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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: WER sollte bereuen?

von Burgen am 24.04.2017 00:10

Ich denke, dass die Themenüberschrift die Diskussion in eine falsche Richtung führt.

Es ist richtig, wir sollen uns kein Bild von Gott machen.

Jedoch lernen wir gerade, dass Gott, durch Jesus und dem Heiligen Geist uns zeigt, dass er Liebe empfinden kann, Reue, Betrübnis, Enttäuschung und auch Zorn.

Dieser Vers, 1. Mose 6,6 steht im Zusammenhang Noah und der Sintflut.
Diese Sintflut ist die Folge davon, dass A&E den himmlischen Garten (wie im Himmel so auf Erden) verlassen mussten.

In Zukunft kommuniziert Gott durch Engel und von ihm ausgesuchte Propheten usw.

Erst dadurch, dass Jesus die Erde als Sohn Gottes besuchte und Mittler zwischen Gott und den Menschen wurde, können wir von Herz zu Herz mit Gott direkt kommunizieren.

Ich bin sehr froh darüber, dass Gott so ein breites Spektrum Eigenschaften hat.
Als junger Christ konnte ich keine Herzensbeziehung als Vater zu Gott aufbauen und diese Beziehung leben.

Von vielen Menschen ist zu hören, dass sie sich Gott nicht als Vater anvertrauen können.
Das hat verschiedenen Ursache in einem Menschenkind.

Als Vater weint man nicht, ist nicht traurig usw.
Wie dankbar dürfen wir sein, dass Gott uns in seinen Eigenschaften durch Jesus so unglaublich nah kommt.
Gott ist nicht der ferne und distanzierte Gott.

LG
Burgen


 

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Kowalski

53, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: WER sollte bereuen?

von Kowalski am 23.04.2017 23:24

..sondern offenbart das Vaterherz des Gottes, der schmerzlichst leidet unter der Abkehr seiner Kinder und dessen strafender Zorn die Kehrseite seiner brennenden Liebe ist."

Aha, jetzt leidet Gott also schon schrecklich..

Hier macht man sich also nicht nur ein Bild vom Gott, sondern Er wird auch noch vermenschlicht!
Geli, ich hoffe du glaubst nicht wirklich was du schreibst!

Du sollst dir kein Bildniss von Gott machen!

Das hat auch seinen Sinn. Nämlich weil Er für den Menschen nicht begreifbar ist. Also lasst es doch!
Wir können "nur" glauben, aber verstehen kommt erst später wenn wir verwandelt werden bei der Wiederkunft Christi.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2017 23:27.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 23.04.2017 22:26

Hallo Geli,

es geht mir darum die verschiedene Sichtweisen die wir haben auf Schlüssigkeit anhand des uns vorliegenden Bibeltextes gemeinsam zu betrachten.

Und wenn ich mich hier auf eine theologische Diskussion einlasse und Behauptungen aufstelle, dann muss ich diese auch einer kritischen Betrachtung aussetzen dürfen und hinterfragen dürfen und darf nicht dabei stehen bleiben, lediglich zu behaupten, meine Sichtweise ist richtig und du siehst es halt falsch oder anders (es kann nämlich nur eine Wahrheit geben und in der stimmt man überein, wenn man sie erfasst hat) .

Aber ich habe Verständnis dafür wenn du sagst, das es dir zu Zeitaufwendig oder anstrengend ist, auf die Positionen anderer hier einzugehen.
Doch dann möchte ich dich auch bitten es zu unterlassen, anderen zu unterstellen, sie würden lediglich unbegründbare Behauptungen aufstellen, wenn du Ihnen dann nicht aufzeigen kannst, wo diese Behauptungen nicht begründbar sind.


Thomas 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2554

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 23.04.2017 21:04

Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach:
Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.

(Evangelium nach Lukas 6, 20; Lutherbibel 2017)

Es ist gut, Herr, dass du es deinen Jüngern versprochen hast.

Oft fühle ich mich arm, kraftlos, müde, strauchelnd.

Aber dein Wort richtet mich auf.

Inmitten vieler Nachrichten vernehme ich ein Wort.

Es spricht von deinem Reich.

Ja, es komme bald.

Du bist König und Herr.

Merciful

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Joh832
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Joh832 am 23.04.2017 20:20

MarkusO schrieb (befreffend Ps 2,7):
war das nicht mehr eine phrophetische Vorraussagung?

Kannst du mir deine Frage etwas genauer erörtern/umschreiben?

Gruss......DANIEL
 

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Joh832
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Joh832 am 23.04.2017 20:18

Man kann hier ein (unliebsames) Thema TODQUASELN - oder im Klartext, man schreibt einfach viel Sinnloses rein, so dass jeder Mitlesende automatisch das Interesse verliert. Ich nenn jetzt hier keinen Namen, doch jener der hier soviel gepostet hat, darf sich ruhig auch angesprochen fühlen. Aber sei froh, dass ich als der Verfasser des ursprünglichen Beitrages hier dein geposte NICHT löschen kann....auch so ein Unding hier!

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2554

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Merciful am 23.04.2017 16:31

Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.

(3. Mose 19, 18; Lutherbibel 2017)

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat,
auf dass du lange lebest und dir's wohlgehe in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.


(5. Mose 5, 16; Lutherbibel 2017)

Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern,
dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein.


(Evangelium nach Lukas 14, 26; Lutherbibel 2017)

Gott ist die Liebe, wie der Apostel Johannes schrieb. An der Liebe sind Menschen als Jünger Jesu erkennbar.

Güte und Liebe hat Jesus seinen Jüngern geboten, diese zu üben.

Liebe gegenüber den Brüdern und Schwestern, Liebe gegenüber den Nächsten, Liebe gegenüber den Feinden.

Die Notwendigkeit, von der Jesus sprach, Vater und Mutter ... zu hassen, hebt das Gebot der Liebe nicht auf.

Die Liebe des Jüngers ist nicht sein eigenes Werk. Sie ist von Gott empfangene und weitergegebene Liebe.

Eben deswegen muss der Jünger die Gemeinschaft mit Gott wahren vor jeglicher irdischer Verbindung.

Gott ist ihm der Bewirker, der Raum und das Ziel des Lebens.

Er bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

Merciful

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 23.04.2017 16:21

Geli:
Dieses neue, geistliche Leben, das "ich" nun geworden bin - das ist es, was Gott sieht und das er liebt. Und das auch ich lieben darf - denn es ist ja sein Leben, es ist er selbst!
Wenn ich nun sündige, ist es nicht dieses neue "Ich". Sonst würde ja Jesus in mir sündigen - und das ist unmöglich.
Mir hilft diese Differenzierung sehr, um nicht immer wieder neu in "Verdammnis" zu geraten. Mein altes, fleischliches ich ist es, das mit Christus gekreuzigt ist - es ist gestorben und muss immer wieder neu sterben, sobald es sich rührt.

Liebe Geli, genauso sehe ich es auch! -
Das alte Wesen wird am Kreuz - gekreuzigt - für tod gehalten. Es muß aber trotzdem noch derart bekämpft / "ermordet" werden.

Das NEUE ICH ist Christus in mir, die Hoffnung der Glaubensherrlichkeit! Das ist mein wahres Leben!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von geli am 23.04.2017 16:08

Chestnut: Es besteht ein Unterschied zwischen mir als Person und meinen Taten.

Ja, und genau das hilft mir, mich nicht selbst zu "verdammen" - dem Bibelwort zu glauben: "Da ist keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind".

Und ich denke, es besteht auch noch einmal ein Unterschied zwischen mir als "fleischlicher" Person, die ich vor meiner Bekehrung war, und mir als "geistlicher" Person - als "neue Kreatur", die ich nach meiner Bekehrung und Wiedergeburt nun bin.

Nicht mehr ich - also meine alte, fleischliche Person - lebt in mir, sondern es ist nun Christus, der in mir lebt und der mit mir eine unlösbare Verbindung eingegangen ist. Er ist nun "mein" Leben - mein neues, geistliches Leben - mein "Ich".

Dieses neue, geistliche Leben, das "ich" nun geworden bin - das ist es, was Gott sieht und das er liebt. Und das auch ich lieben darf - denn es ist ja sein Leben, es ist er selbst!

Wenn ich nun sündige, ist es nicht dieses neue "Ich". Sonst würde ja Jesus in mir sündigen - und das ist unmöglich.
Mir hilft diese Differenzierung sehr, um nicht immer wieder neu in "Verdammnis" zu geraten.

Mein altes, fleischliches ich ist es, das mit Christus gekreuzigt ist - es ist gestorben und muss immer wieder neu sterben, sobald es sich rührt.

Aber dieses alte ich hat mit mir, der neuen Kreatur, nichts mehr zu tun, obwohl es manchmal mit den "Taten" Dinge tut, die "ich" - die neue Kreatur - gar nicht tun will.

Ich denke, es ist wichtig, diese neue Kreatur, dieses neue "Ich" im Glauben zu erkennen und anzunehmen. Nur dieses neue "Ich" ist fähig, auch den Nächsten zu lieben, denn es ist ja Christus selbst, der in diesem neuen "Ich" lebt und der seine eigene Liebe in uns gepflanzt hat.

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: WER sollte bereuen?

von geli am 23.04.2017 15:49

Ich hab gerade in der Lutherbibel erklärt nachgeschaut - da heißt es zu Vers 6:

"In grellen Gegensatz zum göttlichen "Es war sehr gut" von 1. Mose 1,31 kommt in 6 die grenzenlose Enttäuschung Gottes über das zur dämonischen Fratze entartete Erscheinungsbild des doch zum Bilde Gottes erschaffenen Menschen zum Ausdruck: Es reute ihn... es bekümmerte ihn....
Das ist keine ungeziemende Vermenschlichung Gottes, sondern offenbart das Vaterherz des Gottes, der schmerzlichst leidet unter der Abkehr seiner Kinder und dessen strafender Zorn die Kehrseite seiner brennenden Liebe ist."

"Schmerzlich leiden" - dabei  klingt das an, was Pray geschrieben hat:

Guck mal, welche Wörter: alles !, nur! böse,  immerdar! und dann übersetzt z.B. Bruns das "da reute es Ihn" mit " Er hatte großen Kummer in seinem Inneren".

Lg, geli

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