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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 15.10.2016 21:53 
Das ist der Gipfel des Berges "Profitis Ilias" auf der Insel Thassos.
Immer wieder muss ich es mir sagen: Vertrau auf Gott, dann findest du Ruhe!
Er allein gibt mir Hoffnung. Psalm 62,6 GNB
Diese Übersetzung drückt aus, was ich bei dem Vers empfinde. Die beiden anderen Übersetzungen
kopiere ich auch rein, sie sind genauso aussagekräftig:
Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. LUT
Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; er allein gibt mir Hoffnung. HFA
Es geht darum, dass wir vertrauen dürfen, in allen Situationen.
Das ist gar nicht immer so leicht. In Krisensituationen erkennen wir sehr deutlich,
worauf wir unsere Hoffnung gesetzt haben: Auf unsere eigene Kraft? Unser Können?
Auf was setzt Ihr eure Hoffnung? Wem vertraut Ihr?
Darüber wollen wir uns morgen Abend unterhalten und wir freuen uns auf die Gespräche
mit euch. Herzliche Einladung an alle Hauskreis-Teilnehmer, wir treffen uns, wie immer:
am Sonntag, den 16. Oktober 2016, um 20:30 Uhr, im Chatraum "Hauskreis-Miteinander",
eure Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...
von Cosima am 15.10.2016 21:15Hallo Ihr lieben Oasis,
danke liebe Burgen für das neue Thema. Ja Barmherzigkeit, Gnade und Liebe, das ist das,
was der Herr Jesus gelebt hat und ER sagte, dass wir ihm nachfolgen sollen, in dem was
er uns vorgelebt hat, barmherzig sein, gnädig und voll Liebe. Das schaffen wir nicht, ohne
seine Hilfe. Aber ich möchte es leben und bitte immer wieder um Vergebung, wenn es mir
nicht gelilngt.
Besonders danke ich dir, liebe Lighty, für deine guten Gedanken in Gedichtform, die mir
vorkommen wie Psalmen. Danke, dass du uns damit beschenkst.
Danke liebe Cleo, für deine Grüße. Ja, es geht mir wieder gut, dafür bin ich Gott sehr dankbar.
Ich hoffe, dass es dir auch gut geht?
Liebe Solana, das Nüsse-Geschenk ist echt super, darüber hätte ich mich auch gefreut. Gell,
das hast du gar nicht erwartet? Umsomehr freut man sich dann.
Vorgestern habe ich so ein kleines Geschenk vom Herrn bekommen. Ich habe gerade an einen
meiner Söhne geschrieben, wollte ihm wegen einer Situation Mut machen und als ich den Blick
hob, sah ich am Himmel einen wunderschönen Regenbogen. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass
es geregnet hat. So habe ich ihn fotografiert und meinem Sohn geschickt. Es war auch für ihn
eine Antwort vom Herrn und er war sehr dankbar dafür. Wenn wir aufmerksam sind, redet
Gott auf so viele verschiedene Weisen, ER ist einfach genial.
Seid alle herzlich gegrüßt von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 15.10.2016 21:06Laß dein Angesicht leuchten über deinem Knecht, und lehre mich deine Gesetze!
Tränenbäche strömen aus meinen Augen, weil man dein Gesetz nicht befolgt.
(Psalm 119, 135-136; Einheitsübersetzung)
Merciful
Re: Die Glücklichen
von Merciful am 15.10.2016 20:57Wer ist geistlich arm?
Ich denke an Menschen, die gering von sich denken.
Menschen, die fühlen und spüren, dass ihnen innerlich das fehlt, was ihnen zu einem Gott gefälligen Leben helfen würde.
Menschen, die darum wissen, dass sie selbst, aus sich, aus eigener Kraft, den Anforderungen Gottes nicht genügen können.
Menschen, die sich daher sehnen nach der Wahrheit Gottes, die ihre Gedanken heilt.
Die sich sehnen nach der Kraft Gottes, die ihnen die Stärke verleiht, lieben zu können.
Es besteht eine Nähe zu den Kindern, den aus Gott geborenen Kindlein.
Sie sind klein. Sie verfügen noch nicht über ein hohes Maß an Einsicht und Erfahrung.
Sie sind schwach. Wie oft fallen sie hin und schlagen sich die Knie und Ellenbogen auf.
Sie sind abhängig. Im Vertrauen schauen sie auf den Vater und erwarten von ihm den Schutz für ihr Leben.
Sie sind bedürftig. Sie wissen sich von der Mutter geliebt, die sie umsorgt.
So auch die, die geistlich arm sind.
Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!
(Lied: Stern, auf den ich schaue)
Merciful
Re: Die Glücklichen
von solana am 15.10.2016 20:34Ich denke dabei an diesen Vers: Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
Die "geistlich Armen" sind die, die in den Augen der religiösen Elite so wenig aufzuweisen haben an "geistlichem Reichtum", dass sie unwürdig sind für das Himmelreich.
Gerade zu diesen Arme ohne Anspruch aufs Reich Gottes ist Jesus gekommen - als Arzt der Kranken und Retter der Sünder, nicht der Gerechten (Mk 2,17 Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.)
Ihnen, den "von Rechts wegen" Ausgeschlossenen vom Reich Gottes spricht Jesus ein Anrecht auf den Eintritt in dieses Reich zu. Aus Gnade.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Die Glücklichen
von Tagwandler am 15.10.2016 20:19Warum nicht, vielleicht so:
geistlich arm: (weitgehend) unvoreingenommen, "unbeschrieben", frei vom Wollen (und vom Be-Werten?).
Weltlich arm: frei von Dingen
Re: Die Glücklichen
von Pal am 15.10.2016 20:02Wie wäre es mit "arm in ihrem eigenen Geist", sprich in ihrer "Ego-charaktere"?
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Die Glücklichen
von Tagwandler am 15.10.2016 20:00
Kinder sind eben gerade nicht im weltlichen Sinne gebildet, sondern noch weithin "unbeschrieben" und "offen" (auch in der Wahrnehmung).
Ideal für das Himmelreich sozusagen.
Während geistig arm für mich hier nicht zu definieren ist und von mir deswegen auch nicht gedeutet wird.
Re: Die Glücklichen
von Merciful am 15.10.2016 18:47Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
(Evangelium nach Matthäus 5, 3; Luther '84)
Ich gebe zu bedenken, dass es hier 'geistlich arm' lautet, nicht 'geistig arm'.
Zwar könnte man eine Nähe zu folgender Aussage vermuten:
Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.
(Evangelium nach Matthäus 11, 25; Luther '84)
Dennoch denke ich nicht, dass die Gleichung aufginge, wenn man sagen wollte, Bildung sei ein Hindernis für die Nachfolge Jesu.
Ich sehe daher eher noch einen Zusammenhang mit folgendem Wort Jesu:
Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
(Evangelium nach Matthäus 18, 3; Luther '84)
Merciful
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Die Glücklichen
von Tagwandler am 15.10.2016 16:23
geistlich arm:
fern oder bar umfassenden "platzraubenden" Schriftwissens (s.a. Schriftgelehrte oder im weltlichen Sinne gebildete Menschen)
daher wohl auch weniger angreifbar für "verstandesmäßige Eigen-Verzettelung" à la "Mit dem Wissen wächst der Zweifel".
Vielmehr Platz also, für das Erkennen des Reichs und das Erfüllt-werden-vom Heiligen Geist.
In Lukas ist sicher die andere nämlich materiell weltliche Armut gemeint. Wenig bis kein Besitz also, der wiederum "gedanklich Platz einnimmt/einnehmen kann" und binden würde/könnte durch Anhangen, Erhalten wollen oder gar durch Götzenstatus.
Widerum ist Platz frei für: das Reich
Es gilt das weltliche loszulassen bzw. realistischer oft zwangsweise loslassen zu müssen, da man zunächst in Armut wohl eher geboren bzw. gezwungen wurde.
In der Jüngerschaft aber und im Erkennen des Reichs gereicht eben diese Armut zum Sieg und zum Versprechen auf den wahren Lohn.
Ich denke, dass die Worte zur Lehre an seine Jünger und an das Volk (s. Mt) gesprochen wurden, unter denen es wahrscheinlich auch geistlich arme gab und die sich mit der Nachfolge und in Ausführung wandernder Verkündung des Evangeliums freiwillig in ein weltlich-armes auf Speis und Trank beschränktes Leben begeben haben.


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