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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - " und sie dreht sich doch...--?" - Perspektivenwechsel
von nennmichdu am 04.04.2017 08:11Hallo Hari333,
du schreibst,
Ich möchte keinen Perspektivwechsel vornehmen
und ich möchte jetzt meine Gedankengänge ein wenig ausweiten....
wie war das denn im Mittelalter, wo die Kirche (und die Menschen waren nicht dümmer als heute will ich mal behaupten...) Jahrhunderte lang postulierte, das nicht die Erde --wie Galileo Gallilei (starb vor 375 Jahren nach einem Inquisitionsgericht) feststellen wollte, der Mittelpunkt der Welt war, sondern die Sonne das Zentralgestirn war, um dem sich die Erde drehte und nicht die Sonne ihre Bahnen um die Erde dreht.
Galileo Gallilei hatte in seinem Horizont Recht. Aber auf das ganze Universum bezogen -- meiner Überzeugung nach... und bitte jetzt nicht in die Klapsmühle sperren oder hinrichten mich.... --- Unrecht.
Hier können wir nämlich durchaus jeden Punkt oder jeden Planeten oder jede Sonne herausgreifen und per Definition sagen, das dieser Punkt --diese Sonne oder dieser Planet das Dreh- und Angelzentrum unseres gesamten Universums ist.
-- Perspektiven Wechsel...
Betrachte ich die Welt aus Gottes Augen wird sie eine andere Schau bieten als wenn ich die Welt aus Sicht der Menschen betrachte...
Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?
von Cleopatra am 04.04.2017 08:02Hallo ihr lieben,
ich glaube nicht, dass die Taufe etwas mit der Waschung damals zu tun hat.
Allerdings stelle ich mir gerade die Frage- weiß jemand, wann das erste mal so getauft wurde, wie wir es kennen? Also rein ins Wasser und wieder hoch?
Und ich meine damit nicht eine Waschung.
Die ersten Christen haben sich nach der Bekehrung sehr schnell taufen lassen.
Die Taufe gehörte quasi zur Bekehrung dazu.
Aber die Taufe ist nicht notwendig zur Sündenvergebung.
Hierfür ist Buße nötig.
Sonst müssten wir uns ja auch ständig neu taufen lassen, dann wäre es ja nur abgeändert. Damals die Opfer, heute die Taufe.
Die Taufe ist einmalig und sagt aus "runter ins Wasser"= (alter Mensch) sterben, "raus aus dem Wasser" als neuer Mensch aufstehen.
Es ist ein äußerliches Zeichen.
Im übrigen sind wir alle hier, um gemeinsam zu lernen.
Lieber Daniel, ich wurde auch mal gefragt, was es mit meinem Nicknamen auf sich hat, ob ich nun wie die damalige Cleopatra wäre, dabei war es auch ein Name meines Kaninchens und ich brauchte einen Nicknamen 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?
von nennmichdu am 04.04.2017 07:51Hallo Stefan S.,
du schreibst:
Mir gefällt die Aussage, dass die Taufe der Bekehrung folgt, denn die Bekehrung und nicht die Taufe ist heilsbringend.
Oder sollte ich da falsch liegen?
Um dir zu helfen die Begriffe der Bibel im rechten Licht zu sehen. Bekehrung oder auch Buße/Umkehr heißt sich abzuwenden von seinen bisherigen Werken und seinem bisherigen Leben, welches durch Schuld und Sünde geprägt war in den vielfältigen Begierden, derer man nicht Herr war, sondern die einen immer wieder eingeholt hatten.
Die Taufe ist nun der "Akt" wo der Mensch, der sich bekehrt hat an den Punkt gelangt (siehe Apg. 8, 35-39):
35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus.
36-37 Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? 38 Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn.
das er sein altes von Sünden und Verfehlungen beladene Leben ganz loslässt - in den Tod gibt - --- durch in der Regel untertauchen damals.. was einer vollständigen Reinwaschung von Kopf bis Fuß gleichkommt und hier der alte Adam --sinnbildlich-- in den Tod (ersäuft) gegeben wird.
Das Unreinheit auch im alten Testament hier oft mit einem Bade "abgewaschen" wurde lesen wir zum Beispiel hier:
3. Mose 15, 27 ".....und er soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein."
Und hier nimmt also auch der Kämmerer diesen Wunsch auf, durch ein Bad - nach dem Gesetz des Mose - rein zu werden ---
und manche Handschriften fügen auf den Wunsch des Kämmeres hier noch hinzu: Wenn du von ganzen Herzen glaubst ist es erlaubt.... --- wobei auf das Gesetz angespielt wird... sich auch hier reinen Herzens diesen im alten Bund noch vorgeschriebenen Verordnungen zu beugen und ihnen genüge zu tun...
wobei das Bekenntnis der Schuld ausreicht um Sündenvergebung zugesprochen zu bekommen (siehe der Schächer am Kreuz, der nicht mehr in den Genuß einer Wassertaufe kommen konnte..) und Jesus ja sagt, ich taufe euch mit dem heiligen Geist....
dann haben wir noch folgende Bibelstelle die uns/dir weiterhelfen kann:
Röm 10,10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
Gerechtigkeit bringt den Menschen wieder in ein Verhältnis zu Gott, wo Gott keine Schuld an diesem Menschen findet. Er tut und handelt recht. Nach Recht und Ordnung. Ihm kann nichts vorgeworfen werden.
Dieses dann in seinem Leben (Reden und Handeln) zum Ausdruck zu bringen .... der Schächer am Kreuz brachte dies allein durch seine Worte zum Ausdruck... --- nach dem Motto ... wer den Herrn anrufen wird... soll errettet werden..
also dieses dann zum Ausdruck zu bringen... zeugt von der neuen Gesinnung.. von dem ewigen Leben und von dem Errettet sein...bzw. von dem Errettet werden.... --- noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein --- versprach Jesus dem Schächer am Kreuz, der sich an ihn Hilfesuchend richtete.
Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?
von Cleopatra am 04.04.2017 07:42Also für mich ist das eigentlich ganz einfach.
In der Bibel steht, wie die Erde und auch die Arten entstanden sind und ich glaube es.
Basta.
Ich glaube ja auch den Rest.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?
von nennmichdu am 04.04.2017 07:25Hallo lieber Daniel,
Vorweg muss ich etwas anmerken, was mich hier gewaltig stört:
Es ist absolut verwirrend, wenn an den Zitaten nicht mehr erkannt werden kann, von WEM da was zitiert wird.
kursiv Gedrucktes verwende ich (meistens) dort, wo ich andere - hier dich als denjenigen, den ich in der Überschrift schon mit Namen angesprochen habe - zitiere.
teils ist das kursiv gedruckte dann auch ein Zitat von anderen Personen, die der Adressat, an den ich mich gerichtet habe, als fremdes Zitat verwendet.
- wenn dann manchmal ich das kursiv Gedruckte nicht mehr "gerade" rücke mit den Verstellfunktionen hier - weil ich es vergaß - bitte ich dieses nun zu entschuldigen...
welches nun von dir ist und welches du zitierst, das wird hier in deinen Antworten zu einer grossen Rätselpartie....
ich hoffe das du trotzdem nicht den roten Faden verlierst, wenn es darum geht, die Wahrheit in den gedruckten Buchstaben zu finden..
Du bist jetzt seit bald 2 Jahren auf diesem Forum dabei, hast auch schon über 80 Beiträge geschrieben - und ich bin ein Neuling. So, aber warum schreibst du nicht so, dass man wenigstens aus deiner Schreiberei klar kommt, was du meinst?
werde mir noch mehr Mühe geben diesbezüglich...
Die Gerechtigkeit, was ist das?
Ich weiss nicht was im griechischen da für ein Wort steht, doch die deutsche Übersetzung "Gerechtigkeit" verwirrt mir nur den Sinn!
Was verstehe ich unter Gerechtigkeit: wenn mir wer ein Produkt zu einem bestimmten Preis anbietet und ich dann an der Kasse dann auch soviel bezahlen muss, dann fühle ich mich gerecht behandelt - das verstehe ich unter Gerechtigkeit.
Ich will als Erklärungshilfe für dich hier selbst etwas zitieren - was ich im Internet gerade dazu gefunden haben von einem Professor Dr. Thomas Söding -
nachzulesen unterfolgendem Link:
http://www.kath.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/nt/aktuelles/geistliches_wort_am_9._1._2011_wdr_5_taufe_jesu_homepage.pdf
Jesus lässt sich im Jordan von Johannes taufen, um „alle Gerechtigkeit zu erfüllen".
Das ist das erste Wort aus dem Munde Jesu im Matthäusevangelium. Es ist so das
erste Jesuswort des ganzen Neuen Testaments geworden. Was heißt hier Gerechtigkeit?
Wie wird sie erfüllt? „Gerechtigkeit" ist in der ganzen Bibel ein großes Wort.
Im Matthäusevangelium hat es einen besonders guten Klang, vor allem in der Bergpredigt.
Hier werden die beiden Seiten der Gerechtigkeit sichtbar. Die Gerechtigkeit
ist eine Tugend, sie ist aber zuerst eine Gabe Gottes.
Auf der einen Seite ist Gerechtigkeit der Inbegriff eines guten Lebens: eines Lebens,
das dem Recht des Nächsten dient und das eigene Lebensrecht nicht zu kurz kommen
lässt, ein Leben der Solidarität mit den Armen, der Hilfe für die Schwachen, der
Bildung für alle. Nach der Bergpredigt macht Jesus die soziale Gerechtigkeit – er
steht dabei in einer langen Tradition des Judentums – an drei guten Werken fest: Almosen,
also die tatkräftige Unterstützung derer, die der Hilfe bedürftig sind; Beten,
also die Bitte an Gott um Hilfe, wo menschliche Kräfte an Grenzen stoßen, und Fasten,
also ein Verzicht auf Konsum, der anderen zugute kommt, aber auch die eigene
Seelenlage zum Ausgleich bringt. Diese soziale Gerechtigkeit ist das große Thema
der Bergpredigt, aber sie wird auch für alle, die es gut meinen, zur Versuchung: „Hü-
tet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen" (Mt 6,1), sagt
Jesus deshalb gleich am Anfang.
Auf der anderen Seite kann die Versuchung der Heuchelei nur bestanden werden,
wenn man im Glauben stark und in der Liebe groß ist. Beides kann aber nur deshalb
gelingen, weil die Gerechtigkeit nach der Bergpredigt mehr ist als eine menschliche
Tugend: Sie ist eine Gabe und eine Macht Gottes. Es ist die himmlische Gerechtigkeit,
nach der besonders diejenigen hungern und dürsten, die verfolgt werden. Deshalb
preist Jesus gerade diese Menschen selig, auch wenn sie unter Ungerechtigkeit
leiden: Gott wird ihnen Recht verschaffen (Mt 5,6.10). Die himmlische Gerechtigkeit
kann nur Gott verwirklichen; nur durch ihn kommen alle zu ihrem Recht – auf Erden
in dem Maße, wie Menschen für ihr Recht kämpfen und sich für das Recht anderer
einsetzen; im Himmel ohne jedes Maß so, wie Gott seinen Heilswillen verwirklicht.
Deshalb sagt Jesus in der Bergpredigt. „Sucht zuerst das Reich Gottes und seine
Gerechtigkeit; dann wird euch alles dazugegeben" (Mt 6,33).
Diesen Weg, der zum Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit führt, ist Jesus vorangegangen.
Am Jordan hat er angefangen. Er stellt sich auf die Seite derer, die erkennen,
dass sie verloren wären, wenn Gott sich ihrer nicht erbarmte, und deshalb zum
Jordan gehen, um von Johannes die Taufe zu empfangen, die ihnen ihre Sünden
vergibt und sie auf das Kommen des Messias vorbereitet, der ihnen Gottes Herrschaft
bringt. Das Geschick dieser Menschen hat Jesus geteilt: vom Jordan bis nach
Golgotha, von der Krippe bis zum Kreuz.
Johannes erfüllt die Gerechtigkeit, indem er Jesus diesen Weg gehen lässt: mit vollem
Ernst und deshalb am Anfang mit der Taufe. Jesus, der sich im Wasser des Jordan
untertauchen lässt und wieder aus dem Wasser emporsteigt, nimmt durch die
Jordantaufe seinen Tod und seine Auferweckung zeichenhaft vorweg. So wird die
Gerechtigkeit erfüllt: Durch sein Leben, durch seinen Tod und seine Auferstehung
bringt Jesus die himmlische Gerechtigkeit auf die Erde und öffnet die irdische Gerechtigkeit
für das Reich Gottes.
Die Gerechtigkeit, die Jesus mit der Taufe im Jordan zu erfüllen beginnt, ist die Gerechtigkeit
Gottes. Deshalb ergreift Gott selbst das Wort, als Jesus nach der Taufe
aus dem Wasser des Jordan steigt:
Und als Jesus getauft war, stieg er sofort aus dem Wasser. Und siehe, der
Himmel riss auf, und er sah Gottes Geist wie eine Taube auf sich herabkommen,und siehe, eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: „Dies ist mein geliebter
Sohn, an ihm habe ich Gefallen gefunden."
Die Himmelsstimme offenbart Jesus als den, der verwirklichen kann, was er ankündigt:
die ganze Gerechtigkeit zu erfüllen. Nur weil er der Sohn Gottes ist, dem die
ganze Liebe des Vaters gilt, kann er Gottes Reich „wie im Himmel so auf Erden" verkünden
und verwirklichen. Und umgekehrt: Die Offenbarung am Jordan dient nicht
nur dazu, Jesus ins rechte Licht zu rücken, sondern auch dazu, ihn auf den Weg der
Gerechtigkeit zu schicken.
Du schreibst nun weiter an mich:
Doch jetzt auf die Taufe Jeschuas wieder einzugehen, wenn es heisst, dass sie (Jeschua und Johannes) die Gerchtigkeit erfüllen müssten - dann wie gesagt verwirrt mich das nur. Wäre es an dieser Stelle nicht etwa logischer von dem Willen Gottes (Gesetz oder Torah) zu sprechen, denn da würde ich es eher verstehen, da es geboten ist, diese zu erfüllen.
Habe ich mich jetzt klar ausgedrückt...?
Du hast dich klar ausgedrückt und ich denke, das ich verstanden habe, was du sagen und fragen möchtest.
Der Wille Gottes wird sowohl durch das Gesetz des Mose als auch durch das Reden und Handeln von Jesus ausgedrückt. Beide - Jesus und Mose - erfüllen Gottes Willen für die Welt und die Menschheit. Beide verherrlichen Gott, den Vater und Schöpfer dieser Welt. Den Herrn der Herren und den König der Könige - dieser Welt... -- wobei Jesu Reich nicht von dieser Welt ist und doch Gott der Vater ihm, Jesus Christus und den Botschaftern an seiner statt (das sind wir Christen) , Macht gegeben hat über alle Herrschaften, die in Welt ihren Einfluß geltend machen.
lg
Thomas Becker
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen
von NorderMole am 04.04.2017 06:09Wer glaubt und getauft wird, wird selig werden.
Wer nicht glaubt wird verdammt werden.
Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?
von StefanS am 04.04.2017 05:52Hallo Daniel und Pal,
so hab ich die Taufe noch nie gesehen.
Ich dachte immer, die Umkehr und das Bekenntnis der Sünde würde mich von allen Sünden reinwaschen.
Jetzt hab ich mal alle gängigen Bibelübersetzungen verglichen - speziell, was Lukas 3,3 angeht.
Frage, welche Übersetzung drückt es am besten aus, denn es entstehen durchaus unterschiedliche Aussagen.
Kehrt um und lasst euch taufen, denn Gott will euch eure Schuld vergeben! (Gute Nachricht)
... und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Elberfelder)
Mir gefällt die Aussage, dass die Taufe der Bekehrung folgt, denn die Bekehrung und nicht die Taufe ist heilsbringend.
Oder sollte ich da falsch liegen?
Gruß StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Joh832
Gelöschter Benutzer
Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?
von Joh832 am 03.04.2017 22:57Hallo Thomas Becker (nennmichdu).
Vorweg muss ich etwas anmerken, was mich hier gewaltig stört:
Es ist absolut verwirrend, wenn an den Zitaten nicht mehr erkannt werden kann, von WEM da was zitiert wird.
Und damit lieber Thomas komme ich grad mal auf deine Antwort(en) zu sprechen:
Du verwendest GAR KEINE Zitate - du schreibst einiges in Kursiver Schrift und einiges normal; welches nun von dir ist und welches du zitierst, das wird hier in deinen Antworten zu einer grossen Rätselpartie....
Du bist jetzt seit bald 2 Jahren auf diesem Forum dabei, hast auch schon über 80 Beiträge geschrieben - und ich bin ein Neuling. So, aber warum schreibst du nicht so, dass man wenigstens aus deiner Schreiberei klar kommt, was du meinst?
Ich schrieb folgendes:
und statt jetzt auf diese Gerechtigkeit einzugehen, wovon mir die Bedeutung an dieser Stelle nicht klar ist, bringst du nun eine riesige Abhandlung über
Das "geziehmet" oder "es gebührt uns..." war gar nicht meine Frage - so schön und theologisch deine ganze Abhandlung darüber auch sein mag, es zieht hier am Thema vorbei, das ich ansprechen wollte.
Die Gerechtigkeit, was ist das?
Ich weiss nicht was im griechischen da für ein Wort steht, doch die deutsche Übersetzung "Gerechtigkeit" verwirrt mir nur den Sinn!
Was verstehe ich unter Gerechtigkeit: wenn mir wer ein Produkt zu einem bestimmten Preis anbietet und ich dann an der Kasse dann auch soviel bezahlen muss, dann fühle ich mich gerecht behandelt - das verstehe ich unter Gerechtigkeit.
Doch jetzt auf die Taufe Jeschuas wieder einzugehen, wenn es heisst, dass sie (Jeschua und Johannes) die Gerchtigkeit erfüllen müssten - dann wie gesagt verwirrt mich das nur. Wäre es an dieser Stelle nicht etwa logischer von dem Willen Gottes (Gesetz oder Torah) zu sprechen, denn da würde ich es eher verstehen, da es geboten ist, diese zu erfüllen.
Habe ich mich jetzt klar ausgedrückt...?
Shalom.....DANIEL
Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?
von HaRi333 am 03.04.2017 22:30Mein lieber Nennmichdu,
Ich möchte keinen Perspektivwechsel vornehmen

Der ist auch aus meiner Sicht nicht nötig.
Denn wie schon an anderer Stelle erwähnt, hier streiten sich Wissenschaftler und Philosophen, oder Evolutionisten und Kreationisten um eine Sache, um die man eigentlich gar nicht streiten kann.
Die Annahme, das die Welt durch einen Schöpfergott in 6 Tagen erschaffen hat, beruht auf Glauben.
Deswegen schon mal die erste Frage:
Ist man überhaupt gewillt, diesem Glauben zu folgen ?
Oder hat man schon von vornherein eine Abneinung gegen diesen Anfang, der so in der Bibel steht ?
Das Größte für einen Bibelablehner wäre es doch, wenn er die Bibel an irgendeiner Stelle widerlegen könnte. Damit hätter er dann einen Präzedenzfall geschaffen, der im Weiteren die Bibel in unendlich viele Stücke reissen würde, und damit den Glauben an den Gott der Bibel im Endeffekt völlig vernichten würde.
Viele haben es schon versucht, keiner hat es geschafft. Hier ein kleines Beispiel:
Im AT steht an einer Stelle, das der Hase ein Wiederkäuer sei. Die Wissenschaft hat sich jahrhundert lang darüber lustig gemacht, und viele sahen schon das Ende der Bibel voraus, denn man konnte eine Unwissenheit nachweisen. Doch mit neuen Untersuchungen mußte man nun leider in der Neuzeit feststellen, daß der Hase doch ein Wiederkäuer ist.
Man kann natürlich darüber nachdenken, was wäre wenn, aber ich persönlich fange nicht an, darüber nachzudenken, was wäre, wenn der 2.Tag nach dem 4.Tag geschehen wäre. Für mich als Christ ist das verschwendete Zeit und Kraft, und im Prinzip eigentlich schon Unglaube.
Da gibt es viel wichtigere Dinge in der Bibel, die es zu Wissen gilt, um die Größe und die Liebe Gottes immer mehr zu erfahren.

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