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Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 18:58Da ein Reich mit sich normalerweise "nicht uneins" ist bzw. sein kann, handelt es sich bei den ehemals Dämonenaustreibenden vermutlich um (später?) vom wahren Glauben "Abgefallene".
Dann waren diese Früchte der Dämonenaustreibung dann zunächst gute Früchte, oder?
In dem Zusammenhang fällt mir auch eine Bibelstelle ein:
Matth.21,18+19
18 Als er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn.
19 Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hinzu und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nie mehr wachse Frucht auf dir in Ewigkeit! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich.
Meinem Verständnis von echten Christen würde das ehrlich gesagt widersprechen.
Und der verdorrte Feigenbaum brachte ja dann keine schlechten Früchte sondern keine.
Haben also wahre Christen gute Früchte gebracht und später sagt der HERR "Ich kenne euch nicht!"?
Er drückt doch damit aus, dass er diese Menschen niemals gekannt hat, oder?
Rö. 6,22
Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet.
Meine spannende Frage:
Wie kann es sein, dass ich von Sünde befreit bin und nicht heilig werde?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Henoch am 01.11.2016 18:57Hallo Solana,
bedenke, was die Namenschristen, die Jesus hier anspricht sagen: Mt 7,22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
Diese Menschen sagen Herr, Herr...das bedeutet, sie sagen es nicht gleichgültig, sondern sie meinen es ernst.
Viele sagen, man kann und darf nicht beurteilen, ob einer widergeboren ist. Das glaube ich nicht. Die Bibel fordert dazu sogar auf...wie willst Du sonst "im Herrn heiraten". Wissen, ob einer getauft werden darf, zum Abendmahl zugelassen werden darf, oder einer ist, der sich Bruder nennt und es nicht ist...
1Kor 5,11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.
Also, nur keine falsche Demut, aber ja, Zurückhaltung bei großer Klarheit, denjenigen unter das Wort Gottes zu stellen.
Aber bei sich selbst muss man prüfen: Woran erkennt man es? https://www.youtube.com/watch?v=wP7WNv9v8Bw
Henoch
Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...
von Cosima am 01.11.2016 18:53
Hallo, liebe Oasis, bei uns war auch heute noch schönes Herbst-Sonnen-Wetter.
Die Pracht der Bäume fastziniert mich immer wieder: Farbenvielfalt pur! Gott ist so ein
kreativer Schöpfer.
Ja, Solana ich habe auch diese Rosen fotografiert, die mich so angelacht haben und denen
die kalten Nächte noch nichts von ihrer Schönheit genommen haben. Danke für deine Fotos.
Und auch das gehört zum Herbst: Apfelernte!


Ja, auch das Fallobst findet Verwendung. Ich habe mir einen Apfel aufgehoben, gewaschen und gegessen, der hat fein geschmeckt.
Schön, Cleo, dass du wieder da bist, ich habe dich vermisst. Obwohl ich ja nicht so oft hier schreibe, aber ich versuche immer
zu lesen, um zu erfahren, was Ihr erlebt.
Danke Burgen für den Beitrag über die Zugvögel. das wusste ich nicht, was du da erzählt hast:
Zur gleichen Zeit werden sie in Buthan erwartet, wie im wdr zu sehen war.
Dort wird bei der Ankunft ein großes jährliches Willkommensfest gefeiert.
Segensgrüße euch allen,
von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Auf das Fleisch oder auf den Geist ( säen )
von solana am 01.11.2016 18:25Ich denke, das "Säen" fängt schon in den Gedanken an.
Es fängt da an, wo ich mich mit meinem "Fleisch"(=meinem vergänglichem Leben in dieser Welt) einerseits oder mit dem unvergänglichen, neuen Leben in Christus anderseits "identifiziere" , dh als meine "eigentliche Identität" ansehe. Und von daher lebe, von daher denke, mich darauf hin ausrichte, meine Prioritäten und Ziele entsprechend setze, die Wahl meiner Vorgehensweise daran orientiere usw.
Denn das, was ich als meine "eigentliche Identität" ansehe, das wird der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens, darum drehen sich meine Gedanken und von da werden meine Gefühle bestimmt.
Im Kolosserbrief wird dieses Denken/Leben von unserer neuen, geistlichen Existenz her so beschrieben:
Kol 3,3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
Deshalb sollen wir nach dem trachten, was unser neues Leben ausmacht:
Kol 3, 2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
...
5 So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist.....
...
denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, ...
usw
Mit dem Denken fängt es an.
Und das richtige Denken fängt mit dem richtigen Dreh- und Angelpunkt an, dem Punkt, an dem wir unsere "eigentliche Identität" sehen, die dann in unseren Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen zum Ausdruck kommt - als "Frucht" der Saat.
Wenn wir uns mit unserer fleischlichen, vergänglichen Existenz identifizieren als dem Teil, der am wichtigsten ist und auf den es ankommt, dann werden wir fleischlich denken und fleischliche Frucht hervor bringen.
Wenn wir uns als "dem Irdischen gestorben" betrachten und uns mit dem neuen Lebenin Christus identifizieren, dann lassen wir unsere Gedanken vom Heiligen Geist leiten und er bringt in uns die Frucht des Geistes (Gal 5, 22) hervor.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Echte Christen und Namenschristen
von solana am 01.11.2016 17:49Vielleicht würde es helfen, zunächst einmal zu überlegen, was denn überhaupt einen "echten" Christen ausmacht.
Sind es die Früchte, die er hervorbringt oder was ist das wichtigste Kennzeichen, das nicht fehlen darf?
Unter "Namenschristen" habe ich bisher eigentlich solche Menschen verstanden, die von sich selbst auf Nachfrage hin sagen würden: "Nein, mit Christentum habe ich eigentlich gar nichts am Hut, bin halt in diese Tradition hineingeboren und damit halt offiziell Christ, weil ich in dieser christlich geprägten Kultur lebe. Aber das ist nicht meine Überzeugung und spielt in meinem Leben auch keine Rolle."
Ich würde Menschen, die von sich selbst sagen: "Ja, ich bin Christ, ich glaube an Christus und sehe ihn als meinen Herrn an, schaffe es aber nicht, in meinem Leben davon sehr viel zum Ausdruck zu bringen, versuche es aber immer wieder, ohne dass ich viele "Früchte" vorweisen könnte...." nicht ihr Christsein absprechen, denn das steht mir nicht zu. Ich kann nicht in ihr Herz sehen.
Ich würde sie lieber ermutigen, nicht "runterputzen" indem ich ihnen sage, dass sie nicht "echt" sein können, wenn sie keine gute Frucht bringen.
Dagegen bei jemandem , der sich als "christlicher Lehrer" aufschwingt und andere belehren will, muss man dagegen schon genau hinschauen, alles prüfen, bevor eine "Lehre" von so jemandem annimmt.
In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, zu unterscheiden, meine ich, und in diesem Zusammenhang sehe ich auch die 2. von dir, Stefan, zitierte Bibelstelle (Matth 7,15-23).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Pal am 01.11.2016 17:29Was sind gute Früchte, was sind schlechte Früchte in der heutigen Zeit?
Und da ist mir, hier und heute, eine ernste Selbsthinterfragung lieber, als später das "böse Erwachen"!
Ein Vers dazu:
Kann ich mich selbst richtig unterscheiden? Oder bin ich auf der "Selbstbetrüger-Schiene" wie alle Sorten von Religiösen?
Habe ich die echte Jesusliebe, oder ist meine Art von Liebe nur ein Mäntelchen für mein (frommes) Ego?
All diese Fragen muß sich jeder mE selbst stellen. -
Da können ruhig einmal die "Federn fliegen"!
Lieber heute, als das es dann vor verschlossenen Türen geschähe, weil ich nicht zur Hochzeit des Lammes eingelassen würde!
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Tagwandler am 01.11.2016 17:10StefanS schrieb:
"Wie kann es sein, dass Jesus so hart unterscheidet?
Die Jungfrauen, die nicht genug vorgesorgt haben, kennt er nicht.
Auch Nachfolger, die Wunder vollbracht haben, kennt er nicht.
Wie können Früchte schlecht sein, wenn sogar Dämonen ausgetrieben wurden?"
Da ein Reich mit sich normalerweise "nicht uneins" ist bzw. sein kann, handelt es sich bei den ehemals Dämonenaustreibenden vermutlich um (später?) vom wahren Glauben "Abgefallene".
Während bei den törichten Jungfrauen gerade auch bezogen auf die Endzeit möglicherweise "nur noch (eigene) Werksgerechtigkeit" vorherrschend sein wird, oder eben der Geist Gottes (nach Anfechtung) nicht mehr in ihnen ist.
Zu den zu unterscheidenden Früchten liest sich u.a. Gal 5, 19-23 gut:
"Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz."
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 17:05Aber ernsthaft, ich kenne dich nicht, Greg, und demzufolge meine ich dich nicht!
Oder fühlst du dich angesprochen?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Projekt Weltethos: Der religiöse Konsens der unverrückbaren Werte
von Tagwandler am 01.11.2016 16:47
1993 wurde in Chicago im sogenannten Parlament der Weltreligionen mit über 200 Vertretern aus allen Kontinenten eine gemeinsame ethische Erklärung unterzeichnet
Die ethischen Kernelemente auf, die man sich einigen konnte waren:
Die Menschlichkeit
Die goldene Regel (Behandle den anderen so, wie Du auch selbst behandelt werden möchtest)
Sowie die vier unverrückbaren Weisungen, und zwar das Prinzip:
Der Gewaltlosigkeit
Der Gerechtigkeit
Der Wahrhaftigkeit
Der Gleichberechtigung von Mann und Frau
Dies sind demnach ethisch gesehen die obersten Anweisungen - gewissermaßen die Primärauflagen eigenen Handelns - für politische Vertreter aller Couleur. Und bedeutet gleichermaßen Verantwortung für jeden einzelnen.
Fakt ist die Welt ist noch weit davon entfernt, z.B. die UN-Menschenrechtscharta von 1948 konsequent umzusetzen, anzuwenden und zu leben.
Ungerechtigkeit, ungerechte Ressourcenverteilung, zunehmende Spaltung in arm und reich, und politischer Fanatismus herrschen weltweit vor.
Und welche Rolle spielt eigentlich das Wirtschaftssystem, die Art des Wirtschaftens dabei,
z.B. und v.a. auch unter dem Zins-Dogma? (Der Bremsklotz für (weltliche) Gerechtigkeit!)
Was ist eigentlich mit der zunehmenden Konzentration der Macht in wenigen Händen?
Mit der Existenz z.T. unsichtbarer einflussreicher Interessen-Lobbyisten und –oligopole?
Mit der zunehmenden sozialen Ungleichheit?
Oder ist es am Ende schlicht so:
"Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden" (Horst Seehofer)
Mit der UN-Menschenrechteerklärung wurden seinerzeit hehre Ziele formuliert, von denen manch einer sagen könnte, man hätte sich eher von diesen entfernt, als sich ihrer angenähert.
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Greg am 01.11.2016 16:42Klaro. Aber Jesus sagt es, nicht ich.
Ich neoliberale Granate freue mich, das Er micht kennt.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!


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