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Re: Frei sein in der Wahrheit
von solana am 10.07.2016 16:46Ein sehr interessantes Thema, liebe Lila!
Ich habe auch schon mal über die verschiedenen "Jochs" nachgedacht, die im NT erwähnt werden.
Zunächst einmal ganz allgemein, denke ich, dass damit "Knechtschaft/Sklaverei" gemeint ist. Dh ein "Herr" legt seinem Sklaven eine Last auf, die er zu bewältigen hat und lenkt ihn, bestimmt, wo sein Weg lang geht.
So bspw hier: "Joch der Sklaverei":
1Tim 6,1 Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten .....
Wenn man sich unter jemandes Joch begibt, macht man sich zu seinem Sklaven und ihn zu seinem Herrn;
Unter dem Joch des Gesetzes, von dem in Gal 5 gesprochen wird, "dient" jemand unter dem Gesetz in der Haltung eines Sklaven oder wie ein unmündiges Kind.
So beschreibt Paulus es ein Kapitel vorher:
Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; 2 sondern er untersteht Vormündern und Pflegern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat. 3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir in der Knechtschaft der Mächte der Welt. 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Das "Joch der Kindschaft" = das Joch Jesu (Mt 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.) ist kein Joch eines Sklaven, sondern die Freiheit der Kindschaft, wie in Gal 4 beschrieben. Und auch in dere von dir zitierten Johannesstelle:
Joh 8, 33 Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt frei werden?
34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
35 Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig.
36 Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Die Freiheit des mündigen Erben, der nicht "fremdbestimmt" unter dem "Joch der Knechtschaft" Vorschriften Gehorsam leistet aus Angst vor Strafe.
Der mündige Erbe dagegen wird getrieben vom Geist der Kindschaft, der in uns ruft: "Abba, lieber Vater!"
Der die Liebe des Vaters erkennt und in Liebe , Freude und Dankbarkeit darauf antwortet. Und der im Willen des Vaters Erfüllung und "Selbstverwirklichung" findet - indem er die Erfüllung seiner Bestimmung und das Ziel seines Lenens erreicht.
Noch ein anderes Joh wird im NT erwähnt:
2Kor 6,14 Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
Das ist das Joch durch das die Sünde diejenigen beherrscht, die sich ihr zu Knechten machen (Röm 6,16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?).
Und diejenigen, die unter diesem Joch dienen, die versuchen, auch andere mit dahinein zu zehen und sie zu "Verbündeten" zu machen - zu Menschen, die ihre Wertvorstellungen und Ziele teilen, die ihr Glück in denselben vergänglichen Dingen suchen und dafür bereit sind, sich in den Dienst der Sünde und des Fleisches zu stellen ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Burgen am 10.07.2016 16:44Liebe Lila,
in den weiteren Versen erklärt Jesus denen, die an ihn glauben:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
wer Sünde tut, der ist ein Knecht der Sünde.
Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Hause, der Sohn bleibt ewig.
Wenn euch nun der Sohn frei macht, dann seid ihr wirklich frei."
johannes 8, 34 - 36
Und nun nocheinmal dein Vers:
"Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger
und werdet die Wahrheit erkennen,
und die Wahrheit wird euch frei machen."
Johannes 8, 31b - 32
In diesem Zusammenhang bedeutet die Freiheit, im Wort zu bleiben und durch die Beschäftigung mit dem Wort Gottes
die (eigene) Sünde zu erkennen, bekennen und frei werden. Heil werden. Das bedingt ja oft einander.
Das Wasserbad des Wortes reinigt uns. Wunderbares Geschenk, wie ich finde.
Grüße
Burgen
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Tagwandler am 10.07.2016 16:33Also nocheinmal fern jeglichen Inhaltsbezuges:
ich denke gerade sonntags fast gar nichts. Und ein jeder soll lesen was ihn interessiert.
Arbeit durch lesen? nich doch und nur wer will.
Zumindest erlebst Du in Deiner Entscheidung ja eine gewisse Art von Freiheit, was dann ja auch einen Bezug zum Inhalt herstellt.
Schönen Tag noch.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Burgen am 10.07.2016 16:25Tagwandler,
denkst du nun, dass ich, und andere mit deiner Wortdefinition deinen ganzen Text nochmal "durcharbeiten"?
Ich jedenfalls nicht.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Väter - der Segen, einen Vater zu haben
von Burgen am 10.07.2016 16:16Danke, ihr Lieben für eure Gedanken.
Auf Bibeltv sprach der Gründer des Gebetshauses Augsburg über das Thema, da hieß die Überschrift:
Heimat finden, oder ähnlich und bezog sich auf die Vaterschaft.
Wir wissen alle, dass sehr viele Kinder, auch die Kriegs - u. Nachkriegsgeneration, ohne Vater aufwuchsen.
Und in der jetzigen Generation werden unglaublich viele Ehen geschieden, oder erst gar nicht verbindliche Beziehungen
eingegangen.
Und auf die Frage an einen Mann, wer denn sein Vater sei, würde gesagt werden ich habe keinen Vater, ich bin biologisch entstanden.
Hartl setzt dagegen, dass wir (Frau und Mann) nicht da wären, hätte Gott nicht gewollt, dass wir leben sollten. Wir sind ein Geschenk der Gottesliebe.
Es geht um die Liebe Gottes, und in gewisser Weise neu die Prioritäten neu zu setzen.
Gott liebt seine Kinder.
Auch wenn wir als Mann oder Frau, nicht recht wissen, wie wir Vaterschaft und Mutterschaft recht ausleben können.
Es ist also ein Segen, einen Vater und Gott als Vater zu haben.
Der Mann ist das Haupt, der Verantwortliche für Frau und Kinder, wie im NT zu lesen.
Jesus ist das Haupt des Mannes.
Die Frau, inklusive Mutterschaft, kann den Vater nicht ersetzen.
Dennoch sollte auch sie ein Segen für den Sohn und die Tochter sein/werden.
Das war der Grund, dieses hier mit euch zu bedenken.
In der Mediathek von Bibeltv ist der Beitrag in zwei Teilen anzuschauen und zu hören.
LG
Burgen
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Tagwandler am 10.07.2016 15:38Obwohl kein inhaltlicher Bezug erkennbar ist, dennoch folgende angenommene Kritik durch Reaktion und Legende:
(Es geht nämlich mit Einschränkung nicht allen so )
diskutabel ~= erwägenswert, möglich (eben „streitbar" über sogenannte Argumente)
kognitiv ~=verstandesmäßig
metaphysisch ~= die Lehre von den letzten Gründen und Zusammenhängen des Seins betreffend
Erkenntnis ~= durch „Verarbeitung" und Erfahrung gewonnene Einsicht
mystisch ~=unergründlich, rätselhaft
Dialog ~=Wechselrede, Zwiegespräch
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Lila am 10.07.2016 15:31Ach, liebe ADI, danke Dir für Deine ehrlichen Worte, und für die Ermutigung. Ich fühle mich hier richtig aufgenommen, auch wenn manchmal Korrektur brauche... Danke Euch!
Meine Frage hier hängt auch damit zusammen, ob wir wirklich von Menschen vorschreiben lassen dürfen, was wir glauben sollen, oder nicht. Ich denke die Freiheit in der Wahrheit ist ein wunderbares Geschenk an uns von Gott. Wir sollten nicht zurück unter den Joch der „menschlichen theologische Ansichten".Damit möchte ich niemand beleidigen, eher ermutigen in der Wahrheit Gottes glauben und leben.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Frei sein in der Wahrheit
von alles.durch.ihn am 10.07.2016 15:19Ich hoffe sehr für dich, liebe Lila, dass du dir durch weitere Streitereien die Threads und die Freude am Schreiben nicht vermasseln lässt..
Vielleicht sollte man - wenns denn gar nicht ohne Streiten geht - einen gesonderten Thread dafür aufmachen.. ;-)
Auch wenn ich zzt nur mitlese, freue ich mich über deine/ eure rege Teilnahme!
Das wollte ich mal gesagt haben.. :- )
Liebe Segensgrüße,
adi/ alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Väter - der Segen, einen Vater zu haben
von Lila am 10.07.2016 15:17Dein Beitrag, lieber Rapp, ist eine Ermutigung. Trotz deines Vaterbildes von deiner Kindheit hast Du zu dem richtigen Vaterbild gekommen durch Jesus. Das hat die alten Wunden geheilt, und so könntest Du Deine Kinder im Glauben erziehen. Oft sagen viele, wenn jemand schwere Kindheit hatte, hat auch selber Schwierigkeit ein guter Vater zu sein. Es muss aber nicht so sein.
Ich denke es ist auch wichtig zu wissen, unsere Kinder sind nicht unsere Eigentume. Sie sind von Gott geschenkt, dennoch sind Sie Gottes Eigentum. Wir tragen die Verantwortung gegenüber Gott. Sicher es ist nicht einfach, und wir Eltern sind auch nicht vollkommene Menschen, und sollten wir auch nicht so tun. Die Kinder lernen vielmehr von unserer Lebensweise, als von unsere Worte. Wir werden nur glaubhaft wenn die beide in Einklang sind... Denk ich...
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Frei sein in der Wahrheit
von Rapp am 10.07.2016 14:48Mein lieber Tagwandler,
bitte, nimm dir doch die Mühe, dein Post in lesbares Deutsch zu übertragen. Was du hier geschreibt hast ist schlicht nicht lesbar und noch weniger verständlich. Mein Gott aber schreibt in der Bibel so klar, dass auch Otto normalo es versteht. Bitte also so schreiben, dass ich nicht nach Fremdwörterbuch greifen muss.
Es scheint sich zu bewahrheiten: aus irgend einer Fremdsprache ins Deutsche zu übertragen ist selten ne Hexerei. Dein "Deutsch" kann ich leider beim besten Willen nicht verstehen... Dein Text ist unverständlich. Zu deiner Entschuldigung: auch bei dir macht sich wohl die Hitze bemerkbar...
Willy