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Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Echte Christen und Namenschristen

von Tagwandler am 02.11.2016 09:49

Stefan S schrieb:
"Wie kann es sein, dass Jesus so hart unterscheidet?
Die Jungfrauen, die nicht genug vorgesorgt haben, kennt er nicht.
Auch Nachfolger, die Wunder vollbracht haben, kennt er nicht.
Wie können Früchte schlecht sein, wenn sogar Dämonen ausgetrieben wurden?"

Nocheinmal ergänzende Gedanken, vielleicht ist es ja auch viel naheliegender:

- zu den törichten Jungfrauen: da es ja ums Himmelreich geht, ist mit dem nicht vorhandenem Öl, schlicht kein guter Grund oder (dauerhafter) Halt gegeben für das Wort aus dem Reich Gottes (welches ja selber "Licht macht") gegeben. (S.a. das Gleichnis vom Sämann)

- zu den angeblichen Wundern:
vielleicht ist es schlicht so, dass es sich hier nicht um das Folgezeichen der Jüngerschaft (Dämonenaustreibung) gehandelt hat, sondern dies lediglich von den "schlechten Bäumen" fälschlicherweise angenommen wurde (oder sogar als Lüge [aus Angst?] postuliert wird).

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Greg

-, Männlich

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Re: Echte Christen und Namenschristen

von Greg am 02.11.2016 09:27

Meinst du "nicht" oder "mich"?

Tippfehler. Mich, nicht micht.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Pal

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Re: Echte Christen und Namenschristen

von Pal am 02.11.2016 08:22

Nun ließe sich die spannende Folgefrage aufwerfen:

Warum, um alles in der Welt, läßt ein allwissender, allweiser, allmächtiger Gott diese konfliktreiche Situation (von alt und neu in einem Erdenleben) überhaupt zu?

2Ko 4:7 Wir haben aber solchen Schatz in irdischen Gefäßen!

Das ist gewaltig! Es befindet sich ein göttlicher Wunderschatz in einem nichtigen "Erdenklumpen" aus Fleisch und Blut.

Und dann folgt gleich die Antwort=>
2Ko 4:7... auf daß die überschwengliche Kraft sei Gottes und nicht von uns.

und dann die daraus folgende Auswirkung =>

2Ko 4:8 Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängsten uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht; 2Ko 4:9 wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen; wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um; 2Ko 4:10 und tragen allezeit das Sterben des HERRN Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des HERRN Jesu an unserm Leibe offenbar werde. 2Ko 4:11 Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf das auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleische.

Die ganze Konstellation ist die "Bühne" auf der Gott den Glauben und die Liebe offenbar macht. Das heißt, in dem (richtig ausgetragenen) Konflikt, zeigt sich etwas, was sonst gar nie sichtbar würde. Gott wird sichtbar demonstriert. Eine menschenunmögliche Liebe wird ausgelebt. Mit anderen Worten, der lebendigmachende GEIST bezeugt sich mächtiglich!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2016 08:31.

Pal

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Re: Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

von Pal am 02.11.2016 08:16

Cleo:
Denn auch bewusster Ungehorsam bedeutet nicht sofort, dass keine oder mangelnde Liebe da ist.

Guten morgen, liebe Cleo, vielleicht hilft dir folgender Vers, um mich besser zu verstehen =>
Joh 14:15 Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote.

Das meine ich! Gehorsam ist ein Indikator / Beweis für LIEBE.
Im Umkehrschluß würde das heißen:
Haltet ihr meine Gebote nicht, so beweist euer Ungehorsam eure Lieblosigkeit! - Nichts mehr und nichts weniger.

Ist das einleuchtend?

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Cleopatra
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Re: Vorsicht Falle! ....Halloween, das okkulte Fest

von Cleopatra am 02.11.2016 08:07

Ja, wir kommen wohl wirklich nicht auf einen Nenner, trotzdem mag ich dich ;-D

Ich weiß auch, dass die vielen Feiertage vom Datum her heidnische Festtage sind.
Aber das bedeutet  ja nicht, dass man dann dieses heidnische mitmachen muss...?

Einen Weihnachtsbaum haben wir nicht. Wir feiern an Weihnachten eben Jesu Geburt.
Wann genau dieser Tag war ist mir nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man daran denkt und feiert.

So ist es auch mit Ostern. Einfach, um nochmal gezielt an gewisse Zeiten zu denken und Gott zu danken.

Aber Halloween? Nein, das kann ich nicht verharmlosen, weil dies ein Tag ist, in dem tatsächlich so viele satanisctische Rutuale gemacht werden. Das kann ich dann auch nicht süß machen oder so. Und ich kenne tatsächlich keine Christen, die das feiern. Auch niht, um tote zu gedenken.
Ich weiß, gestern war ja Allerheiligen, aber für mich selbst ist dies kein wirklicher Feiertag.
Ich denke öfters an meine Oma zum Beispiel. Oder an die Freundin, die ich kürzlich verloren habe.Aber dafür brauche ich keinen festen Tag.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...

von Cleopatra am 02.11.2016 08:00

Guten Morgen, ihr lieben,

ich wünsche euch einen guten Start in den Mittwoch.
Es heißt, die schönen Tage seien jetzt vorbei.

Manche hatten ja gestern Feiertag, ich auch.
Mein Onkel und meine Tante waren zu Besuch, das war sehr schön.
Heute Morgen regnet es schon.
Deshalb vermute ich, dass die Dachdecker heute  nicht weitermachen werden.
Richtig laut ist der Regen auf der Plane.

Gestern Vormittag konnte ich ja wegen dem Feiertag in meiner Wohnung sein.
Da wurde mir nochmal bewusst, wie sehr ich Tageslicht brauche.
Ich hatte zwar imm Wohnzimmer Licht an und auch viel am Computer gemacht, aber dieses künstliche Licht wurde irgendwann zu viel.
Ich musste doch immermal aufstehen und ins Schlafzimmer gehen. Am Mittag nahm ich dann meinen Hund mit nach draußen.

Ist das nicht interessant?
Künstliches Licht ist zwar wertvoll, aber es kann das echte Licht- das Tageslicht nicht ersetzen.
Für kurze Zeit mag es hilfreich sein, aber für lange Zeit hin ist es schlecht für die Augen.
Ist das nicht auch gut anzuwenden auf unseren Altag?
Ich finde, dass es zB sehr viele gute christliche Bücher gibt. Auch Filme.
Und Communitys, in denen man sich über die Bibel austauschen kann.
Dies alles ist hilfreich und gut.
Aber es ersetzt das genaue Bibellesen nicht.
Was wir brauchen st Gottes Wort persönlich.
Denn dort spricht Gott direkt zu uns.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

von Cleopatra am 02.11.2016 07:54

Hm, ich denke nicht, das man das so sagen kann.

Denn auch bewusster Ungehorsam bedeutet nicht sofort, dass keine oder mangelnde Liebe da ist.

Es ist Ungehorsam.

In dem Vers, den du zitiert hast, sehe ich auch keinen Hinweis auf Liebe oder ferne Liebe.

Vielleicht ist es in einzelnen Situationen so. Aber pauschal würde ich es nicht so sagen.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Gebetserhörung 1. Joh. 5 ; 14

von Cleopatra am 02.11.2016 07:49

Lieber DerArme, und was wäre ein solcher direkter Weg?
Also schließt du Erfahrungen mit Gott und das Bibellesen dafür aus?

Ich finde es nicht vermessen, zu sagen, Gott zu kennen.
Man sagt ja nicht, dass man ihn komplett begriffen hat.
Aber Gott zeigt sich doch selbst und ich bin stolz, ihn kennen zu dürfen.
Und ich finde es klasse, immer mehr von ihm erfahren zu können, zB durch das Bibellesen.

Lg Cleo

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Pal

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Re: Echte Christen und Namenschristen

von Pal am 02.11.2016 06:33

Tagwandler:
Ich halte nichts davon zwischen Gnade und Gesetz "einen Konflikt aufzumachen" oder einen Widerspruch zu kreieren, was hier (im Forum) irgendwie immer wider versucht bzw. erlebt wird.

Der fundamentale Konflikt liegt mE auch nicht in "Gnade contra Gesetz" sondern in "Geist contra Fleisch".
Dabei bedient sich nur das Fleisch zu gerne einer verkehrten Gesetzeshantierung und kommt sich dabei ganz superfromm vor.

Der große Konflikt ist mein altes Wesen gegen das neue Leben in Christus, welches nur im Glauben erfaßt wird.

Stefan:
Aber was bleibt ist doch (für mich) mein Leitspruch: So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Auch wenn ich manchmal verzweifelt frage "Bin ich wirklich noch in dir, Jesus?"
Wie gesagt, den Konflikt versteht man, wenn man drin steckt. Stimmt's?

Genau das ist auch mein Konflikt, von welchem ich behaupte, den haben gerade die echt aufrichtigen Gotteskinder.
Die es nicht so ernst / ehrlich meinen, können diesen Konflikt leichter "umschiffen". Die machen Kompromisse und können ihre Sünden dulden. Das meint sie leiden nicht wirklich in dem Konflikt, wo die Jesusliebe in mir gewaltig schmachtet!
Aber die Jesus so von ganzem Herzen gefallen wollen, wissen nur zu gut wie sehr es "stimmt!"

Da kommt es zu dem Aufschrei des Herzens: "Oh, ich elender Mensch in mir selbst!" (Röm7,24) - Obwohl es ja Personen sind, die in Christus volles Heil erlangen, ganz gerecht sind und ja, durch Jesu Blut, vollkommen rein sind!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2016 07:30.

Tagwandler
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Re: Echte Christen und Namenschristen

von Tagwandler am 01.11.2016 23:36

Stefan S schrieb:
"Aber was bleibt ist doch (für mich) mein Leitspruch:
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (Rö.8,1)
Auch wenn ich manchmal verzweifelt frage "Bin ich wirklich noch in dir, Jesus?"

Wie gesagt, den Konflikt versteht man, wenn man drin steckt. Stimmt's?"

 

Ich halte nichts davon zwischen Gnade und Gesetz "einen Konflikt aufzumachen" oder einen Widerspruch zu kreieren, was hier (im Forum) irgendwie immer wider versucht bzw. erlebt wird.

Versuchung besteht eben nicht nur in der "Niederschlagung des Gesetzes", der Gebote Gottes, sondern eben ganz konkret im Begehen "neuer Sünden" über die Täuschung der Gesetzlosigkeit. Es gibt viele Fallstricke, denn:

"Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel." (Eph 6,11-12)

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