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Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?
von Greg am 07.06.2016 10:45Ich habe ein Argument gelesen, das auf vielfältiger Weise hier zum ausdruck gebracht worden ist.
Man könnte es folgendermassen sagen:
oder
oder
Ich denke das jeder dieser Aussagen problematisch ist, weil sie in sich einen Logikfehler beherbegen. Es handelt sich um einen sogenannten "Genteic Fallacy", ein "argumentum ad hominem".
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Gerechtigkeit
von Rapp am 07.06.2016 09:54Ja, da muss ich an eine Erfahrung in Sameland zurückdenken. Durch die Schlucht des Blackälven tobt ein Wildwasser. Um auf die andere Seite zu gelangen gibt es einen einzigen Weg: eine Hängebrücke aus Lianen in schwindelnder Höhe runde 100 Meter lang und fast eben so hoch über der Talsohle. Wenn ich auch über den Fischerweg, einen halsbrecherischen Kletterpfad, ans Wasser gekommen wäre, gab es keine andere Möglichkeit das andere Ufer zu erreichen als eben die Brücke vor der mir graute... Aber im Grunde genommen war die sicherer als iregend eine andere Brücke...
So kommen mir viele Zeitgenossen vor: Gott hat es gefallen den Weg der Rettung über Golgatha zu führen. Doch viele Menschen wollen den eigenen Weg gehen. Er scheint ihnen sicherer zu sein, führt mit Garantie in eine Sackgasse und niemals ans Ziel.
Willy
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2
von Burgen am 07.06.2016 09:46
Losung: Psalm 16,11 ; Römer 6,23
Du tust mir kund den Weg zum Leben.
Die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
***
Tageslese
2. Mose 2,11 - 15 (16-22) 23 - 25
fortlaufende Lese
1. Korinther 15, 29 - 34
***
Mein Herzens Kron, mein Freudensonn sollst du Herr Jesu, bleiben;
lass mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben;
bleib du mein Preis, dein Wort mich speis,
bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, n dich stets fest zu glauben.
(Georg Weissel)
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Den Tag will ich dir schenken und alles, was ich tu,
im Reden und im Denken, im Werk und in der Ruh.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Henoch am 07.06.2016 09:30Hallo Tris,
ich denke, dass Du eine sehr gute christliche "Schule" durchlaufen hast durch dein christliches Umfeld und Elternhaus.
Und ich freue mich, dass Du das hinterfragen darfst, denn es geht nicht um Religion, sondern um eine Beziehung zu Gott, die ja individuell zwischen Dir und dem Herrn zustandekommen muss. Es ist wichtig, dass Du das als erwachsener Mensch für Dich selbst prüfst und dann entscheidest.
Du sagst, er erhört Dein Gebet nicht, dass Du glaubst. Ich kam erst zum Glauben, als ich vor ihm kapituliert habe. Was auch immer bei Dir der Grund ist, dass er dieses Gebet noch nicht erhört, er führt Dich da schon hin.
Henoch
Re: Gnade und Gerechtigkeit
von Pal am 07.06.2016 06:53da Jesus Christus für ALLE Menschen gestorben ist ,, dürfte es auch für die ganze Menschheit reichen ...Das heißt also das auch Ungläubige gerettet werden müssten, weil Jesus das Sühneopfer gebracht hat... ..... ist das so ?
Liebe Wigrü, nein dem ist nicht so!
Denn die wunderbarste Liebe Gottes muß vom Menschen angenommen werden. Wenn nicht, dann passiert folgendes =>
Röm 1:24 Darum hat Gott sie den Begierden ihrer Herzen ausgeliefert; er hat sie ihrer Unsittlichkeit preisgegeben, sodass sie ihre eigenen Körper schändeten. Röm 1:25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge....
Röm 1:28 Und weil sie es nicht für gut hielten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was man nicht tun darf. Röm 1:29 Jede Art von Unrecht, Bosheit, Habsucht und Gemeinheit ist bei ihnen zu finden. Sie sind voller Neid, Mord, Streit, List und Tücke.
Hier sieht man wie Gottes Wirken etwas ganz schreckliches, aber doch völlig gerechtes tut!
Ja, ein Gott der Wahrheit kann dazu sogar die Lüge gebrauchen, um diejenigen damit zu erfüllen, die Seine Wahrheit schmähen. So trifft sie genau die passende Strafe und sie fallen sozusagen in das Loch, das sie selbst gebuddelt haben =>
Gott ist kein omni-toleranter Erdulder aller Bosheiten. Obwohl es, wegen seiner göttlichen Geduld, manchmal für uns, heute und hier, den Eindruck erweckt.
Nein, ER sorgt auf unvorstellbar kluger Weise dafür, das gut und böse sich herauskristallisieren und dann auch ihre vollkommen richtige Vergeltung erhalten!
So, und nicht anders, lese ich es in meiner Bibel und ich bin sehr froh, diese LIEBE ZUR WAHRHEIT angenommen zu haben!
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Pal am 07.06.2016 06:32Dennoch muss ich ganzg klar deine These verneinen, dass ich Jesus auf die Anklagebank setze. Somit ziehst du mir vorschnell einen Schuh an, dem ich nicht unbedingt verdient habe. Ich würde meinen schwachen Glauben eher auf einen Faktor X schieben, den ich nicht berücksichtigt habe und auf der Suche danach bin, welcher es ist. Aber keineswegs würde ich wie gesagt Jesus als Schuldigen betitteln.
Lieber Tris, sorry, ich will dir keinesfalls einen falschen Schuh anziehen. Nur klangen deine Aussagen derart.
Es ist sehr gut, das du die Beschuldigung Jesu sehr, sehr weit von dir weist! -
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Wintergruen am 07.06.2016 00:42Lieber Trisgump
Joh. 14, 6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Stimmt so ist es auch ,, der Weg zum Vater führt über Jesus Christus ... das selbe werden Buddhisten , Islamisten und Christen eines Tages sehen und erleben ... alle die für das Himmelreich bestimmt sind , die im Buch des Lebens stehen.. Aber das sind doch nicht nur Christen ..
Gott hat das Gericht seinem Sohn übergegeben .. Jesus Christus... Das heißt doch auch das ALLE die ins Gericht kommen Jesus Christus der Richter sein wird.. Auch das gilt für ALLE und nicht für einen Teil .. Die Islamisten wird kein Allah richten ,, sondern auch Jesus Christus ...
vielleicht allgemein an deiner Einstellung...Dinge akzeptieren lernen so wie sie sind und nicht emotional in die Tiefe stürtzen .. Vielleicht ein bischen mehr Vertrauen zum Herrn .. vorallem Geduld ... und wissen das er zur rechten Zeit alles rücken wird ..?? Ein schwieriges Thema... Und jaaa ich bin mit dir nachsichtig,, kein Stress .. und das ich manchmal nicht das Geschriebene verstehe, das liegt nicht an dir oder den anderen ..sondern an mir ...
LG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Burgen am 07.06.2016 00:23
Hallo Trisgump
bin bei der Leere hängen geblieben.
Vielleicht würde der Heilige Geist dich füllen, ausfüllen, wenn du dich eine längere Zeit damit beschäftigen würdest, Gott und Jesus vermehrt mittels dem Heiligen Geist anzubeten. Ein Anbeter vor dem Herrn zu werden. Die Bibel enthält viele Hilfen bereit.
Gott liebt Anbetung.
Sie könnte zu deiner Speise werden. Speise, die sättigt und gut tut und hilft, den Blick von den angeblichen eigenen Defiziten wegzulenken.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2
von Burgen am 07.06.2016 00:16
Lieber Gott, nun schlaf ich ein,
schicke mir mein Engelein,
das an meinem Bettchen kniet
und nach meinem Herzchen sieht,
dass es treulich bei mir wacht
durch die ganze lange nacht.
Schütze alle, die ich lieb,
alles Böse mir vergib.
Und kommt der helle Morgenschein,
lass mich wieder fröhlich sein.
Trisgump
Gelöschter Benutzer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Trisgump am 07.06.2016 00:11@Wintergruen
Also um dies noch gerade zu rücken: Ich schreibe Gott keine Willkür zu, sondern wollte nur das Ergebnis einer zuvor aufgeführten Eventualität aufführen. (Ich versuch verständlich zu schreiben)
Zu deinem nicht zuende gebrachtem Gedankengang:
Ich habe halt ganz krass Probleme damit, wenn ich mir so manche Muslime anschaue. Ihr Herz BRENNT!! für ihren Glauben. Sie sind sich ihrer Sache sicher und geben echt ihr BESTES. Sie handeln nach ihrem Besten Wissen und Gewissen. Sie wollen nicht einen falschen Glauben leben und geben alles um ihrem Gott zu gefallen. Auf der anderen Seite steht aber dann der Vers im Mittelpunkt; "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich" (Ka. wo es steht.) Gehen sie also dann doch letztendlich alle verloren?
(Mir ist die vielzahl der Themen bewusst, die hier angerissen werden, seid nachsichtig!
Und zu deinem PS: Ich denke nicht, dass ich etwas verwechsel. Stelle dir vor, dass du quasi kaum noch zu Emotionen im Stande bist. Und dass bei mir immer irgendetwas drunter und drüberlaufen muss, ist ein Dauerzustand, an den ich mich schon gewöhnt habe. Also ich hab echt kein Plan wo mein Fehler liegt.
Trozdem Danke für deine Worte
Auch für die paar letzten Kommentare vor dir. Fand ich sehr nett, muss mal gesagt werden!


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