechtung auf mein Versagen schaue, wenn ich nicht weiß, dass Gott mich angenommen hat für immer uns ewig und ich nicht dazu beitragen muss, weil mir seine Liebe einfach deshalb gilt, weil er mich in Christus sieht. So kann ich mich darauf verlassen, dass er mich liebt, egal wie sehr ich versage und egal was er in meinem Leben an schlimmen Nöten zulässt. usw.....

Wir werden um so mehr im Geist wandeln, je mehr wir wachsen im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnug. Im Glauben an die Fürsorge und Vertrauenswürdigkeit Gottes, in der Liebe Gottes zu uns und in der Hoffnung auf seine Kraft und Allmacht, so dass wir wegschauen von unserter Blöße und Christus anziehen dürfen.

Henoch

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.06.2017 09:40.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Burgen am 07.06.2017 09:34

ja, so sehe und erlebe ich es es auch.

Jesus hat am Kreuz alles vollbracht. Wir brauchen für unsere Erlösung selber nichts tun. 

Wir leben daher (mit Haut und Haar - wie es so schön heißt , völlig aus seiner Gnade, 
und das dürfen wir Tag und Nacht einfach glauben.

Das ist das Neue. 
Das stellt uns rein und gewaschen vor Gott. 

Im Moment glaube ich, dass jegliche Zweifel und die Beschäftigung mit seinen Niederlagen ein Angriff ist.
Der Teufel tut alles, damit wir ihn anbeten und uns mit uns und anderen im Kampf befinden.

Wir werden umgestaltet indem wir uns der Gnade bewusst sind.
Nichts als Gnade, durch sein Blut, Tod am Kreuz nahm er unsere Sünden auf sich.
Wir sind frei.

Diese Freiheit, diese Liebe aus seiner Gnade, dürfen wir leben, ihr vertrauen.
Das einzige ist, uns umgestalten zu lassen. Und das liegt allein bei Gott und unsere enge, vertrauensvolle
Beziehung zu Jesus.

Ich glaube, es macht Jesus traurig, wenn wir immer wieder Anleihen beim alten Menschen machen.
Und dennoch -  Gott kennt uns, bis in jede Nano-Partikel unseres Seins hinein.

Deshalb, ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von wo mir Hilfe kommt.
Das ist das neue, verändernde Leben im Leben.

Jesus erfuhr Bestätigung und Kraft aus der innigen Gebetsverbindung auf den Bergen.
Das gab ihm Erbarmen und Mitleid mit den hungrigen Menschenseelen.

Verzeih, wenn ich gerade an deinem Thema vielleicht vorbei denke und fühle.
Aber ich denke wirklich, wir sollten uns mehr mit der Liebe und Gnade Jesu im Alltag beschäftigen,
als mit unseren Gefühlen und den dazu gehörenden Gedanken.
Und das ist auch die Botschaft der Schrift, selbst des Paulus.
Er bleibt nie bei seinen inneren Auseinandersetzungen stehen, sondern lebt seine Durchbrüche
und gibt sie in flammenden Briefen seinen Gemeinden weiter.

LG
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.06.2017 09:37.

Merciful

55, Männlich

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Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 07.06.2017 09:16

Danke, Cleo,

du hast es gut beschrieben.

In deiner Beschreibung wird nochmal deutlich, wie du die Formulierung 'automatisch' meintest.

Man lebt quasi ganz normal sein Leben, aber in den Gedanken bleibt man bewusst in der Gemeinschaft mit Gott.

Und wie von selbst wächst und reift darin die Beziehung zu Gott.

Mit 'ganz normal sein Leben leben' meine ich, dass man nicht besondere Dinge tut, um sich sein Seelenheil zu verdienen.

Mit 'wie von selbst' meine ich, dass das Wachstum Gottes Werk in uns ist, das wir nicht bewirken, aber doch in uns geschehen lassen.

Merciful

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