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Re: Woran erkennt man wahre Jesusnachfolger?
von solana am 07.02.2016 13:50Paulus hat das sehr schön formuliert:
Phil 3, 12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,
14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.
16 Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben.
Es geht nicht darum, bei uns selbst oder anderen "Vollkommenheit" zu suchen und aufgrund von "zuviel gefundenen Haaren in der Suppe" einander zu disqualifizieren.
Die Vollkommenheit liegt nicht in uns selbst, sondern in "Christus in uns", der in uns immer mehr Gestalt gewinnt, in dessen Bild wir immer mehr hinein verwandelt werden.
Nicht, das, was wir schon ergriffen haben an Perfektion ist wichtig, sondern dass wir von ihm "ergriffen" sind und er uns auf dem Weg zum Ziel hält und uns am Ende über die Ziellinie hebt.
Wenn wir uns dessen bewusst sind, dann werden wir demütiger, was unsere Leistungen, Verdienste, Erfolge, unsere "Vollkommenheit" betrifft.
Und wir werden gelassener und geduldiger, liebevoller im Umgang mit Unvollkommenheiten anderer.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Merciful am 07.02.2016 12:53Höre das Lied 'When all is said and done" von ABBA.
Jenes Lied, in dem die schwedische Popgruppe damals den Zerbruch der Beziehung von Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson verarbeitete.
Merciful
saschaw
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennt man wahre Jesusnachfolger?
von saschaw am 07.02.2016 12:16Woran erkennt man wahre Jesusnachfolge?
ich möchte dazu auch ein paar Gedanke aufschreiben.
Wenn ich die Fragenstellung etwas genauer lese, dann wollen wir einen Menschen an seinem Verhalten, äußerlichen oder innerlichen erkennen, dass er nicht nur Christ ist sondern auch noch ein wahrer Jesusnachfolger.
Wir werden wohl auf dieser Erde keinen vollkommenen Menschen treffen. Wenn ich die Wahre Nachfolge daran werten möchte ob ein Mensch an einem Bettelnden vorbeigeht und ihm nichts gibt, dann werden viele nicht bestehen. Diese Gedanken lassen sich ja noch erweitern. Ich fahre nun seit 7 Jahren morgens und abends zur Arbeit mit der S-Bahn. In diesen 7 Jahren habe ich vielleicht 2 mal gesehen, dass jemand einem älteren Menschen seinen Platz angeboten hat, stellt Euch mal vor, diese 2 sind nicht mal Christen....
In unseren, katholischen Kreisen würde man vielleicht auf die o.g. Frage sagen: Ein Mensch, der auf die weltliche Besitztümer verzichtet und bedingungslos Christus nachfolgt, sich dem Dienst der Menschen widmet, wie z.B. ein Priester - ist ein wahrer Jesusnachfolger.
Jesus forderte von seinen Jüngern, lasst alles liegen, jetzt sofort und folgt mir nach.
Ich denke, wir können heute auch auf anderer weise wahre Nachfolger Jesu sein.
Zitat von Chesnut:
Jemand, der in einem frommen Elternhause aufgewachsen ist und schon viel von Jesus mitbekommen hat, muss nach seiner Hinwendung zu Jesus vielleicht weniger an seinem Charakter und Verhalten arbeiten als einer, der auf der Strasse gelebt hat und vielleicht einen entsprechenden entsprechenden Wortschatz und eine entsprechende Verhaltensweise mitbringt.
Zitat Ende;
dem möchte ich sehr widersprechen. du meinst doch nicht im Ernst, dass sich fromme und langjährige Nachfolger Jesu entspannt zurücklehnen können, während die anderen schuften müssen? So ist es sicher nicht. Vom ersten wird auch mehr gefordert werden, also aufpassen.
Die Frage nach: "Bin ich eine Wahrer Nachfolger Jesu" kann nur jeder für sich selbst beantworten. Wie wollen wir unseren nächsten beurteilen, wo wir mit sich selbst zu kämpfen haben.
An einer anderen Stelle heißt es: "Wenn du betest oder fastest, dann tue das in deinem Zimmer und nicht vor allen Menschen".
Soviel möchte ich noch sagen, wir werden uns noch wundern wer alles zu den Wahren Nachfolgern Jesus gehört.
Langsam bilde ich mir ein, man müsse einen Titel: "Wahrer Nachfolger Jesu" erhalten sonst hat man sein Leben verwirkt. Ehrlich gesagt, habe ich mir noch nie zuvor Gedanken darüber gemacht und werde es hoffentlich auch in Zukunft unterlassen. Nicht unbedeutend ist das Verhältnis zu Mitmenschen, sprich Nächstenliebe. Eine wahre, gelebte Nächstenliebe.
Alles gute noch.
Re: Erkennen & Unterscheiden
von solana am 07.02.2016 11:33Hallo Jesus4ever
Nochmal etwas zu deiner Frage der "offenen Türen".
Wenn du dir mal die Berichte in der Apg und den Briefen ansiehst, dann steht da oft von "aufgetanen Türen", die freudig und dankbar genutzt wurden und es wird andererseits berichtet, dass sie etwas in Angriff nahmen, "der Geist es ihnen aber verwehrte/es nicht zuliess".
Sie haben ihren Auftrag umgesetzt, das Evangelium zu predigen - so gut sie konnten und wo sich Möglichkeiten ergaben - und haben darauf vertraut, dass Gott Türen öffnet und verschliesst. Und sie waren ständig im Gspräch mit ihm, haben erwartet, dass er sie führt, haben ihn um diese Führung gebeten und ihre Bereitschaft gezeigt, dieser Führung folgen zu wollen.
Wer in ständigem, engen Kontakt mit Gott bleibt, für den ist es kein Problem, wenn er sich nicht ganz sicher sein kann, ob eine geschlossene Tür bedeutet: "Stop - hier geht es definitiv nicht weiter!" oder ob es bedeutet:" Im Moment ist hier zu, aber bleib dran, wenn die Zeit gekommen ist, geht sie auf!"
Oder umgekehrt - wenn eine Tür offen ist und nichts dagegen spricht, sie zu nehmen - kann man mutig eintreten mit der Erwartung, dass Gott Bestätigung oder Korrektur gibt. Auch im Bewusstsein, dass der Weg, der im Moment richtig ist, vielleicht morgen durch etwas Besseres abgelöst werden soll....
Denn, wer sich führen lassen will, in jedem Augenblick seines Lebens, für den ist es das Wichtigste, ganz nah beim Herrn zu bleiben, der den Überblick hat. Viel wichtiger, als selbst soviel Überblick zu haben wie möglich und so viel wie möglich selbst in der Hand zu behalten.
Und auch die Freiheit im Umgang mit offenen Türen wird in den Berichten deutlich:
2Kor 2,12 Als ich aber nach Troas kam, zu predigen das Evangelium Christi, und mir eine Tür aufgetan war in dem Herrn,
13 da hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand; sondern ich nahm Abschied von ihnen und fuhr nach Mazedonien.
Wir dürfen da ruhig mutig sein und brauchen keine Sorge zu haben, dass wir einen unkorrigierbaren Fehler begehen, wenn wir eine falsche Entscheidung treffen.
Wenn wir unser Leben seiner Führung unterstellen, dann bringt uns das Erfüllung und Freiheit, weil wir so das Beste verwirklichen, was in uns angelegt ist. Gott bringt es in uns zur Entfaltung. Die "äusseren Umstände" sind dabei nicht das Wichtigste, sondern dass wir Gottes Werk in uns zulassen.
Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Gute Frucht bringen wir dadurch, dass wir als Reben eng mit dem Weinstock verbunden bleiben - nicht dadurch, dass wir so gut darüber Bescheid wissen, wie man eine Frucht herstellt und in der Produktion so geschickt sind:
Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Gruss
solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Burgen am 07.02.2016 11:20Hallo ihr Lieben,
heute sind wir per Losungen 2016, dem Wort Gottes für den Tag, auf dem Weg Jesu nach Jerusalem.
Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem und es wird alles vollendet werden,
was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Luk 18,31)
Verlass dich von ganzem Herzen auf den Herrn,
und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in all deinen Wegen,
so wird er dich recht führen. (Spr 3,5-6)
Christus spricht:
Bleibt in mir und ich in euch.
Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt,
so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. (Joh 15,4)
*******
Ihr Lieben, das sind zwei ganz bekannte Worte der Schrift.
Die Gefahr liegt darin, dass wir sie einfach so dahinlesen,
weil sie der Seele gut tun, und ja, weil in ihnen ein Erkennungsmerkmal liegt.
Der Mensch freut sich in der Regel etwas wieder zu erkennen.
Dabei sind vielfach schöne, gute Erinnerungen mit verknüpft. Oder auch nicht.
Doch Gott meint es auf jeden Fall gut mit uns.
Man stelle sich einen ganzen Korb voll Reben vor, einen Balkon, Terrasse,
schöner Tisch gedeckt und in der Mitte dieser Korb mit blauen und grünen Reben.
Welch eine Freude.
Gemeinsam statt einsam, der schöne Anblick, und welch ein Geschmack!
Wie gut tut es und welch eine Freude.
Das Herz hüpft, die Augen leuchten, der Mund spricht dankbar frohe Worte aus.
Möge Jesus mit uns sein.
Er schenkt Freude, Wachstum, Geborgenheit...
Gott segne uns
Grüße
Burgen
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Sprüche
von Poola am 07.02.2016 11:19In sprüche,
(und auch prediger)
sind 3erlei dinge,
annehmen, lernen, weitergehen
aber nicht so wie man das selber will, sondern gott,
das heist auch sich damit auseinandersetzen.
lg
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Nicht GANZ neu hier, aber...
von Poola am 07.02.2016 11:12Denn willkomen zurück,
und gute gespräche,
lg
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Poola am 07.02.2016 11:08Kommt her zu mir, so werdet ihr Ruhe finden,
Matthäus,7:28-29
Begeben wir uns unter Gottes hand, das ist das beste.
Wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
lg, Poola
Re: Erkennen & Unterscheiden
von Merciful am 07.02.2016 10:53Christian und kahate haben bereits einige Sätze geschrieben, deren grundsätzlichen Ansatz ich unterstreichen möchte.
Die Notwendigkeit, für eine Mathematikarbeit lernen zu müssen, ergibt sich dann, wenn ich ein gutes Ergebnis erreichen möchte.
Dann habe ich sozusagen keine Wahl, es sei denn, ich wäre ein Genie, das auch ohne sonderliche Vorbereitung eine hervorragende Note zu erreichen vermag.
Nebenbei gesagt, kann es eine große Freude bedeuten, Mathematik lernen und verstehen zu dürfen.
Denn, so heißt es, die Mathematik ist die Sprache der Natur, die Sprache der Schöpfung.
Nun aber zum Thema.
Ich weiß nicht, ob Gott für einen jeden Menschen einen bestimmten Plan hat.
Aber selbst wenn dem so wäre, wäre es eher nicht die Aufgabe des Menschen, diesen Plan zu ergründen, etwa, um diesen dann erfüllen zu können.
Zwar gibt es das durchaus, wir lesen in der Bibel, dass Jesus etwas tat, wodurch dann eine Verheißung des Alten Testamentes erfüllt worden ist.
Oder wir hören, dass der Apostel auf Weisung des Heiligen Geistes an einen bestimmten Ort sich begab, um dort einem bestimmten Menschen eine Botschaft auszurichten.
Dennoch glaube ich, dass Christen sich zumeist eher an das grundsätzliche Gebot Jesu zu halten haben, um dann kraft ihrer Verantwortlichkeit Entscheidungen im Sinne Jesu treffen zu können.
Wobei diese Entscheidungen einerseits orientiert sind an den Möglichkeiten und Verheißungen Gottes, andererseits aber auch an einem gewissen Realismus (Vernunft, Verstand).
Die Wege Gottes mit uns Menschen erkennen wir eher im Rückblick auf das hinter uns liegende Leben, das wir gelebt haben.
Ein Professor für Altes Testament erklärte uns vor etlichen Jahren, dass die Hebräer gerade umgekehrt dachten, als wir es tun.
Für die Hebräer liegt die Vergangenheit vor ihnen, die Zukunft hingegen hinter ihnen.
Denn die Vergangenheit liegt offen vor unserem Auge, an ihr nehmen wir wahr, was Gott uns tat und wie er uns geführt hat.
Die Zukunft hingegen ist für uns noch undeutlich, sie liegt hinter uns, ist für uns noch nicht erkennbar.
Daher sollen wir nicht grübeln und zu ergründen versuchen, wohin Gott uns wohl führen werde.
Sondern in der Gegenwart haben wir das zu tun, was die gegenwärtige Lage jetzt von uns fordert nach dem Gebot Jesu.
Im Rückblick aber erkennen wir dann einst die liebevolle und weise Führung Gottes in unserem Leben.
Merciful


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