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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Judas

von pausenclown am 17.05.2017 16:41

Hallo, hier mal ne Kurzfassung.

Bevor sich Judas erhängte ging er in den Tempel und versuchte das Geld zurück zugeben.
Was nach damaligen jüdischen Recht nicht erlaubt war. Es war nicht Erlaubt Geld was ein mal aus dem Tempelschatz entnommen wurde zurück zunehmen. Der hohe Priester war verpflichtet in diesem Fall etwas für das Allgeinwohl zu kaufen. Ebenso war es dann juristisch Richtig es in dem Namen von Judas zu tun und ihn als Käufer einzutragen.
Auch gibt es keinen widerspruch zwischen den Evangelien und der Apostelgesichte, bezüglich Judas seines todes.
Der Ort an dem sich Judas erhänge war innerhalb der Stadt und Passa stand an. Damit die Stadt rituell nicht unrein wird, hat man die toten einfach über die Stadtmauer geworfen.

 

Pausenclown

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.

von Burgen am 17.05.2017 16:04

Danke , Merciful

ja, du hast es auf den Punkt gebracht.

Tut mir leid, wenn ich euch in eine andere Richtung brachte.

LG
Burgen


 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2498

Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.

von Merciful am 17.05.2017 15:26

Liebe Burgen, du zitiertest u.a. folgende Verse.

So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.

(Apostelgeschichte 20, 28; Lutherbibel 2017)

Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.

(Brief des Paulus an Timotheus 4, 16; Lutherbibel 2017)

Geht es dir speziell und recht eigentlich um jene Worte, die ich hier im Fettdruck hervorgehoben habe?

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.

von Burgen am 17.05.2017 15:16

Tut mir leid. Muss hier weiter schreiben, da der Fettstift nicht weggeht.

Der Tim. Text spricht hier natürlich  ihn an.
Jedoch gilt das Wort ja nun uns allen.

Allerdings ist Timotheus als Gemeindeleiter in einer anderen Position und Verantwortung als der normale Christ.
Dennoch steht der ganz normale Christ, da, wo er steht, genauso vor Gott in der Verantwortung.

Das heißt, das Denken und Tun am Wort und der Leitung des Heiligen Geistes zu messen und zu hören, was der Geist sagt.

Ich meine, dass durch einen Nichtchristen, wie auch einem Christen, deutlich werden kann, wo gerade der jeweilige eigene Prozess steht.

Wir leben ja nicht nur in der 2D und 3D - Welt.
Es ist öfter zu hören, das Denken Gott unterzuordnen.
Das heißt, in der Lage zu sein, Gedanken nicht zu denken.
Oder eben auch, an ihnen entlang zu denken, um Gottes Gedanken und Worte zu denken.

Beispiel:
Draußen versuche ich seit einiger Zeit den 23. Psalm zu denken.
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein totales Wirrwar mitunter.
Und doch befrieden die Worte mein Herz.

Denn es ist so wichtig, das Herz zu beschützen. Das eigene Herz.
Und von dort aus den anderen Menschen mit Gottes Hilfe zu sehen.

Gruß
Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.05.2017 15:17.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 17.05.2017 15:07

Angel121: Paulus lehrte im Zusammenhang mit dem Erben Gottes Reiches, dass denen die gemäss Gal.5.19-21 handeln dies nicht möglich sei. Das betrifft ja wiederum boshaft handelnde Menschen.

Ja, das stimmt - Menschen, die so leben, werden das Reich Gottes nicht ererben.

Aber wer sind denn nun die Menschen, die Gutes tun? Und werden sie deshalb gerettet, weil sie Gutes tun?

Da lese ich z.B. in Gal. 5,6 nach der Genfer Übersetzung:

"Denn wenn jemand mit Christus Jesus verbunden ist, spielt es keine Rolle, ob er beschnitten oder unbeschnitten ist. Das einzige, was zählt, ist der Glaube - ein Glaube, der sich durch tatkräftige Liebe als echt erweist."

So sind wir Christen also durch den Glauben "Gutmenschen" - sofern unser Glaube echt ist, wird er nämlich mit sich bringen, dass wir die (guten) Werke tun, die Gott für uns vorbereitet hat - Eph. 2,10.

So ist also der Glaube die Basis, nicht die guten Taten.

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.

von Burgen am 17.05.2017 14:58

Vielen Dank für eure Gedanken.

Allerdings dachte ich keineswegs daran, mich an dem Wort Bischof und den eingesetzten Gaben zu orientieren und festzumachen.

Jedoch achte ich eure Beiträge natürlich sehr und sie sind der Wahrheit entsprechend. Klar.

Und deshalb bemühte ich nun das Kettenregister der Thompson Studien Bibel 1984.

Und hier zuerst 1. Tim. 4,16
Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.05.2017 15:19.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Judas

von Pal am 17.05.2017 11:22

Hyper:
Zunächst einmal kann ich mich nun nicht an irgendeine Bibelstelle erinnern, aus der heraus hervorgeht, dass Jesus für seine Gebete zunächst vom Vater "grünes Licht" hätte bekommen müssen. Kennst du da eine?

Ja! =>
Joh 5:19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Also es ist natürlich nur meine Vermutung, wenn Jesus nichts "tut" ohne den Vater, dann wird Er auch nicht selbstständig, von sich aus beten, ohne vom Vater die Signale zu erhalten. Aber eben nur meine Meinung.

===========

Bezüglich der zwei unterschiedlichen Todesbeschreibungen:
Das verstehe ich so, das ein und die selbe Angelegenheit beschrieben wird. Und zwar wie folgt =>

Judas nahm einen Strick, kletterte auf einen Baum stürzte sich, mit dem angeknüpften Strick, in den Tod. Dabei riß der Strick, oder brach der Ast ab, und er fiel dermaßen unglücklich auf einen Felsvorsprung, das es ihm den Bauch aufschnitt... Sehr brutal und häßlich, derart zu sterben. Doch das Schlimmste kam nach dem Tode!

Alles nur meine Spekulation. Eine andere Erklärung hätte ich nicht für die zwei unterschiedlichen Beschreibungen.

Hyper:
Und dann möchte ich gerne noch klar stellen, dass deine ím Post anklingende Vermutung, ich würde hier auf die Allversöhnung anspielen, oder die Allversöhnung vertreten, falsch ist!

Sorry, das wollte ich dir auch nicht persönlich unterstellen, sondern ich sehe nur die Tendenz (bei anderen) Christen, in diese verkehrte Richtung gehen!

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2498

Re: Vor Gott gilt keine Ansicht der Person, weder Grieche, Jude, Europäer, Amerikaner usw.

von Merciful am 17.05.2017 10:35

Liebe Burgen,

ich denke, dass die Überschrift dieses Threads nicht so recht zu dem Inhalt deines Beitrags passt.

Es gibt bei Gott kein Ansehen der Person insofern, dass es in Hinblick auf die Errettung von Sünden nicht entscheidend ist, ob einer nun z.B. eine weiße oder schwarze Hautfarbe hat.

Juden und Griechen, Männer und Frauen, Freie und Sklaven, Weiße und Schwarze - vor Gott sind alle gleich insofern, dass alle miteinander durch Christus versöhnt und zum Leben berufen sind.

Dies hat aber nicht eigentlich etwas mit dem Bischofsamt zu tun.

Zwar gibt es ein Priestertum aller Gläubigen. Dies bedeutet aber nicht, dass in einer Gemeinde, einer Kirche, alle Mitglieder dazu berufen sind, diese zu leiten. Vielmehr werden in den Gemeinden einige eingesetzt, diese zu leiten. Die Kriterien werden in den Pastoralbriefen des Paulus genannt.

Dies schließt nicht aus, dass ein jeder und eine jede im eigenen Lebensbereich Nächstenliebe übt und von Christus Zeugnis gibt.

Merciful

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Hyperion

51, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 228

Re: Judas

von Hyperion am 17.05.2017 08:47

Pal schrieb: Dafür gibt es auch keine konkrete Bibelstelle, sondern das ist nur meine Vermutung, dieweil ich folgendes für logisch finde. => Falls Jesus für Judas gebetet hätte, dann hätte dieses Gebet die vergleichbaren Auswirkungen gehabt wie bei Petrus. (Eben seine Rettung.) Und Jesus hätte sicher für ihn gebetet, wenn ER dafür vom Vater (innerlich) grünes Licht bekommen hätte! - Doch genau das tat er demnach nicht, denn wie endete Judas, kurz darauf? => 

Apg 1:18 Dieser erwarb einen Acker aus dem Lohn der Ungerechtigkeit und stürzte kopfüber hinab, barst mitten entzwei, und alle seine Eingeweide traten heraus. Apg 1:19 Und es wurde allen kund, die zu Jerusalem wohnen, so daß jener Acker in ihrer Sprache Akeldama genannt wurde, das heißt: Blutacker. Apg 1:20 Denn es steht geschrieben im Buche der Psalmen: «Seine Behausung soll öde werden, und niemand soll darin wohnen», und: «sein Amt empfange ein anderer.»

Naja, sorry, aber das ist mir persönlich jetzt ein ganz klein bisschen zu spekulativ. Zunächst einmal kann ich mich nun nicht an irgendeine Bibelstelle erinnern, aus der heraus hervorgeht, dass Jesus für seine Gebete zunächst vom Vater "grünes Licht" hätte bekommen müssen. Kennst du da eine? Und dann ist mir noch aufgefallen, dass die Bibel hinsichtlich des Todes von Judas etwas unterschiedliche Geschichten erzählt. Einmal die von dir zitierte Geschichte aus der Apostelgeschichte 1 und dann noch die Geschichte aus Matthäus 27,3-10 in der es es heißt:

"Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten zurück und sagte: Ich habe gesündigt, denn ich habe schuldloses Blut überliefert. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich. Die Hohenpriester aber nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht erlaubt, sie in den Tempelschatz zu werfen, weil es Blutgeld ist. Sie hielten aber Rat und kauften dafür den Acker des Töpfers zum Begräbnis für die Fremden. Deswegen ist jener Acker Blutacker genannt worden bis auf den heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia geredet ist, der spricht: "Und sie nahmen die dreißig Silberlinge, den Preis des Geschätzten, den man geschätzt hatte seitens der Söhne Israels, und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie mir der Herr befohlen hat."

Wie soll man das denn jetzt verstehen? Laut der Apostelgeschichte hat sich Judas aus dem Lohn der Ungerechtigkeit (was ist denn damit gemeint? Die dreißig Silberlinge können es ja eigentlich nicht gewesen sein) einen Acker gekauft und ist dort gestürzt, woraufhin er dann starb und weshalb man den Acker dann "Blutacker" nannte. Aber laut Matthäus hat er sich erhängt und die Hohepriester haben von den dreißig Silberlingen, die Judas ihnen vor die Füße warf, einen Acker gekauft, der dann als Friedhof diente und Blutacker genannt wird, weil die dreißig Silberlinge Blutgeld waren.

Mhmm, also ich werde daraus jedenfalls nicht so wirklich schlau und kann deshalb auch nicht verstehen, wie man da der Meinung sein kann, dass man die Geschichte mit Judas ausschließlich nur so deuten können sollte, wie du es getan hast. So klar und eindeutig ist sie biblisch betrachtet ja nun wirklich nicht. Aber vielleicht kannst du meine Verwirrung ja entwirren. 

Und dann möchte ich gerne noch klar stellen, dass deine ím Post anklingende Vermutung, ich würde hier auf die Allversöhnung anspielen, oder die Allversöhnung vertreten, falsch ist! Ich glaube an einen gerechten Gott! An einen Gott, der jedem und allem Gerechtigkeit widerfahren lässt. Darüber, wie das dann auch immer konkret aussehen wird, wage ich persönlich nicht zu spekulieren und spreche deshalb auch niemandem das Urteil, dass er sich aufgrund irgendwelcher Taten die Hölle verdient hätte. Das Gericht überlasse ich selbstverständlich vollständig allein dem Herrn!

LG
Daniel

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Judas

von Henoch am 17.05.2017 08:40

Hallo ihr Lieben,

Judas tat nicht Buße. Es "reute" ihn, weil er nun sowohl von den Pharisäern, als auch von den Jüngern verachtet war. Und vermutlich verachteten ihn auch die Juden.

Das ist fleischliches und nicht Geist-gewirktes bereuen.

Geistliche Reue/Buße ist, wenn man es vor Gott bereut und zu ihm kommt und weiß, an ihm allein habe ich gesündigt....

Psalm 51 beschreibt geistliche Reue: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm51

Henoch

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.05.2017 08:40.
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