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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Christentum?

von Henoch am 29.03.2016 21:30

Hallo Waldlaub,

das Christentum ist eben nicht eine Lehre, wie der Mensch die Welt verändern kann, oder wie sich der Mensch verändern könnte, damit das wahre Leben in Frieden stattfinden könnte.

Wie Du sicher merkst, ist alles hier auf Erden, auch unser fleischliches Leben, endlich. Alles strebt dem Zerfall zu. Deshalb heißt es im Christentum, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist, durch den, der alles der Vergänglichkeit unterworfen hat, weil Sünde in die Schöpfung gekommen ist. Diese Tatsache hat die Trennung von Gott und damit Tod und Verderben zur Folge, weil Gott alleine alles durch sein mächtiges Wort erhält. Dies betrifft alle Ebenen, materiell, fleischlich, psychisch, geistig. Denn Leben und Unvergänglichkeit ist nur in und aus Gott zu finden. Deshalb muss der Mensch von oben, also aus Gott, zum ewigen Leben neu geboren werden und ebenso wird die vergängliche Schöpfung ausgelöscht und erneuert werden.

Es ist eben keine Religion, wonach der Mensch derjenige ist, der die Probleme löst, sondern ein Gott, der souverän entscheidet, was geschehen muss und seine Schöpfung zu dem Ziel führt, das er selbst bestimmt hat.

Gott rettet nicht die Welt, sondern die, die wollen, aus der Welt in sein ewiges Reich und in seine Herrlichkeit.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2016 21:33.

Weateyd

30, Männlich

  Neuling

Beiträge: 95

Re: Was bedeutet Christentum?

von Weateyd am 29.03.2016 21:28

Hi Waldlaub,

 

das ist eine wirklich sehr gute Frage, mit der man sich beschäftigen sollte. Ich denke auch, dass hier das Christentum viele Antworten liefern kann. Dir geht es um das wirkliche Leben. Ein Leben mit Christus bedeutet eine Umkehr und meist eine komplette Neuorientierung im Leben. Ich denke, dass man das hier in einem Beitrag kaum beschreiben kann, "wie das geht". Für einzelne Fragen kann man hier gerne Antworten. Ich empfehle dir auch mal eine Gemeinde oder Kirche zu besuchen um solche großen Fragen zu klären. Dort darf man auch als nicht-Christ hin. Evtl. lohnt sich auch mal ein Blick in die Bibel z. B. das Buch "Matthäus". Das ist nicht zulange und man lernt das Christentum gut kennen.

Was ich auch dazu sagen muss, die Zustände, Grausigkeiten und das Leid wird man mit dem Christentum wohl nicht überwinden. Als Christ wird man vermutlich sogar mehr Leid ertragen müssen. Und - das wäre auch ein klein wenig am Christ-sein vorbei gelebt.

LG
Weateyd

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: Was bedeutet Christentum?

von Pavle am 29.03.2016 21:19

Lieber Waldlaub,

ich wusste doch das wird interessat.

In diesem Forum wirst du es nicht leicht haben, aber zumindest ich, finde es toll, dich hier zu haben. Da werden die Diskussionen viel 'frischer'.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, denkst du, es gibt verschiedene Wege zu Heil, aber letztendlich kann/muss man selber dahin gelangen - durch die Erkenntnis. Falls ich dich doch missverstanden habe, igoriere bitte den Rest.

Die meisten hier (glaube ich) denken anders. Wir denken, dass nur Jesu Tod die Möglichkeit zur Erlösung gebracht hat und dass unsere Werke nur eine Folge unserer Liebe zu Jesus sind. Wir, oder zumindest ich (ich sollte nicht für alle sprechen), lehnen die Werksgerechtigkeit ab. Ich kann das Heil nicht anders erlangen. Ich kann es nur dank dem Tod Jesu - vollkommen unverdient - geschenkt bekommen.

sola scriptura, sola fide, sola gratia, solus Christus ist für mich nicht nur ein Weg - sondern der einzige. Ich denke nicht dass Gott unter Schizophrenie leidet, so dass er dem einen diesen Weg zeigt, und dem anderen den anderen Weg. Es gibt nur einen Weg, den schmalen Weg: "Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt;" (Matthäus 7,14).

Solage wir nicht erkennen, dass Ich weiß, dass ich nicht weiß, solange sind wir von Gott getrennt. Und das steht diametral entgegengesetzt zur Lehre der Gnosis (ebenso der der RK-Kirche, der Musline, ...), dass der Mensch durch eigene Verdienst erretet wird bzw. eine höhere Stufe erreicht.

Meisten wird vergessen, dass Gott nicht ein 'Flower Power - Love and Peace - Friede, Freude, Eierkuchen - Multi-Kulti - Wir sind alle gleich' - Gott ist. Derselbe Got hatt auch Soddom und Gomorra zerstört, derselbe Gott hat auch befohlen, dass ganze Völker ausgerottet werden. Gott stellt Bedingungen: "Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote!" hat Jesus persönlich gesagt (Johannes 14,15).

Ich weiß, dass diese Meinung in unserer weichgespülten "Wir sind alle gleich"-Gesellschaft nicht gut ankommt - aber so what?
Muss ich der Gesellschaft oder Gott gefallen?

Meine Signatur passt hier perfekt (glaube ich):

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2016 21:22.

Waldlaub
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Christentum?

von Waldlaub am 29.03.2016 20:50

Kurzer Eintrag, da mir die Zeit fehlt.

Mir geht es um das Leben, das wirkliche Leben und die Frage wie solche Zustände, Grausigkeiten und Lebensdevastierungen (wir sind dabei unseren Planeten zu zerstören) überwunden werden können - mein Ansatz war einer von der ZEN-Philosophie her. Hier bin ich kein Buddhist, sondern - hier habe ich mich wohl falsch repräsentiert - sehe ZEN als einen therapuetischen Ansatz (siehe: http://www.jp.philo.at/texte/VirtbauerG1.pdf).
Die Bibel liefert weitere wichtige Bausteine - wie eben die "Liebe", wie sie im 1. Korintherbrief Kap. 13 beschrieben wird. Allerdings liegt der Fehler bei mir, da ich versucht habe den religiösen Dogmafaktor auszublenden und das Christentum rein therapeutisch (soziologisch, psychologisch, faktologisch) zu interpretieren. An dieser Stelle wird deutlich, das mein Ansatz völlig falsch gewählt war. Hier bitte ich um Entschuldigung.

So gesehen hat "Solana" sicherlich recht, das es mir um eine Art "Quintessenz" geht, aber nicht als Selbstzweck, sondern als sozialen propädeutischen Ansatz.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was bedeutet Christentum?

von solana am 29.03.2016 20:07

Vielen Dank für die Klarstellung Weateyd.

Ich war davon ausgegangen, dss Waldlaub sich mit der Liebe beschäftigen wollte, wie sie eben speziell im Christentum verstanden wird.
Und das geht eben nicht, ohne die zuvorkommende Liebe Gottes, wie sie in der zitierten Johannes-Stelle beschrieben ist.

Aber, wenn ich seinen letzten Beitrag lese, dann kommt es mir eher so vor, als ob es ihm doch nicht um das "spezifisch Christliche" geht, sondern eher um das, was allen Religionen gemeinsam ist als eine Art "Quintessenz" - um niemanden zu diskriminieren. 
Vielleicht erklärt es am besten selbst mal, was er genau sucht.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Weateyd

30, Männlich

  Neuling

Beiträge: 95

Re: Was bedeutet Christentum?

von Weateyd am 29.03.2016 19:50


Meine längere Pause habe ich genutzt Ihre Replik durchzulesen und störe mich massiv an diesen Satz:
„Wer meint, diese Vergebung nicht zu brauchen, weil er schon von sich selbst aus gerecht genug ist, der sucht diese Liebe im Christentum vergeblich."
Worte, hinter die ich ein großes Fragezeichen, ja meine vollste Ablehnung setzen möchte, da an dieser Stelle Menschen diskriminiert werden, die aus welchen Glaubens- oder Überzeugungsgründen auch immer eine andere Lebensauffassung internalisiert haben.



Ich denke da herrscht ein Missverständnis. Der Satz "Wer meint, diese Vergebung nicht zu brauchen, weil er schon von sich selbst aus gerecht genug ist, der sucht diese Liebe im Christentum vergeblich." sagt aus, das jeder Mensch Vergebung braucht und dass es keinen Gerechten Menschen gibt (unabhängig davon ob dieser Christ ist oder nicht). Im Christentum bzw. bei Jesus kann man diese Vergebung finden und auch seine Liebe. Aber nur, wenn man bereit ist, sich einzugestehen das man ungerecht (ein Sünder) ist. Wer meint Gerecht und vollkommen zu sein, der irrt sich, und wird dann im Christentum keine Vergebung finden können (wohl aber Liebe). Das ist nicht diskrimierent und betrifft christen wie auch nicht-christen.

Christentum bedeutet den Glauben an Jesus Christus und ihm nachzufolgen.

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Christentum?

von Henoch am 29.03.2016 19:41

Hallo Waldlaub,

ich denke, dass es keine Religion gibt, bei der das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes geschenkt wird und dieses Geschenk Gott  so viel und uns nichts gekostet hat.

Immerhin kam Gott in Christus auf die Erde, nahm die Schuld der Menschen auf sich und ertrug die Strafe dafür, damit wir die Herrlichkeit Gottes empfangen und in ihm auferstehen können.

Wenn das keine Liebe ist?

Dieser Weg steht jedem frei, umsonst.

Das hat nicht mit Diskriminierung zu tun, noch dazu, wo Gott jeden Menschen erleuchtet, und das zwei bis drei mal, und zur Erkenntnis der Wahrheit bringen will, soweit der Mensch das zulässt. Wenn sie nicht angenommen wird, dann eben nicht.

In allen anderen Religionen muss man sich das Heil erarbeiten, was macht der, der dazu weder Mittel, noch Kraft hat? Hölle gibt es übrigens im Hinduismus, im Judentum, im Islam, und in vielen Naturreligionen.

Und zum Zen-Buddhismus: Der Dalai Lama sagte einmal sinngemäß, dass er es schön findet, dass im Westen die Menschen am Buddhismus interessiert sind, aber unerträglich findet, was man unter Buddhismus versteht und wer sich Buddhist nennt. Als wäre diese Religion eine Freizeitbeschäftigung. Also auch er sagt klar, wer ins Nirwana will, muss einiges dafür tun.

Und ehrlich gesagt fände ich es die Hölle, wenn ich Karma und Reinkarnation durchleben müsste...Und das obwohl ich Pech haben kann und in der niedrigsten Kaste oder gar als Tier wiedergeboren werden könnte, noch schlimmer sei es allerdings, man käme als Frau auf die Welt.....

Ebenso ist das Christentum die einzige Religion, ber der es nicht auf das Vermögen des Menschen ankommt, weshalb jeder die gleiche Chance hat, das ewige Leben zu erben, ob Kind oder Greis, ob arm oder reich, ob dumm oder klug...das Evangelium ist so einfach zu verstehen, dass sich ein Behinderter und ein kleines Kind bekehren kann.

In unserer Gemeinde gibt es einen geistig behinderten Gläubigen, der wenig versteht, aber die Bibel schon. Der helige Geist wirkt auch völlig klar in behinderten Menschen. Das ist schon erstaunlich.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2016 19:43.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was bedeutet Christentum?

von solana am 29.03.2016 16:52

Waldlaub schrieb:

da an dieser Stelle Menschen diskriminiert werden, die aus welchen Glaubens- oder Überzeugungsgründen auch immer eine andere Lebensauffassung internalisiert haben.

Das verstehe ich nun gar nicht, was Sie damit meinen.
Diskriminiert wird doch da niemand - jeder kann doch glauben, was er mag.

Nur, wer sich mit dem Christentum beschäftigen will, der sucht doch gerade das, was das Christentum ausmacht. Und das unterscheidet Christen eben von Andersgläubigen. Warum soll so eine Unterscheidung diskriminierend sein?

Und diese Charakterisierung der Liebe Gottes, wie Johannes sie beschreibt:

1Joh 4,10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

Ist nun mal "christlich" und hat nun mal sehr viel, wenn nicht gar alles mit "Vergebung" zu tun.
Wer das von vorn herein ablehnt, sollte dann vielleicht lieber doch anderswo suchen ..... nichts für ungut ....  
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Waldlaub
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Christentum?

von Waldlaub am 29.03.2016 16:31

Meine längere Pause habe ich genutzt Ihre Replik durchzulesen und störe mich massiv an diesen Satz:
Wer meint, diese Vergebung nicht zu brauchen, weil er schon von sich selbst aus gerecht genug ist, der sucht diese Liebe im Christentum vergeblich."

Worte, hinter die ich ein großes Fragezeichen, ja meine vollste Ablehnung setzen möchte, da an dieser Stelle Menschen diskriminiert werden, die aus welchen Glaubens- oder Überzeugungsgründen auch immer eine andere Lebensauffassung internalisiert haben.

Denkt man solch einen Satz zu Ende landet man bei Bibeltexten die die Zeugen Jehovas gern rezitieren und die Andersdenkenden und Andersgläubigen mit dem ewigen Gericht drohen. (Hebr. 6:2, 10:30-32, Matth. 12:18, Joh. 3:18, 2. Petr.3:7 oder Off. 14:7).
Für manche Menschen – wie jetzt die aus Syrien entflohen sind – würde das in letzter Konsequenz bedeuten: aus der Hölle in die Hölle.

Wenn das Ihr Glaube ist, dann sollte man alle Bibelstellen mit dem Begriff „Liebe" schwärzen (Markus 10:21 scheint ja im reichen Deutschland schon geschwärzt worden zu sein), denn Liebe i.S. vom ersten Korintherbrief Kapitel 13 ist etwas gänzlich anderes oder würden Sie ihr Kind töten weil es nicht den gleichen Glauben ausübt wie Sie? Die Mehrzahl der Zeugen Jehovas hätten damit keine Probleme.

Mir sagte einmal ein älterer Mann, der Waldenser war, das es zwei Arten von Christen gebe, solche die sich hinter der Vergebung verbergen und solche die ihre guten Werke hinter sich verbergen.

Man kann die Bibel im Namen der Liebe zum Schwert machen und jeden der „meine" Liebe nicht erwidert töten (oder töten lassen), man kann sich mit ihr aber auch zur Demut führen lassen. Das es so eine unüberschaubare Zahl von christlichen Kirchen, Gemeinschaften und Bewegungen gibt (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_christlicher_Konfessionen) scheint eher auf die erstere Externalisierung hin zu deuten und damit auf einen gewissen dissoziativen Zustand.

Aus dieser These heraus wäre jeder Mensch, jedes Kind das geboren wird ein zu akusierender Deliquent - an dieser Stelle sollte jede Mutter überlegen ob sie überhaupt noch ein Kind empfangen kann, da niemand voraussagen kann ob die Tochter oder der Sohn auch zum "Glauben finden" wird.

An diesen Punkt frage ich mich dann, was dieses Leben für Mensch (und noch mehr Tiere) eigentlich repräsentiert: Ein grausiges Experiment für den Glauben, eine Quälerei – wie am Beispiel Hiobs drastisch gezeigt.
Mit Verlaub solch ein Glaube ist für mich eine pathologische Formation.

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Elia

von Rapp am 29.03.2016 16:07

...und einem aus diesen 7000 wirst du nächstens begegnen. Den wirst du zum Propheten an deiner Stelle einsetzen! So sehen wir Elia der dem Elisa begegnet, einem Bauern aus wohlhabendem Haus. Den holt sich Elia mitten aus seiner Feldarbeit heraus. Der junge Mann wird Elias Diener und begleitet ihn fortan.

Es war auf der Bibelschule in Deutschland. Einer der Dozenten bat uns  auf einem Zettel aufzuschreiben, aus welchem Grund wir diese Schule besuchten. Bitte, schreibt keinen Namen dazu... In der nächsten Vorlesung las er einige der Zettel vor und kommentierte sie. "Mein Pastor meinte, das sei was für mich." "Ich war schon länger ohne Arbeit und denke darum, Gott wollte mich hier haben." Das hier schrieb nur einer: "Gott öffnete mir die Tür, darum bin ich hier."

Das folgende passierte mir vor einiger Zeit: Eine Frau schrieb mir: Ich will eine Prophetenschule besuchen. Kannst du mir helfen, dass ich da angenommen werde? - Bist du in keiner Gemeinde? Die Gemeindeleitung sollte dir doch eine Empfehlung ausstellen. - Ich habe darum gebeten, sie lehnten ab. - Da kriegst du von mir auch keine Empfehlung. Klemm dich hinter deine Bibel und lerne sie kennen. Damit hast du die Grundlage um zu prüfen was richtig oder falsch ist. Gaben kann niemand lernen, die kriegt man. Aber das Wort Gottes kennenlernen, das wäre das wichtigste... - Du redest ja wie mein Gemeindeleiter!!- Damit bin ich in Ungnade gefallen...

Meine Meinung habe ich nicht revidiert. Ich bin immer noch der gleichen Überzeugung: Gott holt sich Menschen aus der Arbeit heraus, denn Arbeit in Gottes Reich ist bestimmt kein leichter Job...

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2016 16:09.
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