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Re: Sonnabend - Samstag - Sonntag Unterschiede
von Merciful am 31.01.2025 22:49Re: Sonnabend - Samstag - Sonntag Unterschiede
von Plueschmors am 31.01.2025 18:02Die Bibel kennt allerdings noch nicht unser System der Wochentage von 0 bis 24 Uhr, sondern der Sonntag beginnt mit dem Sonnabend, also mit dem Sonnenuntergang am Samstag. Kennt man ja vom Fußball so ungefähr: Samstags wird bis ca. 13 oder 14 Uhr gearbeitet, dann geht's zu den Kumpels und ins Stadion. Damit hat der Sonntag dann angefangen. Damit beginnt also mein Sabbat auch schon am offiziellen Samstag. Kann man abrahamitische Ökumene nennen...

Grundsätzlich muß ein Sabbat ja sowieso kein Samstag sein, das war in der Bibel nämlich auch schon so, sondern der Sabbat bezeichnet allgemein den Tag der Arbeitsruhe, z.B. 3.Mose 16,31 der Versöhnungstag oder 3.Mose 23,32 der Neujahrstag, die ja Fixtermine waren und darum nicht immer auf den siebenten Tag fallen konnten.
Mit "es kann also jeder halten wie ein Dachdecker" ist ja auch kein verbindliches Gesetz zu machen. Gott behüte auch davor!

Den Christen ist eben gar kein Sabbat gegeben, sondern Jesus Christus, bei dem wir Ruhe finden (Mt 11,29). Der Sonntag ist eben nicht der Sabbat der Christen. Und wer meint, er müsse wieder das Sabbatgebot aufrichten und strikt befolgen, der hat aus meiner Sicht nicht viel von der Freiheit verstanden, die Christus uns erworben hat und Paulus verteidigte: "Ihr beachtet bestimmte Tage und Monate und Zeiten und Jahre. Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe" (Gal 4,10.11 LUT)...
Darüber, was "ruhen" heißt, wäre auch noch trefflich zu diskutieren. Man faulenzt ja nicht, sondern treibt auch seine Werke. Nur anders. Die Erwerbs- und Hausarbeit setzt einen Tag aus. Man macht andere Dinge, aber man stiert nicht einfach regungslos Löcher in die Luft.
Schon am Sonnabend, denn der Sabbat beginnt ja am Freitagabend mit Sonnenuntergang und geht bis zum nächsten Sonnenuntergang.
Die Ruhe hat tätsächlich erst Konstantin 321 seinen Staatsdienern befohlen und Theodosius und Justinian nach ihm haben die Gesetze verschärft.
So sehe ich das auch. Und so verstehe ich auch heute das dritte Gebot, nämlich nicht als Aufruf zum Faulenzen, sondern "daß wir die Predigt und Gottes Wort nicht verachten, sondern dasselbe heilig halten, gerne hören und lernen", wie es im Kleinen Katechismus heißt.
Plueschmors
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
aus dem Newsletter: Die Seidenstrasse des Papstes ...
von Burgen am 31.01.2025 16:37
Hallöchen,
https://www.domradio.de/artikel/neue-bistuemer-und-neue-bischoefe-china-lassen-einige-fragen-offen?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=NL+2505
Die Seidenstrasse des Papstes ...
ist vielleicht interessant zu lesen, was so 'in der Welt' ausserhalb der Normalität geschieht .
Im Newsletter von bibeltv de gerade gelesen.
ausserdem scheint es bezüglich Einführung der Kinderbeichte Aufregung zu geben, ebenfalls im Newsletter der Hinweis
und mehr
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (26) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer
von Burgen am 31.01.2025 09:26
Freitag
HERR, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige. Psalm 51,17
Apostelg. 4,20
Wir könnenen's ja nicht lassen, von ihm zu reden, was wir gesehen und gehört haben.
TagesL: Kolosser 1,(21-23) 24-29 fortlL: Lukas 8,1-3
Psalm 9, 1-21
2 Ich will den HERRN loben von ganzem Herzen, ich will erzählen alle deine Wunder.
3 Ich will mich freuen und frohlocken in dir, ich will deinem Namen lobsingen, du Höchster.
4 Als meine Feinde zurückwichen, da strauchelten sie und kamen um vor deinem Angesicht.
5 Denn du hast mein Recht und meine Sache geführt, du sitzt auf dem Thron als ein gerechter Richter.
(jetzt sitzt Jesus auf dem Thron ... und wir in ihm ...)
18 Die Gottlosen müssen ins Totenreich hinabfahren, alle Heiden, die Gott vergessen.
19 Denn der Arme wird nicht für immer vergessen, die Hoffnung der Elenden wird nicht stets vergeblich sein.
20 Stehe auf, o HERR, dass der Mensch [und ihre Krankheiten?] nicht die Oberhand gewinnt, dass die Heiden gerichtet werden vor deinem Angesicht!
21 O HERR, lege doch Furcht auf sie, damit die Heiden erkennen, dass sie sterbliche Menschen sind! Sela/Pause (SCHL)
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: David, Hades & Schoel
von Burgen am 31.01.2025 01:17
Hallo Beroeer, @ alle,
nochmal weiter an dem Geschehen nachgedacht.
Ob Jesus predigte in der Nacht, nachdem er am Kreuz gestorben warr, was er denen gesagt hatte, wissen wir ja nicht. Ganz sicher war es so, dass er triumphierend, zum Zeugnis seiner Königsherrschaft und Sieg über den Tod, die Räumlichkeiten dort unten besuchte.
Jedoch wird auch gesagt, dass die Menschen, wie zB der Schächer am Kreuz sicherlich nicht im Hades verblieben. Es wird gesagt, dass diese Menschen, die im AT als gerecht vor Gott waren und die neutestamentlich gestorbenen Menschen, die zur Braut Christi gehören - ihre Seelen, ihr Gottesgeist im Himmel sind.
Im Hades, so verstehe ich es, sind angekettet die sündigen, gefallenen Engel - diejenigen, die zu Dämonen gehören.
Also der Hauptpunkt jedenfalls für mich besteht darin, dass Er, Jesus Christus als König dort sein Zeugnis gab indem er eben triumphierte als Sieger vor dem Tod.
Das habe ich nun nicht vorher in der Bibel studiert und nachgelesen. Jedenfalls kann ich das so glauben und verstehen - denn darum geht es ja auch. In dem Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus wird dies ja auch gezeigt.
Es ist ein großer Trost für glaubende Menschen bezüglich ihrer Zukunft, nachdem sie, hoffentlich friedlich, einschlafen konnten und nicht überrascht vom Tod durch Unfall oder so starben.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: David, Hades & Schoel
von Burgen am 30.01.2025 18:26
Genau, Beroeer, so ist es.
Noahs Familie, so hörte ich mal, war zu der Zeit, also 150 Jahre lang, solange dauerte Auftrag die Arche zu bauen, meine ich verstanden zu haben. Solange also hatten die Menschen Zeit zu Gott umzukehren. Taten sie aber nicht.
Noahs Familie war die einzige, die nicht mit den Engeln vermischt waren.
Das war der letztliche Grund, dass nur diese acht Personen / Menschen und jeweils ein Tierpaar vor der Vernichtung durch die Flut gerettet worden sind.
Zu Davids Zeit waren Goliath und seine Kanananbrüder oder Hetither, weiß nicht genau, meine ich dann doch nocheinmal Riesen, wo immer sie auch herkamen ...
Ja, Jesus predigte - zeigte sich als Sohn Gottes - was genau er sagte, weiß ich natürlich nicht.
Und nach seinem Tod am Kreuz, hast du ja gut erklärt, wem er sich zeigte. Erst danach erschien er zB Maria vor seinem Grab.
In Predigten ist oft zu hören, dass alle biblisch entschlafenen Gerechten und Ungerechten ihn als Sohn Gottes, HERR der Herren erschienen ist.
Diese Texte sind deshalb so wichtig, weil Gott sich ja nicht geändert hat. Er hasst Sünde - Er liebt Menschen. Er hat alles getan, um seine Liebe in den Menschen manifestieren zu können. So traurig, dass er bis heute von der Mehrheit nicht so akzeptiert wird wie er es 'verdient' hat.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
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Re: David, Hades & Schoel
von Beroeer am 30.01.2025 17:30Hallo Burgen,
jetzt doch ganz kurz zu Deinen Texten.
untenstehend zwei unterschiedliche Bibelübersetzungen zur gleichen Bibelstelle.
Beide Stellen legen dar, dass Christus Jesus den Geistern in der Unterwelt predigte
und damit Zeugnis seiner Königsherrschaft gab.
Sagt der Text, dass der Inhalt dieser Predigt ein Zeugnis seiner Königsherrschaft war,
womöglich zur Erlösung derjenigen, die sich dort befanden?
20 nämlich denen, welche einst ungehorsam gewesen waren, als Gottes Langmut
geduldig wartete in den Tagen Noahs, während die Arche hergestellt wurde,
Es gibt eine zweite Erklärung:
Sowohl Petrus als auch Judas berichten über Engel - also Geister (Hebräer 1,13)
die einst in besonderer Weise Ungehorsam waren und ins "Gefängnis" kamen.
Ein Blick auf 1. Mose 6:1-4 verrät, dass sich jene Engel offensichtlich materialisierten
um sich auf der Erde Frauen zu nehmen. Sie hatten dann Nachkommen, Riesen
wie sie selbst, vermutlich mit zweifelhaftem Ruhm, denn die Flut
überlebten sie nicht.
In 2.Petrus 2,4 zeigt Petrus detailliert was mit den materialisierten Geistern geschah
4 Denn Gott hat nicht einmal die Engel verschont, als sie sündigten, sondern sie
bis zum Tag des Gerichts in die Hölle[1] geworfen, in düstere Höhlen[2] und in völlige Finsternis.
Dieser Ort ist lt. [1] der Tartarus, nicht der Hades.
Judas
6 Und ich erinnere euch an die Engel, die die Grenzen ihrer von Gott verliehenen Vollmacht
nicht anerkannten, sondern den Platz verließen, an den sie gehörten. Gott hält sie im
Gefängnis der Finsternis gefesselt und verwahrt sie dort bis zum Tag des Gerichts.
Vor diesem Hintergrund betrachtet, macht es eher Sinn, dass Jesus ihnen predigte
nachdem er Auferstanden war:
Er war im Auftrag Gottes zur Erde gekommen, diente selbstlos, gab sein Leben für andere.
Diese Söhne Gottes kamen zur Erde um selbstsüchtig ihre Wünsche zu befriedigen
und anderen das Leben schwer zu machen.
Wie passend, dass Jesus diesen Geistern das Gericht ankündigte
Und schon passt das wieder zu dem was in Prediger über den Scheol (gr. Hades),
bzw. über die Verstorbenen Menschen die sich darin befinden steht:
Prediger 9,10 Luther
10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu;
denn im Totenreich, in das du fährst, gibt es weder Tun noch Denken,
weder Erkenntnis noch Weisheit.
LG Beroeer
Re: Sonnabend - Samstag - Sonntag Unterschiede
von Merciful am 30.01.2025 17:02Re: Sonnabend - Samstag - Sonntag Unterschiede
von Burgen am 30.01.2025 16:31
Hallo pausenclown,
Hallo. Ich habe ein grundsätz liche Frage, wo genau sollte das Problem für Christen liegen? Der Wechsel vom Shabbat zu einem Sonntag…
die Geschichte - wie du ja unten schreibst , ja, sie wurde von der damaligen organisation Kirche eingeführt.
In den 10 Geboten wird der 7. Wochentag - der Sabbat - geheiligt, von Gott selbst.
Das Problem liegt im Gehorsam Gott gegenüber. Vielleicht etlicher Christen liegt darin begründet, dass sie für sich beschlossen haben, gerade in diesem Gebot Gottes, gehorsam zu sein und diesen Samstag für sich als Ruhtag, Anbetungstag feiern möchten.
Damals, glaube noch zu Zinzendorfs Zeiten konnte man aus der christlichen Gemeinschaft ausgestoßen oder sogar getötet werden.
Das andere, heutige Problem liegt vielleicht darin, dass den Christen allgemein das Wissen um den Wurzelgrund fehlt. Vor ca 30-20 Jahren wurde in De darum gekämpft, ganz offiziell, dass der Sonntag als Ruhe- und Anbetungstag erhalten bleiben sollte. In vielen Ländern der Welt ist der Sonntag ein Tag wie jeder andere.
Von der Biologie her ist es ungemein wichtig einen Ruhetag zu haben. Durch die oft 24 rund um die Uhr Arbeitsberufe durchzuführen ist es wichtig, diesen oder eben einen anderen Wochentag, als Ruhetag zu haben.
Es liegt also ganz viel Sinn in diesem geheiligten Tag. Und da die Welt keine wöchentlichen Atempausen kennt, ist es mehr als wichtig, dass zumindest in der westlichen Welt, der eine oder andere diesen Tag haben kann - Bournout wäre sochst eine Folge davon verbunden oft mit Herzkrankheiten aus Stress.
In meiner Stadt besuchte ich mal so einen feierlichen Samstag. Da mein Hund dabei war in einem Trolly, war ich von den östlich ausgewanderten, bzw eingebürgerten Menschen nicht erwünscht.
In den 70igern besuchte eine Pastorin Israel. Sie konnte kaum fassen, dass damals nicht mal frei der Lichtschalter betätigt werden durfte. Heute ist es ja anders. Jedoch Busse und Autos, meine, fahren am Sabbat bis heute nicht. Dagegen wird oder wurde zumindest heutzutage rebelliert von der jüngeren Generation.
Mir selbst fällt es meist auch schwerer, mich an den Sabbat in echt zu erinnern und daraus irgendwie etwas Besonderes zu sehen bis zum Abend. Früher hörten wir in der Küche Radioübertragungen zuhause bezüglich Sabbat.
Ich glaube, dass er ein wichtiger Tag ist, sonst würde er nicht so angegriffen und so werden.
Der Teufel ist ja mehr als schlau, und will alles stehlen und sein wie Gott. Da hat sich nichts geändert.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Sonnabend - Samstag - Sonntag Unterschiede
von Argo am 30.01.2025 16:31
Eine alte Weisheit besagt noch heute: „Es gibt zwei Wege, arm und unglücklich zu werden: Der eine ist zu stehlen, der andere ist, am Sonntag zu arbeiten."
In der von unserem Herrn (Kirios) – Jesus Christus - gegründeten Kirche wurde der jüdische Sabbat durch den Tag ersetzt, der seinen Namen trägt: den Sonntag (Κiriaki).
Konstantin der Große (272-337) erklärte per kaiserlichem Dekret den ersten Tag der Woche zum Ruhetag. Das Dekret sah vor, dass „alle Richter, die Bevölkerung der Stadt und andere Arbeiter am ehrwürdigen Tag der Sonne ihre Arbeit niederlegen müssen" (C 111, 12; 2, in Corpus Juris Civilis Band II, Codex Justinianus, Berlin 1927).
Der Sonntag wurde vom lokalen (nicht ökumenischen) Konzil von Laodicea (357-368) als Ruhetag (Beschäftigungslosertag) für Christen im Normalen Recht der Kirche festgelegt. Diese Regel scheint im Wesentlichen in einer wie üblich aktuellen Weise verfasst worden zu sein, wobei die Notwendigkeit im Auge behalten wurde, die Kirche vor den „Judaisierern" zu schützen, die den Samstag dem Sonntag als freien Tag vorzogen. Die Formulierung der örtlichen Synode ist eher, so könnte man sagen, nicht besonders nachdrücklich: „Am Sonntag sollten sie, wenn möglich, als Christen ausruhen."
Wie man sieht den Sonntag(bei den Christen), oder den Samstag(bei den Juden), oder den Freitag(bei den Moslems) als Ruhetag, haben die Menschen gewählt. In der Heiligen Schrift steht, der siebte Tag – gezählt von 1 bis 7 – bei 6 hintereinander arbeitenden Tagen sollten man ausruhen. Sogar Gott hat es bei seiner Schöpfung des Universums am 7 Tag ausgeruht.
Die Rivalitäten der Religionen haben schon damals angefangen und setzen sich bis heute fort mit Ausnahme des Judentums welches von Christen als eine ähnliche Religion mit gemeinsamen historischen Wurzeln und Ursprünge betrachtet wird.