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Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 12.12.2016 23:1613) Entschiedenheit
Wenn ich mich für ein Ziel entschieden haben, dann muss ich es auch konsequent verfolgen und mich nicht von meinem Weg abbringen lassen.
- Welches Ziel habe ich?
Es gibt Ziele, die uns vor Unheil schützen:
Spr 16,17 Böses zu meiden ist das Ziel der Rechtschaffenen; wer auf seinen Weg achtet, bewahrt sein Leben.
- Bin ich achtsam auf meinem Weg?
-
Ein kostbares Ziel löst große Begeisterung und Energie aus:
Phil 3,14 Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
- Habe ich ein Ziel, das mich begeistert?
- -
Ein Ziel als Spiegelbild. Wenn es mich nach diesem Ziel drängt, dann erkenne ich mich zuerst selbst:
1Tim 1,5 Das Ziel der Unterweisung ist Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
- Finde ich diese Eigenschafte in mir (Reines Herz, gutes Gewissen, ungeheuchelten Glauben)?
- - -
Das Ziel unseres Lebens als Verheißung:
1Petr 1,8f Ihn habt ihr nicht gesehen und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude, da ihr das Ziel des Glaubens erreichen werdet: euer Heil.
- Kann ich dieser Zusage wirklich, aus tiefsten Herzen, glauben (Ihr werdet euer Ziel, euer Heil, erreichen)?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Weltkonformität als Ehebruch!
von Henoch am 12.12.2016 21:43Hallo Pal,
da helfen vllt fplgende Seiten: http://www.soundwords.de/der-jakobusbrief-4-a721.html
https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=79&structure_id=0&part_id=419
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Weltkonformität als Ehebruch!
von Burgen am 12.12.2016 20:53Hallo Pal,
welche Verse von Jakobus 4 sollen die Grundlage der Predigt sèin?
Jakobus 4,4 liest sich in der Stamps Studienbibel, Zürcher Bibel 2007 - so:
Ihr Treulosen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist !
Wer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feind Gottes.
4,5 Oder meint ihr, die Schrift mache leere Worte, wenn sie sagt:
Beneidet werden will der Geist, den er in uns angesiedelt hat?
4,6 Doch in reichlicherm Maß teilt er seine Gnade aus. Gott widersetzt sich den Hochmütigen, aber den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
In dieser Bibel gibt es zum Thema #Christ und Welt# einen sehr interessanten Kommentar zu
1. Johannes 2, 15 - 16
Das kann ich natürlich nicht alles abschreiben. Aber vielleicht hat jemand in deinem Umfeld diese Bibel.
Soweit zu dem einen Punkt:
Die Welt und die wahre Gemeinde sind zwei grundverschiedene Gruppierungen.
Die welt steht unter Satans Herrschaft und Kontrolle ...(Joh 12, 31)
die Gemeinde gehört ausschließlich Gott. (Eph 5, 23-24 Offb 21,2)
Das Gesellschaftssystem dieser Welt besteht nur vorübergehend und wird am Ende von Gott vernichtet werden. 4 Bibelstellen folgen
und ein Kommentar zu Offb 18,2.
Der letzte Satz schließt mit; Schon jetzt beginnt es zu verblassen (1. Joh 2,17)
Leider kann das Schriftbild gerade nicht verändert werden.
Vielleicht hast du ein bißchen davon.
LG
Burgen
Re: Weltkonformität als Ehebruch!
von Pal am 12.12.2016 18:56Ja, lieber Klacks, das sehe ich auch so! Die Sache ist sehr ernst.
Doch gerade in unserer heutigen Welt, die sich nur zu gerne als "gut" verkauft, ist es der große Betrug, das sie in Wirklichkeit völlig durchtrieben böse ist.
Auch in christlichen Kreisen wird Weltkonformität und Weltanpassung unter dem Motto: "Wir wollen niemanden ausgrenzen, sondern jeder soll sich bei uns wohl fühlen - wir müssen der Welt zeigen, wie lieb und tolerant wir sind etc. Nur so werden wir die Weltmenschen auch gewinnen etc.
Durch solche Gedanken, wird Gottes Erz-Feindschaft, gegen eine "böse Welt", herabgespielt und entschärft.
Das erweist sich als tragischer Trugschluß. Doch leider fallen viele demselben zum Opfer und werden "so wie die Welt".
klacks
Gelöschter Benutzer
Re: Weltkonformität als Ehebruch!
von klacks am 12.12.2016 18:46Ps. 139 23 Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine. 24 Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Satan geht hier geschickt vor, in dem er an unsere Toleranz, an unseren Verstand, an unsere Vernunft usw. appelliert und uns die Folgen mangelnder Anpassung (an die Welt) vor Augen führt. Wir Christen leben in dieser Welt und sollen uns nicht von ihr abschotten. (Kein Kloster). Aber wir sollen uns hüten davor, uns die Weltsicht dieser Welt zu eigen zu machen.
Wenn jemand sich dem Geist der Zeit anpasst, statt sich an Gottes Wort strikt zu orientieren, wird zum Feind Gottes. Er bezeugt dann nicht mehr die Wahrheiten des Wortes Gottes und ist kein Licht und Salz mehr für die Welt. Da brauchts Mut, wenn es um die Dinge geht, die in Gottes Augen falsch sind. Schon einfach zu erklären, warum man bestimmte Dinge nicht (mit)tut, reicht dafür aus. Damit schließt man sich nicht generell aus aller Gemeinschaft aus.
Doch wer seinen Mantel nicht nach dem Wind richtet, ruft fast automatisch Unwillen und Ärgernis in der Welt hervor, denn die Freundschaft zu Gott bewirkt automatisch Feindschaft mit der Welt. Du kannst nicht beiden zum Freund sein, das geht nicht! Mancher hat Angst davor. Und das ist bestimmt nicht immer unbegründet.
Für Jakobus sind diese Worte Worte, hinter denen Gott persönlich steht! So sollte man sich davor hüten, das "etwas locker" zu sehen - Gott sieht das keineswegs "locker".
Weltkonformität als Ehebruch!
von Pal am 12.12.2016 16:44Hallo ihr Lieben!
Über den Vers bereite ich gerade eine Predigt vor =>
Vielleicht habt ihr noch ein paar hilfreiche Gedanken dazu?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 12.12.2016 09:53wunderschön, der kleine Baum. Meine Erinnerung der Vorweihnachtszeit im Krankenhaus ist auch sehr schön und wärmt das Herz. Auch die Fenster waren geschmückt. Und am Sonntag trafen sich einige Mitarbeiter und sangen Weihnachtslieder. Die Türen zu den einzelnen Zimmern waren in der kleinen Zeit alle geöffnet. Das Singen hallte durch das ganze Treppenhaus, wie stereo anzuhören. Es war eine schöne Zeit, auch in der Erinnerung.
Knapp 2 Wochen noch dann noch 1 Woche. Erst die Feier der Weihnacht, dann die Feier des Jahreswechsel und Willkommen heißen des neuen Jahres. Wir nehmen alles aus Seiner Hand, selbst unsere Pläne für großen und kleinen Pläne der Zukunft, allgemein und für uns speziell. Gott behüte uns uns schenke, dass wir frohgemut unser Leben (das Geschenk) meistern.
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Losung: Sprüche 31,8 Hebräer 13,3
Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr auch noch im Leibe lebt.
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Ich lerne von Jesus Christus.
Wie er möchte ich mich in die Nähe der Menschen trauen, in die Nähe der Mutlosigkeit, in die Nähe des Leides und des Todes.
In seiner Nachfolge und in der Gemeinschaft mit meinen Brüdern und Schwestern will ich mich den notwendigen Aufgaben stellen.
(Brüder- u. Schwesternnschaft des Rauhen Hauses Hamburg)
Hoses 14, 2-10 Jesaja 65, 1-10
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen
von NorderMole am 12.12.2016 08:33So fern der Morgen ist vom Abend,
läßt er unsre Übertretungen von uns sein.
Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 11.12.2016 22:21Die Wallfahrt
Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. (Joh 13:5)
Die beiden waren noch nicht lange verheiratet. Am Anfang war alles so schön gewesen. Einer glücklichen Zukunft schien nichts im Wege zu stehen.
Aber jetzt, ein halbes Jahr später, schmeckte ihm das Essen nicht mehr, weil es nicht, wie früher, mit Liebe zubereitet war. Auch seine Arbeit, die er früher so gern gemacht hatte, wurde ihm immer mehr zur Qual. 'Wozu das Ganze?' Meist kam er missmutig nach Hause und wenn seine Frau ihn ansprach reagierte er nur mit einem Brummen. Für so einen Brummbären hatte sie keine Lust die Wäsche zu waschen. So war die Beziehung auf dem Nullpunkt. Sie war ganz einfach eingefroren.
Und zu allem Überdruss sollten sie jetzt auch noch auf eine Wallfahrt gehen. Sie hatten sich vor über fünf Monaten begeistert angemeldet und sie dann fast vergessen. Jetzt war es zu spät um sich abzumelden. Es war für sie eine schreckliche Vorstellung: Jeden Tag weite Fußmärsche, am Abend müde Füße, Unterkünfte ohne jeden Luxus und dann noch ständig den Partner in der Nähe, dem man am liebsten aus dem Weg gegangen wäre.
Die anderen Wallfahrer waren alles fröhliche Leute und die beiden verdarben ihnen fast die ganze Freude. Der Wallfahrtsbegleiter konnte sich noch so bemühen – sie hörten kaum zu.
Einmal kamen sie spät abends in eine Herberge. Da las ihnen der Wirt Joh 13,3-17 vor. Wie immer waren sie weit fort mit ihren Gedanken und nahmen kaum wahr was sie da hörten. Dann begann der Herbergsvater jedem die Füße zu waschen. Sie empfanden das als furchtbar peinlich und wären am liebsten davon gelaufen. Aber es gehörte wohl zum Programm, das man über sich ergehen lassen musste. Doch als ihnen die Füße gewaschen wurden, da fühlten sie sich plötzlich tief berührt. Es war, als wenn da jemand den Schmutz von ihren Herzen waschen würde. Nun war es wieder frei und konnte die Wärme der Sonne annehmen. Ihre erkalteten Herzen wurden wieder warm. So recht verstanden sie nicht, was da mit ihnen geschah. Sie merkten, dass sie viel Zeit benötigen würden, um sich darüber klar zu werden und um noch einmal über den vorgelesenen Text nachzudenken. So waren sie den ganzen restlichen Abend ganz in sich gekehrt und sprachen kaum ein Wort.
Auch am nächsten Tag waren sie noch sehr ruhig und nachdenklich. Aber beim Frühstückt fiel den anderen Wallfahrern auf, dass sich die beiden tief in die Augen schauten und sich anstrahlten. Diese Blicke hatten Tiefe – sie kamen aus dem Herzen. Die anderen konnten es nicht verstehen: Diese missmutigen Menschen schienen plötzlich ein Glück zu erleben, nach den sie sich selbst immer noch sehnten.
Als die beiden dann auf ihr Zimmer gingen, um alles für das Weiterwandern zu packen, nahm die Frau die Hände ihres Mannes und sagte ganz leise aber sehr bestimmt: „Ich möchte Dir dienen." Erleichtert erwiderte er: „Ich Dir auch."
Die Wallfahrt wurde jetzt für beiden zu einer richtigen Hochzeitsreise.Unterwegs steckten sie die andern immer wieder mit ihrer Fröhlichkeit und Freundlichkeit an.
Am Ziel angekommen standen sie Mitten in der Nacht auf und besuchten die leere Kirche, die nur spärlich mit Kerzen beleuchtet war, und dankten gemeinsam Gott.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 11.12.2016 22:1212) Überraschung
Oft merken wir erst hinterher, dass wir gar nicht die Voraussetzungen hatten, um eine gute Entscheidung zu fällen. Oft wissen wir nicht wirklich was auf uns zu kommt. In solchen Situationen sind wir oft hilflos, weil wir so unerwartet und unvorbereitet auf sie treffen.
Für Paulus wurde eine unerwartete Begegnung zum Segen, weil er das Angebot Gottes erkannte und annahm:
1Kor 15,8 Als Letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der «Missgeburt».
- Glaube ich daran, das Gott wirklich alles in Heil und Segen verwandeln kann, wenn ich mich Ihm anvertraue?
-
Gott lässt uns nicht im Stich, wenn wir, trotz allem, zu Ihm halten:
Weis 5,1-5 Dann wird der Gerechte voll Zuversicht dastehen vor denen, die ihn bedrängt und seine Mühen verachtet haben. Wenn sie ihn sehen, packt sie entsetzliche Furcht und sie geraten außer sich über seine unerwartete Rettung. Jetzt denken sie anders; seufzend und voll Angst sagen sie zueinander: Dieser war es, den wir einst verlachten, verspotteten und verhöhnten, wir Toren. Sein Leben hielten wir für Wahnsinn und sein Ende für ehrlos. Jetzt zählt er zu den Söhnen Gottes, bei den Heiligen hat er sein Erbteil.
- Glaube ich daran, dass Gott mich, trotz all meiner Feinde und all meinen Anfechtungen, retten wird?
- -
Gott setzt sogar Naturgesetze außer Kraft, um uns zu retten:
Weish 19,5f Deinem Volk aber sollte sich ein unerwarteter Weg eröffnen, während jene einen ungewöhnlichen Tod fanden. Das Wesen der ganzen Schöpfung wurde neu gestaltet; sie gehorchte deinen Befehlen, damit deine Kinder unversehrt bewahrt blieben.
- Glaube ich daran, dass ich für Gott unendlich wertvoll bin?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.


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