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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von Burgen am 30.09.2016 09:46



Ach HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Psalm 6,2

Wer will verdammen?
Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Römer 8, 34

1. Mose 16, 6b - 14   Jeremia 38, 1 - 13   Judith 8, 25 - 36

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2016 09:55.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 30.09.2016 09:20

Lieber Merci, bei dem Wort "Wiederholung" war es eine Anspielung auf die Beschuldigung von Willy Rapp, der meint ich würde nur immer Lügen wiederholen.

Willy Rapp
Mein lieber Pal, dadurch, dass ich Aussagen wiederhole bis zum Gehtnichmehr werden diese keinen Deut besser. So lange Wahrheitsgehalt fehlt bleiben sie nach hundert Wiederholungen Lügen, auch wenn man sie rosa verpackt und auschmückt

Mir geht es aber nicht um lügnerische Darstellung der Bibel, sondern ich versuche den Wahrheitsgehalt der Texte zu erfahren. Dieser gemeinen Pauschalbeschuldigung, ohne irgendwelche biblische Erklärung, bin ich leid...

Natürlich hast du recht, es muß nicht "versu", sondern "versus" heißen! Sorry, ein "s" zu wenig!

Merci:
Laut Duden handelt es sich um eine Präposition mit den Bedeutungen 'gegen', 'gegenüber', 'im Gegensatz zu'. Falls in der Überschrift dieses Threads an ein 'im Gegensatz zu' gedacht worden ist, so würde ich diesen Begriff hier für mich ablehnen.

Ich meine es gibt eine deutliches "gegen", nicht in Hinsicht einer Vernichtung, sondern im Hinsicht einer Erfüllung!
Denn das alte Gesetz konnte doch niemals von fleischlichen Menschen erfüllt werden, sondern hat sie nur in die berechtigte "Straf-Zorn-Ecke" gestellt.
Erst unverdiente Gnade bringt mich in die Liebes-Kammer des himmlischen Bräutgams! - Und in dieses Ehebett, darf kein Gesetz steigen (Der Gedanke stammt von Luther).

Merci:
Dann haben wir das uns erlösende, heilende Wort, das uns die Gnade Gottes verkündigt, von dem gebietenden Wort zu unterscheiden. Nicht aber so, als ob diese gegeneinander wirken würden, sondern vielmehr in der Zielsetzung eins sind.

Ja, faktisch stimme ich mit dir völlig überein!
Doch dieses "unterscheiden" - nämlich um zu merken, was mich selig macht - ist wichtig.
Denn das nackte Gesetz hatte nie die Kraft mein schuldenbeladenes Gewissen frei zu machen.
Aber die nackte Gnade enthält genau diese mir so nötige Kraft!

Und nun frei von Schuld, Vergeben, los vom bösen Gewissen kann ich mich in die Arme eines helfenden Erlösers fallen lassen.
Keinesfalls um jetzt alle Gesetze mit Füßen zu treten! Sondern um zu begreifen, wo einzig und allein die Kraft zum Gehorsam herkommt?!
Aus der LIEBEVOLLEN GNADE und nicht aus den züchtigenden Gesetz!

Paulus wählt die Begriffe: (um den Unterschied deutlich zu machen) Zuchtmeister - Kind, Vater - Sklave , Hagar - Sara , AT - NT, sogar todbringend - lebendigmachend!!! -
Nun wenn das keine "VERSUS" sind, dann sage mir, was du dazu meinst!

dir ganz viele. liebe Grüße

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2016 09:24.

Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Wen kennt Jesus nicht ?

von Greg am 30.09.2016 08:57

Deshalb sind die "Charismatiker" , die "im Fleisch bleiben" nicht anders in der Lebensweise wie die anderen .

Immer diese Charismatiker! Pfui!

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Merciful

55, Männlich

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Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 30.09.2016 08:14

Noch eine Rückfrage:

Weshalb heißt es in der Überschrift dieses Threads 'versu'?

Soweit ich sehe, gibt es diesen Begriff nicht. Wenn, dann müsste es versus heißen.

Laut Duden handelt es sich um eine Präposition mit den Bedeutungen 'gegen', 'gegenüber', 'im Gegensatz zu'.

Falls in der Überschrift dieses Threads an ein 'im Gegensatz zu' gedacht worden ist, so würde ich diesen Begriff hier für mich ablehnen.

Das Gebot Gottes, das Gebot Jesu kommt von dem dreieinigen Gott, dem uns gnädigen und uns erlösenden Gott.

Man kann, meines Erachtens, allenfalls von einem 'gegenüber' sprechen.

Dann haben wir das uns erlösende, heilende Wort, das uns die Gnade Gottes verkündigt, von dem gebietenden Wort zu unterscheiden.

Nicht aber so, als ob diese gegeneinander wirken würden, sondern vielmehr in der Zielsetzung eins sind.

Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 30.09.2016 07:59

Pal schrieb:
Dann wirkt die Wiederholung dieser biblischen Wahheit für mich immer befreiender und bestätigt mir, das es keine Lüge sondern Tatsache ist!

Ich möchte rückfragen: Was meinst du in diesem Zusammenhang mit 'Wiederholung'?

Zu jenen Versen, die du zitiert hast:

Das Wachstum in der Erkenntnis Gottes und die Stärkung mit der Kraft seiner herrlichen Macht geschieht sowohl aus Gnaden als auch durch das Wort.

Auch hier sehe ich also die Gnade Gottes und das Wort (insbesondere auch das Gebot) gleichermaßen als wirkende Kraft. Gott wirkt durch sein Wort.

Merciful

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Pal

67, Männlich

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Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 30.09.2016 06:35

Dann wirkt die Wiederholung dieser biblischen Wahheit für mich immer befreiender und bestätigt mir, das es keine Lüge sondern Tatsache ist!

Kol 1:11 und wachset in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft nach seiner herrlichen Macht

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Welchen Glauben will Jesus ?

von geli am 29.09.2016 19:40

"Glauben" bedeutet auch "Vertrauen" - ich denke, Jesus will in erster Linie, dass wir ihm vertrauen, dass er uns die Wahrheit sagt.
Und wenn wir glauben und Vertrauen, dass er die Wahrheit sagt, dann gehört dazu, dass wir unser Leben danach ausrichten.

Jesus nannte das: "Ein Haus, das auf den Felsen gebaut ist und allen Stürmen des Lebens standhält".

Lg, geli

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 29.09.2016 19:32

In diesem Vertrauen an diese unverdiente Gnadengeschenk finde ich ua folgendes:

Kol 1:12 und danksaget dem Vater, der uns tüchtig /fähig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht; Kol 1:13 welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, Kol 1:14 an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden...

Ein fähig werden, um zu begreifen, was mir das Gesetz niemals vermitteln konnte. Nämlich das Leben im Geist. Der Wandel im Glauben, der wie ein Versetzen in eine "andere Hemisphäre" ist.
Da ist nur noch Lobpreis, Freude, allertiefste Dankbarkeit für dieses Gnaden-leben.
Je intensiver ich das begreife um so liebenswerter wird es mir!

Hallelujah!

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Bithya85

41, Weiblich

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Beiträge: 171

Re: Wen kennt Jesus nicht ?

von Bithya85 am 29.09.2016 19:23

Der Gedanke, dass Früchte zum Essen da sind, finde ich interessant, so habe ich das noch nicht gesehen. Klar, die meisten werden erst jemanden von uns sehen, bevor sie sich direkt an Gott wenden (können). Es heißt ja auch, die meisten Leute lesen in ihrem Leben nur das Evangelium des Lebens eines Christen. Ich glaube, das ist ein ähnlicher Gedanke.

Diese Stelle, wo Jesus sagt "ich habe euch nie gekannt" hat mir ne Weile ziemliche Angst gemacht. Ich dachte, wenn man sich noch nicht mal sicher sein kann, wenn man etwas für Jesus tut, wann dann? Aber vor kurzem habe ich in ieinem Buch über geistlichen Missbrauch die Interpretation gelesen, dass Jesus damit diejenigen gemeint haben könnte, die ganz viel tun, aber nicht "im Geist Jesu", also, nicht um andere aufzubauen, sie zu unterstützen, ihre Beziehung zu Gott zu leben, sondern um ihre Macht auszuleben, sich zu profilieren, andere zu manipulieren etc. Solche Sache hat er übrigens öfter gesagt.

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2520

Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 29.09.2016 17:14

Durch dein Wort belebe mich!

(Psalm 119, 107; Einheitsübersetzung)

Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

(2. Brief des Paulus an die Korinther 3, 6; Einheitsübersetzung)


Der Psalmist konnte urteilen, dass das Wort für ihn Leben sei, kein tötender Buchstabe.

Denn das Wort war für ihn Leben schaffende Kraft, der Weg zur Quelle des Lebens.

Im Wort war Gott selbst ihm nahe und das Ziel seiner Sehnsucht zugleich.

So lehrt uns der Psalmist die Weisung des Herrn zu nehmen als heilsame Gabe des Lebens.

Merciful

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