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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Werkegerechtigkeit
von geli am 29.10.2016 20:07Ja, es ist eben das Motiv, das zählt!
Ich glaube, deshalb wollte Gott auch nicht, dass wir vom Baum der Erkenntnis (des Guten und des Bösen) essen.
Er wußte, dass wir einfach nicht imstande sind, zu erkennen, was wirklich gut ist - und was nur gut aussieht.
Das Problem von uns Menschen ist, dass wir ja noch nicht einmal imstande sind, unsere Motive so ganz genau zu erkennen.
So kann man z.B. etwas "Gutes" (etwas, das zumindest in den Augen der anderen Menschen gut aussieht) tun, und doch damit etwas Böses bewirken.
Zum Glück gibt es den Heiligen Geist, der unsere Motive genau kennt, und der uns korrigiert, wenn wir ihn darum bitten! Und zum Glück vergibt uns Gott unsere "krummen" Sachen, wenn wir ihn darum bitten.
Lg, geli
Re: Werkegerechtigkeit
von Pal am 29.10.2016 19:50Ja, liebe Geli, und dann ist es mir so beachtenswert, das es nur so um eine gewisse, gedankliche Herzenseinstellung geht.
Da könnte es geschehen, das zwei Personen fatze genau das Gleiche tun.
# Der eine mit einer selbstherrlichen Pharisäer-Werks-Gesinnung - und er verliert sein Heil!
# Und der andere mit der bedürftigen Gesinnung eines hilflosen Kindes - und erhält dafür sein Heil!
Obwohl beide das Gleiche tun, ist es im Grunde völlig unterschiedlich und womöglich heilsbringend bzw. heilsverderbend!
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 29.10.2016 19:37Sehr richtig, liebe Geli!
Dabei ist es keinesfalls so zu verstehen das, wenn es heißt:
Röm 9:18 So ... verstockt ER, welchen ER will.
So als ob Gott nicht Gott wäre. So als ob ein Töpfer den Ton nicht hantieren könnte.
Was ER tut ist immer recht und gerecht in seiner absolutesten, göttlichen Art und Weise.
(Wer es nicht glaubt, wird folgerichtig aus dem Allerhöchsten einen Teufel machen, weil derjenige Gottes gutes Recht verteufeln wird!)
Als Paradebeispiel wird dann ja auch der Pharao gebraucht. (Röm 9:17) Wie übel ist er gegen die "Betonwand seines Verderbens" gerannt!
Weil Gott ein böser Gott wäre? - Nein, niemals!
Denn es gibt nur einen bösen Gott, und das ist der Pseudogott dieser Welt, der Erzlügner Satan!
Aber unser Schöpfer ist ein guter Gott und liebender Vater für diejenigen, die auf ihn eingehen.
Weil so ein völlig guter Gott einem bösen Pharao seine unsagbaren Sünden (man denke an ihn, als Babykiller) auf den Kopf brachte. Er sollte derart "auflaufen", wie es auch der Teufel in Kürze tun wird.
So ist es gerecht und so harmoniert Zorn und Verstockung mit der absoluten LIEBE.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Werkegerechtigkeit
von geli am 29.10.2016 19:34"Werkgerechtigkeit" - Jesus hat dazu gesagt:
"Wie könnt ihr glauben, die ihr noch Ehre von Menschen sucht?" (Joh. 5,44)
Mit "eigenen Werken" suchen wir für uns selbst Anerkennung, Lob und Bestätigung bei Menschen, und damit wird uns der Blick auf Gott verdunkelt, unser Glaube wird behindert.
In einem Tischgebet heißt es: "Alles, was wir haben, kommt von dir, o Gott, wir danken dir dafür".
Alles kommt von Gott - wenn wir mit eigenen Werken und somit auch mit unseren eigenen Zielen beschäftigt sind, und dabei vielleicht auch noch einen gewissen Erfolg haben - dann vergessen wir leicht, von wem alles kommt!
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von geli am 29.10.2016 19:23Jesus hat gepredigt, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist.
Jesus wird auf diese Erde zurückkommen und die Regierung übernehmen.
In seiner Regierung hat absolut nichts Böses, Unreines Platz. Jeder ist eingeladen, in diesem Reich zu leben - aber dazu ist es nötig, sich von Jesus reinigen zu lassen - indem man um Vergebung bittet für das, was Gott nicht gefällt.
Wer das nicht tun will, (oder meint, es nicht nötig zu haben), der "klebt" sozusagen an dem Bösen, Unreinen.
Wer aber an Bösem, an Unreinem, an Sünde "klebt" - der hat mitsamt seiner Sünde keinen Platz in diesem Reich, der wird mitsamt seiner Sünde, an der er hängt und von der er sich nicht lösen lassen will, von Gott und seinem Reich hinweg verbannt und landet in dem "Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt" - wie es in Off. 21,8 ausgedrückt wird.
Jesus hat diese Tatsache im Gleichnis von der "königlichen Hochzeit" in Matth. 22 sehr verständlich ausgedrückt.
Lg, geli
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Werkegerechtigkeit
von Tagwandler am 29.10.2016 16:28
"sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!" (2.Tim 3,5)
Die Einheit der Gemeinde aus Juden und Heiden
"Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind,
dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
Denn er ist unser Friede, der aus beiden "eines" gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache und die beiden versöhne mit Gott in "einem" Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in "einem" Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist." (Eph 2,11-20)
Die neue unverdiente Kraft des Glaubens UND die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, der und führt.
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 29.10.2016 15:27Wir sind oft geneigt zu denken, ein Gott der Liebe dürfe, als Schöpfer, nur paradiesische Gegebenheiten erlauben.
Nun ist unsere heutige Welt jedoch dabei aus allen Fugen zu geraten und gleicht immer mehr einer irdischen Hölle.
In dieser Not wünschten wir uns nur Gefäße der Ehre und finden allerdings ein Übermaß an "Gefäßen der Unehre".
Das empfinden wir natürlich als wenig, oder sogar gar nicht, liebevoll.
Da könnte man fragen: "Was hat das hier auf Erden noch mit Liebe zu tun?" - Unsagbar viel!
Denn für uns wird sich die Gesamt-konstellation wie folgt entwickeln:
Wir, als "Gefäße der Ehre", werden unsere irdischen Leiden nur noch einen Pfifferling wert halten, für das, was wir in der Auferstehung erlangen.
Aber von den Gefäßen der Unehre lese ich:
Gott will seinen Zorn und seine machtvolles Vermögen zeigen, indem er den Haupt-übeltäter (Satan) mitsamt allen denen, die ihm nachfolgen, in eine unbeschreiblichen Hölle bringt.
Dann kommt die Folgefrage: "Wie kann ein Gott der Liebe so etwas wollen?"
Meine Antwort lautet: Weil ER das Böse haßt!
Das ist Bibel pur.
Re: Werkegerechtigkeit
von solana am 29.10.2016 12:03Ich finde, Paulus begründet das gut im Römerbrief:
Röm 3, 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
Röm 4,2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott.
Weil Gott allein die Ehre und der Ruhm gebührt; kein Mensch kann sich vor Gott rühmen mit seiner eigenen Gerechtigkeit.
Und im Glauben gibt der Mensch Gott die Ehre - so wie Paulus es so schön beschreibt, indem er uns Abraham als Vorbild für unseren Glauben darstellt:
Röm 4, 20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). 23 Dass es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
Wer durch Werke gerecht werden will, sucht seine eigene Ehre.
Und will damit Gott quasi verpflichten, ihm die Gerechtigkeit zuzusprechen, die ihm zusteht:
Röm 4,4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Werkegerechtigkeit
von Pal am 29.10.2016 11:15Warum ist die Werksgerechtigkeit so böse?
Weil sie im Grunde lügt.
Sie gibt vor und bildet sich ein, sie wäre aus sich selbst heraus gut und edel.
Da sagt ein Mensch, in dem das Böse / die Sünde wohnt: "Ich bin und kann und habe das Gute selbst im Griff! Ich brauche keine Hilfe von Gott, sondern kann mich selbst auf das goldene Tablett meiner eigenen Fähigkeiten stellen. Da will ich selbst Gott sein! Was soll ich mit einem Erlöser anfangen! Geh mir weg mit Gottes Beistand! Ich bin selbst die Krönung des Guten!"
Re: Werkegerechtigkeit
von Pal am 29.10.2016 09:49Ja, lieber @Arme, da hast du ganz recht!
Luther hat dazu einmal einen präknanten Satz geschrieben:
Das Gesetz der Werke spricht: "Tue, was ich befehle!"
Das Gesetz des Glaubens aber sagt: "Gib, was du befiehlst!"
Die verfluchte Werksgerechtigkeit ist immer das eigene Menschenwerk - und dafür möchte der Mensch seine Ehre.
Glaubensgerechtigkeit ist ein Wirken in dem Vertrauen auf die starke Jesusliebe - und dafür bekommt nur Gott allein die Ehre!

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