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Lila

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Beiträge: 731

Re: Geheiligt werde Dein Name

von Lila am 25.09.2016 17:12

Lieber Burgen, wie ich schon geschrieben habe, das Wort Jehova wurde von „JHWH" und aus der Vokalen „Adonai" kreiert. Es entstand als die Masoreten den hebräischen konsonantentext vokalisieren wollten in etwa n.Ch. 700-1000.

 

In dieser Form kommt es in der Bibel überhaupt nicht vor, und es ist auch nicht von ungefähr, dass der revidierte Elberfelder Übersetzung es nicht mehr gebraucht sondern statt das Wort „Jehova", HERR schreibt.

 

Lg, Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2016 17:19.

Lila

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Beiträge: 731

Re: Die Eigenschaften eines Christen

von Lila am 25.09.2016 16:42

Liebe Solana!

 

Das Gesetz ist nicht das Problem, sondern wie man es versteht.

Paulus sagt:

So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut! 13 Gereichte nun das Gute mir zum Tode? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erscheine, hat mir durch das Gute den Tod bewirkt, auf daß die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot. 14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.
Römer 7,12-13

Wenn wir wirklich verstehen, dass das Gesetz geistlich ist, dann werden wir keine falschen Vorstellungen davon haben.

Darum schrieb ebenfalls Paulus an Timotheus:

Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig braucht und berücksichtigt,
1Tim 1,8

Für mich bedeutet gesetzmäßig folgendes:

Das Höchste Gebot heißt: liebe dein Gott und liebe auch deine Mitmenschen.

Wenn ich Gott liebe, dann:

1. Weiss ich, dass Er der einziger Heilige Gott ist. Werde ich nicht der Sklave von Mammon, des Geldes oder etwas anderes.
2. Werde ich keine Bilder oder Statuen (Menschen) anbeten.
3. Gehe respektvoll mit Seinen Namen um.
4. Dann halte ich Gottes Ruhetag (Shabbat)
5. Dann sorge ich liebevoll für meine Eltern.
6. Dann werde ich nicht morden.
7. Dann werde ich nicht ehebrechen.
8. Dann werde ich nicht stehlen.
9. Dann werde ich auch nicht lügen oder mobben.
10. Dann werde ich nicht neidisch, wenn jemand besser geht als mir.

 

....Weil ich Gott, mein Vater liebe...

Seid niemand etwas schuldig, als daß ihr einander liebet; denn wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn die Forderung : «Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten» (und welches andere Gebot noch sei), wird zusammengefaßt in diesem Wort: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!» 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Römer 13,8-10

Und das alles ist möglich durch Jesus, denn Er hat uns zuerst geliebt.

Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. 17 Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.
Joh 15,16-17

 

Lg, Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2016 17:34.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Eigenschaften eines Christen

von geli am 25.09.2016 15:38

Welche Eigenschaften sollen wir uns aneignen

Spontan fällt mir dazu ein: "Ihr sollt heilig sein, wie auch ich heilig bin" - 1. Petr. 1,15

Und außerdem fällt mir Gal. 5,22 ein:
Die Frucht des Geistes soll sein Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Darin dürfen wir das ganze Leben noch wachsen!

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Warum sündigten die allerbesten Menschen?

von geli am 25.09.2016 15:31

Die zerbrochenen Herzen sind diejenigen , die erkannt haben , das sie ohne Gottes Einfluß - und seiner damit verbundenen Herrschaft - nicht in der Lage sind nicht zu sündigen .

Ich glaube, dass ein zerbrochenes Herz auch erkennt, dass es ohne IHN nichts tun kann - zumindest nichts, was Bestand haben könnte.
Ein zerbrochenes Herz erkennt auch, dass alles, was ohne ihn getan ist, Sünde ist.
Auch wenn es eine Sache ist, die "harmlos" aussieht.

Denn später Jesus hat ja gesagt: "Bleibt in mir, denn ohne mich könnt ihr nichts tun".

Ja, und natürlich können wir ohne ihn auch nicht "nicht sündigen". Eben deshalb, weil alles "ohne ihn" schon von selbst Sünde ist.
Nur "in Ihm" sind wir von der Sünde freigesprochen.

Das hatten Adam und Eva wohl nicht erkannt - und trafen ihre eigene Entscheidung. Eine Entscheidung über eine eigentlich "kleine" Sache - die auf den ersten Blick gar nicht wirklich wie "Sünde" aussieht.
Denn: Was ist schon dabei, einen Apfel zu essen? Wo sie doch auch von allen anderen Bäumen essen durften? Warum also nicht auch von diesem?

Sooo schlimm konnte das doch nicht sein...

Und schon hatten sie etwas "ohne ihn" getan - hatten ihren eigenen Massstab dafür gesetzt, was "schlimm" und was "nicht schlimm" sein sollte.
Bzw. sie hatten eine Sache getan, die ja eigentlich (in ihren Augen) sogar "gut" aussah.

Aber Gott setzt die Massstäbe - und sie gelten ganz konsequent, unbestechlich und unparteiisch.

Wie oft tun wir das Gleiche? (Hier schließe ich mich nicht aus   )
Wieviele "Grauzonen" gibt es im täglichen Leben - ach, die Sache? Das kann doch nicht soooo schlimm sein...

Wenn ich z.B. nur daran denke, dass Jesus gesagt hat, dass wir Rechenschaft ablegen müssen über jedes Wort - Hilfe!
Wie viele Worte sprechen wir im Laufe eines Tages "ohne ihn"? (Ich jedenfalls... 

Dank Gott leben wir in der Gnade - und Gott vergibt uns. Darauf mussten Adam und Eva noch warten - auf den Erlöser, den Gott schicken würde.

Ja, sie konnten sündigen, obwohl sie das Prädikat "sehr gut" erhielten - denn sie hatten die Freiheit von Gott bekommen, auch eigene Entscheidungen treffen zu können/dürfen! 

Lg, geli

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Die Eigenschaften eines Christen

von solana am 25.09.2016 15:17

Lila schrieb:

Ich denke die Eigenschaften eines Gläubigen sind nicht anders als die Früchte des Geistes. Man kann nicht mit eigenem Schweiß hervorbringen.

Ja, Lila, ich denke das wird besonders deutlich  bei dem Punkt "tot".

Paulus beschreibt an vielen Stellen, inwiefern ein Christ stirbt/gestorben ist und inwiefern er lebt, zB:

Röm 6,10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott.
Röm 6,11 So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus.

2Kor 5,15 Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.

In diesem Punkt wird auch deutlich, was das mit den Früchten des Geistes zu tun hat:

Gal 2,19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt. (ausführlicher beschrieben Ende Röm 7)
Gal 5,18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz....
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. 

Die Früchte des Geistes erfüllen "automatisch" das Gesetz.
Deshalb ist jemand, der vom Geist Gottes getrieben wird, nicht mehr unter dem "Zuchtmeister Gesetz", der nötig war, um die fleischlichen Begierden in Schach zu halten:

Gal 3,24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.
Gal 3,25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. 

Wer dem Fleisch und seinen Begierden gestorben ist, der ist auch dem Zuchtmeister gestorben, der das Fleisch in Schach hält.

Und hier ist der "Knackpunkt" - auf den du wohl hinaus wolltest, DerArme!

Wir sind zwar gestorben, aber das ist vorerst nur im Glauben wirklich vollendet. Es ist eine Realität im Glauben und von daher leben wir unser neues Leben.

Es wird aber erst "vollkommen offenbar", wenn wir aus dem Glauben ins "Schauen" gelangen (2.Kor 5,7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.). Bis dahin bleibt es noch "verborgen":

Kol 3,3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Und unser Leben hier und jetzt, bis wir zum "Schauen" gelangen, führt diesen "Sterbeprozess" weiter:

5 So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, ....

so dass wir immer mehr in das Vollkommene hineinverwandelt werden, das im Glauben jetzt schon Realität ist und von dem her wir leben. Wir streben dem Ziel nach, um es zu ergreifen, weil wir von Christus ergriffen sind und wir in ihm schon am Ziel sind. (Phil 3, 12)

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Frei sein in der Wahrheit

von geli am 25.09.2016 15:03

Frei sein - da kommt mir in den Sinn: Nicht mehr alles tun zu müssen, wozu ich gerade mal "Lust" habe.

Aber auch: Frei sein von der Meinung anderer, davon frei zu sein, unbedingt Lob, Anerkennung und Bestätigung von Menschen zu bekommen.

Frei sein von den Massstäben anderer - denn früher, bevor ich gläubig wurde, war oft das "Kriterium" meines Handelns das, was ja "alle" auch machen.
Als Christ habe ich ein festes Fundament, auf das mein Lebenshaus aufgebaut ist - da muss ich nicht gucken, was die "anderen" machen.

Frei sein davon, mich immer zu rechtfertigen - als Christ kann und darf ich Fehler zugeben!

Das "Joch" scheint mir zuerst einmal die Freiheit zu nehmen - zumindest beim ersten Hingucken.

Ich hatte vor vielen Jahren zu diesem Thema ein "Bild":

Ich hab mich auf einem schmalen Weg gesehen - eingesäumt von Büschen und Bäumen. Die Büsche und Bäume waren angsteinflößend, unheimlich - man wußte nicht, wer sich dahinter versteckte.

Auf diesem Weg war ich mit einem "Joch" unterwegs - aber ich war nicht alleine. Mit mir im "Joch" ging Jesus. Und er paßte sich genau meinem Tempo an.
Und er sagte zu mir: "Sag mir nur einfach, was Du in den "Büschen" siehst - ich kümmere mich darum".

So bedeutet das "Joch" auch für mich, dass ich frei sein kann, mich um alles, was mir Angst macht oder was mich bedroht, selbst kümmern zu müssen - oder gar den Kampf selbst führen zu müssen.

DennJesus ist gekommen, um die Mächte der Finsternis, die mein Leben bedrohen, zu besiegen - und er hat es am Kreuz getan!

Im Joch mit ihm kann ich also frei meinen Weg gehen - denn er kümmert sich um mich und alles, was mir im Leben begegnet.

Lg, geli



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bettyb

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 59

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von bettyb am 25.09.2016 14:52

Werde heute nicht dabei sein, hatte Dienst und muß morgen wieder früh los. LG an alle

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gebet - wofür ?

von Burgen am 25.09.2016 14:33

Naja, das Beten als Betteln einer Wunscherfüllung, das ist ziemlich kurz gegriffen.

Gott selbst sagt an einer Stelle bei Lukas: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch alles andere zufallen.

Gott sagt an anderer Stelle, dass er angebetet werden will.

Gott ist kein Wunschautomat.

Gott liebt es, Beziehung zu leben mit den Menschen und besonders mit denen, die Jesus ihr Leben anvertraut haben.

Unsere Aufgabe, oder Joch, ist es, das übergebene Leben unsererseits bei Jesus zu lassen.

Tun wir das, haben wir den Jackpott, jeden Tag neu.

LG
Burgen

 

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Bithya85

40, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 171

Re: Warum sündigten die allerbesten Menschen?

von Bithya85 am 25.09.2016 14:24

ich glaube auch nicht, dass er die einzig richtige Interpretation hat, aber eine sehr interessante und schlüssige, finde ich. Eine, mit der ich auch was anfangen kann und wo ich merke: Das betrifft mich persönlich.
LG

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Geheiligt werde Dein Name

von Burgen am 25.09.2016 14:17

Hallo Lila,

ja, kann es sein, dass in der hebräischen Schreibweie die Buchstaben, a o e usw. fehlen?

Und da der Name Gottes ihnen so heilig war, dass er nicht ausgesprochen werden durfte?

Daraus ergab es sich dann für die Übersetzer , dass sie , die alten Männer Gottes, 

Jehova oder auch Jachwe (ausgesprochen in deutsch) schrieben?

Denn eigentlich verfälscht die Elberfelder nicht.

Manche ehrenwerten Männer sagen, dass wir heute in einem abgewandelten Christentum leben.

....
Das alles sollen keine Behauptungen meinerseits sein, sondern eine Frage der Wahrheit, denn Theologie war und ist kein Studienfach von mir. Allein die Schrift, mal diese, mal die andere.

LG
Burgen


 

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