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Re: Wer geht weg ?
von solana am 11.10.2016 00:17Ja, liebe Lila, unsere Aufgabe ist es, Missstände aufzudecken und falschem Denken zu widersprechen, ohne Frage.
Das bedeutet für mich aber nicht, zu sagen: "Weil Luther das damals nicht erkannte, ist alles falsch, was er je gesagt oder getan hat."
Aber um wieder auf das Thema zurück zu kommen:
Ausgelöst wurde unsere Abschweifung ja durch Pals Lutherzitat, in dem Luther betont, dass man keine grossen theologischen Abhandlungen braucht, um die Gebote zu erfüllen. Es reicht, wenn man versteht, was es bedeutet: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". Und dann danach zu handeln.
Damit sagt Luther genau das, was Jesus selbst sagte:
Mt 22, 37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Und Paulus dazu:
Röm 13, 8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.
9 Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer geht weg ?
von Lila am 10.10.2016 23:49Ja, liebe Solana, aber wir leben heute, und es sind auch unsere Aufgabe, Missstände aufzudecken, und davon zu bekehren, damit es nie mehr geschehen kann!
Denn die Christen müssen auch verantworten vor Gott, ob sie sich verführen lassen, oder nicht.
Eine geschichtliche Analyse über das Christentum im Dritten Reich:
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Hallo, Ihr Lieben!
von solana am 10.10.2016 23:29Herzlich Willkommen im Forum, liebe Kiwi!
Schön, dass du hergefunden hast. Ich freue mich auf gute Gespräche mit dir.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer geht weg ?
von solana am 10.10.2016 23:26Liebe Lila
Es ist leicht, aus unserer heutigen Zeit einen Menschen wie Martin Luther zu verurteilen für das, was wir heute anders (besser) sehen, zB seine rassistischen Äusserungen, die dem Denken seiner Zeit entsprachen. Und der Satz mit dem Teufel stammt wohl aus philosophisch-spekulativen Überlegungen, wie sie bei den Theologen damals üblich waren
Das darf man dabei nicht vergessen, in was für einer Zeit Luther damals lebte, er war eben auch "Kind seiner Zeit".
Er hat sehr sehr viele Missstände erkannt und hat sein Leben dafür eingesetzt, gegen diese Missstände anzukämpfen und Verbesserungen zu erreichen, den Menschen die Augen zu öffnen.
Aber er hat nicht alle Irrtümer seiner Zeit erkannt und hat nicht gegen alles gekämpft - das ist richtig.
Er hat nur einen Anfang gemacht - und dabei unbestreitbar sehr Grosses geleistet - und hat Denkprozesse angestossen und eine Beschäftigung mit der Bibel für alle, auch die einfachen Leute eingeleitet, die uns heute selbstverständlich sind.
Das heisst natürlich nicht, dass damit alles entschuldigt wäre, was er an falschen Dingen gesagt hat; da muss man schon kritisch bleiben.
Aber auf der anderen Seite zu sagen: weil Luther nicht alle Irrtümer seiner Zeit erkannte und nicht alles anprangerte, was wir mit unserem heutigen Horizont als falsch erkennen, darum ist alles falsch und unglaubwürdig, was er je gesagt und getan hat ... das ist genauso übers Ziel hinaus geschossen.
Und wer sich nicht zu 100% sicher ist, dass er an Luthers Stelle, wenn er in damaligen Zeit aufgewachsen und so von Kindheit an "indoktriniert" wurde, es besser gemacht hätte als Luther - wer sich dessen nicht zu 100% sicher ist, der sollte lieber etwas zurückhaltend urteilen, meine ich.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer geht weg ?
von Lila am 10.10.2016 23:12Über die Lügen der Juden? Willst Du auch noch hier sowas propagieren?
Nein, dann lieber lese ich mein Bibel in Schlachter oder andere Übersetzungen.
Ich habe gedacht in diesen Forum gilt Gottes Wort, als Grundlage.
Ich habe genug lange mit Luther beschäftigt, nähmlich in meine Prüfung war es meine Thema. Soviel dazu.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 10.10.2016 23:06
(Psalm 119, 1; Biblia Hebraica Stuttgartensia)
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus ist gestorben – für mich?
von Henoch am 10.10.2016 23:03Ja, genau geli.
so schrieb weiter oben...
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wer geht weg ?
von Henoch am 10.10.2016 22:59Dann beschäftige Dich mal damit, was Luther sagte...https://www.youtube.com/watch?v=67Y64owI_gc
Re: Wer geht weg ?
von Lila am 10.10.2016 22:32Nein liebe Henoch, ich danke nur Gott für Seine Wahrheit, es steht klar geschrieben!
Wenn jemand behauptet, egal in welchen Zusammenhang: "Gott kann nicht Gott sein, er muss zuvor ein Teufel werden ..."
Oder:
... dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke, ... dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre ... "
Für solche teologie werde ich bestimmt nicht dankbar sein. Es ist keine Verleumdnung sondern Zitate mit Quellenangaben.
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus ist gestorben – für mich?
von geli am 10.10.2016 22:32Ist es denn aber nicht auch so, dass wir zuerst einmal "gesetzlich" denken müssen?
Denn wenn wir so denken, bemerken wir, wie weit wir von dem "Soll" entfernt sind.
Denn wir sollen "heilig sein, wie auch er heilig ist".
Wenn uns bewußt geworden ist, wie weit wir von diesem "heilig" entfernt sind, dann können wir auch erst begreifen, was "Gnade" bedeutet.
Ohne "gesetzlich" zu denken, können wir nicht begreifen, was Gnade ist.
Das ist ja auch der Grund, warum das Gesetz gegeben wurde.
Lg, geli


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