Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  4190  |  4191  |  4192  |  4193  |  4194  ...  6886  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 68853 Ergebnisse:


christ90

36, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 121

Gedanken zur Religion

von christ90 am 02.01.2016 22:04

Wie bereits am Titel ersichtlich ist das Anliegen dieses Threads kein spezifisch christliches. Es geht mir vielmehr um das Phänomen menschlicher Religiosität im Allgemeinen. Um den Threadverlauf nicht von vorn herein einzuengen, habe ich mich dazu entschieden diesen „offenen" Titel zu wählen. Im Übrigen erachte ich es auch in einem spezifisch christlichen Forum nicht für verfehlt, dem Thema Religion an sich, einschließlich des Umgangs mit anderen Religionen, einen gesonderten Thread zu widmen.

Nun, wie fange ich am besten an? -

Vorneweg sei gesagt, dass ich Religion nicht stets nur als etwas Menschen vereinendes, sondern immer wieder auch als etwas dieselben trennendes erlebt und empfunden habe. Dabei spreche ich wohlgemerkt nicht von gewaltsamen Auseinandersetzungen jedweder Art. Vielmehr erlebte und erlebe ich religiöse Haltungen zuweilen als etwas, das einer tieferen zwischenmenschlichen Begegnung im Wege steht. Auch wenn man gegen die jeweilige andersgläubige Person charakterlich nichts einzuwenden hat, einander freundlich gegenüber tritt und sich in Toleranz übt, so hinterlässt die offensichtliche religiöse Differenz doch ein Gefühl von Beklommenheit, Unsicherheit, Ratlosigkeit...Recht kann schließlich nur einer haben, der andere geht unweigerlich fehl; Religion hat schließlich einen Wahrheitsanspruch und damit etwas Ausschließendes an sich.

Die Frage, die mich in letzter Zeit verstärkt beschäftigt, ist, ob und inwiefern dies wohl so sein muss, bzw. worin die Ursachen dafür liegen. -

Ein allen Religionen gemeinsames Merkmal ist die Vermittlung von Halt. Der Mensch hat zweifellos ein ausgeprägtes Bedürfnis, man könnte sagen inneres Verlangen nach Halt, Orientierung im Kosmos, (religiöser) Gewissheit. Aus dieser Gewissheit erwächst ihm innere Befriedung, Kraft und Vitalität, Identität, sowie insgesamt ein verstärktes Selbstgefühl. Unbestimmte Religiosität vermag ihm diesen Halt kaum zu bieten - zu allen Zeiten machten sich Menschen ihre Religionen -, obendrein ist diese nicht gemeinschaftsfördernd. Dieses Bedürfnis nach Halt findet seinen nach außen hin sichtbaren Ausdruck in den verschiedenen weltanschaulichen Vereinigungen, Ideologien, Kulten, esoterischen Konzeptionen... insbesondere jedoch in den religiösen Vereinigungen mannigfaltigster Art. Überall finden Menschen diesen Halt.

Welchen Ausdruck dieser Halt nun findet suchen sich die Menschen in der Regel nicht aus. Ganz offensichtlich ist es so, dass zwischen der Religion eines Menschen und dem religiös-kulturellen Umfeld in das er hineingeboren wird ein enger Zusammenhang besteht. (Dieser Umstand sollte zu denken geben. Auch wir sind diesbezüglich ja keine Ausnahmen. Man muss sich vorstellen: Wären wir nicht in Europa geboren und aufgewachsen, so hätten die meisten hier mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Christentum gar nichts am Hut.) Ferner lassen sich noch Bezüge herstellen zwischen der Persönlichkeit, der Biographie und der religiösen Einstellung einer Person; was hier zu weit führen würde.
 
Hierin sehe ich gewissermaßen ein Dilemma: Ein undefiniertes, zunächst allen Menschen gemeinsames, wenngleich höchst subjektives Streben, Tasten nach dem höheren auf der einen-, ein tiefes Verlangen nach Halt, Struktur, innerer Gewissheit auf der anderen Seite, dessen Preis darin liegt, dass es, wie eingangs geschildert, die Menschen entzweit, sie einander mit Vorbehalt begegnen lässt. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass jene natürliche Religiosität (die es wohlgemerkt in ihrer Reinform niemals gab und gibt) etwas die Menschen vereinendes-, festgefügte, intellektualisierte, konstitutionalisierte, dogmatisch erstarrte Religion etwas die Menschen trennendes ist.

Einen weiteren Umstand, der einer gegenseitigen Verständigung im Wege steht sehe ich darin, dass die meisten Menschen in eine Religion gleichsam hineinwachsen, diese von Beginn weg in sich aufnehmen, internalisieren, ehe sich ein wahrhaft natürlich-existenzielles Verlangen überhaupt herausbilden konnte. Fehlt dieses jedoch, bzw. geriet es in Vergessenheit, so fehlt damit ein entscheidendes Element zur gegenseitigen Verständigung. Man spricht dann mit einer Selbstverständlichkeit in religiösem Vokabular von Dingen, die den anderen befremden muss. Dabei bildet besagtes Streben und Sehnen nach dem höheren, nach Heil, m. E. den alleinigen Ausgangspunkt, das Fundament wahrer, gehobener Religiosität.

Was wären eure Lösungsansätze? Schreibt gerne eure Gedanken diesbezüglich.

Nachdenkliche Grüße...
c90

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.01.2016 22:18.

sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von sandtigeress am 02.01.2016 21:14

Sumpfgebiet      

Antworten

sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette (5)

von sandtigeress am 02.01.2016 21:10

Naht                      

Antworten

sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von sandtigeress am 02.01.2016 21:09

Sauna    

Antworten

sandtigeress

56, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 468

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von sandtigeress am 02.01.2016 21:09

Martha

Antworten

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Agnostiker

von marjo am 02.01.2016 20:25

Gerne beantowrte ich all Deine Fragen. Agnostiker, Atheisten und Gnostiker sind alle auch ganz leicht durch eine Suchmaschinen-Anfrage zu klären. Eigene Recherche ist meist auch wesentlich erhellender als die erneute Zusammenfassung durch andere User.

Gruß, marjo 

Antworten

Weateyd

30, Männlich

  Neuling

Beiträge: 91

Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?

von Weateyd am 02.01.2016 18:58

Kurz zu der Predigt im Eingangspost:

Ich habe mir jetzt doch mal die Predigt anhören wollen. Aber nach 30 min. habe ich dann damit aufgehört.

Wurde diese Predigt öffentlich gesagt???

Ich empfinde diese Predigt als eine Hetze. Als eine Gefahr für den unbedachten Zuhörer.

Keine vernünftigen Fakten, Mutmaßungen, Tratsch, Hetze! Und das von Anfang bis Ende (vermutlich). SO sollte m. E. kein Prediger reden. Einen wirklichen christl. Inhalt konnte ich auch nicht erkennen.

 

Meine Empfehlung:

Finger Weg!!

 

Thema "Wie gehen wir als christen mit der Zuwanderungsproblematik um"
Wird in dieser Predigt nicht behandelt!

 

LG

 

 

(Ich habe in den Thread nicht alles gelesen. Hoffe mein Beitrag passt trotzdem rein, als Antwort zum Eingangspost)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.01.2016 19:03.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16

von solana am 02.01.2016 18:45

Hallo Adi, ja ich bin auch so froh! Danke für die Anteilnahme.
Hat es geklappt mit dem Aufraffen?

Hier ist heute sehr gemischtes Wetter, aber auch so schön:




 
Die Kraniche hatten sich gesammelt als ich unterwegs war und sich dann doch für einen anderen Schlafplatz entschieden. War das ein Schreien und Schwärmen um mich herum ....
Ich wünsche allen einen schönen Abend.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Annette

65, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Agnostiker

von Annette am 02.01.2016 18:26

Es gibt ja auch die Gnostiker.Die haben eine besondere Erkenntnis.Die Eingeweihten.Oder?
Das fällt mir dazu ein.

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.01.2016 18:28.

Sonnenkind

78, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 240

Re: Bilder verkleinern für die Galerie

von Sonnenkind am 02.01.2016 17:23

Hallo Nordermole,

Ich kann bspw. keine jpg-bilder im kleinformat mehr hochladen, obwohl Platz im Speicher dafür vorhanden ist !

Wie misst du die Größe? Maßgeblich ist immer die Zahl der Pixel. Für ein Bild im Forum sollten es in der Breite nicht mehr als 1000, besser 600 sein. Angaben in mm oder cm liefern meist falsche Verhältnisse.

Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  4190  |  4191  |  4192  |  4193  |  4194  ...  6886  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite