Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3375 | 3376 | 3377 | 3378 | 3379 ... 6886 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68860 Ergebnisse:
Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von nusskeks am 27.10.2016 13:58Cool! Alle Menschen kommen in den Himmel! Es wäre nicht an uns ihnen das zu verwehren. Nach Kreuzigung und Auferstehung hätte die Story dann jedoch zuende sein können und müssen.
Wozu so viele Christen für ihren Glauben in den Tod schicken? Weshalb ist das Zeugnis eines Christen derart wichtig? Weshalb der Missionsauftrag? Propheten wurden zerstückelt, verfolgt, geschändet und ihre Familien ermordet, alles aufgrund dessen, was sie an Wort Gottes weitergeben mussten. Alles grausamer Mist wenn es gar nicht zwingend notwendig ist.
Es ist nicht ohne Grund wichtig das Evangelium hier und jetzt zu predigen. Die Christen in der Bibel haben nicht ohne Grund hier und jetzt alles auf sich genommen, um zur Versöhnung mit Gott aufzurufen. Es ist das Hier und Jetzt das entscheidet, was in der Ewigkeit passiert.
Allversöhnung ist ein sehr makarber Mist und unerträglich zynisch in Anbetracht dessen, was Menschen für Jesus hier auf dieser Erde bereits auf sich genommen haben.
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von solana am 27.10.2016 13:56In der Geschichte vom reichen Jüngling wird aber auch noch etwas anderes deutlich, indem Jesus sagt:
Mt 19, 17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer.
Das, was uns "vollkommen" macht, ist nicht das, was aus uns selbst heraus kommt; "gut" (und zwar vollkommen gut) ist nur der, der in uns lebt.
Und weil das so ist und wir uns selbst gestorben sind, um ganz ihm zu gehören, ist auch seine Vollkommenheit in uns - auch wenn wir sie noch nicht vollkommen "ergriffen" haben und in unserem Leben umsetzen können. Aber ER, der Vollkommene, hat uns ergriffen und hält uns, bewahrt uns und bringt uns sicher ans Ziel.
Deshalb kann Paulus auch sagen:
Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 27.10.2016 13:48Man kann sich eine Aussage aus der Bibel herauspicken und daraus einen Irrtum zimmern.
Wenn ich zB sage:
dann schaut das aus, wie es die Allversöhner gerne hätten. Hier steht es doch schwarz auf weiß! Allen Menschen wird alles vergeben! -
Doch auf so einen Irrtum fällt nur derjenige herein, der nicht das Gesamtkonzept der Bibel kennt. Denn eine allgemeine pauschal Vergebung gibt es keine - nirgends!
Wohl aber:
Unbereute Schuld, bleibt ungesühnte Sünde. Punkt!
Und das gehört mit dazu und kann nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
mM
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von solana am 27.10.2016 13:46Hallo Burgen
"Perfekt" bedeutet ja eigentlich "vollendet", rein von der Wortbedeutung her. Dh, so vollkommen, dass keine Verbesserung mehr möglich wäre, alles man noch daran herum basteln würde, könnte es zwar noch verändern, aber keinesfalls verbessern.
Kennst du jemanden, der das von sich sagen könnte? Ich nicht 
.
Auf der anderen Seite werden wir im NT des öfteren dazuaufgefordert, "vollkommen" zu sein, zB: Mt 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Interessant wird es aber besonders da, wo differenziet wird, wo geschrieben wird, was anders ist, wenn jemand vollkommen ist.
Das ist bei der zitierten Stelle die Feindesliebe - und imm grösseren Zusammenhang die Worte Jesu: "Ihr habt gehört, dass da gesagt is .... ich aber sage euch...!"
Also das, was die Vollkommenheit eines Nachfolgers Jesu ausmacht ist, dass er sich nicht nur an die Gebote hält, um sündlos und gerecht vor den Menschen und vor Gott dastehen zu können, sondern ein "mehr, darüber hinaus".
Deutlich gesagt in der Geschichte vom reichen Jüngling:
Mt 19, 17 Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 18 Da fragte er ihn: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; 19 ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). 20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? 21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!
Was ist nun dieses "mehr"?
Ein Punkt ist sicherlich, dass als Motivation hinter den guten Taten nicht de Wunsch steht, dafür sich ein Ansehen/Lohn bei Gott und den Menschen zu verdienen, sich selbst dadurch aufzuwerten und als "guter, gerecher Mensch" dazustehen.
Das wird deutlich aus den Ausführungen über die Liebe in 1. Kor 13, zB Vers 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
Oder die Aufforderung in Kol 3,14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
Den Rest trenne ich ab, sonst wird es zu lang
.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Greg am 27.10.2016 13:44Mein erster Satz lautete
Und das bezog sich auf die Anklänge von einer Theologie, die besagt das alle Menschen errettet werden wenn Jesus wiederkommt. Selbst diejenigen, die es nicht wollen.
Und das habe ich hier widerlegt.
Ich muss da widersprechen, das ist unlogisch. Warum sollte dein gefühl die logische konsequenz dafür sein, das alle anderen in der Welt erretet sind?
Ja, habe ich. Christen kennen auch Christus nicht nur vom hörensagen.
Christen können ein schlechtes Zeugnis abgeben. Viele tun es aber nicht. Die verantwortung der entscheidung für oder gegen Christus liegt aber an der einzelperson. Jeder ist selber verantwortlich. Keiner kann sich dahinter verstecken, das er ein schlechtes Zeugnis gesehen hat.
Achtung. Da steht: Denn es ist der Wille Meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an Ihn glauben, das ewige Leben haben
Da steht nicht: Denn es ist der Wille Meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen das ewige Leben haben.
Viele haben Jesus damals gesehen und trotzdem nicht gegelaubt. Sehen bringt gar nichts.
Weil er bei seiner Widerkehr keinen Zärtlichen Ruf ausspricht. Weil Menschen diesen Ruf ablehnen können. Weil siehe auch Offenbarung 6, wo es deutlich beschrieben steht, wie Leute bei Jesu widerkehr reagieren können.
Ein gerechter Himmel. Aber das past nicht in zur postmoderne denkweise, die in der westlichen welt verbreitet ist.
Gott zwingt niemand, bei Ihm zu sein. Jeder hat die Möglichkeit, Ihn abzulehnen und nicht mit ihm zu sein.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Lese ich Bibel? - Ja!!!
von Friede am 27.10.2016 13:37
Römer 9,13 stelle ich 1 Mo 36,8 und 4 Mo 23,18 gegenüber:
"Esau ist Edom."
"Edom wird Sein (Jesu) Eigentum, Seïr Sein Besitz, Israel aber wird mächtig und stark." (Alles wird unter dem Haupte Jesu vereinigt, habe ich schon mehrfach geschrieben).
Röm. 9,18 bestätigt, dass die Liebe Gottes gar nichts muss. Auch nicht das Böse vernichten!
Gott hat (sogar) den Leviatan geformt, um mit ihm zu spielen. (Ps 104,26) (geformt, nicht geschaffen!!!)
Wer ist grösser:
Der den Drachen tötet und vernichtet?
Oder der ihn zähmt und sich gefügig macht?
Re: Am Unangenehmen trennen sich die Geister
von Pal am 27.10.2016 13:35Das Unangenehmste, was man sich wohl vorstellen kann ist, wenn ein Gott der Liebe etwas haßt =>
Gott sagt durch Jesus Christus:
Off 2:6 Aber das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, welche ich auch hasse.
Lehre und Werke der Nikolaiten wurden und werden vom absolut guten Gott gehaßt!
Das ist eigentlich erstaunlich, denn nach menschlichem Maßstab möchte man von absoluter Liebe erwarten, das sie gar nicht hassen kann.
Da sollte alles nach dem Liebes-Beschreibung vom Hohenlied der Liebe funktionieren:
1Ko 13:7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
1Ko 13:8 Die Liebe höret nimmer auf...
Deine wenn es eine solche Liebe gäbe, die ua dem Teufel seine Bosheiten nicht zurechnen würde und immer nur alle Bosheiten tolerierte, so wäre eine solche Liebe keine gute Liebe sondern eine böse Liebe!
Das ist der springende Punkt!
Aber dann würde man aus Gott einen bösen Gott machen und IHM eine böse Gerechtigkeit unterstellen, bzw gar keine Gerechtigkeit.
Aber nun kann Gottes Liebe nicht böse sein, weil ER selbst absolut, vollkommen gut ist.
Somit ist es notwendig, das ER dem Bösen gegenüber Haß empfindet. Und mit diesem Haß wird auch SEIN Zorn und seine gerechte Vergeltung einhergehen.
Das alles hat ER in seinem heiligen Wort für uns aufschreiben lassen. Damit wir bescheid wissen und uns keiner falschen Fantasien hingeben.
Man nehme da das Beispiel einer Person, die den Hl.Geist gelästert hat. Dazu sagt Jesus:
Mat 12:32 Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.
Was gibt es da noch zu diskutieren? Deutlicher als deutlich kann man es nicht mehr sagen.
Ein Lästerer hat verspielt für alle Ewigkeit - es sei denn man wolle Jesu Worte in Trugschlüsse verwandeln.
Re: Christ ohne Gemeinde
von nusskeks am 27.10.2016 12:32Wichtig: Folgende Zeilen beziehen sich auf Christen. Die echten Christen. Die Menschen, die von Jesus erlöst wurden und den Heiligen Geist erhalten haben:
Gott hat die Christen als Leib geschaffen. Punkt Wir hängen alle zusammen, ob wir wollen oder nicht. Punkt. Das Bein wird kaum zum Arm sagen "Hau ab, ich brauch Dich nicht!". Die Nase wird nicht zum Fuß sagen: "Du stinkst! Ich lasse Dich abschlagen!"
Sich von anderen Christen fernzuhalten, hat also etwas von einer Amputation. Entsprechend dieses "Bildes" werden "abgetrennte" Christen auch meist alt und stinkig in ihren Ansichten. Es fehlt das gesunde Korrektiv der Geschwister. Das Internet ist ein trauriges Zeugnis dafür.
Klar kann man nun all die schlechten Erfahrungen zusammenraffen und meine Zeilen in Grund und Boden reden. Bin ja auch nicht erst seit gestern Christ. Alles richtig. Christen sind Sünder.
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von Friede am 27.10.2016 11:35Liebe Burgen, das ist aber eine sehr seltsame Frage. Perfekt?
Glaubwürdig sind für mich jene, die kein Aufhebens machen ob ihres Glaubens, dafür tatkräftig im Dienste des Lebens stehen. Unauffällige, Leise, Bescheidene sind auch sehr der Beachtung wert, denn tiefgründige Wahrheit und geistige Erkenntnisse lassen sich auch mit der beugsamsten Zunge nur schattenhaft in Worte kleiden. Jeder Mensch hat Qualitäten...
Eines noch: Die menschliche Seele kann schwerlich zugleich zweien Herren dienen, also ihre Kräfte nach aussen richten und dem Körper leihen, damit er arbeite wie ein Pferd inmitten einer lärmigen Welt, und gleichzeitig nach innen richten, zu hören und zu fühlen das lebendige WORT in der Zwiesprache des Herzens. Darum brauchen Gläubige dienstbare Geister um sich, die uns die Schwerarbeit abnehmen..., Menschen, die vielleicht mit dem Glauben wenig am Hut haben. Und trotzdem dienen sie dem Reiche Gottes. 
Jeder Mitmensch bleibt ein Geheimnis, erst recht, wenn einer in meinen Augen unwert erscheint. Dies im Gedenken an den Gottesknecht: "...dem tief verachteten Mann..., dem Knecht der Tyrannen...", oder im Gedenken an Hijob.
LG Friede
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von Henoch am 27.10.2016 11:21Hallo Burgen,
ich denke, der Christ ist perfekt, wenn er weiß, dass er durch und durch verdorben und verloren ist und auf Gnade und nochmal auf Gnade angewiesen ist, und
wenn er dann vertraut, dass Jesus in gerettet und vollendet hat, auch wenn er erst noch geheiligt werden muss.
Hebr 10,14 Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.
Henoch


Antworten


