Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3413 | 3414 | 3415 | 3416 | 3417 ... 6935 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69349 Ergebnisse:
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Pal am 01.11.2016 21:18Ich finde, Luther selbst hat es auch sehr gut erfaßt =>
oder, für mich noch eindrücklicher, hier=>
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 21:13Ich denke schon.
Aber in erster Linie muss man wohl in genau diesem Konflikt stehen, um es zu verstehen.
Aber was bleibt ist doch (für mich) mein Leitspruch:
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (Rö.8,1)
Auch wenn ich manchmal verzweifelt frage "Bin ich wirklich noch in dir, Jesus?"
Wie gesagt, den Konflikt versteht man, wenn man drin steckt. Stimmt's?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Pal am 01.11.2016 20:52Können wahre Christen denn keine Werke des Fleisches (z.B. Zorn) mehr vollbringen? Ich denke schon, oder?
Aber wollen sie das? -
... Ich denke auch, dass wir nur uns selbst prüfen können, ob wir unter der Gnade oder dem Gesetz leben.
Hallo Stefan, ich denke mir die große Problematik wird in folgendem Vers deutlich =>
... (Luther) So diene ich nun mit dem Gemüte dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleische dem Gesetz der Sünde.
... (Neue evange.)Es gilt also beides: Meiner innersten Überzeugung nach diene ich dem Gesetz Gottes, meiner Natur nach aber bin ich dem Gesetz der Sünde versklavt.
... (Schlachter) So diene nun ich selbst mit der Vernunft dem Gesetz Gottes, mit dem Fleische aber dem Gesetz der Sünde.
Hier wird mir der ganze riesen Konflikt deutlich.
Ich habe immer noch 2 Gesetze zu "bedienen". Ich bin im Geist aber ich bin auch noch im Fleisch. Im Fleisch ist Unterordnung, Selbstverleugnung, ja eine Art Kreuzigung angesagt.
Aber im Geist gilt keinerlei Verdammnis mehr. Hier ist Freiheit, Erlösung, reines Gewissen, volle Freude und Herrlichkeit.
Wenn nun ein Christ meint, er habe zB nach der Taufe nichts mehr mit dem "Gesetz der Sünde" zu tun, dann täuscht er sich gewaltig. Dann wird ihn seine nächste Sünde ernüchtern oder aber er wird notgedrungen auf einer rosaroten "Wolke von Scheinheiligkeit" abheben.
Dennoch bleibt der wunderbar befreiende Zustand des gläubigen Gemütes / Sinnes / innerste Überzeugung. Damit wird so richtig die Verbindung zum liebenden Heiland hergestellt. Hier jubelt mein Innerstes! Hier bin ich wirklich frei und habe mit der Sünde abgeschlossen!
Konnte ich das irgendwie verständlich rüberbringen?

Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 19:55Echte Sündenbefreiung ist echte Heiligung. Aber pseudo Sündenbefreiung ist pseudo Heiligung.
Den Unterschied herauszufinden überlasse ich jedem persönlich.
Ich bin ebenfalls überzeugt, dass auch heute sog. Pseudoheilige rumlaufen und Wunder wirken!
Möglicherweise sogar Menschen zu Jesus führen und Massen bewegen.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 19:46Eher im Gegenteil!
Viele Christen sind wirklich willens, Gott zu gefallen, die 10 Gebote zu halten und wenn sie dann doch wieder fallen sind sie verzweifelt, dass sie von bestimmten Sünden nicht loskommen.
Können wahre Christen denn keine Werke des Fleisches (z.B. Zorn) mehr vollbringen? Ich denke schon, oder?
Aber wollen sie das?
Wie @Pal sagte, es ist ihnen "hassenswert".
Ich finde, Rö. 6,6-7 (HfA) hilft da kolossal:
6 Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.
7 Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden - auch nicht von der Sünde.
Ich denke auch, dass wir nur uns selbst prüfen können, ob wir unter der Gnade oder dem Gesetz leben.
Und letztendlich gibt es dann aber auch Christen, die regelrecht eingeschlafen sind, weil sie denken, dass die Gnade dazu berechtigt, fortwährend weiter zu sündigen (Thema aus Römer 5+6).
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...
von lighty83 am 01.11.2016 19:37Ich bin dein
Endlich,
es war ein langer Kampf,
doch du hast gesiegt.
Ich sieg das Liebeslied,
es ist gerichtet an dich,
weil du hast mich
zuerst geliebt,
mich wie eine Perle
aus dem Sand gesiebt,
mich von Fesseln befreit
und jetzt bin ich bereit,
dir alles zugeben,
was dir sowieso schon gehört.
Ich bin ganz dein und du bist mein,
nie mehr allein. So muss es sein.
Halte mich Jesus, ganz eng bei dir,
dass ich dich im Nebel der Welt
nie aus dem Blick verlier.
Ich geh an deiner Hand
in mein verheißnes Land
und fürchte mich nicht,
seh in dein Gesicht.
Du bist meine Nummer Eins,
mein größter Schatz.
Ich muss nicht mehr kämpfen,
weil ich dir gehör.
Du lässt mich nicht los
und verteidigst mich,
ich seh auf dich.
In Ewigkeit gehöre ich dir.
Halte mich fest, aus mir wird wir.
(c) by Lighty
Dezember 2005
DerArme
Gelöschter Benutzer
Re: Gebetserhörung 1. Joh. 5 ; 14
von DerArme am 01.11.2016 19:22Hallo Cleo
Gott kennen !? Für mich wäre es sehr vermessen , wenn ich behaupten würde ihn zu kennen .
Wir erkennen ja maximal Bruchstücke , also niemals das Ganze .
Wie soll ich danach auf seinen Willen schließen ?
Um seinen Willen in einer bestimmten Situation zu erkennen müßte ich genauso schlau , weitsichtig
und allwissend sein wie er . Auf diese Art sehe ich keinen Weg seinen Willen zu erkennen .
Ich sehe nur den direkten Weg , wenn er mir seine Willen offenbaren will um nach seinem Willen beten zu können .
Gruß
DerArme
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Pal am 01.11.2016 19:18Dann waren diese Früchte der Dämonenaustreibung dann zunächst gute Früchte, oder?,,,
Auch hier würde das bedeuten, dass die törichten Jungfrauen ehemals klug waren, oder?,,,
Wie kann es sein, dass ich von Sünde befreit bin und nicht heilig werde?
Da gibt es mE zwei ganz unterschiedliche Perspektiven, die man bei solchen Fragen immer beachten sollte.
#1# Das eine ist die Perspektive Gottes, des Allwissenden. IHM macht niemand etwas vor. Da gilt, die törichten waren nicht einen Tag ihres Lebens klug! Denn sie sind Verworfene vor Grundlegung der Welt! Wie gesagt, das ist allein Gottes Perspektive.
Da kann dann auch ein Judas Iskarioth Kranke gesund beten und es klappt! - Hat aber nichts damit zutun, wo er enden wird!
#2# Dann kommt die menschlich, beschränkte Perspektive, wo ich, für mich selbst die große Hoffnung besitze, zB bei den Klugen zu sein. Aber ich kann nie, für mich selbst, dafür die "Hand ins Feuer" legen. Dazu bin ich nicht vollendet, sondern noch in der Sphäre der Hoffnung, des guten Glaubens, der mir immer auch meine Risikohaftigkeit zeigt.
Ich bin noch nicht durch mein Gethsemane gekommen. Ich habe noch kein Blut geschwitzt. - (Und hoffe ich muß es auch nie!)
Deshalb brauche und soll ich mich, hier und heute, auch nicht als vollkommen hinstellen, sondern als ein abhängiges Kind.
Echte Sündenbefreiung ist echte Heiligung. Aber pseudo Sündenbefreiung ist pseudo Heiligung.
Den Unterschied herauszufinden überlasse ich jedem persönlich.
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 19:12Tja, und wie sieht dann diese "Selbsthinterfragung" aus?
Überprüfe ich täglich meine Früchte?
Gal 5, 22-23
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.
Was heisst das, dass gegen all das kein Gesetz steht?
Ich verstehe es so, dass ich frei vom Gesetz bin!
Weil mein ganzes Trachten (unabhängig vom Gelingen) nach einem heiligen Leben auch Gottes Zurechtweisung zulässt.
Ich mühe mich also nicht, ich frage mich nicht, sondern ich lasse Jesus jede Sekunde in meinem Leben zu.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 01.11.2016 18:58Da ein Reich mit sich normalerweise "nicht uneins" ist bzw. sein kann, handelt es sich bei den ehemals Dämonenaustreibenden vermutlich um (später?) vom wahren Glauben "Abgefallene".
Dann waren diese Früchte der Dämonenaustreibung dann zunächst gute Früchte, oder?
In dem Zusammenhang fällt mir auch eine Bibelstelle ein:
Matth.21,18+19
18 Als er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn.
19 Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hinzu und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nie mehr wachse Frucht auf dir in Ewigkeit! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich.
Meinem Verständnis von echten Christen würde das ehrlich gesagt widersprechen.
Und der verdorrte Feigenbaum brachte ja dann keine schlechten Früchte sondern keine.
Haben also wahre Christen gute Früchte gebracht und später sagt der HERR "Ich kenne euch nicht!"?
Er drückt doch damit aus, dass er diese Menschen niemals gekannt hat, oder?
Rö. 6,22
Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet.
Meine spannende Frage:
Wie kann es sein, dass ich von Sünde befreit bin und nicht heilig werde?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.


Antworten
