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Re: Wer, was und wie ist GOTT?
von solana am 18.12.2015 11:12Irgendwann tauchten dann in meinem Leben so Schritt für Schritt für mich die Fragen auf: Was macht den eigenen Glauben aus? Ist alles in der Bibel Festgehaltene und Dargestellte auch wirklich so geschehen und absolut wahr? Entspricht alles, was du z.B. im Glaubensbekenntnis oder in Gottesdiensten betest absolut deiner innersten Überzeugung? Wie und wovon bist du durch den Kreuzestod von Jesus „erlöst" worden?
Und dann kamen natürlich auch die Überlegungen: Wo in der Welt ist Gott, der angeblich gütige, der barmherzige, der gerechte Gott, wenn die Welt ein einziges Chaos mit Naturgewalten einerseits und mit Kriegen, Verfolgung bis hin zur Selbstvernichtung der Menschheit ist? Wer, was und wie ist da Gott?
...
Was ich mit dieser Erkenntnis mache? Ich glaube, nein, ich bin mir absolut sicher - GOTT IST !
...und ich habe einen Anker für meinen "Glauben" an Gott gefunden, der von der Bibel zwar nicht Wort für Wort, aber so doch in vielen und maßgeblichen Teilen durchaus bestätigt wird. Und ich schreibe meine Gedanken und Erkenntnisse deshalb nieder, weil sie vielleicht auch anderen Christen zur Klärung von eigenen Überlegungen hilfreich sein könnten.
Hallo Kahate
Ich finde es gut, dass du erklärst, wie du zu deinen Überzeugungen kommst. Und dass du sie anderen anbietest, die mit der "offiziellen Lehre" der Kirche nichts anfangen können. Ohne Christen, die sehr viel mit dieser offiziellen Lehre anfangen, davon abbringen zu wollen.
Wie Wintergruen schon von sich selbst schrieb, haben wohl die meisten von uns sich auch mal solche Fragen gestellt, waren "intellektuell" unbefriedigt von den Antworten der "offiziellen Lehre". Und haben dann weiter gesucht, nach etwas, das befriedigendere Antworten geben konnte. Einige haben sich mit Östlicher Philosophie beschäftigt, andere mit Esoterik, andere haben versucht, von allem "die Essenz" zu finden und eine Art "Metareligion" zu suchen, die allen konkret existierenden Religionsformen zugrunde liegt. Andere suchten ihren ganz individuellen, ganz oersönlichen Weg im Rückzug aus allem, usw .....
Und diejenigen, die hier gelandet sind, sind nach diesem "Ausflug" wieder zurück gekommen.
Weil sie irgendwann merkten, dass die Luft zu dünn wurde und ihnen doch etwas Grundlegendes fehlte.
Bei mir war es so, dass ich immer mehr Leere in mir spürte, obwohl ich mich "intellektuell" den "normalen Mainstreamchristen" - die in meinen Augen dumm und blind wie Schafe einer unhinterfragten Lehre nachliefen,- weit überlegen fühlte.
Diese Leere trieb mich wieder zurück zur Bibel, die ich zuerst aber auch nur aus meiner Perspektive las, durch die Brille meines Weltbildes, um dies ein wenig zu bereichern.
Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass in dieser Leere die Worte der Bibel etwas in mir auslösten, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich merkte immer mehr, dass hier genau das war, was diese Leere füllen konnte - aber nur dann, wenn ich es ganz in mir zuliess und nicht nur ein paar Rosinen rauspickte. Mein Intellekt sträubte sich zwar noch gegen vieles und es gab auch Dinge, die ich einfach noch nicht so annehmen und glauben konnte.
Aber meine grösste Erkenntnis war: Es kommt gar nicht darauf an, alles zu wissen und zu verstehen. Es ist nicht mein Wissen und mein Verständnis, das mich näher zu Gott bringt - so dass er auch in meinem Alltag spürbare Realität ist - sondern meine Bereitschaft, mich auf ihn einzulassen. Und in dieser Hinsicht hat jemand, der sehr viel weiss und ganz tiefe Erkenntnisse hat, überhaupt nichts voraus gegenüber einem gläubigen kleinen Kind, dass sich ganz einfach und naiv Gott nähert.
Wissen öffnet und verstellt den Blick zugleich. Weil es immer nur "Stückwerk" ist und zeitlebens immer nur Stückwerk bleiben wird.
Über dieses Stückwerk hinaus führt nur der Weg, der von Gott selbst kommt. Wenn er uns zu sich zieht und uns Erkenntnis schenkt, dann hat das eine ganz andere Qualität. Eine Qualität, die verwandelnde Kraft hat, die uns tief im Inneren berührt, uns umgestaltet , Frieden und Freude schenkt.
Diesen "Teil" habe ich in deinen Ausführungen vermisst, Kahate.
Daher meine Fragen nach dem, was "danach" kommt, nach dem Wissen, der Erkenntnis. Weil eben genau das Fehlen dieses "danach" bei mir zu Unzufriedenheit und Leere geführt hat. Und ich nicht erkennen kann, wo das bei deiner Vorgehensweise zu finden ist.
Und deshalb ist und bleibt auch mein Rat an Suchende mit Fragen: Sucht an der richtigen Stelle, an der Quelle. Legt die "Brille" eurer vorgefertigten Weltsicht beim Bibellesen ab und öffnet euch für das, was mehr ist als "intellektuelle Verarbeitung eines historischen Textes". Und erwartet von Gott, dass er selbst durch sein Wort zu euch spricht und euch im Herzen erreicht.
Wir können jeder immer nur das anbieten, bezeugen, was wir erkannt haben.
Was andere daraus machen, ist ihre Sache.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
NorderMole
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Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von NorderMole am 18.12.2015 11:05Teepunsch
Poola
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Poola
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Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 18.12.2015 10:34Zimt
Re: Oase (26) Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. (Ps 36, 10)
von Cleopatra am 18.12.2015 09:18Guten morgen ihr lieben,
klasse Sonnenkind, noch ein Katzenliebhaber ;-D
Ach, ich bin so froh, der Orthopäde im Krankenhaus hat Vorgestern gesagt, dass ich das Knie nun zur Hälfte schon belasten kann bis Weihnachten.
Ab Weihnachten darf ich immer mehr steigern, so dass ich im Januar auch endlich wieder arbeiten gehen kann,
Ich vermisse die Kollegen sehr ;-D
Meine Hände werden sich auch sehr freuen 
Gestern Nachmittag bin ich dann endlich nach so langer Zeit auch nochmal einen anderen Weg gegangen.
Und ich wurde quasi dafür belohnt: Am Rückweg bin ich an einem Weg vorbeigegangen, wo eine Nebelbank so dicht war, dass es von weitem so aussah, als würde es brennen und dies wäre der Qualm.
Es war nur eine Wand aus Nebel.
Als ich dann hinndurch gegangen bin, war es ganz kalt und feucht.
Außerhalb dieses Nebels war es wieder wärmer.
Das war so klasse, ich habe dieses Naturwunder so sehr genossen 
Heute habe ich ziemliche Kopfschmerzen, also mache ich mal lieber etwas ruhiger heute 
Lg Cleo, deren Kater gerade auf ihrem Schoß sitzt.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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