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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Burgen am 22.04.2017 09:19

Lukas 14, 26+27

Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern,
dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

In Lukas 9, 23 - 25 u. 26-27
falten Jesu Aussagen obige Verse schon aus, nur viel drastischer.
Das Wort hassen ist wie ein Stolperstein.

Als junger Christ jedenfalls hat mir die Anwendung des Wortes sehr zu schaffen gemacht.
Meine Mutter hassen? Wie furchtbar.
Allerdings beinhaltet das Wort auch eine Trennung, eine Scheidung.

In den beiden Schriftworten geht es letztlich darum, Gott im Leben an die erste Stelle zu stellen.
Ihm gehorchen und nicht der Welt, den Menschen, denen man irdisch zugehört.

Wir sollen sozusagen unsere Verwandten, Arbeitgeber, Geschwister usw. in das Reich Gottes hinein lieben.
Und das geht nur, wenn wir durch Jesus die Kraft bekommen, ihm nachzufolgen und nicht anderem.

Gruß
Burgen


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 22.04.2017 07:54

@angel:
Hassen ist generell ungesund, unrein machend, für Geist und Körper. Schlechte Angewohnheiten kann man sich abgewöhnen, statt sie zu hassen, ist effizienter.

Ja, wenn man den "Hass-Begriff" der Welt verwendet. Nicht jedoch wenn man von dem heilenden, genesenden Hass spricht, wovon die Bibel zeugt!

Sünde wirst du nie durch "abgewöhnen" los, sondern nur durch dieses "hassen"!

mM

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 22.04.2017 07:51

chestnut:
...wobei ich nicht wirklich verstehe, was du mit "eigener Geist" meinst?

Das ist die eigene Persönlichkeit, die grundverdorben und von böser Fleischlichkeit durchdrungen ist. Dieser "eigene Geist" ist in geistlicher Hinsicht faktisch ein "toter Geist", weil er tod ist in sich selbst und in dem Kerker seiner Selbstbezogenheit.

Erst mit der Wiedergeburt kann so ein "toter Geist" zum Leben in Christus, zum wirklich "geistlichen, göttlichen Leben" gelangen.

Dazu hast du ein schönes Beispiel gegeben=>

chestnut:
Denn wenn uns z.B. etwas gelingt, dürfen wir uns doch auch auf die Schultern klopfen, Stolz, dass wir etwas geschafft haben und uns etwas gelungen ist. Dies bedeutet für mich eben auch "liebe dich selbst".

Hier zeigt sich mir das Problem. - um den Bibelvers darauf anzuwenden - "Ich kann nicht Gott dienen und dem Mammon!"
Ich kann mir nicht selbst auf die Schulter klopfen und gleichzeitig Gott von Herzen dankbar sein. -
Das ist einfach ein Widerspruch in sich selbst.
Entweder ich werde dem einen Herrn huldigen und den anderen verachten. Oder eben umgekehrt.




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angel121

60, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 154

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von angel121 am 22.04.2017 06:12

Ich persönlich sehe einen Unterschied zwischen Gott zu lieben und den Nächsten swie sich selbst, also "sich selbst zu lieben" und Selbstliebe. Selbstliebe setzt dann meines Erachtens den Fokus auf verliebt sein in sich selbst, Eitelkeit, Egoismus, oder gar im Extremfall auf Egozentrismus. Das ist nicht die allumfassende Liebe, wie ich sie verstehe.

@ MarcusO
Was du schreibst ist genau das, was Jesus lehrte, was er unter Erfüllung der "Gesetze und Propheten "versteht.Matth.7.12 frei übersetzt also: Behandle Mitmenschen so, wie du gerne von ihnen behandelt werden würdest.

@ Pal
Hassen ist generell ungesund, unrein machend,  für Geist und Körper. Schlechte Angewohnheiten kann man sich abgewöhnen, statt sie zu hassen, ist effizienter.

@nennmichdu
Bei Lk 14.26 soll es mal ursprünglich geheissen haben: dass wer nicht Vater und Mutter etc.geringer (weniger)schätze (als Jesus), dies sei dann als Geringschätzen derjenigen gelesen und letzendlich mit hassen (ablehnen) wiedergegeben worden. Vielleicht kennt jemand das griechische Wort an jener Stelle?

@geli
Deine Ausführungen haben mich sehr berührt. Wenn ich mich von Gott angenommen, geliebt weiss, kann ich anders auf Menschen zugehen, mit ihnen umgehen.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Die Augen Gottes ...

von Burgen am 22.04.2017 00:57

Hallo ihr Lieben,

ausgehend von dem Hesekielbuch springen mir Gottes Augen in die Augen.

Besonders in dem ersten Kapitel wird darüber mitgeteilt, dass Gottes Augen an den Rädern ist, der Thron mit Augen ausgestattet ist und die Augen nie im Streit miteinander sind.

Überall sind die Augen Gottes. Sie sehen alles, sie halten Ausschau. Es sind liebende Augen. Sie suchen, sie gehen nach.

Es geschieht nichts, rein gar nichts, was Gottes Augen nicht sehen.

Müssen wir vor Gottes Augen Angst haben?
Ich denke nicht.
Doch verstecken können wir uns nicht.
Alles liegt aufgedeckt vor Gott.

Gott liebt uns. Das ist Fakt. Er wünscht mit den Menschen zusammenzuarbeiten, damit niemand verloren geht.
Deshalb finden seine Augen auch dort Menschen, wo eine Religion verdunkelt und noch nie von Jesus und seinem Auftrag gepredigt wurde.

Was denkt ihr über das 1. Kapitel von Hesekiel und die Augen Gottes?

LG
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: WER sollte bereuen?

von Burgen am 22.04.2017 00:36

Hallo Daniel und alle

bereuen möchte ich mal neben herrschen stellen.
Das sind Eigenschaften, die auch unterschiedliche Bedeutung im Sprachgebrauch haben können.
Herrschen z.B. wird oftmals mit Gewalt und Egoistmus angewandt.

So ähnlich denke ich auch über das Wort bereuen. Es tut ihm vielleicht leid in dem Sinne, wie, hätte ich bloß keine Ebenbildlichkeiten geschaffen.
Doch vielleicht gebraucht die Schrift es tatsächlich so wie es da steht.
Dann verstehe ich bereuen mit Arbeit. Gott bereut und die Folge ist sehr viel Arbeit, die er mit den Menschen in Zukunft haben wird.
Im Himmel sind die Verläufe des Miteinander sicherlich nicht mit so viel Arbeit verbunden ...
Da herrscht Schönheit, Vielfalt, Licht und Liebe, Geduld, Freundlichkeit, Respekt usw. 

Gruss
Burgen


 

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Joh832
Gelöschter Benutzer

WER sollte bereuen?

von Joh832 am 21.04.2017 22:59

Hallo zusammen....

Als ich heute in dem Buch "Die Geschichte" (Von Randy Frazee / Fred Ritzhaupt aus dem Verlag GertMedien) zu lesen begann, stolperte ich schon in den ersten Seiten über eine Aussage, die ich erst einmal in der Bibel nachlesen musste.

Es geht um 1.Mose 6,6 wo es unter anderem heisst, dass Gott es reute, die Menschen gemacht zu haben.
In den meisten Bibeln steht da von "reute", doch ich fand auch ein "bereuen" (GNB, NLB).

Da musste ich erst mal leer Schlucken - bereuen?
Wie Bitte, kann es sein dass Gott "bereute"?
Sicher, es tat ihm - menschlich gesagt bis ins Herzen - weh, dass die Menschen nur noch böse waren.
Doch was heisst hier "bereuen"?!

Bereuen, so wie ich das verstehe ist, dass man etwas erkennt, was falsch ist und dieses dann "bereut" - sich also von dem Falschen abwendet.
Aber dies würde heissen, dass Gott erkannt hatte, mit den Menschen was falsches getan zu haben - und so bereute er "uns" gemacht zu haben.
War es ein Fehler den Menschen zu erschaffen?
Kann auch Gott "Fehler" machen....?

Sorry, ich weiss schon dass sowas ne Haarspalterei ist - doch was denkt ein Neuling im Glauben über unseren Gott, wenn er am Anfang der Bibel liest, dass er bereut hatte, den Menschen geschaffen zu haben....

Shalom und JHWH's Segen wünsche ich euch allen (und wer's annehmen will, Shabbat Shalom)

DANIEL
 

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 725

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von chestnut am 21.04.2017 22:09


Hallo Pal

Inzwischen hast du meine Frage ja selbst beantwortet. Beim Nachlesen meines Textes war das tatsächlich nicht so klar herausgekommen. Du schreibst:

...beim Selbsthaß geht es mE auch nicht um den selbstzerstörerischen Masochismus dieser Welt, (der vom Teufel kommt), sondern um ein gesundes "hassen" aller Eigenwilligkeit, des eigenen Geistes. -

wobei ich nicht wirklich verstehe, was du mit "eigener Geist" meinst.

Denn wenn uns z.B. etwas gelingt, dürfen wir uns doch auch auf die Schultern klopfen, Stolz, dass wir etwas geschafft haben und uns etwas gelungen ist. Dies bedeutet für mich eben auch "liebe dich selbst".

Chestnut

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Versöhnung mit der Welt = automatische Versöhnung für alle Menschen?

von nennmichdu am 21.04.2017 21:55

so hätte meine Überschrift heißen müssen.... im vorigen Beitrag

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Hat Gott in Christus die Welt mit sich versöhnt?

von nennmichdu am 21.04.2017 21:53

Hallo Merciful,


du bezweifelst, das alle Menschen von Geburt an unter dem Zorn Gottes stehen, so wie es im Johannesevangelium Kapitel 3 ausgeführt wird?

Beginnend mit Joh.,3,16

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

 
Du zititierst dann 2. Korinther 5,19 und der besseren Verständlichkeit halber hier im Zusammenhang mit Vers 18 nach der Elberfelder Übersetzung:

18 Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat,
19 nämlich dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete (w. dass Gott in Christus war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend )und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.

was dann von dem Sieg Jesu Christi spricht, der die Welt überwunden hat (mit ihren Begierden, die zur Übertretung/Sünde reizen/führen) aber halt nicht den Rückschluss zulässt:

 

Somit ist jeder Mensch zum Leben berufen.


Denn im Johannesevangelium steht ja deutlich geschrieben der Mensch von Natur aus unter dem Fluch der Sünde steht, fern der Gemeinschaft Gottes ist und erst Errettung benötigt, die er dann selbst auch ergreifen muss, dort wo ihn Gottes Ruf erreicht und er Gott im Glauben als Herrn und Heiland annimmt.

- Kein Automatismus einer raumgreifenden Gnade, die jeden Menschen früher oder später erfasst/überzeugt. 

 
 
Jesus nahm den Zorn Gottes auf sich.


Und dies muss im Glauben erfasst und angenommen werden. Sonst nützt es den Menschen nicht, von denen es heißt:

Johannes 3

18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

Denk' doch nur an den Vater in der Erzählung Jesu.


das Gleichnis vom verlorenen SOHN .... sind nun alles Söhne (und Töchter) Gottes?

wenn es heißt:

1Joh 3,10 Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder lieb hat.

Antworten
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