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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Was ist LIEBE?

von Pal am 18.11.2016 13:28

Pal:
Habt ihr euch einmal die Frage gestellt, ob ein Baby lieben kann? Wenn es nicht lieben kann, was ist die Ursache?

Ich meine, ein Baby kann deshalb noch nicht wirklich lieben, weil es noch nicht reif genug ist, etwas zu geben!
Es ist nur ein Liebesempfänger, aber eben kein echter Liebesspender.

Aber wenn die Person reif genug ist, kommt das erste Geschenk (Geben), das ich Gott machen kann: Ich kann IHM gehorchen. Ich kann auf IHN hören und seinen Aussagen glauben.
Das ist der Keim der LIEBE!

dann gehts weiter mit erfassen, erkennen der Liebesfülle =>
Eph 3:17 daß der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, Eph 3:18 auf daß ihr völlig zu erfassen vermöget mit allen Heiligen, welches die Breite und Länge und Tiefe und Höhe sei, Eph 3:19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, auf daß ihr erfüllt sein möget zu der ganzen Fülle Gottes.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2016 14:19.

Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist LIEBE?

von Tagwandler am 18.11.2016 13:09

Interessant ist auch, "Gehorsam" mit Blick auf den Wortstamm zu lesen, nämlich als:

"Gehör zum Samen"
Der (rettende) Same Gottes, der nicht von dieser Welt ist.

Außerdem sehe ich auch, dass mit den Früchten des Geistes, auch die Frucht der Liebe wie im Hohelied der Liebe (Kohelet) beschrieben, gebiert wird
als grundsätzliches Gemüt (im Umgang mit den Widrigkeiten dieser Welt).

Die Liebe in ihren Facetten hat im Liebesgebot zum HERRN ihren Grund nachweislich:

im Herz ([zugewandtes] Gefühl? - Nähe zur Herzenswärme),
in der Seele (Geisteszustand/-Erkenntnis? - Nähe zur Freude)
und im Gemüt (Grundschwingung/-Haltung? - Nähe zur Gelassenheit).

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Was ist LIEBE?

von Pal am 18.11.2016 11:13

Solana:
Ich denke nicht, dass Gott das für Menschen empfindet, was wir Menschen empfinden, wenn wir hassen.

Ich denke mir auch, das Gottes Liebe weit, weit fantastischer ist, als Menschenliebe es je sein kann!
Umgekehrt aber ist auch Gottes Haß in menschlicher Weise kaum nachvollziehbar. Denn Gottes Haß enthält, so wie es SEINEM Wesen entspricht, keinen Funken von bösen, menschlichen Attributen (den negativen Gefühlen, von denen du geschrieben hast.)

Gottes Haß auf das Böse ist rein, heilig, gut und vollkommen. -
Nur so ein Haß kann mit der absolut guten, heiligen, vollkommenen Liebe des Guten harmonieren!
so verstehe ich das.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...

von Burgen am 18.11.2016 11:10


Herr, ich leide Not, tritt für mich ein ! /Jesaja 38, 14

Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich's gebührt;
sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. / Römer 8, 26

***
Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll;
dein Beten wird erhöret, dein Singen klinget wohl,
es steigt zum Himmel an, es lässt nicht ab und dringet,
bis der die Hilfe bringet, der allen helfen kann.
(Paul Gerhardt)

Hebräer 13, 17-21      2. Petrus 3, 1-9


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist LIEBE?

von Burgen am 18.11.2016 10:59

Hallöchen,

erstmal - ein Hund, der im bestenfall unsere Befindlichkeiten spiegelt, befindet sich 'im Reich seines Herrn/Frauchen.
Geht es uns emotional nicht so gut, das mag sich auch an unserer Laune manifestieren und Unachtsamkeit gegenüber dem Tier verdeutlichen/zeigen. Das kann man draußen recht gut ablesen.

Genauso befinden wir Menschen uns nach unserer Bekehrung / Umkehr zu Jesus Gott im Reich Gottes.
In diesem Reich leben wir als wiedergeborene Christen. Auch dann, wenn wir Gott einen 'Ausrutscher' in altes Verhalten hinlegen. Seine Liebe zu uns wird durch den Heiligen Geist darauf aufmerksam machen, was wir wieder mal ändern müssen.

Es findet eine Interaktion zwischen uns statt. Wodurch? Durch Gebet, Bibel studieren, Verse im Leben verstehen und im Herzen bewegen, anwenden ...

Jemand, der die Bekehrung (noch) nicht vollzogen hat, also noch nicht umgekehrt ist,
befindet sich per se nicht im Reich Gottes.
Zudem versteht er nur Bahnhof und will ja meist auch nicht Gottes Willen tun.

Das kann auch jemand sein, der evt. von Berufswegen die Bibel studiert, aber Gott nicht glaubt, keine Umkehr vollzogen hat.

LG
Burgen
 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was ist LIEBE?

von solana am 18.11.2016 10:56

Hallo Pal
Ich denke nicht, dass Gott das für Menschen empfindet, was wir Menschen empfinden, wenn wir hassen.

Denn hinter menschlichem Hass stecken immer negative Gefühle wie verletzer Stolz, Rachsucht, enttäuschte Erwartungen, weil man meint, der andere habe einem Unrecht getan usw

Und von solchem Hass wird uns doch in der Bibel gesagt, dass wir ihn nicht haben sollen, sondern dass wir unsere Feinde lieben sollen.
Und in dieser Feindesliebe sollen wir uns als Kinder unseres vollkommenen Vaters im Himmel erweisen; denn er hasst nicht so wie wir Menschen hassen.

Hier nochmal die zitierte Bibelstelle:

Mt 5,43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3. Mose 19,18) und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?
47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Ich stelle mir das eher so vor: Gottes "Hass" ist dir "Rückseite der Medaille" von Gottes Liebe.
So wie in der Aussage: Röm 9,13 wie geschrieben steht (Maleachi 1,2-3): »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.«

Gottes "Hass" auf Esau war die Kehrseite dessen, dass er Jakob besonders ausgezeichnet und gesegnet hat - im Gegensatz zu Esau.

Wenn ich nun bspw an die Verheissungen von Reich Gottes denke, zB:

Mk 10,15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. 

Dann heisst das doch, dass nur diejenigen hinein kommen, die in der richtigen Art und Weise bereit sind zu empfangen.
Die anderen nicht - aber nicht deshalb, weil Gott sie mit "menschlichen Hassgefühlen" ansieht und ihnen den Zugang verwehrt. Die Ursache dafür liegt nicht in Gottes Hass auf sie, sondern in ihnen selbst:

Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. 

"Reich Gottes" ist nur da, wo Gott die Herrschaft gewährt wird.
Das wahre Leben ist nur aus der Quelle des Lebens zu haben .... usw
Wer sich davon abwendet und und das nicht empfangen will, der hat es auch nicht und bleibt unter dem "Hass" Gottes - ohne ihn und ohne seinen Segen, den er mit der falschen Haltung nicht empfangen kann.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2016 10:58.

Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Gibt es den "perfekten" Christen?

von Beroeer am 18.11.2016 10:35

Sehr interessante Fragestellung

 

Matth. 5:48 würde mir dazu auch einfallen
Jesus lehrte: Ihr sollt vollkommen sein, wie der Vater im Himmel.
Ja glaubst Du, dass unser Herr Jesus dies gesagt hätte,
wenn es unmöglich wäre? Ich nicht.
Ich verstehe den Text allerdings anders.

Manche biblische Aussagen kann man nicht absolut anwenden.
Oft muss man sich fragen, was ist gemeint?

Auf der Tube steht zum Beispiel auch "Tube stets auf den Kopf stellen",
und wenn man das so machen würde, käme was unmögliches raus...
Also müsste man sich fragen, was ist denn eigentlich gemeint.
Ein überspitztes Beispiel....

Bei einem Bibeltext sollte man dann nach dem "wie ist das gemeint"
fragen, wenn wenn er anderen biblischen Aussagen widerspricht.
Macht man das nicht, sieht man sich vor der Wahl, entweder
widersprechende Texte zu ignorieren oder mit theologischen
Verrenkungen ihn hin zu biegen.

Nun zu Matth 5:48 - auch hierzu lassen sich direkte "Widersprüche" finden:
Jakobus 3: 2 denn wir alle machen oft Fehler. Wer beim Reden keine Fehler macht,
der ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper im Zaum halten.

Nicht mal der Sohn Gottes betrachtete sich als absolut (vollkommen) gut.
Markus 10:18
18 "Was nennst du mich gut?", entgegnete Jesus. "Gut ist nur Gott, sonst niemand!

Wir sollen also vollkommen sein, aber niemand ist vollkommen.

Wie könnte es also gemeint sein?.
Vollkommenheit kann man gleichsetzen mit Vollständigkeit.
Dazu nun ein Vergleich.
Ein Reisegruppe fährt in den Urlaub mit einem PKW und einem Bus.
Die Sitzplätze beider Fahrzeuge sind vollkommen belegt.
In einem sind das 4- in dem anderen 40. Das ist ein großer
Unterschied, aber beide sind VOLLKOMMEN/VOLLSTÄNDIG besetzt

Sehen wir uns dazu mal den Kontext von Matth. 5:48 an
Neue Evangelistische
43 Ihr wisst, dass es heißt: 'Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.
45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel.
Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen
über Gerechte und Ungerechte.
46 Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür wohl verdient?
Denn das machen auch die Zöllner.
47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes?
Das tun auch die, die Gott nicht kennen.
48 Deshalb sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist."

Der Kontext dieses Wortes zeigt, dass es um das Hervorbringen
von "vollkommener" Liebe geht.
Der gängigen Meinung zufolge, erstreckte sich die Nächstenliebe
vieler Juden damals, nur auf ihre Landsleute. Andere waren
automatisch Feinde.
Gott und auch sein Sohn bewiesen eine ganz andere Art der Liebe,
wie Jesus im Kontext zeigte. DIese Liebe erstreckte sich auch auf die
"Bösen", auf Feinde.
Die Liebe Gottes war natürlich in einem weit ausgedehnteren Maße
(->vollständig besetzter Bus) vorhanden. Als Beispiel, und deren gäbe es viele,
waren die Sonne und der Regen auch für die Feinde Gottes da,
obwohl Gott, als Herr über die Sonne und Regen, dies jenen
Bösen schon hätte entziehen können..
Auf die Naturgewalten hatten Jesu Jünger natürlich keinen Einfluss.
(was gut war, sonst hätten die "Donnersöhne" schon mal gern
Feuer vom Himmel auf unkooperative Nichtjuden kommen lassen.
siehe Lukas 9:51-55)
Aber, sie konnten freundlich zu ihren Feinden sein, für sie
beten. Das wäre dann von Gottes Standpunkt aus menschliche
Vollkommenheit (-> vollständig besetzter PKW)

Zu Philipper 3:12-15 noch ein Gedanke
Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei;
ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich
von Christus Jesus ergriffen bin.
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein,
dass ich's ergriffen habe.
Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus
nach dem, was da vorne ist,
14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis
der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein.
Und solltet ihr in einem Stück anders denken,
so wird euch Gott auch das offenbaren.

Möglicherweise gebraucht Paulus den Gedanker der Vollkommenheit
hier anders. Manche dachten wohl, sie seien schon "vollkommen",
als hätten sie schon die Stufe der Vollkommenheit erreicht,
die man erst beim Empfang der himmlischen Berufung, also quasi
der "Siegespreis übergabe" erreichen würde.
Diesem Irrglauben waren schon manche verfallen, was
Paulus im Brief an die Korinther z.B. deutlich(er) ansparach
1.Korinther 4
6 ....... An unserem Beispiel solltet ihr lernen, nicht über das hinauszugehen,
was in der Schrift steht. Dann werdet ihr euch nicht für den einen
auf Kosten des anderen wichtig machen.
7 Wer sollte dir denn den Vorzug geben? Hast du etwas, was du nicht
von Gott bekommen hast? Und wenn du es bekommen hast,
was gibst du damit an, als hättest du es selbst gehabt?
8 Ihr seid ja so satt! Ihr seid schon so reich!
Ihr habt die Herrschaft angetreten – ohne uns.
Ach hättet ihr es wirklich schon getan,
dann könnten wir ja mit euch herrschen.

Was jene die (scheinbar) vollkommen waren
15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein.
Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

steht in der Fußnote der Guten Nachricht
Dazu neigten offenbar gewisse Leute in Philippi im Gefolge
der falschen Missionare (Vers 2; vgl. dagegen Paulus in Vers 12-13).

Deshalb mag "Vollkommenen" in der GN und der NE auch in
Anführungszeichen stehen
15 Und zu allen "Vollkommenen" sage ich: Lasst uns das
[was er die Verse zuvor sagte]bedenken!
Doch wenn ihr in irgendeinem Punkt anderer Meinung seid,
wird Gott euch auch darüber Klarheit schenken.

Zu den interessanten Texten, die Salvato angeführt hat, schreibe ich gesondert noch was.

Liebe Grüße

Beroeer

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Was ist LIEBE?

von Pal am 18.11.2016 10:32

Hallo Salvato, ich versuche dich zu verstehen, aber es fällt mir schwer.

Es ist dann nicht der Hirte, der das Weggehen straft, sondern der Weggehende straft sich sozusagen selbst, stellt sich der Gefahr, wenn auch vielleicht zu spät erkannt oder nicht.

Nun ist dann die Hölle nach deiner Ansicht so etwas wie ein "Perpetuum mobile"? (ist ein hypothetisches Gerät, das – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleib)

Natürlich sind die Bösen selbst an ihrer Bosheit schuld. Soweit stimme ich überein.
Aber meinst du etwa, die Hölle käme vom Teufel oder aus dem "Nirwana"? -

Die Hölle ist mE ein Ort, den niemand anders als der Allerhöchste, zur Vergeltung des Bösen, bestimmte. Oder nicht?

Oder wer ist im folgenden Zitat gemeint?

Mat 10:28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

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Cleopatra
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Re: Was ist LIEBE?

von Cleopatra am 18.11.2016 10:24

Pal schrieb unter anderem: Liebe Cleo, wenn du diesen Satz ganz alleine als Grundsatz behauptest, dann begehst du mE einen Fehler. Denn das wird leider auch in manchen christlichen Kreisen derart rüber gebracht.

Ich habe den Satz jetzt mal als Beispiel genommen, damit meine ich aber deinen ganzen Beitrag lieber Pal.

Danke für deine Warnung und ich bin da auch absolut deiner Meinung.

Auf keinen Fall wollte ich damit Sünde und das Sündigen verharmlosen.

Danke, dass du mich darauf ansprichst.

Ich versuche es mit anderen Worten:

Die Liebe an sich ist unantastbar. Gott liebte mich schon, als ich noch voller Sünde war. Damals schon hat er mich geliebt und daher Jesus auf die Erde geschickt, damit meine Sünden vergeben werden können.

Dieses Gefühl der Liebe bestand damals schon und besteht auch immernoch.

Aber wenn ich mich abweise, wie zB der verlorene Sohn, dann lässt mich Gott auch gehen.
Dann muss ich auch mit den Konsequenzen leben.
Trotzdem liebt mich Gott. Und wenn ich zurückkehre, steht er da und wartet auf mich.

Aber Sünde ist definitiv falsch und schlecht und ekelig und nicht zu verharmlosen.
Ich bezog mich in meinem Beitrag nur auf dieses Thema "Liebe".

Habe ich es so besser verständlich geschrieben?

Lg Cleo

PS: Die Liebe zu meinem Hund wird sich nicht durch Ungehorsam reduzieren. Sein Pech- dann werde ich jetzt erstmal etwas strenger mit ihm umgehen ;-D

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Salvato

59, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 111

Re: Was ist LIEBE?

von Salvato am 18.11.2016 10:22

Noch  was lieber Pal

So wie das Wort für BUSSE falsch wiedergegeben wurde ist es auch mit dem AN IHN glauben, das mal hiess und wieder heissen müsste IHM glauben. (eindeutiger, folgenschwerer Fallfehler)

Wer Jesus glaubt, lernt den allein wahren Gott durch Umsetzen Jesus Lehren  kennen.  Denn wer IHM glaubt, richtet sein Gottverständnis an den Lehren des Sohnes Gottes der den Vater als EINZIGEN wirklich kannte. Jesus sagte, dass seine Feinde (Schriftgelehrten/Pharisäer = Jünger Mose wie sie sich selbst nannten) den Vater nicht kennen würden. So sagte Jesus auch.....WER MICH HASST HASST AUCH DEN DER MICH GESANDT HAT.

Also heisst es wohl klar eher (WER IHM GLAUBT wird nicht verloren gehen, weil nun erkennt, wie der allein wahre Gott ist) ist eigentlich einleuchtend, denn nur an Jesus glauben verändert einen Menschen nicht so, dass er mit reinem Herzen GOTT erkennen kann.

Gruss Salvato

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2016 10:23.
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