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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: und siehe, es war sehr gut.

von Rapp am 31.07.2016 14:09

Nun habe ich wirklich das Gefühl ich sei gründlich missverstanden worden. Warum wohl? Solana, du sprichst von loslassen. Tja, schöne Theorie! Ich hänge sicher nicht daran und klammere mich bestimmt nicht an meiner Begrenzung fest: das ist absolut nicht nötig. Diese Grenzen sind gegeben und wehe ich akzeptiere sie nicht. Das hat mich schon für Wochen ins Krankenhaus befördert...

Mag sein, dass du merkst wie solche Sätze bei mir ankommen: nicht besser als jene frommen Sprüche der Leute, die mir den Glauben abschrieben, weil ich nicht geheilt wurde. Luther drückt sich in einer seiner alten Übersetzungen sehr treffend aus, wenn er Hiobs Reaktion auf die Reden seiner lieben Freunde übersetzt: "Ihr seid leidige Tröster, mit euch wird die Weisheit aussterben!" Ich habe solches eben auch zu oft hören müssen. Wie oft habe ich die Sache Gott hingeschmissen... Dann bekam ich mehrmals die Antwort, dass ich nur den Trost weitergeben kann, den ich selbst auch empfangen habe. Dabei werde ich mit Freude überschüttet, dass ich gar die komischen Reaktionen meiner Freunde überhören und Vater anbeten kann.

Die Schmerzen aber hast nicht du sondern ich. Sie sind jetzt wieder sehr deutlich da. Festhalten werde ich sie bestimmt nicht, wozu denn?? Ich wünsche sie bestimmt niemandem!

Genug, ich schalte ein Plauderstündchen mit Vater ein, hier sitzen geht ohnehin nicht mehr lange...

Willy

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)

von solana am 31.07.2016 14:08

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich allen Oasis!

Eigentlich war fürs Wochenende Gewitter und Regen angesagt. Die sind aber - zT heftig - ein Stück weiter südlich durchgezogen.
Wir hatten einen mit bedrohlichen Wolken bedeckten Himmel und fernes Donnergrollen.



Es war trotzdem ein sehr schöner Tag gestern und auch heute scheint häufig die Sonne.

Lagerfeuer am Flussufer:



 Der angekündigte Regen ist jetzt erst mal auf Freitag verschoben ....

Ich hoffe, ihr könnt alle das Wochenende geniessen.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: und siehe, es war sehr gut.

von solana am 31.07.2016 10:54

Tagwandler schrieb:

Mir ging es schon oft so, dass sich gerade der Augenblick des Erkennens, erklärt durch den Heiligen Geist, als "Vollendung im Schauen" anfühlte. Einfach als nicht zu steigernde Gewißheit um Wahrheit , Begleitung, Geborgenheit, die unbeschreiblich schön ist.

Und es klappt immer, es dient immer zum Besten. Wie Du schon sagst, bei allen Schwierigkeiten und Möglicherweise auch Ausweglosigkeiten, die vorher unüberbrückbar erschienen. (Auch ein) Geheimnis des Glaubens.

 

Ja, Tagwandler, darum ging es mir.
Um diesen Augenblick des Erkennens, der uns hinein nimmt in Gottes Perspektive. Wenn wir unser eigenes Urteil, unsere eigene Einschätzung, wie "gut" etwas für uns ist, loslassen und Gott vertrauen, dass er uns alles zum Besten dienen lässt, auch wenn wir das Gute darin noch nicht erkennen können.
Dann erleben wir die Freiheit von dem, dem wir uns vorher ausgeliefert fühlten und was uns so auswegslos erschien. Erleben, dass uns nichts von seiner Liebe scheiden kann.

Lieber Willy, ja, je stärker das Leid, in dem wir stecken, um so schwerer wird dieses Loslassen. Aber ich bin mir sicher, dass es auch um so grösseren Segen bringt.
Gott bürdet uns nichts auf, das schwerer ist als wir ertragen können. Und erlässt auch nichts zu, das uns geschieht, das er uns nicht zum Besten dienen lassen kann.

"Theoretisch" ist mir das klar. Aber wenn ich mitten in einer Situation stecke, an der ich nun rein gar nichts Gutes erkennen kann, fällt es mir sehr schwer, daran fest zu halten und trotzdem zu vertrauen.
Im Nachhinein schäme ich mich dafür und werde auch beschämt angesichts der Menschen, die es viel schwerer haben als ich - (wie du bspw).
Aber je öfter ich solche befreienden Perspektivenwechsel erlebe, um so eher kann ich loslassen und um so eher merke ich, wenn ich mich durch ein Festhalten an meiner eigenen Einschätzung dessen, was für mich "gut" und "das Beste" sei, in "Leiden" bringe....

Vielen Dank auch für deine erklärenden Gedanken dazu, Beröer.

Und diese Schlussfolgerung finde ich sehr wichtig:

Und die aus der Willensfreiheit entstehenden Prüfungen betrachte ich nicht als lästig, sondern als Gelegenheit meinem Gott meine Treue zu zeigen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Dieses dankbare Empfangen schickt uns auf den richtigen Weg!
Und ich denke auch, dass es eine der grössten und wichtigsten Möglichkeiten ist, Gott unsere Liebe und Treue zu zeigen. Indem wir ihm auch da unser Vertrauen aussprechen. Gerade da wo "nach dem Urteil der Welt" (dh der Einschätzung, wie "gut" etwas ist, von Menschen getroffen ohne Gott, quasi an Gottes Stelle), alles dagegen spricht.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: und siehe, es war sehr gut.

von Beroeer am 31.07.2016 10:03

Liebe Solana,

interessante Gedanken.

Was sagt denn die Bibel insbesondere im näheren Kontext, was mit diesem „Erkennen"
gemeint sein könte?
Es bedeutete wohl kaum, daß Adam und Eva erst nachdem sie von der Frucht gegessen
hatten wussten was Gut und Böse ist, denn das wußten sie doch schon aufgrund der Gebote,
die Gott ihnen gegeben hatte.

Sie waren überdies im Bilde Gottes Geschaffen - ein natürliches Empfinden für Recht und Unrecht
war ihnen sozusagen immanent.

Eva wusste, dass es nicht richtig wäre, vom Baum zu essen, bevor Sie aß.
Gefragt, von der Schlange gab sie ja richtig Auskunft
1. Mose 3 (Hoffnung für Alle)
1 Die Schlange war listiger als alle anderen Tiere, die Gott, der Herr, gemacht hatte.
"Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum die Früchte essen dürft?",
fragte sie die Frau. 2 "Natürlich dürfen wir", antwortete die Frau,
3 "nur von dem Baum in der Mitte des Gartens nicht. Gott hat gesagt:
'Esst nicht von seinen Früchten, ja - berührt sie nicht einmal, sonst müsst ihr sterben!'"

Auch im Nächsten Kapitel gibt ein Vers Aufschluss
1.Mose 3:22
22 Dann sagte er (Gott) : "Nun ist der Mensch geworden wie wir, weil er
Gut und Böse erkennen kann.
Bedeutet das, dass, dass sie durch Erfahrung jetzt wussten, was Böse war?
Wohl eher nicht, denn „der Mensch ist geworden wie wir" würde dann bedeuten,
dass Gott auch das Böse kennen lernte indem er es Tat.

Was ist also mit dem Erkennen gemeint?
Offenbar erkannten Adam und Eva, was gut und was böse war, in einem besonderen Sinne.
Hier finde ich die Fußnote der Neuen Jerusalemer Bibel (1985) zu 1.Mose 3 hochinteressant:
„Die Erkenntnis [ist] . . . die Fähigkeit, selbst zu entscheiden, was gut und was böse ist,
und entsprechend zu handeln, also eine Beanspruchung sittlicher Autonomie,
durch die der Mensch seine Geschöpflichkeit ablehnt. Die erste Sünde war
ein Empören gegen die herrscherliche Hoheit Gottes."

Das würde auch der Bibelbericht stützen.
Diese „Empörung" gegen Gott hatte ja offensichtlich schon vor Adam und Eva stattgefunden.
Die Schlange verleitete Eva zur selben Handlung,
die sie bereits vollzogen hatte (Lt. 2.Korinther 4:4 wurde der Teufel/die Schlange Gott dieser Welt)
1.Mose 3:5 "aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet -
ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist."


In dem Moment, als Satan mit höchst listigem Vorgehen - als sprechende Schlange,
auftrat, was sie womöglich erst durch das Essen der Frucht konnte - so dachte evtl. Eva,
begann sich ein Rädchen im Sinn Evas zu drehen....
Sie war jetzt in voller Konfrontation mit dem Bösen....

Sie hatte die Wahl, Gott treu zu sein und dies jetzt unter Beweis zu stellen oder
auch nicht.

6 Die Frau schaute den Baum an. Er sah schön aus! Seine Früchte wirkten verlockend,
und klug würde sie davon werden!

Durch das Essen der Frucht entschied sie gewissermaßen, selbst Gott zu sein,
für sich selbst bestimmen, wa Gut und Böse ist

Und in dieser Konfrontation mit dem Bösen (Unrecht) sehe ich mich tagtäglich.

In kleinen und in großen Dingen z.B
Ich fahre zur Arbeit, bin knapp drann, dürfte hier nur 60 fahren....
Ein Kollege kommt mir ziemlich patzig. Ich würde jetzt gern zurück geben...
Nach einem anstrengen Tag überfällt mich meine Frau sofort mit ihren Problemen,
ich würde jetzt gern die Augen rollen...
Wenn ich mich jetzt für dieses Prjojekt bewerben würde, könnte ich mit dieser
sehr attraktiven Kollegin zusammenarbeiten...
Usw.

Ich muss den Fehler nicht erst machen um ihn zu Erkennen.
Gott hat mir in meinem Empfinden und seinem Wort mitgeteilt,
was hier richtig oder Falsch ist.

Alles was Gott geschaffen hat, ist trotzdem sehr gut. Wenn nun Menschen Böse handeln dann
liegt der Fehler nicht bei Gott, sondern am Missbrauch des freien Willens.
Und die aus der Willensfreiheit entstehenden Prüfungen betrachte ich nicht als lästig,
sondern als Gelegenheit meinem Gott meine Treue zu zeigen.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Beroeer

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: auf dem Felsen gegründet sein

von Lila am 31.07.2016 09:40

Liebe Lighty!

 

Schauen wir mal das von Dir Zitierte Bibelvers im Kontext. Es sind König Davids Worte. König David hatte kein leichtes Leben. Oft war sein Leben in Gefahr, hatte unzählige Feinde. Aber auch mitten in den tiefsten und brutalsten Anfeindungen vertraute er allein GOTT Israels.

...er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern; denn sie waren mir zu stark; 19 sie hatten mich überfallen zur Zeit meines Unglücks; aber der HERR ward mir zur Stütze 20 und führte mich heraus in die Weite, er befreite mich; denn er hatte Wohlgefallen an mir.
2Sam 22,18-20

David wollte nicht als König selbstbewusst sein Schicksal selbst in den Hand nehmen. Er kannte sogar sehr wohl das Gefühl: Angst.

Dennoch ließ er sich nicht von der Angst beherrschen, sondern auch im Angst vertraute dem Heiligen Israels.

Dem Vorsänger. «Von der stummen Taube unter den Fremden.» Eine Denkschrift Davids; als ihn die Philister ergriffen zu Gat. O Gott, sei mir gnädig; denn es schnaubt ein Mensch wider mich, immerfort bekriegt und bedrängt er mich! 2 Meine Widersacher schnauben den ganzen Tag, ja viele Hohe streiten wider mich. 3 Wenn mir angst ist, vertraue ich auf dich! 4 In Gott will ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich und habe keine Furcht; was kann Fleisch mir antun?
Psalm 56,1-4

Für mich bedeutet Glaube, dass ich überzeugt bin, Gott und Jesus werden Ihre Verheißungen nie ändern!!! Gott ist treu auch wenn wir untreu sind, oder unsere Glauben wankt.

Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Mark 9,24

Ja, und Jesus erhörte auch dieses Gebet.

 

Ein schöner Sonntag wünsch ich Euch!

Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.07.2016 09:40.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)

von Burgen am 31.07.2016 09:25

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. (Israelsonntag - Psalm 33,12)

Losung: 3. Mose 19, 14  ;  Lukas 14, 13 - 14

Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen,
denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten.

Wenn du ein Mahl machst,
so lade Arme, Verkrüppelte, Lahme und Blinde ein, dann wirst du selig sein,
denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten.

*******
Evangelium
Markus 12, 28 - 34  oder  Lukas 19, 41 - 48

Predigt
Römer 9, 1-8. 14-16

Wochengebetspsalm
Psalm 119, 33 - 40
*******

Barmherziger Gott, es gefällt dir,
uns in dem behinderten Bruder oder der pflegebedürftigen Schwester zu begegnen.
Achtsam und achtungsvoll wollen wir ihnen beistehen und uns mit ihnen an deiner Liebe freuen.
Volker Krolzik




 

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: und siehe, es war sehr gut.

von Rapp am 31.07.2016 09:21

Wie werden sich diese Zeilen anfühlen, wenn du in einem Körper steckst, der zwar vieles ist - auch behindert? Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich konnte nie im Leben tun, was die meisten können. Viele Jahre lang konnte ich beispielsweise in Röm. 8, 28 wirklich keinen Trost sehen: Sollten mir die ständigen Schmerzen und mein krummer Rücken zum Besten dienen? "Das ist so, musst du annehmen!" Jenem Pastor, der mir das an den Kopf schmiss hätte ich gut und gerne... können. Er hatte ja null Ahnung, war ein kerngesunder junger Mann...

 

So erlebte ich lange Durststrecken bis mir Vaters Liebe und Fürsorge klar wurde. Sicher, wir leben in einer Welt in der der Mensch unter Satans Regie sehr viel Gutes zu nichte gemacht hat. Das alles kann ich nicht Gott anrechnen.
Aber ich lernte in ihm einen Vater kennen, der für meine Umstände Verständnis hat. Das hatte ich zuvor nie. Als ich ihm mal klagte, dass ich Röm. 8, 28 nicht begreifen konnte, zeigte er mir Zusammenhänge, die genau zu meiner persönlichen Situation passten. Ich werde geliebt trotz meiner Makel. Vater stößt mich nicht aus, weil ich einen lädierten Körper habe - nicht wie die Menschen die mich immer wieder als unbrauchbar stempelten...

Vater hat mir Wohnrecht auf einer neuen Erde versprochen. Die erste wird aufgelöst, da ist zu viel zerstört worden. Ich mache alles neu! Ja, da werde ich nicht mehr den Rollator brauchen, die Schmerzen sind dann weg. Ich bin frei. Na und?! Wenn Vater sich jetzt schon Anbetung trotz allem gefallen lässt, wie viel mehr Grund zum Jubeln werde ich zu Hause haben!

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.07.2016 09:23.

Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 31.07.2016 08:52


vor_dem_Kreuz.jpg Menschen erwarten Hilfe unter dem Kreuz.


Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten,
dass es ungelehrte und ungebildete Leute seien,
verwunderten sie sich; und sie
erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren.
Apostelgeschichte 4,13 ELB


Heilung, Rettung, neues Leben geht seit 2000 Jahren aus von Jesus Christus, dem einfachen Zimmermann aus Nazareth,
dem Sohn Gottes! Das zu erkennen hat mein Leben gerettet. Dieser Jesus Christus kam auf die Erde, um allen Menschen
zu helfen, wenn sie es zulassen und annehmen. So wie Petrus und Johannes, die einfachen Fischer, die zum Zeugnis der
Liebe Jesu geworden sind, können auch wir ihm nachfolgen und dienen. Sieht man uns an, dass wir zu IHM gehören?

Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und ich bin gespannt, wie Ihr darüber denkt.
Heute Abend wollen wir uns wieder zum Hauskreis treffen und dazu laden wir ein,

heute, am 31. Juli 2016, um 20:30 Uhr in den Chatraum "Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5516

Psalm 27

von Cleopatra am 31.07.2016 08:20

Lest euch nochmal diesen sicher schon bekannten Psalm einfach durch und lasst ihn auf euch wirken:

1 Von David. Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?
2 Wenn Übeltäter mir nahen, mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so sind sie es, die straucheln und fallen.
3 Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, so fürchtet sich mein Herz nicht; wenn sich auch Krieg gegen mich erhebt, trotzdem bin ich vertrauensvoll.
4 Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: zu wohnen im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des HERRN und nachzudenken in seinem Tempel.
5 Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tag des Unheils, er wird mich verbergen im Versteck seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich heben.
6 Und nun wird mein Haupt sich erheben über meine Feinde rings um mich her. Opfer voller Jubel will ich opfern in seinem Zelt, ich will singen und spielen dem HERRN.
7 Höre, HERR, mit meiner Stimme rufe ich: sei mir gnädig und erhöre mich!
8 Mein Herz erinnert dich: "Suchet mein Angesicht!" - Dein Angesicht, HERR, suche ich.
9 Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, weise deinen Knecht nicht ab im Zorn! Du bist meine Hilfe gewesen. Gib mich nicht auf und verlass mich nicht, Gott meines Heils!
10 Sogar mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, aber der HERR nimmt mich auf.
11 Lehre mich, HERR, deinen Weg, und leite mich auf ebenem Pfad wegen meiner Feinde!
12 Gib mich nicht preis der Gier meiner Bedränger, denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden und der, der Gewalttat schnaubt.
13 Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, das Gute des HERRN zu schauen im Land der Lebendigen . . .!
14 Harre auf den HERRN! Sei mutig, und dein Herz sei stark, und harre auf den HERRN!

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: auf dem Felsen gegründet sein

von Burgen am 30.07.2016 23:54

Hallo lighty,

du fragst, wie man im Glauben gefestigt werden kann ...

Wir hatten hier vor kurzem das Bild der Schrift, den Glauben wie ein Senfkorn zu haben.
Ein Senfkorn ist mit das kleinste Korn, wird aber groß und schlägt aus wie ein großer Baum/Strauch.
So kann er vielen Vögeln Schutz und Leben schenken.

Jesus selbst lebt in uns, auch wenn unser Glaube so klein wie ein Senfkorn ist.
Der Fels im Alten Testament ist Jesus selbst. Er schenkt und ist Leben.
Vielleicht kennst du die Erzählung in 1. Mose?
Das Volk befindet sich in der Wüstenwanderung und beginnt zu murren, weil sie Durst haben.
Mose darf auf den Felsen schlagen. Es strömt Wasser für jedes Mitglied des Volkes.
Ein andermal murrt das Volk, Mose wird wütend, erinnert sich an den Wasserfluss und schlägt
voller Zorn den Felsen. Von Gott hatte er nicht die Erlaubnis dazu erhalten.

Dieses Geschehen war der Grund, dass Mose nicht in das Land Kanaan durfte.

Der Glaube hat immer etwas mit Gehorsam und Vertrauen zu tun.
Je mehr jemand in der Schrift gegründet ist, desto besser.
Laden wir selbst Gott immer wieder ein uns die Schrift zu öffnen.
Das bedeutet, selbst eigenes Arbeiten (so heißt es) im Wort Gottes um mit ihm selber Glauben zu erleben.
Der Glaube aus 2. Hand kann motivierend sein, doch eigenes Erleben lässt uns Jesus besser kennenlernen.

Es heißt, der Glaube kommt aus der Predigt, dem Hören. Hilfreich ist, die Bibelabschnitte laut zu lesen.
Das hängt auch mit unserem Gehirn zusammen. Die eigene Stimme ist hilfreicher als fremde Stimmen.
Das Wort Gottes hat Kraft und ist Kraft. Gott will uns ja in sein Bild umgestalten.
Dazu braucht es Gottes Wort, das AT genauso wie das NT.

Gruß
Burgen

 

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