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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 14.04.2017 20:06

Pal: Liebe Geli, kannst du dir vorstellen, das der Allerhöchste Risiken eingeht?

Geht Gott nicht mit jedem Menschen, der geboren wird, das "Risiko" ein, dass derjenige auch verloren gehen könnte? Obwohl Gott ja will und sich wünscht, dass alle Menschen gerettet werden?

Ich denke, dass Gott zwar schon im voraus weiß, wer gerettet werden wird und wer nicht - aber dennoch läßt er Menschen entstehen, die sich frei entscheiden können. Das meine ich mit "Risiko", als er Adam erschuf und ihm seinen freien Willen liess. Da war beides möglich - Sünde oder nicht Sünde, bleiben in Gottes Gemeinschaft oder das Lossagen von der Gemeinschaft.
Wenn Gott dieses "Risiko" nicht gewollt hätte, dann hätte er Roboter erschaffen...

Lg, geli

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Jesus verstehen

von Pal am 14.04.2017 19:51

Geli:
Damit ist Gott ein Risiko eingegangen - wohl weil ihm die freie Entscheidung sehr wichtig ist - aber er hat nicht von vorneherein ein Scheitern eingeplant.

Liebe Geli, kannst du dir vorstellen, das der Allerhöchste Risiken eingeht? Das hört sich für mich sehr komisch an!

Deine Schlußfolgerung, das jenes Scheitern vom Allwissenden geplant und ausgeführt wurde ist eben inkorrekt. Gott wußte es sehr wohl, dieweil ER alles weiß. Aber ER ist dafür in keinster Weise zu verantworten.

Geli:
Ich würde ja auch nicht ein Haus bauen, von dem ich genau weiß, dass die Statik nicht stimmt, so dass es später mit Sicherheit einstürzt, und mache dann eine Riesenaktion, um dieses Haus wieder aufzubauen - diesmal dann richtig, dass es dann stehen bleibt.

Dieser Vergleich hinkt auch, dieweil du ja bereits den freien Willen erwähntest, von dem Gott wußte das genau diese Möglichkeit das entsprechende Handikap ausmachen würde. Hätte Gott kleine Roboter geschaffen, oder eben die nur die triebgebundenen Tiere, dann wäre das nie passiert.
Aber nun wurde mit der SELBST - Struktur, der eigen-individuellen Entscheidung - (das Geschöpf geschaffen nach dem großen ICH BIN, wird selbstständig zum bösen "Ich will selbst meinen eigenen Willen haben" - ) die einzigartige Sündengefahr möglich.

Geli:
 Für rmich macht es keinen Sinn, dass Gott einen "fehlerhaften" Menschen erschaffen sollte, er also den Sündenfall schon von vorneherein gewollt hätte, um danach eine Rettungsaktion ins Leben ruft, der ihm das Leben des eigenen Sohnes kosten würde.

Wieder ist es ein Denkfehler, um zu meinen das ein schwacher Mensch von Gott gewollt sündigen sollte. Nein, das stimmt nicht!
Aber ja, Gott wußte, das der Mensch, wegen seinem Ego-naturell nicht sündlos bleiben würde!

Die daraus erfolgende, vor Grundlegung der Welt geplante, Rettungsaktion, dient zur absoluten Verherrlichung eines Gottes, dessen Liebe unbegreiflich ist! Für mich macht das sehr viel Sinn!


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 14.04.2017 19:14

Cleo: Gott hat doch nicht etwas geschaffen, was später sündig werden musste.

Ja, das denke ich auch. Es wäre ja fast pervers, wenn Gott einen Menschen geschaffen hätte, der zwanghaft sündigen musste.
Dann hätte Gott ja schon von vorneherein geplant, seinen Sohn zu opfern, und auch all das andere Leid, das es auf dieser Welt gibt, und immer gab, eingeplant und so gewollt.

Fü rmich macht es keinen Sinn, dass Gott einen "fehlerhaften" Menschen erschaffen sollte, er also den Sündenfall schon von vorneherein gewollt hätte, um danach eine Rettungsaktion ins Leben ruft, der ihm das Leben des eigenen Sohnes kosten würde.

Ich würde ja auch nicht ein Haus bauen, von dem ich genau weiß, dass die Statik nicht stimmt, so dass es später mit Sicherheit einstürzt, und mache dann eine Riesenaktion, um dieses Haus wieder aufzubauen - diesmal dann richtig, dass es dann stehen bleibt.

Nein, ich denke, Adam hatte den freien Willen, und er wäre sehr wohl in der Lage gewesen, nicht zu sündigen.
Damit ist Gott ein Risiko eingegangen - wohl weil ihm die freie Entscheidung sehr wichtig ist - aber er hat nicht von vorneherein ein Scheitern eingeplant.

Das zeigt auch die Sache mit dem Baum des Lebens.
Es gab ja sehr viele Bäume im Garten - und von allen durften Adam und Eva essen. Sogar vom Baum des Lebens - Gott hat also nicht von Anfang an verhindern wollen, dass die Beiden ewig leben.

Erst nachdem sie sich von Gott losgesagt hatten, wurde ihnen das verwehrt, und Gott wollte verhindern, dass sie nun ewig leben würden. Bzw. er musste nun einen anderen Weg gehen, um den Menschen ewiges Leben geben zu können.

Ich denke, wenn Gott schon gleich geplant und gewollt hätte, dass Adam sündigt, und ihn auch so mit diesem "Defekt" geschaffen hätte, dann hätte er mit Sicherheit auch sofort verboten, vom Baum des Lebens zu essen.

Was mich immer wundert: Adam und Eva hatten wohl vorher noch nicht von diesem Baum des Lebens gegessen - obwohl es ihnen erlaubt war.
Hatten sie diesem Baum übersehen? Oder kein Interesse daran?  Schade, dass uns die Bibel darüber so wenig sagt...

Lg, geli

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Jesus verstehen

von Cleopatra am 14.04.2017 19:06

Hallo nennmichdu,

ganz kurz- ich habe diesen Thread von Anfang an verfolgt und auch schon mit geschrieben.
Meine Meinung dazu habe ich ja schon geäußert

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Joh832
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Joh832 am 14.04.2017 18:38

Wir wissen, dass Jesus als der Christus im Totenreich war, um die schon verstorbenen Seelen zu predigen, sich vorzustellen.

Wann war denn dieses Ereignis? Etwa in der Zeit zwischen seines Kreuzestodes am Freitag nachmittag und der Auferweckung durch seinen Vater JHWH am Sonntag morgen? Konnte er dann schon jenen dort seinen Sieg predigen - siehe 1.Kor 15,14?

Und nach Röm 10,9 ist ja beides wichtig, sein Tod UND die Auferweckung/Auferstehung!
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.04.2017 18:44.

Joh832
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Joh832 am 14.04.2017 18:32

Eine generelle Frage ist aber, wenn man Paradies und Totenreich gleichsetzt - wir werden doch dort sein, wo Jeschua ist und dann immer bei ihm bleiben. Nun aber stellt sich mir die Frage, da ich noch an eine Wiederkunft unseres Herrn hier auf der Erde als König Gottes glaube, ob wir dann mit ihm mitkommen, oder im Himmel bei seinem Vater JHWH bleiben?
 

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Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Kowalski am 14.04.2017 14:02

Und jetzt wieder zurück zur Lukas-Stelle: war Jeschua an seinem Todestag im Paradies - oder im Reich der Toten? Beides ist nicht möglich...!

Bei Gott ist alles möglich!!

Es kommt auch darauf an was wir unter "Paradies" und "Totenreich" verstehen. Nur sollte eben klar sein, dass der Mensch diese Dimensionen nicht begreifen kann. Auch gibt es dort keine Zeit in dem Sinne wie auf der Erde. Darum, egal was wir uns vorstellen, es wird falsch sein, da nicht begreifbar. 

Darum hat Jesus auch viel in Metaphern und Bildern gesprochen, und er hat versucht mit menschlichen Worten etwas zu erklären, dass im besten Falle nur eine Richtung zur Wahrheit vorgeben kann. Vollends begreifen, werden wir das nur im neuen Körper, bei der Auferstehung in Christus. Da bekommen wir ja nicht nur einen neuen (geistigen) Körper. Auch unser Geist (Verstand) wird ein anderer sein. Mit diesem neuen Geist wird Verstehen erst möglich sein. Wir werden verwandelt, wie es in der Apokalypse heisst. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.04.2017 14:14.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies

von nennmichdu am 14.04.2017 10:50

Das heißt, der Schächer sah Jesus im Augenblick seines Todes sofort im Paradies wieder.

Jesus jedoch, der als Sohn Gottes schon "war", bevor Abraham war, 
Jesus, der war, ist und sein wird.
War dann nach seinem Tode auch im Totenreich (scheol), predigte den Menschen, die schon vor dem ersten Gericht Gottes durch die Sinnflut zu Noahs Zeiten ihren Geist Aufgaben und somit Gefangene waren, ihrer Sünden - den sprichwörtlichen Geistern im Gefängnis. Verkündigte seinen Sieg am Kreuz. Seine erwirkte Sündenvergebung als Lamm Gott.
Und wenn es heisst, "es ist bestimmt dem Menschen einmal zu sterben und dann das Gericht", dann können wir nun wissen, das alle Existenzen unter und über der Erde, im Himmel und auf der Erde, in Kenntnis gesetzt werden, was Jesus für uns getan hat.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von nennmichdu am 14.04.2017 10:26

Hallo liebe Leser,

Ich werde bei dieser Frage erinnert an das Gleichnis von Lazarus und dem reichen Mann. Lazarus würde nach seinem Tode von den Engeln in Abrahams Schoss getragen. Der reiche Mann erwachte nach seinem Tode im Hades unter Quälen und sah Lazarus. Für mich hier schon ein Hinweis auf den endgültigen Verbleib des Menschenseele nach seinem Tode. Entweder bei Gott oder getrennt von Gott.

Wenn Jesus nun von einem "noch heute" spricht, dann können wir wissen, das zum einen mit dem Zeitpunkt des Todes für den Betreffenden selbst keine Zeit mehr vergeht. Er sofort am Ende der Weltzeit diesen Universums angelangt ist und in unserem Falle nichts seine Gemeinschaft mit Jesus trennen kann. Er also unverzüglich mit und bei Jesus in seinem Reich, im Himmel, sein wird.

Thomas 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 14.04.2017 09:23

Guten Morgen 

es verspricht ein guter Tag zu werden, viel Sonnenschein.

Der an dem Kreuze ist unser Gott - den einen Torheit, der andren Spott -, uns ist's die Kraft Gottes, die wir bekennen, der Grund, warum wir uns Christen nennen, das Losungswort.
(BG: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf)

Karfreitag
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. / Johannes 3,16

Losung
Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend,
ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: "Sie gefallen mir nicht." / Prediger 12,1

Einer der Übeltäter sprach:
" Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! " / Lukas 23,42

Evangelium   Johannes 19, 16-30
Epistel            2. Korinther 5, (14b-18) 19-21
Predigt           Lukas 23, 33-49                             Lukas 23, 32-49     >(Psalm 23)<

 

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