Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3048 | 3049 | 3050 | 3051 | 3052 ... 6901 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69009 Ergebnisse:
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 10.05.2017 18:58Ja, liebe Geli, da hast du sicher recht! -
Ich meine: Sich immer nur auf seine Verdorbenheit zu fokusieren ist genauso schädlich, wie sie gar nicht in Anmerkung zu nehmen.
Ich muß da so an Petrus Wasserlauf denken. Er konnte das Übermenschliche, solange er auf Jesus blickte!
Das ist doch ein schönes Bild für unser Leben im Glauben.
Ich bin gereinigt, geheiligt sozusagen über das Wasser laufend.
Dennoch war es kein Dauerzustand, das Petrus jetzt einfach der perfekte "Wasserläufer" gewesen und geblieben wäre.
Nein, ganz schnell, war auch schon wieder der Zweifel und Hilferuf vorhanden.
Ich denke mir, mein Bösmensch, hat für mich eine enorme Kraft, um mir deutlich zu machen, das ich absolut nur von der Quelle abhängig bin und kein bißchen Gutmenschtum in mir selbst habe.
Stelle ich mir einmal vor, ich wäre wirklich der perfekte Sünden-Überwinder, ganz so wie Jesus Christus!
Wie lange würde es wohl dauern, bis ich es mir (irgendwo und irgendwie, vielleicht nur ganz klammheimlich) selbst zuschreiben würde?
Eine Woche? Ein Monat? Ein Jahr?
lG
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Pal am 10.05.2017 18:50Aber das wir nicht sündigen MÜSSEN
Lieber Thomas, wenn du nicht sündigen mußt, warum tust du es dann dennoch? - Das erkläre mir nur einmal!
Ich, für meinen Teil, erfahre bei jeder meiner Sünden:
Röm 7:19 Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, übe ich aus.
Röm 7:20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
Also zeugt jede meiner Sünden von einem "muß" des Fleisches gegen einen zu schwachen Geist.
Womit ich nicht sage, das ich ein Sklave meines Naturells bleibe, aber dennoch habe ich den Standpunkt, das die Sünde in mir, je nach meinem geistlichen Zustand, ihren Tribut kostet.
Ein Beispiel: Wenn es mit Hiob immer gut gegangen wäre, dann hätte er sich niemals derart versündigt, wie er es dann in seinem jämmerlich, elenden Zustand tat. Durch das Leiden wurde deutlich, wozu er noch fähig war.
Sollte ich morgen in große Nöte kommen, kann ich nie die Hand für mich selbst ins Feuer legen, das ich nicht auch granatenmäig sündigen werde.
Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Dann bin ich schnell derart schwach, das ich sündigen muß, weil ich mir selbst nicht helfen kann!
============
Die Vermutung, das die Felle von einer "Opferung" (zur Sühnung) herkämen, bleibt eine VERMUTUNG, weil davon nichts in der Bibel steht. Punkt.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von geli am 10.05.2017 18:34Ich seh mich weder als "Gutmensch" noch als "Bösmensch", sondern ich versuche zu erkennen, was Gott über mich sagt, und mich dann so in seinem Licht und in seiner Wahrheit zu sehen. Denn so wie er mich sieht - das ist letzten Endes die Wahrheit.
In erster Linie bin ich eine neue Kreatur in Christus, ich war tot in meinen Sünden und bin nun lebendig gemacht. Ich bin Gottes Tempel, und Gottes Geist wohnt in mir.
Wir Christen, auch ich waren vorher Sünder und hatten, wie alle Menschen, die Herrlichkeit Gottes verloren.
Aber jetzt bin ich reingewaschen, ich bin geheiligt, ich bin gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes - 1. Kor. 6,11 ff.
Wenn es passiert, dass ich sündige - dann habe ich die Möglichkeit, das vor Gott zu bringen, dann vergibt er mir. Außerdem habe ich die Möglichkeit, Dinge, die ich "verbockt" habe, wieder in Ordnung zu bringen - z.B. indem ich mich bei Menschen entschuldige.
Ich durchsuche nicht dauernd mein Leben, ob "etwas nicht in Ordnung ist", oder ob ich irgendwo verpasst habe, zu "sterben".
Gottes Geist lebt in mir - und der ist in der Lage, mich auf Dinge aufmerksam zu machen und mir auch zu zeigen, wie ich damit nun umgehen soll.
Ich denke, wir dürfen uns nicht dauernd mit dem "Bösmenschen" befassen, sondern uns vielmehr darauf konzentrieren, was Gott uns geschenkt hat, was er über uns sagt, und wer wir in Christus sind.
Wir sollen ja sein wie die Kinder - und Kinder haben nicht dauernd Angst, was falsch zu machen und beschäftigen sich nicht ständig mit ihren Fehlern oder ihrem "bösen Fleisch", sondern sie freuen sich an ihrem Leben. Ich denke, wir als Gottes Kinder dürfen das auch tun. Oder dürfen es zumindest lernen 
Wenn wir uns mehr mit dem beschäftigen, was Gott uns geschenkt hat, macht uns das dankbar - und ich kann mir vorstellen, dass Gott ein dankbares Herz sehr gefällt 
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von geli am 10.05.2017 18:16Ehrlich gesagt, dieser Beitrag ist mir zu lang, und wenn ich nun auf Deine Gedankengänge eingehen würde, dann würde mein Beitrag nochmal dreimal länger.
Außerdem stellst Du einige Fragen, die ich eigentlich schon in meinem vorigen Beitrag beantwortet habe - ich mag nicht noch einmal darauf eingehen.
Dieses Ping-Pong-Spiel, in dem die Sätze einzeln auseinandergerissen werden, ist einfach nicht "mein Ding"... und wir drehen uns dabei irgendwie "im Kreis". Deshalb antworte ich jetzt nicht darauf.
Lg, geli
Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 10.05.2017 16:37Ja, dies ist ein altbekanntes Thema. Wie geht ihr damit um?
Seht ihr euch mehr als Gutmenschen in Christus oder als Bösmenschen eurer Selbst. -
Wie hantiert ihr die Spannungen, wenn ihr trozt Jesus in euch noch sündigt?
Wie lebt ihr als Heilige, die tagtäglich am Kreuz zu sterben haben?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von nennmichdu am 10.05.2017 16:321. Mose 3,
21 Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell (wörtlich von Fell - vielleicht ja auch von der Wolle eines Schafes ...?!.. oder eines Tieres, welches durch einen natürlichen Tod starb.... -- von einem Tieropfer jedenfalls steht hier nichts...) und bekleidete sie.
22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!
23 Und Gott, der HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war.
Fakt ist, der Mensch litt nun unter dem Fluch Gottes, den Folgen seiner selbst gewählten Unabhängigkeit von Gott. Konnte noch keine Vergebung zugesprochen bekommen von Gott, da er ja auch nicht zu seiner Verantwortung stand. Seine Sünde verbarg.
Und um in seiner Sünde nicht ewig leben zu müssen - wenn er denn nun auch noch vom Baum des Lebens essen würde - wurde er aus Eden verbannt.
Was hätte nun ein Tieropfer bewirkt und wie hätte es die Situation Adams und Eva verändern sollen?
Tieropfer wurden später immer vom Menschen dargebracht - auf Gottes Anordnung hin - in Verbindung mit dem Eingeständnis von Schuld. Bei Abel dann als Brandopfer - Dankopfer. Bei Hiob wird dann auch von Brandopfern berichtet - für seine Kinder - um Gott gnädig zu stimmen, falls sie sich im Herzen von Gott abgewandt haben hätten. Im Sinne einer Fürbitte vor Gott für seine Kinder. Das Gott sie dann wieder zur Buße leiten möge.
Aber Schuld an sich kann nur zugedeckt werden, wenn auch ein Eingeständnis von Schuld vorliegt. Und hätte hier Gott sich selbst gnädig stimmen sollen durch das Tieropfer, das er für Adam brachte? Sollte es die Schuld Adam und Evas zudecken? Aber wenn diese Schuld nun zugedeckt gewesen wäre (durch ein Tieropfer) - was hat es dann am Schicksal von Adam und Eva geändert? Sie lebten doch von nun an in der Trennung, in Sünde, von Gott.
Gott sah sie halt (NOCH) nicht gnädig an, sondern sie mussten die Konsequenzen ihrer Tat erleiden. Gelindert durch die Bekleidung, die Gott ihnen machte.
Das Opfer was Jesus dann für alle Menschen erbrachte, zeigt auch dort erst seine Wirkung, wo es im Glauben ergriffen wird. Wo der Mensch mit seiner Sünde, seiner Schuld von Gott Licht geschenkt bekommt, diese zu erkennen und zu bekennen. Um dann in/durch Christus Vergebung zu empfangen.
Öfters wurde in Bezug auf 1. Mose 3 nun erwähnt:
Heb 9:22 ... ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung.
Und ich kann nur feststellen, für Adam und Eva gab es AUCH KEINE VERGEBUNG. Wo soll also Blut vergossen worden sein, was hier Vergebung erwirkt haben sollte --- die es nicht gab. Denn sie befanden sich im Zustand von Sündern. Und wurden deswegen aus Eden geschickt.
Ein von Gott geschlachtetes Tier soll im nachhinein für Adam und Eva die Sühnung darstellen, wodurch sie Vergebung im Laufe der nächsten Lebensjahre hätten empfangen können?
Nachdem sie erstmal die Erfahrung machen mussten, was es bedeutet ohne Gott zu leben. Ihr eigener Gott sein zu müssen und damit nackt und bloss vom Schutze Gottes (der hier nur mit einem Fellkleid aushulf) in eine rauhe Arbeitswelt gestellt zu sein? Der Zugang zum Garten Eden war seitdem versperrt.
1. Mose 3
24 Und er trieb den Menschen aus und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.
Gefunden wird der (schmale) Weg - durch die enge Pforte - zum ewigen Leben dann nur für die, die Gott dazu bestimmt hat - seine Kinder zu werden. Aus Gnade. Aufgrund seiner freien Gnadenwahl. Nicht durch eigene Anstrengung. Und auch nicht auf ein Tieropfer hin, was Gott mal am Anfang hier geschlachtet haben soll. Kann das Blut von Tieren auch keine Schuld wegnehmen, sondern nur zudecken.
Hebräer 10,
3 Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden.
4 Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.
weil wir immer wieder dazu neigen, dem alten Adam "Futter" zu geben. Weswegen wir auch der gegenseitigen Vergebung bedürfen - der Fußwaschung. Auch wenn wir von Grund auf ein Reinigung und Erneuerung erfahren haben.
Die Gläubigen im Alten Testament unterscheiden sich von den Christen nicht darin, das sie nicht in den Himmel kommen. Oder anders geglaubt hätten. Auch hier hat sich Gott Menschen - ein Volk - erwählt. Die Gunst und Gnade bei ihm fanden. Und denen er seinen Geist zuteil werden ließ. Allerdings sagt Jesus selbst von Johannes dem Täufer - den er groß heißt unter dem alten Bund des Gesetzes - :
Mt 11,11 Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er.
Ist aber ein anderes Thema.
Und zuletzt noch zu diesem von mir angesprochenem Bibelvers:
1. Joh. 1
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
2.
1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
auf Pals Aussage:
Hier geht es nicht um deine mehr oder wenig große Liebe. In der Du Jesus nicht betrüben möchtest. Das ist zwar auch wichtig und gut. Aber das wir nicht sündigen MÜSSEN --- bzw. wenn wir in Übertretungen gefallen sind nun einen Ort haben, zu dem wir kommen können. Das wir mit unserer Schuld zu Gott kommen können, uns nicht vor Gott wir Adam und Eva verstecken müssen, liegt daran, das durch Jesus Christus Vergebung da ist. Und dadurch können wir zu Gott kommen. Und so herrscht nicht mehr die Angst vor, im Falle von Schuld Sündenstrafe ertragen zu müssen. Die Sünde an sich hat dadurch Macht verloren.
Diese Erfahrung stimmt dann ja auch mit der Bibel überein. Sich von Gott (er)füllen zu lassen und weniger von der Welt.
lg
an Geli und Pal und alle anderen interessierten,
Thomas
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen
von NorderMole am 10.05.2017 15:00Was nützt es früh aufzustehen und zu Essen sein Brot mit Mühen.
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Cleopatra am 10.05.2017 10:16Lieber Pal,
wir sind aber geheiligt. Stimmt, nicht aus uns heraus, es ist ein Geschenk.
Wir haben es nicht verdient aber trotzdem sind wir es.
Das wir ein Fleisch haben, bestreitet ja niemand.
Aber nicht, dass wir weiter sündigen dürfen. Das hatte ich ja direkt im Anschluss meines Satzes klargestellt.
Aber Gott sieht uns eben nicht mehr inakzeptabel.
Er sieht uns sündlos und liebt uns. Nicht weil wir es verdient haben, aber er tut es trotzdem.
Vermutlich denkst du auch an den Vers, den du öfters zitierst, in dem Paulus sich als elenden Menschen bezeichnet.
Aber dies ist eben auch wieder die Gefahr, wenn man eine Seite zu sehr betont und nicht allgemein sieht.
Denn Paulus ist sich auch großer Taten und seiner Stellung im Klaren. Das liest man in den Briefen.
Es gibt eben auch noch andere Verse.
Ich merke allerdings, wie wir gerade vom Thema abweichen.
Sollte jemand zu diesem Thema weiteren Gesprächsbedarf haben, dann sollten wir bitte einen neuen Thread aufmachen, damit das Thema hier nicht zu sehr abweicht.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Burgen am 10.05.2017 09:47Hallo Pal,
Das Thema Fleischlichkeit kennt sicherlich jeder Christ, und leidet mehr oder weniger darunter, weil die Folgen oft mit einem Kampf und Niederlage verknüpft wird.
Jesus jedoch hat schon den Kampf gewonnen.
Je nach eigenem Erleben und Struktur hält der Mensch sein Leben lang fest, wo Gott schon längst Neues hat sprießen lassen.
Das schlimmste, was einem Christen mMn passieren kann, ist, wenn ein anderer Mensch sagt:du hast dich ja gar nicht verändert in all den Jahren.
Ich meine, wir haben das Geschenk, nach einer geschlafenen Nacht,
die Weichen für den neuen Tag zu stellen.
In den Psalmen lesen und lernen wir reichlich, jeden neuen Tag mit Gotteslob vor seinem Angesicht zu beginnen.
Das ganze Sein auf Jesus hin zu kallibrieren und auszurichten.
Dann muss das alte Fleisch sich unter den neuen Geist unterordnen.
Und es wird täglich ein geringerer Kampf, Fleisch vs Geist und Tagesgeschäfte bewältigen, sein.
Und das wunderschöne daran ist, dass das Vertrauen in die Gegenwart Jesus über die Jahre größer wird.
Die Geborgenheit und sein Friede wird in unserem Leben spürbarer.
Wir werden gelassener, auch mit uns selber, sein können.
Danke Jesus für deine unendlich große Geduld mit uns, alle Morgen neu.
Gruss
Burgen
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 10.05.2017 09:38Siehe, ich begehre deine Befehle; erquicke mich mit deiner Gerechtigkeit.
(Psalm 119, 40; Lutherbibel 2017)
Merciful


Antworten
