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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2541

Re: Negative Gedanken

von Merciful am 26.08.2016 12:59

Ja, Erneuerung der Gedanken ist möglich. Dies möchte ich hier bezeugen.

Unser Bewusstsein kann nur wenige Gedanken gleichzeitig in sich aufnehmen. Dem Arbeitsspeicher eines Computers vergleichbar hat unser Kurzzeitgedächtnis ein nur geringes Fassungsvermögen.

Gott will und kann uns positive und gute Gedanken geben. Öffnen wir uns für Gott und geben ihm die Möglichkeit, uns positive und gute Gedanken zu geben, so füllen diese unser Bewusstsein ganz aus.

Negative und böse Gedanken finden dann keinen Raum in unserem Bewusstsein. Dies erfordert unsererseits Gehorsam und Wachsamkeit, ein Bleiben in Gott, der unsere Sinne in Christus Jesus bewahrt.

Dies hat dann auch Auswirkungen auf unser Verhalten und umgekehrt wirkt sich unser Verhalten auch auf unsere Gedanken aus.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.08.2016 13:00.

Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Negative Gedanken

von Hannalotti am 26.08.2016 10:39

Hallo lighty,

ich schließe mich Stefans Gedanken an, die Blickrichtung zu ändern und auf Jesus zu schauen. Schon in der Bibel steht, dass das Herz trotzig und verzagt ist.

"Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?" (Jer. 17, 9)

Du bist also nicht allein in Deiner Situation. Es ist wie im (Zusammen-)leben mit anderen Menschen. Unser Freundeskreis prägt uns. Ebenso auch die Gemeinschaft mit Gott. Wenn wir viel auf unsere Sünde schauen, drehen wir uns eher im Kreis. Die Gemeinschaft mit Ihm verändert uns langsam aber sicher. Nimm Dir die Zeit mit Jesus und nimm Dir auch Zeit, im Wort zu lesen.

Gott wusste, dass wir es alleine nie schaffen würden und darum hat er Jesus gesandt. Selbst Paulus sagte, "dass er das Gute das er tun will, nicht tut, sondern das Böse, dass er nicht will..."

Ich finde das irgendwie befreiend, dass ich weiß: Nicht aus meiner Anstrengung heraus, sondern durch seine Gegenwart werde ich verändert. Nicht von heute auf morgen, sondern langsam, aber sicher. Und das ist ein immerwährender Prozess. Viel wichtiger ist die Freude an Jesus und auch um die kann ich ihn bitten, sollte sie nicht da sein. Bitte Ihn, dass er Dir seine Schönheit zeigt.

Nachtrag: ... ich sehe gerade, Solana hatte auch noch sehr gute Gedanken dazu...

 

 

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.08.2016 10:44.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Negative Gedanken

von solana am 26.08.2016 10:30

Liebe Lighty, das kenne ich auch. Dass Gedanken und Gefühle in mir aufsteigen, die ich nicht will - aber sie kommen eben und sind dann da.

Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass es ganz wichtig ist, nicht zu versuchen, sie zu verdrängen und verbergen, dann bekommen sie im "Dunkeln" noch mehr Eigenleben und man fühlt sich ihnen ausgeliefert.....

Wenn man sie aber "ans Licht bringt" und sich bewusst von ihnen distanziert, sie in einem kurzen Gebet abgibt (zB:"So möchte ich nicht denken oder fühlen, aber ich schaffe es nicht, das loszulassen - bitte hilf mir dabei"), dann verlieren sie ihre Kraft.
Und man öffnet sich gleichzeitig für eine Veränderung.
Diese Veränderung geht nicht immer schnell, aber so ein Umgang mit den Gedanken ist ein guter erster Schritt.

Diese Distanzierung fällt dann immer leichter und geht schneller ... und dann kann man auch diese Gedanken aushalten und ihnen nachspüren, was eigentlich genau dahinter steckt. Oft komme ich dabei auf ein zugrundeliegendes, tiefes Problem, das mir gar nicht so bewusst war. Und wenn ich da die Zusammenhänge erkenne und mich auf die Veränderungen einlasse, die Gott dadurch bei mir bewirken will, dann ist das sehr befreiend.

Ich hoffe, du kannst das einigermassen nachvollziehen; es ist nicht leicht, solche "inneren Vorgänge" so zu beschreiben, dass andere damit etwas anfangen können ....

Eins finde ich noch wichtig, wenn dich Gedanken sehr erschrecken: Halte dir bewusst, dass du dich nicht damit "identifizieren" musst. Sie kommen aus dem "Fleisch" - und von dort kommt eben nichts Gutes: Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
Du kannst nicht verhindern, dass aus deinem Fleisch Negatives kommt. Aber du kannst dich davon distanzieren und deine Identität bewusst dort sehen, wo dein neues Leben ist, das alte hinter dir lassen und ablegen wie ein altes Kleid (sehr schön beschrieben in Kol 3).

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von NorderMole am 26.08.2016 10:20

Matthäus 12.8.:
Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat.

"Vom Aufgang der Sonne, bis zu ihrem Niedergang, sei gelobt der Name des Herrn. ... . ... . ... ."
Diese und ähnliche Liedverse aus dem Gemeindeleben begleiteten mich bis Heute noch und
sind der Erbauung und zur Freude dienlich.
Luther und viele andere Altvordere wäre es gewiß eine Freude gewesen, hätten Sie geahnt, das
die Reformation soweit Fortschritte gemacht hätte.
Ehren wir nicht mit jedem dieser Lieder oder Refrains, Melodien auch unsere Altvorderen ?!
Es ist auch der alte Gospel (Go/d - /spel) der bis Heute wieder klingt und neugeboren ist, auf
das alle Welt zu Seiner Erkenntnis käme bis zum Ende der Gnadenzeit.
Mutig, besonnen und fröhlich in dieser Erwartung auch vorauszuschauen bis sein Tag kommt.
Wünschen möge man das seinen Nächsten. Doch in einer zunehmenden lauten Welt und Getöse
und wo kübelweise der Dreck durch Medien über die Köpfe der Menschen gekippt wird, fällts auch
schwer zu Glauben. Doch möge man die Hoffnung, die nie zu schanden macht stärker sein.
Ja stärker sogar, als jede Sünde. Denn wo die Sünde noch so groß ist und mächtig, da ist
JESUS noch größer und mächtiger !

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)

von Burgen am 26.08.2016 10:19

Sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm;

er hatte seinem Gott vertraut.
Daniel 6,24

Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10,35

So greifen wir nach Gottes Hand, dass sie uns weiterführt,
dass keiner sich und seinen Weg am Ende noch verliert.
(BG: Ansgar Spinrath)

Tageslese: Jakobus 2, 5-13
fortl.Lese:   Markus 10, 32-45

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Hat nicht jeder von uns auf seinem Weg die Erfahrung einer Grube erleiden müssen?
Ist in der Grube sein dasselbe wie in der Wüste sein?

Einen vertrauensvollen und friedensvollen Tag heute, wieder in großer Hitze mit leichtem Wind, der Mensch und Tier hilft.

LG
Burgen


 

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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Negative Gedanken

von StefanS am 26.08.2016 10:11

Negative Gedanken sind in der Tat niemals förderlich.
Viele Menschen, die ständig damit zu tun haben, würden sich als Realisten bezeichnen.

Entwickelt sich eine Situation (oder ein Bekannter bzw. Freund) in eine negative Richtung, dann weiß man ja, wie es weitergeht - negativ!

Ich bezeichne mich ebenfalls als Realist, hab aber schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und weiß, wie sehr mir dieser "Realismus" immer wieder in Pessimismus abgeglitten ist.

Ich stelle mir dann immer die Frage "Worauf schaue ich?"

Der Vater im Himmel weiß um meine Gedanken. ER weiß auch, wenn ich versuche, mich selbst am Riemen zu reißen und mir positive Gedanken verordnen möchte. Das hat nie geklappt!

Nein, in meinen Gebeten steht am Anfang immer im Vordergrund, dass ich meine Blickrichtung verändere. Das heißt für mich, bei IHM erstmal abzuladen, damit ich in eine dankbare Haltung komme. Erst dann schau ich auf die Situation oder den Menschen, der Zentrum meines Gebets ist.

Vielleicht kannst Du etwas damit anfangen?

 
    

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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lighty83

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 87

Negative Gedanken

von lighty83 am 26.08.2016 09:32

Hallo,

in den Sprüchen steht

Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er. Sprüche 23

Ich habe viel mit negativen Gedanken zu kämpfen.
Da macht mir dieser Vers fast Angst, weil ich nicht so sein und werden will
wie meine Gedanken sind.

Ich kenne die Bibelstelle, in der es heißt, wir sollen unsere Gedanken erneuern,
aber wie mache ich das praktisch? Und funktioniert es wirklich?
Wie sind da eure Erfahrungen?

Blessings
Lighty

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5546

Re: Sätze vervollständigen - ein Spiel

von Cleopatra am 26.08.2016 07:49

 Ja, finde ich auch.

Das ist echt kaputt gegangen.

Bithya, magst du vielleicht einen neuen Versuch wagen?

Dort werden übrigens alls Ausländerfeindlichen Beiträge sofort editiert.

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Keleison

51, Männlich

  Neuling

Beiträge: 24

Re: Trinkwasser einwecken

von Keleison am 25.08.2016 16:46

Man könnte im Garten (sofern man diesen besitzt) noch einen Brunnen bohren. Vorausgesetzt der Boden ist nicht zu schnell verseucht.

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Keleison

51, Männlich

  Neuling

Beiträge: 24

Re: Sätze vervollständigen - ein Spiel

von Keleison am 25.08.2016 16:43

Ich weiß nicht wie man jetzt noch die Kurve bekommen soll. Das beste wäre wohl man lässt den Thread im Niemansland verschwinden und Bithya startet einen neuen Versuch.

Die Idee war sehr gut, so kann man auch mal etwas von den anderen Forenusern erfahren. In der Hoffnung das Nächstenliebe die Abneigung zukünftig übersteigt.

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