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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Burgen am 08.04.2017 12:56

Manchmal denke ich, dass es so sehr leicht passieren kann unterschiedliche augenscheinliche Sachverhalte innerhalb bestimmter Ebenen zu vermischen. Und das kann leicht passieren, wenn plötzlich Emotionen mit hineinspielen.
Z.B.
Ein Stuhl ist Gegenstand des Gesprächs.
Jeder der beteiligten Menschen verbindet mit dem Wort Stuhl etwas anderes.
Niemand ist sogleich in der Lage, sein eigenes Verständnis bezüglich Stuhl zu überprüfen oder hinterfragen.
Also bauscht sich die ganze Situation auf und niemand weiß schlussendlich, warum das nun eskalieren musste und um was es letztlich ging. Denn jeder der Gruppe hatte vor seinem inneren oder äusseren Auge ein Stuhlbild.

Und so gehen eben auch die unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Berufen und Erfahrungen unterschiedlich innerhalb einer Diskussion mit Emotionen, Worten und Bildern um.

Zum Thema Bibel gibt es sehr viele unterschiedliche Verständnisfragen und antworten. Zudem jeder sich woanders auf dem Weg befindet.
Ich weiß  noch wie es erhellend war, als ich den Begriff Paraklet oder ähnlich, lernte. Es leuchtete plötzlich hell im Kopf. Es war damals so sonnenklar, heute nicht mehr so. Muss man sich manchmal halt wieder zurückholen, sich erinnern.

Wollte sagen, wir einfachen Bibelleser entdecken oft erst im Rückblick, was Gott schon wie alles geschaffen hat durch die Erkenntnisse mancherlei wissenschaftlicher Fachrichtungen.

Z.B. das Chlorophyll, es hat innerlich Magnesium. Unser rotes Blut Eisen.
Beide verhalten sich wie Zwillingsschwestern und schenken Leben.
Sie ergänzen sich.
Großtiere ernähren sich durch den grünen Lebenstrunk wie Blätter und Gräser.
Die Menschen sind in ähnlicher Weise von dem grünen Lebenstrunk abhängig.

Und die ersten Menschen ernährten sich anfangs vollumfänglich von Gras, Pflanzen, Rinden, Saaten usw.
Also gar nicht sooo unterschiedlich zu Säugetieren.

Naja.
Gruß
Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von nennmichdu am 08.04.2017 10:02

Hallo Cleopatra,


ich habe in meinem letzten Beitrag nicht geurteilt, sondern Vergleiche gezogen. Das ist etwas anderes. Da ich mich selbst auch nicht aufdränge und nicht behauptet, das es so und nicht anders ist, wie ich es darstelle.

Ein Urteil möge und muss sich jeder selbst bilden. 

Auf "Augenhöhe" können wir dann dort diskutieren, wo auch der gemeinsame Wissenshintergrund vorhanden ist. Und hierzu diente unsere Diskussion bislang. Einen gemeinsamen Wissenshintergrund zu schaffen und diesen zu durchleuchten, ob er denn einer Überprüfung standhalten kann.

"Nur" in die Bibel zu schauen, ohne über bestimmte Dinge nachzudenken um physikalische und biologische Zusammenhänge zu verstehen und richtig einordnen zu  können, reicht halt nicht aus, wenn sich "Kirchenvertreter"  mit Wissenschaftlern darüber streiten -- oder im Mittelalter darüber gestritten haben - ob die Erde nun der Mittelpunkt des Sonnensystems ist, eine Scheibe darstellt, und welcher Himmelskörper um wen kreist.

Ich finde Kowalskis Satz nicht hilfreich und möchte ihn hier auch noch mal zitieren:

 

Aber wir sollten aufpassen nicht zu arrogant zu sein und annehmen, wir würden die Wege und Pläne des Herrn mit unserem menschlichen Verstand begreifen. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wie begrenzt unsere Denkfähigkeit, im Vergleich zu den Möglichkeiten des Schöpfers, ist.


Hier sehe ich zum ersten den erhobenen Zeigefinger. Lehrbuchmäßig und fast wie eine Androhung, als ob uns im Nachdenken über bestimmte Zusammenhänge in der Bibel Gott dann etwas schimpfliches antun könnte und wir am Ende das einfach nur für wahr zu unterschreiben haben, ohne darüber länger nachdenken zu dürfen - weil wir als Geschöpfe Gottes gar nichts wissen können.

Das mag für manchen griechischen Philosophen noch gelten. Der Satz, ich weiß das ich nichts weiß. Für Christen gilt er nicht. Und um dies nur mit einer Bibelstelle zu belegen:

Eph 1,9 Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte,


Und was das Denken von sich selbst anbelangt so spricht Paulus hier von einem individuellem Maße, wo ein jeder weder zuviel noch zu wenig über sich denken sollte:


Röm 12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.



LG,
Thomas 

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5516

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Cleopatra am 08.04.2017 08:51

Lieber nennmichdu,

ich finde, du urteilst ein bisschen schnell. Wenn jemand anders denkt, dann werden nicht automatisch "manigfeste Versuche" unternommen. Wir sollten schon auf einer Augenhöhe miteinander kommunizieren, sonst hat irgendwann keiner mehr Lust auf die Diskussion.

Ich selbst bin schon etwas länger thematisch raus, einfach, weil es mir zu hoch ist ;-D
Ich kenne mich da zu wenig aus und weiß nicht sehr viel, was die Naturwissenschaftler und die Evolutionstheorie aussagen.
Ich schaue da lieber in die Bibel.

Aber wenn es jemanden interessiert, dann ist es bestimmt hilfreich, nur sollte hier wirklich darauf geachtet werden, dass Menschen, die etwas anders sehen, nicht sofort schlecht dargestellt werden.

Ich finde Kowalskis Satz sehr gut und wiederhole ihn nochmal:

Aber wir sollten aufpassen nicht zu arrogant zu sein und annehmen, wir würden die Wege und Pläne des Herrn mit unserem menschlichen Verstand begreifen. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wie begrenzt unsere Denkfähigkeit, im Vergleich zu den Möglichkeiten des Schöpfers, ist.

Genau so sehe ich das auch.
Es ist schön, wenn man INteresse hat, sich reinzuknien und sich Gedanken zu machen.
Aber wir sollten dabei in Demut wissen, dass wir nicht höher denken können als Gott und das uns manchmal eben etwas nicht bis zum Ende erkennbar sein wird.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 08.04.2017 08:46

Guten Morgen ihr Lieben,

heute ist die Feier des Sabbat, viele gehen in das freie Wochenende, erledigen die WE-Einkäufe oder suchen Zerstreuung und Entspannung vor den kaufhausfenstern in der Stadt.
In einem Monat, am Sonntag, befinden sich über 50T Menschen auf der Straße.
Es ist eine riesengroße Bombenräumung angesagt. Immer noch Reste des Schreckens vom 2. Weltkrieg.
Das soll die größte Räumungsaktion der letzten jahre sein.
Fast könnte man sich daran gewöhnen. Doch eigentlich kann man sich nicht sicher sein wieder zurück in seine
Wohnung zu kommen. Wir vertrauen einfach darauf, dass die Männer ihre Sache gut machen.

Aus dem Wochenpsalm 22, 1-22

20 Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!
21 Errette mein Leben vom Schwert, mein einziges Gut von den Hunden.
22 Hilf mir aus dem Rachen des Löwen und vor den Hörnern der wildern Stiere -  du hast mich erhört!
(und errettete mich von den Einhörnern /Lutherübersetzung)



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Weisheit - Sprüche-des-Lebens

von Burgen am 08.04.2017 08:30

aus der heutigen Tageslese Amos 6, 1-6 (6)
 
Weh! Die ihr sorglos seid zu Zion und die ihr voll Zuversicht seid auf dem Berge Samarias, ihr Vornehmen des Erstlings unter den Völkern, zu denen das haus Israel kommt,
geht hin nach Kalne und schaut was und von da nach Hamat, der großen Stadt, und zieht hinab nach Gat der Philister!
Seid ihr besser als diese Königreiche (Republiken von heute)?
Oder ist ihr Gebiet größer als das eure, die ihr meint, vom bösen Tag weit entfernt zu sein,
und trachtet immer nach Frevelregiment,
die ihr schlaft auf elfenbeingeschmückten Lagern und euch streckt auf  euren Ruhebetten?
Ihr esst die Lämmer aus der Herde und die gemästeten Kälber und spielt auf der Harfe (Klavier/Gitarre/Posaune)
und erdichtet euch Lieder wie David und
6 trinkt Wein aus Schalen und salbt euch mit dem besten Öl,
aber bekümmert euch nicht um den Schaden Josefs. (dem christlichen Abendland )


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 08.04.2017 08:10


Losung

Ihr trinkt den Wein (das Bier )kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme;

aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. / Amos 6,6


Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. / Galater 6,2

Herr, dir gehört die Welt. Was wir haben, hast du uns anvertraut.
Du wirst mich fragen: Wie bin ich mit meinen Gaben umgegangen?
Wen habe ich sie zur Verfügung gestellt?
Habe ich nur mir selbst gedient oder auch meinen Nächsten?
Meinen Angehörigen?
Denen, die in Schwierigkeiten geraten sind?
Hilf mir, das zu bedenken.
Lass mich erkennen, was heute geboten ist.
(Hans Roser)

Lukas 18, 31-43
Lukas 22, 54-62


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Schöpfungsbericht: Gottes Fakten und die Mythen der Welt

von nennmichdu am 08.04.2017 07:05

Guten Morgen liebe Leser,

nachdem hier nun manigfache Versuche unternommen worden, den Schöpfungsbericht einzuordnen, in unser "christlich" geprägtes Denken, Vertreter des Neuplatonismus (wie es auch ein Meister Eckhardt war) eine göttliche Seele in uns und ein göttliches allgegenwärtiges Sein postulieren, aus dem heraus wir abgebildet worden wären und somit unser humanistisch gegrägtes Menschenbild ausmalen, welches aus Körper, Seele und Geist hier eine Dreiteilung erfährt, die die Seele abgesondert vom Geist und vom Körper betrachten will, möchte ich nocheinmal auf die Entstehung von Zeit und die Ausprägung der Erde eingehen.

In den ersten drei Schöpfungstagen hören wir von den Grundlagen von Himmel und Erde. Himmel als eine räumliche Sphäre die sich auszeichnet durch ihre Feinstofflichkeit im Unterschied zu einer flüssigen Sphäre, hier auf unserer Erde dem Wasser als Beispiel, welches auf der Erde aus Tiefenwasser - bzw. flüssigen Bestandteilen unterhalb der "Erdkruste" besteht und "Höhenwasser", welches in Gasförmiger Form ein Teil unserer Athmosphäre mit ausmacht.

Nun gibt es aber auch noch einen anderen, weiteren Himmel - den Himmel, den wir allgemein hin als Aufenthaltsort von Gott bezeichnen und der in Offenbarung 4 beschrieben ist:

Offbarung 4
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel...

...Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer. 

...Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall,

eine Parralelle zur Schöpfungsgeschichte wo auch von einem Meer -- mit einer festen durchsichtigen Fläche gesprochen wird und wo etwas darauf (hier Gott) thront.. und unter dessen höherdimensionalem Raum unser Universum (hängt)...


In der Ausformung der Erde, die unter einem statischen Einwirken von Licht geschah, was Gott zuvor geschaffen hatte und dann in Trennung von der zuvorherrschenden Finsternis versetzt hatte, geschieht dann eine weitere Entwicklung in Vers 14 und 15 von 1. Mose 1. - die die nächsten 3 Schöpfungstage kennzeichnen.

Aus einer Interlinear Übersetzung:


Dann-sprach Gott:

Es-sei(en)  Leuchten am-Firmament der-Himmel um-zu-scheiden zwischen dem-Tag und-zwischen der-Nacht.

Und-sie-sollen-werden
zu-Zeichen und-zu-Zeiten und-zu-Tagen und-Jahren,
 
und-sie-sollen-werden  zu-Leuchten am-Firmament der-Himmel, um-zu-leuchten auf-die-Erde!  und-es-geschah-so.


Wenn wir nun die Schöpfungsgeschichte als Wort Gottes ernst nehmen und die Erde als Mittelpunkt unserer Blickrichtung nehmen, dann erleben wir eine Aufhängung der Erde im Kosmos/Universum, die einen Verlauf nehmen soll, welche dann vom Menschen als 24 Stunden Tag und als Sonnenjahr (der Umlauf der Erde um die Sonne --- oder bei einem Erdzentrierten Denken könnten wir auch das ganze Universum sich um die Erde drehen lassen) und als JahrMillionen/Milliarden im Blick auf das einfallende Licht ferner Sterne wahrgenommen wird.
---- Oder fallen wir vielleicht doch auf diese Sterne (r)ein ...?!  (wenn ich postuliere das nicht Licht eine Geschwindigkeit hat, sondern nur wir unsere Geschwindigkeit messen, mit der wir den Sternen näher kommen...?!) --- aber das ist eine andere Geschichte.

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag. 

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Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Kowalski am 08.04.2017 00:07

Also wenn ich die letzten Seiten so lese. Oh man..  da machen sich einige wirklich sehr viele Gedanken.
Ich finde das gut, denn es zeigt auf, dass es nicht DIE eine Möglichkeit gibt. Und für Gott gibt es sowie so unendlich viele Möglichkeiten. Es so aussehen zu lassen, als sei alles millionen Jahre alt. Als gäbe es eine Evolution. Als gäbe es einen Urknall. Das wäre nur ein möglicher Weg. Aber wir sollten aufpassen nicht zu arrogant zu sein und annehmen, wir würden die Wege und Pläne des Herrn mit unserem menschlichen Verstand begreifen. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wie begrenzt unsere Denkfähigkeit, im Vergleich zu den Möglichkeiten des Schöpfers, ist. Wenn schon menschliche Augen den Herren nicht zu sehen vermögen, da man sonst erblindet, wird das Unterfangen die Göttliche Herrlichkeit begreifen zu wollen, erst recht zum scheitern verurteilt sein.

Die Wissenschaft kratzt nur ganz vorsichtig an der Oberfläche von Etwas, das ohne Göttliche Hilfe, zu verstehen wahrscheinlich nie möglich sein wird. Theoretische Physiker und Mathematiker der heutigen Zeit wissen, dass es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt, oder anders ausgedrückt, alles passiert nur jetzt. Aber verstehen, tut das niemand. Genausowenig wie andere Dimensionen (die vielen Wohnungen in Seinem Haus).

So bleibt also nur der Glaube. Denn bei Gott ist alles möglich.  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wassertaufe - ein neues Ritual?

von Burgen am 07.04.2017 23:42


Hallo Daniel

Johannes als Levit und Priester zu sehen ist neu. Manche meinen, dass er zu den Essenern gehörte.
Das Priesteramt hat er sicherlich nicht im Tempel ausgeführt. Das würde sonst überliefert worden sein.
Er ernährte sich ja von Heuschrecken und trug Kamelhaarkleidung, lebte eher in der Wüste.

Die Schrift schweigt sich aus. Doch irgendwann begann er mit seinem Bußruf.
Dafür war er geboren worden. Das war sein Auftrag.

Auch jesus hat keine Tiere im Tempel töten lassen. Im Gegenteil, er ließ die Tauben frei und scheuchte die Händler aus dem Vorplatz. (fast wie eine Massentierhaltung inklusive Schlachthof)
Spätestens 70 n.Chr. war das alles vorbei.

Tauben wurden geopfert.
Lämmer trugen die Schuld des Menschen und wurden einerseits getötet und andererseits wurde ein Bock ausgewählt, das die Schuld des Volkes trug. Dieses wurde dann zum Sterben in die Wüste geschickt. Und das Volk war frei - bis zum nächsten Jahr.

Und geneu dafür kam Jesus als Mensch zur Welt. Er trat in den Riß.
Johannes war sein Wegbereiter.
Seit der Auferstehung Jesu braucht es die ganzen Opfer und die Sündenübertragung auf den Bock nicht mehr.
Wir können jetzt täglich, immer, zu Jesus kommen, bekennen, bereuen und Vergebung erlangen.
Und somit täglich neu beginnen. Jesus ist jetzt u.a. unser Fürbitter bei Gott, vor Gott, dem Ewigen ...

Das liest sich so nüchtern - aber es ist eben auch mit viel Emotion und Dankbarkeit verbunden.

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was du da suchst, gibt es nicht (mehr)

von Burgen am 07.04.2017 23:19

Hallo DANIEL

vielen Dank für dein Willkommen hier.
In der Tat, du suchst die Nadel im Heuhaufen.
Vieles kommt mir bekannt vor.

Allerdings gibt es auch zu bedenken, dass wir ein Kind unserer westlichen Kultur sind.
Und diese Prägung ist nur sehr schwer zu leugnen, da die westlichen Wurzeln eben vielfältig mit der rkk und evang. Werten zu tun hat.
Die Pietisten, die Brudergemeinden und andere versuchten, ein biblisch gegründetes Christsein innerhalb der Landeskirchen zu leben. Daraus entwickelte sich die Allianzgebetswoche, die jedes jahr stattfindet.

Auch die etlichen Missionswerke gründeten sich auf den lebendigen Glauben. Sie unterstützen noch heute vielfältig über den 10. geben hinaus andere menschen, andere Einrichtungen im Inland und Ausland. Z.B. ein Werk unterstützt 40 Kindergarteneinrichtungen, nicht nur mit Essen und Trinken, in Israel, speziell Jerusalem.

Und du nun, vielleicht, wenn du die Kraft und Freudigkeit hast, wäre es für dich vielleicht richtig, einen kleinen Hauskreis zu gründen? Gemeinsam in der Schrift forschen, einander erzählen, miteinander beten?

Ich selbst frage mich das auch manchmal. Jeder ist ja aufgefordert, seine eigene Zone zu verlassen und anderen Liebe, Respekt zukommen zu lassen. Dazu ist es hilfreich, sich selbst mit den Grundlagen des christlichen Glaubens zu befassen.

Es gibt nie die perfekte christliche Kirche, Gemeinschaft.
Ich weiß noch wie schockiert ich vor einigen Jahren war, als jemand den Mantel von den Bischhöfen lüfteten, denn in deren Familie gab es einige Würdenträger. Auch sie sind nur Menschen, die aber auch einen festen Lehrplan durchlaufen müssen.
Und das wird eben in Predigten, Vorträgen weiter gegeben.

Das Theologiestudium ist keine Gewähr dafür, dass jemand mit Jesus sein Leben lebt.
Und wir alle brauchen manchmal andere Menschen, die uns bewusst oder unbewusst weiterbringen. Manchmal auch neue Gedanken ermöglichen.

Erwachsen werden im Glauben und als Mensch.

Gottes Frieden dir, und einen gesegneten Sabbat

Gruss
Burgen


 

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