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Gott ist (auch) Böse
von Gottkrieg am 20.11.2015 00:01Seit jahren hören ich von der christlichen kirche nichts weiter als erzählungen vom guten gott.
nach meinem erleben ist gott eindeutig böse.
das mag sich ändern.
auch gehe ich davon aus, dass das mit dem menschen und einen gott unsinn ist.
schön die christen haben alle nach außenhin andersgläubigen umgebracht.
das ist jetzt nicht unbedingt ein beweis für die wahrheit des christentums,
vorallem dann nicht, wenn sogar nach christlichlicher lehre selbst,diese toten
eigentlich gar nicht tot sind.
fast schon zwingend ist es, dass es sowas wie geister gibt, wenn es sowas wie ein leben nach dem tot gibt.
schaut man sich die zahlreichen erzählungen an , ist es wahrscheinlich , dass es irgendwie mehrere götter
und wohl auch sowas wie geister , engel dämonen gibt.
bei einer fast schon offenkundig bösen welt, in dieser weise vom guten einen gott zu reden , halte ich für ein verbrechen.
gerade jüngere werden übel getäuscht und belogen.
sollte sich dann doch ein gott melden , landet man dann vermutlich arglos gleich bei einem bösen gott.
Re: Oase (26) Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. (Ps 36, 10)
von Gnadensonne am 19.11.2015 22:02
Guten Abend , meine Lieben ! 
Liebe Cleo , ich denke fest an dich , meine Gebete begleiten dich !
Bei uns stürmt es schon , nun schlägt das Wetter um -- ist in den * Knochen * deutlich spürbar .
Bleibt alle gut behütet und gesegnet , liebe Grüße Gretel 
Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .
Römer 14,19
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 19.11.2015 20:50Notlösung
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Und wenn man nur einmal eine klitzekleine Sünde tut.....?
von Greg am 19.11.2015 11:16Gerne! 
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Warum ich hier bin !
von solana am 19.11.2015 11:08Hallo Frank
Herzlich Willkommen im Forum
Ich finde deine Ehrlichkeit sehr gut.
Es gibt viel zu viele Christen, die sich das gar nicht eingestehen würden und das auch vor anderen gar nicht zugeben würden - weil ein Christ ja Freude empfinden und nach aussen zeigen muss.
Hier liegt ein grosses Problem: Wir Menschen haben den Grundsatz so in uns verankert seit klein auf: Du bist nur so viel Wert, wie du dir "verdienst" durch das, was du leistest."
Und wir versuchen ständig, allen an uns gerichteten Ansprüchen gerecht zu werden und uns und anderen zu beweisen wie "wertvoll" wir sind.
Verbergen Versagen, rechtfertigen uns ....
Jesus ruft die "Mühseligen und Beladenen" in seine Ruhe, gibt "Erquickung" statt Leistungsdruck.
Mt 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Viele Christen schaffen es nicht, sich vom Leistungsdruck befreien zu lassen, sondern ersetzen den Leisdtungdruck der Welt durch einen Leistungsdruck von Gott. Oder noch schlimmer, behalten den Leistungsdruck der Welt bei und fühlen sich von Gott noch zusätzlich unter Leistungsdruck gesetzt.
Das meint "Jesu Joch" nicht.
Er befreit uns davon, dass wir selbst unseren "Wert" erarbeiten müssen.
Seine Liebe macht uns wertvoll und befreit uns von allem Druck.
Und erst im nächsten Schritt lernen wir, unter seiner Führung und mit seiner Hilfe so zu leben, dass in unserem Leben immer mehr seine übersprudelnde Fülle Raum gewinnt.
Das ist sein Werk in uns - nicht unsere Leistung.
Und wir sind auch nicht dazu verpflichtet, nach aussen hin die Fassade eines fröhlichen Superchristen aufrecht zu erhalten.
Vielmehr ist es unsere Aufgabe, uns für ihn zu öffnen, so dass er sein Werk in uns tun kann, auf ihn zu sehen und ihm zu folgen.
Je mehr er uns innerlich umgestaltet, um so mehr davon wird auch nach aussen sichtbar. Echtes, das keine Fassade ist, denn es kommt von Herzen.
Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Das ist keine "zu erbringende Leistung" die Gott uns abverlangt und mit der Forderung danach uns unter "Leistungsdruck" setzt.
Sondern das nennt die Bibel "Frucht". Die entsteht auf natürliche Weise, ohne "Druck". Dadurch dass die Rebe am Weinstock bleibt und der Saft durch sie strömt, sie nährt und dazu befähigt, iherr Bestimmung auf natürliche Weise nachzukommen und so ein erfülltes, reiches Leben zu haben (Joh 15).
Freude gehört auch mit zu den Früchten des Heiligen Geistes (Gal 5, 22) und reift auch ganz "natürlich", entspringt aus der Quelle des Lebens.
Man kann sie nicht selbst hervorbringen oder Menschen unter Druck setzen, sie haben zu müssen.....
Als erstes kommt die Befreiung, die kindliche Freude und das Staunen über Gott. Und Gott ist es auch, der den Wunsch in uns weckt, unser Leben nach seinem Willen zu leben - weil wir nur so überhaupt ein glückliches und erfülltes Leben haben können. Und wer sich so von Gott "ergreifen" lässt, der geht mit Freude und Eifer daran - so wie eben ein Kind es tut, ohne Leistungsdruck und Perfektionszwang, ohne sich dadurch Liebe und Anerkennung verdienen zu müssen .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Warum ich hier bin !
von marjo am 19.11.2015 10:25Ich bin Christ und total begeistert von.... nicht der Sache, aber von Gott. Ich lasse mir auf der Zunge zergehen, dass ER mich zurückhaben will. MICH?!?!! Wie ist DER denn drauf? ICH würde MICH nicht zurückhaben wollen, soviel ist mal sicher.
Aber Gott hat mich verloren und nun setzt er alles daran um MICH zurückzubekommen. Wie verrückt ist das denn? ER rennt MIR nach! Er sucht MICH im hintersten Winkel allen Elends und wühlt im Dreck um mich da herauszuziehen. Verstehen kann das niemand, aber er lässt sich davon nicht abhalten.
Ist das nicht verkehrte Welt? Sollten nicht wir Menschen Gott nachlaufen? Sollten nicht wir alles dran tun um ihn zu finden? Rituale durchführen, Askese betreiben und die Welt retten, damit wir Gott finden können und ihm gefallen?
Und nun bin ich Christ. Habe mich von ihm finden lassen und ihn nicht zurückgewiesen. Staunend sehe ich mich um, bin immer noch in der selben Welt, aber nicht mehr von der Welt. Ich scheine zu meinen alten Sinnen andere Augen, andere Gefühle und andere Gedanken zu haben. Diese Welt kommt mir fremd vor. Sie erscheint in einem anderen Licht. Ewigkeit strahlt in die Zeit und beleuchtet alles ganz anders. ICH komme mir fremd vor, bin nicht mehr der selbe wie in den Jahren zuvor. Irgendetwas geht mit mir vor, geht in mir vor. Ich muss wissen, was da mit mir passiert, lese es in der Bibel nach. Der Heilige Geist! Gott in mir! Wie bitte??? Er hat mich nicht nur erlöst? Er lebt nicht nur mit mir und ich mit ihm? Er lebt IN mir?
gruß, marjo
Re: Wer hat recht ?
von solana am 19.11.2015 10:24Als Gott das sieht rauft er sich die Haare , weil keiner ihn ernsthaft gefragt hat , wie er das gemacht hätte .
Die Christen wehren sich mit den Worten , wir haben uns auf Dein Wort berufen und an Dich geglaubt . Wer hat jetzt recht ? Wer hat mit Gott gelebt ?
Hallo Kleiner
Deine Geschichte ist natürlich etwas "konstruiert" und deine Vorstellung, wie Gott "reagiert" hätte, ein bisschen einseitig. ....


Anmerkung dazu: Ich stelle mir keinen Gott vor, der sich die haare rauft.
Und überhaupt gehe ich davo aus, dass Gott natürlich schon vorher wusste, was passieren würde und nich überrascht und enttäuscht von dem Tun der Menschen war
.Aber wenn du mit dieser Geschichte zum Nachdenken bringen willst und dass Menschen mal ihr eigenes Vorgehen hinterfragen, dann finde ich das eine gute Idee.
Denn das, was die Menschen in deiner Geschichte machen, das tun tatsächlich viele Christen.
Und ihre Reaktion darauf ist auch gut beschrieben: Sie rechtfertigen sich (wie schon Adam und Eva es vorgemacht haben), statt sich Gottes Frage zu stellen und sich von ihm in Frage stellen und sich korrigieren zu lassen.
Nur würde ich dann die Worte, die du Gott in den Mund legst, etwas modifizieren.
"weil keiner ihn ernsthaft gefragt hat , wie er das gemacht hätte"
Darum ging es den Bibellesern ja doch beim Studium seines Wortes, zu fragen , wie er das gemacht hätte.
Aber keiner hat gefragt, ob Gott das auch so will, dass sie das, was sie als richtig erkannt haben, auch so durchsetzen und zu Ende bringen sollen, wie sie es für richtig erkannt haben.
Sie haben nicht auf Gottes Führung gebaut, sondern nach dem Motto gehandelt: "Einmal erkannt und dann mit dem Kopf durch die Wand!"
Haben sich von ihrer Erkenntnis leiten lassen, nicht von Gott.
Cleo hat das gut beschrieben:
Aber es ist wichtig, dass wir nicht nur Recht haben wollen, sondern selbst offen sind für Veränderungen und Hinterfragen. Es ist wichtig, dass wir Gott ganz ehrlich fragen, wie er es sieht und ob er uns nicht zeigen kann, was er wichtig findet.
Mit Gottes Hilfe, mit dem heiligen Geist, können wir erst alles richtig verstehen.
Wir brauchen also dafür Gottes Hilfe.
Unsere Erkenntnis - auch beim Bibellesen - ist "Stückwerk" und unser Handeln darf nicht allein auf dieser Erkenntnis beruhen und aus eigener Kraft geschehen.
Sonst muss man die Frage: "Wer hat mit Gott gelebt ?" so beantworten: "Keiner."

Jeder hat gut angefangen - mit Gott, hat ernsthaft nach seinem Willen gefragt - und dann allein weiter gemacht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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