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Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Die heilige Stätte heute
von Tagwandler am 19.07.2016 18:37
Hä? Verbieten?
Man, man...ist doch alles nur Anregung zum eigenen (spirituellen) Gebrauch.
(Nich´ so egozentrisch bis polarisierend handhaben bitte
)
Ergänzung:
Ich trage selber eine Armbanduhr. Jedoch auch soweit möglich (s. Berufs- und Familienmanagement) auch mal gerne bewusst nicht.
Mir ging es um das Aufzeigen eines gesellschaftlich durchaus üblichen überzogenen möglicherweise unbewusst freiwilligen (seelisch ungesunden) Unterordnens unter den Taktgeber Uhr (Vereinzelt oder in großer Zahl; möge jeder für sich selbst beurteilen, s.a. Stichworte wie "Höher, schneller, weiter", Entschleunigung usw.)
Die Alternative des bewussten Umgangs auch im Sinne einer gesellschaftlichen Anpassung hingegen ist kaum zu kritisieren.
Re: Sensible Menschen
von solana am 19.07.2016 16:24Sehr geehrte Solna. Nun es liegt mir fern ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu zerpflücken.
So hab ich es auch nicht aufgefasst, sehr geehrter Pausenclown.
Ich habe nur an bestimmten Dingen angeknüpft, die mir auch aus meiner eigenen Erfahrung bekannt sind, um Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben, von denen ich meine, dass sie anderen vielleicht helfen könnten.
War nicht persönlich gemeint, als Kritik oder Wertung.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von pausenclown am 19.07.2016 16:00Sehr geehrte Solna. Nun es liegt mir fern ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu zerpflücken. Doch es sie sind ihre Erfahrungen. Fachlich sieht es anderst aus. Diese zu bewerten liegt mir ebenso fern. Jeder darf es bewerten wie er möchte, als Gabe oder Fluch.
Damit belasse ich es.
Flower55
Gelöschter Benutzer
Meine Last ist zu schwer
von Flower55 am 19.07.2016 15:18
Meine Last ist zu schwer
Ein Mann war mit seinem Los unzufrieden und fand seine Lebenslast zu schwer. Er ging zu Gott und beklagte sich darüber, dass sein Kreuz nicht zu bewältigen sei. Gott schenkte ihm einen Traum.
Der Mann kam in einen großen Raum, wo die verschiedensten Kreuze lagen. Eine Stimme befahl ihm, er möge sich das Kreuz aussuchen, das seiner Meinung nach passend und erträglich wäre. Der Mann ging suchend und prüfend umher. Er versuchte ein Kreuz nach dem anderen. Einige waren zu schwer, andere zu kantig oder unbequem, ein goldenes leuchtete zwar, aber es war untragbar. Er hob dieses und probierte jenes Kreuz. Keines wollte ihm passen. Schließlich untersuchte er noch einmal alle Kreuze und fand eines, das ihm passend und von allen das erträglichste schien. Er nahm es und ging damit zu Gott. Da erkannte er, dass es genau sein Lebenskreuz war, das er bisher so unzufrieden abgelehnt hatte. Als er wieder erwachte, nahm er dankbar seine Lebenslast auf sich und klagte nie mehr darüber, dass sein Kreuz zu schwer für ihn sei.
Verfasser unbekannt
Re: Sensible Menschen
von solana am 19.07.2016 15:04Der Punkt ist, was wenn eine übersteigerte Empfindlichkeit, längst schon eine Depression ist?
Wir waren ja schon so weit, dass wie "Empfindsamkeit" und "Empfindlichkei" unterschieden haben.
Und stark ausgeprägte Sensibiltät an sich hat erst mal nichts mit Depression zu tun - sie kann aber in eine Depression führen, wenn man sich selbst durch alles angegriffen und in Frage gestellt sieht.
Zur (neutralen) Sensibilität eine Geschiche aus meiner Kinheit, die mir meine Mutter später erzählt hat:
Ich habe als kleines Kind einie Zeit bei meiner Grossmutter gelebt, als mein Grossvater gestorben war. Sie mochte sehr gern saure Milch und ich bekam die bei ihr auch - und trank sie ganz selbstverständlich auch. Meine Mutter hat sich immer vor saurer Milch richtiggehend geekelt, konnte die nicht runterkriegen. Sie wollte mich aber nicht beeinflussen, als ich einmal vor ihr eine Tasse saure Milch trank. Sie hat also gut darauf geachtet, ihren Ekel zu verbergen und meint, dass ich sie auch nicht angesehen habe, als ich trank. Dennoch war das meine letzte Tasse Sauermilch als Kind - ich wollte von dem Moment an keine mehr anrühren, muss also ihren Ekel trotz aller Verbergungsversuche herausgespürt haben.
So eine Wahrnehmung passiert unbewusst, verändert aber trotzdem etwas im Menschen - in diesem Fall wurde in mir Abneigung und Ekel gegenüber saurer Milch hervorgerufen.
Wenn ein sehr sensibles Kind die Abneigung seiner Eltern stark wahrnimmt oder auch die Verachtung, weil es in ihren Augen nichts taugt, dann entsteht in diesem Kind unbemerkt und unewusst ein Gefühl der Wertlosigkeit, das nur sehr schwer wieder abzustreifen ist. Nur dadurch, dass so ein Mensch später erfährt und erkennt, dass der eigene Wert nicht von der Wertschätzung durch andere Menschen abhängt.
Jemand der selbst nicht so feine Antennen hat oder ein dickeres Fell und genügend Selbstbewusstsein, kann so etwas nicht nachempfinden und wird solchen Menschen ihre "Schwäche" eher noch vorwerfen - "selbst schuld, sei doch nicht immer so empfindlich ...."
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Flower55
Gelöschter Benutzer
Durch die Augen eines Kindes schauen
von Flower55 am 19.07.2016 15:01Durch die Augen eines Kindes schauen !
Wenn ich einen Haufen Löwenzahn sehe, ist es für mich eine Menge Unkraut, das meinen Garten überwuchert. Meine Kinder sehen Blumen für Mama und weiße Fallschirmchen, die man lustig in die Luft pusten kann.
Wenn ich einen alten Landstreicher sehe, der mich anlächelt, dann ist es für mich eine übel riechende, schmutzige Person, die wahrscheinlich Geld von mir will, weshalb ich gleich in eine andere Richtung schaue. Meine Kinder sehen jemand, der sie anlächelt und lächeln zurück.
Wenn ich Musik höre, die mir gefällt, dann fällt mir ein, dass ich kein Taktgefühl habe und keine Töne treffe, also sitze ich still da und lausche. Meine Kinder fühlen den Rhythmus und bewegen sich dazu. Sie singen die Worte. Wenn sie sie nicht kennen oder verstehen, denken sie sich ihre eigenen aus.
Wenn ich heftigen Wind auf meinem Gesicht spüre, schütze ich mich dagegen. Ich denke daran, dass der Wind meine Frisur durcheinander bringt und mich beim Vorwärtskommen behindert. Meine Kinder schließen ihre Augen, breiten ihre Arme aus und lassen sich von dem Wind schieben bis sie lachend zu Boden fallen.
Wenn ich bete sage ich "Herr" und "Allmächtiger" und "Gib' mir dies" und "Schenke mir das". Meine Kinder sagen: "Hallo Gott! Das war ein cooler Tag heute. Ich hab' so viel Spaß gehabt."
Wenn ich eine Matschgrube sehe, gehe ich um sie herum. Ich sehe verdreckte Schuhe und Kleider und schmutzige Teppiche. Meine Kinder setzen sich hinein. Sie sehen Dämme, die man bauen könnte, Flüsse, die man überqueren könnte und Würmer, mit denen man spielen kann.
Ich frage mich, ob uns die Kinder geschenkt sind, damit wir sie lehren – oder damit wir von ihnen lernen? 
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von pausenclown am 19.07.2016 14:29Der Punkt ist, was wenn eine übersteigerte Empfindlichkeit, längst schon eine Depression ist?
@ Lia ich denke das ich das verstanden habe was du schreibst.
Pausenclown
Re: Sensible Menschen
von Lila am 19.07.2016 13:55Leider kann eine übersteigerte Empfindlichkeit zu Depressionen führen. Das ist dann, wie eine „Teufelskreis". Es kann natürlich schwere Ursachen haben, aber da ist der einziger Weg herauszukommen: Jesus! Wir Menschen können verständnisvoll sein, aber wenn wir nicht zu Jesus führen den Betroffenen, kann man mit nur Verständnis noch mehr Schaden anrichten.
Alles andere ist so, als hätten wir gehofft eine schwer eiternde Wunde mit Streicheleinheiten heilen zu können. Nein, da muss man schon zum Arzt.
Jesus ruft: Kommt her zu mir, Ihr alle die beladen seid...
Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm.
Jeremia 17.14
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Sensible Menschen
von solana am 19.07.2016 11:20Mag sein, dass diese Perspektive auch in christlichen Kreisen verbreitet ist.
Und ich will auch niemandem seine Sichtweise absprechen.
Meine Sichtweise ändert sich dadrch trotzdem nicht, ich sehe mich nicht als "von Gott mangelhaft oder defizitär" geschaffen. Und ich denke auch nicht, dass Schwächen ein Hindernis sind für Gottes Wirken in einem Menschen, selbst wenn er selbst daran schuld sein sollte, dass er sich Dinge zu sehr zu Herzen nimmt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von pausenclown am 19.07.2016 11:07Nun, ich schreibe nicht über die Gesellschaft, sonder über christliche Kreise Ansichten., die einen Mangel usw. Als Gabe darstellen.
Mehr nicht.

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