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Kowalski

52, Männlich

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Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Kowalski am 25.02.2017 00:21

Hallo evmaios, ich versuche zu antworten:

..Eitelkeit ja als eine Kombination von typischen Lastern, die ja auch in der Kirche als Hauptlaster bekannt sind, die ich bei mir auf jeden Fall sehen kann, als da wären Stolz, (eher nicht mehr: Habgier/Geiz), wohl aber etwas Neid..

 Ist nicht so wichtig. Ich persönlich würde sagen, dass Eitelkeit eher zuerst kommt, und Eigenschaften wie Stolz, Habgier, Geiz eher die Folge der Eitelkeit sind. Wobei es auch hier sicherlich Ausnahmen gibt. Auf jeden Fall gehen einige negative Eigenschaften fast immer mit Eitelkeit einher. So dass man wohl sagen kann, ein Mensch der nicht eitel ist, wird eher weniger "ich" bezogen sein, was wiederum zu Folge hat, dass bei ihm eher weniger Geiz/Habgier, Neid usw. vorkommt. Unter Eitelkeit verstehe ich im Übrigen eine verstärkte "ich" Bezogenheit (ich-Verliebtheit). Aus dieser Haltung heraus wird es schwierig, sein "Gesicht nicht zu verlieren". Wo andere es in bestimmten Situationen vielleicht gar nicht so sehen würden, verliert der eitle Mensch - seiner Meinung nach - sein Gesicht. Oder er hat in bestimmten Situationen (z.B. seinen Mitmenschen mitteilen, dass er Christ werden möchte) mehr Angst, als andere Menschen haben würden. Denn je grösser die Eitelkeit, umso grösser auch das "ich" (die ich-Bezogenheit) und dann ist der Aufwand das ich zu beschützen relativ gross (da das ich ja so gross ist) und die Angst ist auch entsprechend gross. Alles wird mit einem grossen Ego (Ich) künstlich aufgebläht.. Man nimmt sich wichtig. Es dreht sich sehr vieles um einen selbst. Aber das merkt man nicht unbedingt so einfach, denn es war vielleicht schon immer so (Gewohnheit).

Ist Glaube Voraussetzung für die Taufe? Oder wird einem der Glaube erst mit der Taufe geschenkt? Ja, bin ich denn nur der noch suchende Zuhörer der Verkündigung, der zum Glauben bereit ist, aber noch nicht glauben kann, da Glaube eine Gnadengabe ist, und da die Taufe die erste Gnadengabe (Sakrament) ist, so wird der Glaube auch erst hier geschenkt?

Nein Glaube ist nicht Voraussetzung für die Taufe, sonst würden die Babies in der KAtholischen Kirche ja nicht getauft werden. Auch wird der Glaube ja sicherlich nicht erst mit der Taufe geschenkt. Worum es bei unserer Diskussion eher geht ist die Frage, was ist ein Glaube wert, wenn du dich nicht taufen lässt? Man könnte dann zu dir z.B. sagen: "Schau dein Glaube wie schwach er ist, dass es nicht einmal zur Taufe reicht. Oder glaubst du gar nicht wirklich? Ist es nur ein Lippenbekenntniss? Möchtest du mit Gott einen Deal eingehen der lautet: Ich halte mir ein Hintertürchen offen, für den Fall dass alles Unsinn ist, dann behalte ich zumindest meine Freunde und Verwandten, bzw. verliere vor ihnen nicht das Gesicht (Stichwort Eitelkeit).

Nein so funktioniert das nicht. So ein Glaube hat keinen Wert. Wie du selber schreibst, gehören Glaube und Taufe untrennbar zusammen.
Freunde, Familie und "Gesicht wahren" und gleichzeitig bekennender Christ sein. Klar möchte man gerne beides, aber wenn es nicht geht? Dann heist es in der Bibel: "Niemend kann zwei Herren dienen" (Mat. 6,24). Oder: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich" (Mat. 12,30).

Also, sei nicht lauwarm (Offenbarung 3,15-16). Lass dich taufen.

Wie aber dann kommt der Taufwillige zu seinem Taufwillen?
Ist nicht die Erkenntnis, die ich hier habe, schon eine Gnadengabe?

Taufwillen und Erkenntnis sind beide ein Geschenk des HERRN an dich. Eine grosse Gnade.
Freu dich!!

Das Evangelium gestern war Mk 9, 14 - 29, hier bin ich auf den Satz gestoßen "Ich glaube, hilf meinem Unglauben", der in mir ein A-ha!-Erlebnis ausgelöst hat. Auch wenn es mein Kopf noch nicht so richtig fassen will, aber was soll ich machen, der Glaube ist nun einmal ein großes Mysterium.

 Du forscht, bist neugierig und interessiert. So vieles, dass in deinem Kopf ist. Das sind die vielen Bäume vor denen du den Wald nicht siehst
Du suchst nach dem richtigen Weg, und der Herr gibt dir die Antwort: "Werde Christ. Lass dich taufen". Aber anstatt dich über diese Antwort (diese Gnade) zu freuen, glaubst du diese Erkenntniss kommt aus dir (dem schwachen Fleisch) und dann kommen natürlich auch Zweifel und weitere Fragen (weil du irgendwo auch weisst, dass du nicht alle Rätsel lösen kannst, darum kommen die Zweifel). Siehe den Wald! Was du tust in deinen Bemühungen Richtung Jesus. Was dein Herz begehrt. Ist die Stimme Gottes. Ist die Antwort auf die du vertrauen kannst. Und ist ein grosses Geschenk. 

Du hast es erkannt. Das Leben ist ein Mysterium. Der einfache Mench vermag es nicht zu begreifen. Aus dir selbst heraus kannst du niemals alle Fragen beantworten. Es werden immer neue Fragen auftauchen. Und du wirst dich immer weiter im Kreis drehen bzw. wirst nicht weiter kommen. Darum sprechen wir ja auch vom GLAUBEN nicht von WISSEN. WISSEN kann dir Gott geben. Später. Aber zuerst bist du dran. Mit GLAUBEN 

oder ob mir die Kirche empfiehlt, die Taufe aufzuschieben aufgrund meiner derzeitigen Lebensverhältnisse, die als schwere Sünde gelten - diese Frage ist mir bis jetzt aber nicht beantwortet. Denn schließt ein Verharren in schwerer Sünde nicht von allen Sakramenten (also auch der Taufe) aus?

 Gut diese Frage kann ich natürlich nicht beantworten, da ich nicht weiss worum es da genau geht und wie schwer die Sünde wirklich ist. Aber der erste Schritt ist, dass du erkennst, es ist Sünde. 

Ich würde dir unbedingt empfehlen dir proffesionelle Hilfe zu holen. Anscheinend ist es ein Schritt (die Trenneung) den du ohne Hilfe von Aussen nicht tun kannst. Mach dir einen Termin bei einem Eheberater/Paarberater - es sollte aber ein Psychologe sein.

Auch würde ich empfehlen. Sprich mit einem katholischen Priester über dein Problem. Bitte ihn um einen Termin. Öffne dich ihm! Auch wenn es schwer ist. Die haben schon so manche Geschichten zu hören bekommen (Beichte), da bist du mit Sicherheit nicht der schlimmste Fall. Die haben auch Schweigepflicht. 

Liebe Grüsse

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2017 20:58.

Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Kowalski am 24.02.2017 23:24

Ohne rechtliche Eheschliessung bist Du nicht verheiratet.
@ Greg:

Darum geht´ doch gar nicht..
Und ich spreche auch nicht von Traditionen, sondern es geht mir einzig darum, ob die Ehe vor Gott sein MUSS, oder ob ein Zusammenleben auch ohne Ehe in Ordnung ist.

Und weil die Gemeinde als "Braut Christi" bezeichnet wird, bedeutet ebenfalls noch lange nicht, dass man vrheiratet sein muss wenn man zusamen lebt. Ich weiss nicht wie man daraus eine notwendige Bedingung basteln kann.

 Danke dir Greg für deine Antwort und schöne Grüsse

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lighty83

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 87

Petition gegen Abtreibung

von lighty83 am 24.02.2017 13:44

Hi, 

hier http://www.aufruf-lebensrecht.de/ könnt ihr eine Petition gegen Abtreibung unterschreiben.
Bitte macht zahlreich mit und leitet den Link weiter!

Blessings
Annika

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 24.02.2017 10:02

Guten Morgen ihr Lieben,

gerade war eine Predigt zu hören über die heutigen verschiedenen Schwerpunkte des Glaubens.
Eine beliebte Kritik das Wohlstands-Evangelium.
Das Liberale-Evangelium.
Das Gehorsams-Evangelium u.a.

Hatte zu spät reingeschaut und war etwas verwundert, wie leicht da mit "Irr"-Glaube gehandelt wurde.
Doch vielleicht ist sie ja in der Mediathek nochmal nachzuhören.
Schwerpunkt jedenfalls war: ALLEIN der Glaube rettet. JESUS allein bewirkt in uns Glauben, der rettet.
Es ist gut, so eine Predigt, auch zum Abgleich des eigenen Glaubens, den eigenen derzeitigen Stand.

Da fällt mir das Lied mit folgendem Strophensatz ein:
"Was könnte Gott aus deinem Leben machen ... ?" Ja.

*********************************************************************************************************
Losung Freitag 24.02.17

Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte.
Er nahm sie auf und trug sie allezeit von Alters her. / Jesaja 63,9

Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen. / 1. Petrus 2,25

Du bist der große Treue, der uns nie vergisst, der täglich uns aufs Neue ein liebender Vater ist.
Hab Dank für dein Geleite, Dank für das täglich Brot! Hab Dank, dass du bist heute uns hilfst in so viel Not. (Arno Pötzsch)

2. Timotheus 3, 10-17
Lukas 11, 14-23

 

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Toasti

37, Männlich

  Neuling

Beiträge: 24

Re: Täglich lange Autofahrt sinnvoll nutzen?

von Toasti am 24.02.2017 09:03

Oh cool! Danke Solana

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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von NorderMole am 24.02.2017 08:23

"Ich bin nicht gekommen um dienen zu lassen, sondern um zu dienen" (Worte Jesus'/rez. Bibel).

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von nennmichdu am 23.02.2017 16:38

hmmm... sollte ein eigener Thread werden.... aber wie das geht ...  nun es ist wieder hier gelandet.... sorry...

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Umkehr/Bekehrung - Wiedergeburt - Heiligung

von nennmichdu am 23.02.2017 16:34

Um an dieser Stelle eine begonnene Diskussion weiterzuführen, möchte ich noch einmal mein Verständnis zu den Grundlagen des Glaubens ausbreiten.

 Bekehrung und Wiedergeburt wird oft in einen Topf geworfen. Dabei kennzeichnet die Bekehrung den Zeitpunkt, wo Gott einen deutlich gemacht hat, das ich ein Sünder bin, fern von Gott,  unter der Knechtschaft der Geister dieser Welt, die mich bestimmen, fern von der Freiheit, die uns Gott in Christus schenken möchte.

Seine Güte ist es dabei, die uns hier zur Umkehr - zur Hinwendung zu Gott verhilft, uns die Augen öffnet, das es einen Weg gibt, den Jesus gegangen ist für uns, und das er für uns die Sünden/Verfehlungen, die uns von Gott trennen, weil wir allein aus unserer (gefallenen) Natur heraus nicht in der Lage sind, Gottes Forderungen (siehe die 10 Gebote Mose oder auch die Bergpredigt, die hier aufzeigt, das es nicht allein um die vollzogene Tat geht, sondern an unserer inneren Gesinnung schon scheitert ..) nicht erfüllen können.

Seit Jesu am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, heißt es, "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken".

Eingeladen sind also alle Menschen. Weil es Gottes Herzenswunsch ist, das alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Auch wenn am Ende nicht alle Menschen sich dann bei Gott wiederfinden werden.

Am Beispiel des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten (sinnbildlich stehend für die Welt und was in der Welt ist - Augenlust/Fleischeslust/Hoffärtiges Leben) heißt es zu Beginn des Glaubenslebens, hier herausgeführt zu werden und dann "die Welt" hinter sich zurück zulassen. Wobei die Wüstenwanderung der Israeliten über 40 Jahre dann der Versuchungszeit Jesu (40 Tage in der Wüste)  gleicht, die uns wieder zurückfallen lassen möchte, unter die Herrschaft des Pharaos (sinnbildlich der Teufel, der Fürst dieser Welt) .

Gelangen wir dann - wie die Israeliten (Hebräer)  unter Mose zum Jordan (der den Tod - das zurücklassen des alten Lebens in Ägypten), durchschreiten diesen, dann kann das neue Leben in einem neuen verheißenen Land anfangen, das wir dann einnehmen müssen. Ausfüllen müssen. Was den Weg der Heiligung auf neutestamentlicher Ebene beschreibt.

Wir sind mit Christus gestorben unseren Sünden, haben Vergebung der Sünden empfangen und beschreiten ein neues geistliches Leben, durch den in uns wohnenden heiigen Geist, der uns mehr und mehr Lebensgebiete bestimmen lässt. Hier folgt dann im alten Testament unser Josua die Landeinnahme. Die Raumgestaltung unseres neuen Lebens  - indem wir nicht mehr zulassen, das das, was uns früher ergötzt hat, verunreinigt und damit trennt von Gott.

Gerade weil wir wissen, das wir mit unseren Sünden/Verfehlungen zu Gott kommen können und auch einander vergeben könnnen somit, weil wir frei sind in LIebe füreinander da zu sein und nicht mehr uns selber dienen müssen. Uns um uns selbst sorgen müssen. Da Gott für uns sorgt.

Das ist der Glaube. Die Zuversicht, das Gott sich um uns sorgt und uns alles schenkt, dort wo wir zuerst/vorallem nach seiner Herrschaft über uns, nach seinem Reich, trachten.


Vielleicht habt ihr ja noch ergänzende, oder andere, oder richtig stellende Gedanken, oder Fragen zu diesem Thema..... --- 

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von Burgen am 23.02.2017 12:23

Hallo nennmichdu

warum machst du nicht einen "eigenen" Thread mit deinen Überschriften auf ?

So wie du es z. Zt. schreibst entsteht ein Kreisen, was ich nicht wollte.

Gruss
Burgen 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Heilig werden ... sein ... in der Heiligung leben !

von solana am 23.02.2017 10:43

Es ist nicht leicht, das so zu formulieren, dass es nicht nach der einen oder anderen Seite hin falsch verstanden wird - dh dass es entweder verstanden wird als "Aufforderung zu krampfhaftem Perfektionismus" einerseits oder andererseits als "Aufforderung sich auf den geschenkten Lorbeeren auszuruhen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen."

Weder das eine noch  das andere kann zum Ziel führen.
Denn so, wie es bei "einerseits" ausgedrückt ist, versucht der Mensch, alles allein zu vollbringen und nimmt Gottes Hilfe nur da in Anspruch, wo er an seine Grenzen stösst oder mal versagt - Gott ist nur eine Art "Nothelfer auf Abruf".
Bei "andererseits"  bringt der Mensch sich überhaupt nicht ein, arbeitet gar nicht mit, indem er "pseudodemütig" sagt: "Ich kleiner Mensch kann ja eh nichts von wirklichem Wert tun, Gott muss in mir alles vollbringen, das Wollen und das Tun....also lebe ich weiter einfach so, wie ich will und Gott wird es dann schon irgendwie machen, er ist ja schliesslich allmächtig ....."

Aber Gott will ja nicht, dass wir uns allein aus eigener Kraft abstrampeln. Und auch nicht, dass wir fatalistisch alles ihm überlassen und uns um nichts mehr scheren.

Es ist eine grosse Auszeichnung und ein Geschenk, dass er uns erwählt hat, mit ihm zusammen zu wirken.
Und das nicht auf der Basis von blindem, knechtischem Gehorsam, sondern in freimachender Erkenntnis der Wahrheit, die er uns schenkt - wenn wir uns auf ihn einlassen. Und je mehr wir uns auf ihn einlassen, um so mehr Erkenntnis, Freiheit  und erfülltes Leben erfahren wir.
Diese Erkenntnis und Erfahrung gestaltet uns mit der Zeit so um, dass wir Gott immer mehr vertrauen können, in den grossen und den kleinen Dingen unseres Lebens.

Und dieses wachsende Vertrauen zeigt sich unter anderem darin, dass wir die grossen und kleinen Entscheidungen in unserem Leben im Blick auf Gott treffen, weil wir erkannt und erfahren haben, dass sein Wille für uns das Beste ist, was uns passieren kann - auch wenn "die Welt" das ganz anders sieht.

Durch diesen Reifeprozess kommen wir immer mehr dahin, das "Richtige" aus Überzeugung zu tun, weil wir es selbst auch wollen - denn wir haben aus Erfahrung erkannt, wie gut das für uns ist. Und die Verlockungen dessen, was die Welt uns als "noch besser" anpreist, erscheinen und desto fader und leerer, je mehr wir von der Fülle des Lebens gekostet haben, die nur bei Gott zu finden ist.

Eine andere, wichtige "Frucht" aus diesem Prozess ist, dass wir aufhören zu "murren" und in Selbstmitleid zu versinken, wenn uns etwas gegen den Strich geht und anders kommt als gewünscht.
Denn wir vertrauen Gott so weit, dass er uns in seiner Liebe nichts zumutet, was uns nicht zum allerrbesten dient - auch wenn wir das anfangs noch nicht erkennen und uns die Sichtweise der Welt das Gegenteil einreden will.
Gerade solche schweren Erfahrungen geben uns Gelegenheit, Gottes Liebe zu erwiedern, indem wir "trotzdem" seiner Liebe mehr glauben und daran festhalten, den negativen Gedanken keinen Raum in uns geben.
Auch hier führt Erfahrung zu immer mehr "ganzheitlicher" Erkenntnis, die immer freier macht (frei davon, dass man nur glücklich sein kann, wenn alles wunschgemäss ist und einen nichts stört) und die Liebe zu Gott wachsen lässt und immer mehr Erfüllung und inneren Frieden bringt. 

Damit Gott in uns das "Wollen und Vollbringen" wirken kann (Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.), müssen wir ihm unser "Wollen" auch erst einmal öffnen. Ihn an unsere inneren Widerstände heranlassen - die er uns gerne zeigt, wenn wir ihn nur lassen ..... auch das ist ein Vertrauensschritt.

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten
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