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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2533

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 22.01.2016 09:25

Henoch schrieb: Wenn die Beschneidung, bzw. die Taufe, das ewige Leben wirklich besiegeln würde, ...

Wie kommst du jetzt darauf?

Weder die Beschneidung noch die Taufe 'besiegeln das ewige Leben'.

Hast du denn schon vergessen, was wir vernommen hatten?

Die Beschneidung war oder ist das Zeichen des Bundes (Alter Bund, Glaubensgerechtigkeit), die Taufe ist ein Begräbnis in den Tod Christi, eine Reinigung von Sünden.

Was die Errettung betrifft, so gilt das Wort Jesu:

EIN John 3:16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2016 09:26.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2533

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 22.01.2016 09:13

Henoch schrieb: Du denkst, dass alle Menschen gerettet sind, weshalb man sie gleich taufen sollte? Oder meinst Du eher, wenn sie Fehler machen verlieren sie die Gnadengabe wieder? Wer könnte so gerettet werden? Und ist das Rettung? Das wäre ja so, als ob ich einen Ertrinkenden auf dem offenen Meer den Rettungsring hinwerfe und dann wieder wegfahre und ihn sich selbst überlasse. Das ist doch keine Rettung sondern Sadismus. Warum soll Jesus denn dann der Retter sein? Rettung ist doch nichts halbes, sonst ist es doch gar keine.

Ich habe nicht geschrieben, dass alle Menschen gerettet sind. Ich habe geschrieben, dass Gott in Christus die Welt mit sich versöhnte.

Auch der Rest deines Beitrags stimmt nicht überein mit dem, was ich schrieb.

Es ist doch klar, dass die Versöhnung durch den Glauben beim Menschen 'ankommt' und in seinem Leben wirksam wird.

Der Glaube verbindet aber den Menschen mit dem Herrn. Es kann keine Rede davon sein, dass der Retter den Menschen sich selbst überlässt.

Merciful

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Henoch am 22.01.2016 09:08

Lieber Vater,

ich danke Dir, dass Du das Wunder vollbringst, dass wir die Schönheit Deines Herzens erkennen dürfen. Ich danke Dir, dass wir innig verbunden sein dürfen mit Dir in Deinem Sohn und in einer Liebe, die so wunderbar ist. Ich danke Dir, dass Du uns einst dazu fähig machen wirst, Dich und Jesus so zu lieben, wie Du es wirklich verdient hast. Danke, dass Du uns dafür bestimmt hast, Dich zu erkennen und dass wir uns jeden Tag neu an dem erfreuen dürfen, was Du uns über Dein wunderbares Wesen offenbarst. Ja, es wird eine Ewigkeit nicht ausreichen, Deine Herrlichkeit zu erfassen und wir werden so eine Freude haben, Dich zu erforschen und unser Lob wird aus dem Herzen kommen und unsere Freude über Dich überschwenglich sein. Welcher Dank könnte dafür ausreichen. Amen

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2016 09:09.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Was ist für Euch "Bewahrung" und wann habt ihr sie erlebt?

von Henoch am 22.01.2016 07:59

Hallo Ihr Lieben,

ich würde gerne mal einen ganz praktischen Thread aufmachen. Was ist für Euch "Bewahrung" durch das mächtige Eingreifen Gottes und wann habt ihr sie in Eurem Leben schon erlebt?

Also, ich denke, da haben wir alle zu berichten.

Natürlich möchte ich auch gerne mit Euch überlegen, was alles "Bewahrung" ist und was dazu in der Bibel steht.

Ich habe sie schon oft erlebt. Ein Beispiel ist mir besonders präsent. Wie ihr vieleicht wisst, war ich früher Geistheiler und tief in Okkultismus verstrickt. Nun hatte ich mich bekehrt und wusste, dass ich es nicht mehr machen darf. (Ich hatte  zwar vorher schon nur noch manuell gearbeitet, aber ohne dass es die Kunden wussten, und zu dem Zeitpunkt zwar meine Praxis aufgegeben, aber die Fahrpraxis für Tiere hatte ich noch).  Natürlich riefen die Kunden erst einmal trotzdem bei mir an und wollten eine Behandlung haben. Der Herr sagte mir, dass ich die Termine annehmen soll, hinfahren, das Evangelium erklären und warum ich nicht mehr heile, und dann sollte ich rein manuell osteopathisch behandeln, aber kostenlos. Er würde mit mir sein.

Mann hatte ich Angst. Wie erkläre ich das den Kunden, dass ich okkult behandelt habe? Was werden sie denken etc...

Also denn, ich gehorchte. Und es ging eigentlich ganz gut, auch wenn es sehr unangenehm war und mich die Kunden für verrückt hielten und sich ernstlich Sorgen machten, wie eine so begabte Heilerin nun einem so mittelalterlichen Glauben anhängen konnte ... Ich verlor die Kunden (das war auch schon Bewahrung).  

Bei einem Kunden wurde es allerdings richtig schlimm (ich gehe jetzt nicht ins Detail mit Rücksicht auf den Kunden). Er und seine Frau schrien mich an und waren schrecklich wütend. Sie beschimpften mich massiv. Ich war in deren Wohnung und sie hatten einen großen Hund. Ich hatte trotzdem keinerlei Angst. Der Herr machte mich völlig ruhig und half mir auch, die richtigen Worte zu finden. Am Ende hatte ich alles getan, was ich tun sollte. Sie wussten das Evangelium.

Und obwohl sie so wütend waren, verabschiedenten wir uns freundlich. Das war ein mächtiges Eingreifen des Herrn. Er bewahrte mich vor Schlimmeren und auch davor, ihn zu leugnen. Das ist wirklich erstaunlich gewesen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2016 08:18.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von Cleopatra am 22.01.2016 07:08

Guten Morgen,

ach liebe Burgen, tut mir leid, dass ich noch nicht geantwortet habe.
Ich habe seit Mittwoch von einem Tag auf den anderen eine andere Arbeitszeit bekommen.
Ich muss nun viel früher anfangen, und das ist für mich sehr anstrengend, weil ich alles umorganisieren muss.
ZB gehe ich jetzt gleich im Dunkeln schon los mit meinem Hund und habe daher wenig Zeit.
Ich habe auch gemerkt, dass es mich ziemlich erschöpft, ich muss mich noch daran gewöhnen.
Gestern bin ich um halb acht auf dem Sofa fast eingeschlafen, ich wciß nicht mal, wann ich ins Bett gegangen bin ;-D

Also- Copyright: Wenn du nur einzelne Verse zitierst, dann gehört es zum Thema "Kurzzitate" und darf kopiert werden.

Ist es das, was du meintest mit deiner Frage?
Deine Gedanken sind ja selbst geschrieben oder?

Bei uns hat es auch weiter geschneit, es ist alles weiß und ich habe für meine Schuhe die Spikes rausgepackt.
Mein Hund hat riesen Spaß bei dem Schnee

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von marjo am 22.01.2016 07:03

Oha.

Merciful schrieb: Ein Säugling wird nicht getauft, damit er gerettet wird, sondern, weil er durch Christus mit Gott versöhnt ist.


Da erkenne ich nicht einmal einen Unterschied. Errettung und Versöhung durch Christus mit Gott ist für mich doch glatt identisch von der Bedeutung her.

Mag mich wer aufklären?
-------------------------------------
Liebe Wintergrün,

ich hatte auf Deine folgende Frage geschrieben:

Wintergrün schrieb: dann war die Beschneidung der Säuglinge im AT ebenfalls wertlos.. denn sie hatten ja keinen Glauben im Alter von 8 Tagen .. oder ?

das dem genau so ist. Die Beschneidung von Säuglingen war tatsächlich wertlos, so später kein Glaube hinzukam. Im Alter von 8 Tagen wurden die Kinder halt ersteinmal in das Volk aufgenommen. Rein physisch. Die Beschneidung am Körper war aber nur das äußere Zeichen des Bundes. Fehlte das innere Zeichen des Bundes jedoch, kam es irgendwann dazu das Gott sich abwendete. Das AT ist voller Beispiele von Menschen, die aussortiert wurden weil das innere Zeichen fehlte.


Gruß, marjo

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2016 07:10.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 22.01.2016 06:28

Hallo Wintergrün,

ich sprach über die Taufe, weil sie ja mit der Beschneidung in Verbindung gebracht wurde. Du schriebst, dann wäre ja die Beschneidung unnütz, Mario bekräftigte das und daher erklärte ich das näher, denn sie ist unnütz ist, wenn der Glaube fehlt.

Wenn Parallelen erarbeitet werden sollen, dann lag mir nahe, auch über die Taufe zu reden. Tut mir leid.

Gerne bleibe ich jetzt überwiegend bei der Beschneidung.

 

Hallo Merciful,

Du denkst, dass alle Menschen gerettet sind, weshalb man sie gleich taufen sollte? Oder meinst Du eher, wenn sie Fehler machen verlieren sie die Gnadengabe wieder? Wer könnte so gerettet werden? Und ist das Rettung? Das wäre ja so, als ob ich einen Ertrinkenden auf dem offenen Meer den Rettungsring hinwerfe und dann wieder wegfahre und ihn sich selbst überlasse. Das ist doch keine Rettung sondern Sadismus. Warum soll Jesus denn dann der Retter sein? Rettung ist doch nichts halbes, sonst ist es doch gar keine.

 

An beide:

Wenn die Beschneidung, bzw. die Taufe, das ewige Leben wirklich besiegeln würde, warum sagt Jesus dann zu den Pharisäern, die ja sowohl das Gesetz hielten, als auch beschnitten waren, ja sogar Priester waren, dass sie "Söhne des Teufels" sind "Dass sie nicht dahin kommen können, wohin er geht", also verloren sind.

Und wenn alle Menschen gerettet sind,  weshalb man sie auch taufen kann, obwohl sie nicht glauben, warum schreiben dann die Apostel in den Briefen soviel über die, die doch nicht zur Gemende gehören, obwohl sie sich dazugesellt haben?  Die waren ja auch getauft, weil man zuerst dachte, sie wären gläubig.

Könnt ihr mir das erklären?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2016 06:36.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2533

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Merciful am 21.01.2016 23:00

Henoch schrieb: Bekommt er denn jetzt das ewige Leben auf Grund der Taufe? Doch nicht? Oder? Dann wäre sie aber kein Sakrament.

Das Leben empfangen wir Menschen, weil Christus für uns starb. Gott hat die Welt mit sich versöhnt in Christus.

Ein Säugling wird nicht getauft, damit er gerettet wird, sondern, weil er durch Christus mit Gott versöhnt ist.

In der Taufe wird der Säugling begraben in den Tod Christi und er wird berufen zur Nachfolge Christi.

Er wird als Eigentum Gottes ausgezeichnet und somit im Auftrag Gottes zum Gehorsam des Glaubens verpflichtet.

Durch den Glauben aber wird sich der Heranwachsende die Gnadengabe des Lebens bewahren.

Merciful

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 22:29

nun ja,, so sind wir wieder bei einem alten Thema, welches wir schon mal hatten,, mit Rettung, Taufe ,Glaube,  Mitwirken des Menschen, Glaubenswege gehen , Glaubenswerke vollbringen usw .. .. aber das war ursprünglich nicht meine Frage ...

es ist ja nicht so das ich diese Dinge nicht verstehe,. Und obwohl wir  verschiedene Ansichten haben, toleriere ich auch eure .. und verstehe eure Gedanken

Ich erkenne abera uch Parallelen  aus dem AT mit Abraham/Beschneidung  und dem NT Christus /Taufe,, ich kann sie nur noch nicht vernünftig und logisch verbinden .. mit allem was so geschrieben steht.. Stammvater, Erben, Völker, 12 Stämme, Beschneidung, Beschnittene, Unbeschnitte, Glauben , 8 TAge alt Säuglinge, Knaben usw ...

aber wie gesagt,, alles zu seiner Zeit 
ich lese euch gerne weiter aufmerskam zu ... falls ihr noch Ideen habt oder was euch aufgefallen und eingefallen ist ..

LG

 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 22:08

Hallo Wintergrün,

also ich denke, wir dürfen uns freuen, dass alles gegeben wird aus reiner Gnade, also einfach deshalb, weil wir glauben, dass Jesus alle unsere Schuld weggenommen hat, als er am Kreuz starb.

Deshalb ist es wirklich nicht wichtig, wann getauft wird.

Die einen taufen Säuglinge, weil sie sich von Herzen wünschen, dass ihre Kinder zu Gott kommen. Diese sind dann gerettet sind, wenn sie selbst zum Glauben kommen

Die anderen lassen sich taufen, nachdem sie zum Glauben gekommen sind aus lauter Freude darüber, dass sie Jesus erfahren durften und wissen, dass er ihr Retter ist.

Wie auch immer, es ist zweitrangig, was WIR tun. Wir sind gerettet aus Gnade und nicht deshalb, was wir tun.

Gnade heißt "ein unverdientes Geschenk". Das bedeutet, dass wir es uns nicht verdienen müssen bzw. auch nicht verdienen können. Diese Gnade schenkt Gott denen die glauben, dass wir von Jesus gerettet werden, weil er uns liebt und aus reiner Gnade und ganz ohne unsere Werke und ganz unverdient.

So verstehe ich das, was im Römerbrief über Gnade und Werke steht. Lies doch gerne mal nach.

Und erst dann ist es ja auch ein Evangelium, also eine gute Nachricht, wenn wir sicher sein können, dass das gilt, was Jesus am Kreuz sagte: "Es ist vollbracht". Auch der Mitgekreuzigte erfuhr ja dann die Gnade des Herrn, als er glaubte, dass Jesus der Sohn Gottes, der lang ersehnte Messias, ist. Jesus sagte zu ihm: "Noch heute wirst Du mit mir im Paradies sein". Und er war auch ungetauft. Gute Werke tun konnte er wohl auch nicht mehr. Er war ganz auf das Geschenk angewiesen. Irgendwelche anderen Bedingungen, als zu glauben, konnte er am Kreuz im Sterben ja nicht mehr erfüllen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 22:11.
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