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Damaris

49, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 33

Re: "nicht von dieser Welt"

von Damaris am 17.06.2015 20:24

Liebe Cleo, das nicht von der Welt sein ist mir ein starker Trost geworden. Es zählt eben nicht vorrangig das Sichtbare und es ist nicht das, was letztlich Bestand haben wird. 
Es gab Zeiten, da hat mich das fast verrückt gemacht. Ich konnte damals auch diese Geschichten über Nahtoderfahrungen nicht ab, es hat mich richtig agressiv gemacht, wenn Menschen die jenseitige Realität so attraktiv ausmalen. Dahinter stand meine tiefe Sehnsucht danach und wohl auch die Angst, dieser Sehnsucht zu folgen.  

Ich mag es auch heute nicht so sehr, wenn Menschen so auf das Jenseits hoffen und zählen, weil es eben jetzt und hier unsere Aufgabe ist zu wirken. und wenn Gott seine Schöpfung und seine Geschöpfe liebt wer sind dann wir um dies nicht zu tun?

Liebe Grüße
Damaris 

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Oase 20 .... du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht ! Apostelgesch.2,28

von alles.durch.ihn am 17.06.2015 19:39


Der HERR, unser Gott, hat uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind.
Josua 24,17

Ihm aber, der euch zu bewahren vermag, dass ihr nicht zu Fall kommt,
der euch hinzustellen vermag vor seine Herrlichkeit als Makellose,
vor Freude Jubelnde, ihm, dem alleinigen Gott, der durch Jesus Christus,
unseren Herrn, unser Retter ist, ihm sei Ehre.
Judas 24-25



KnuddelSegensgrüße - ich denk an euch!  <3 
eure adi  




..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Von einem der auszog, um Christus zu teilen ...

von solana am 17.06.2015 17:36

Hallo Jalvar

 

Ich weiß wirklich nicht, wie ich das noch konkreter formulieren soll?!

Ja, im Prinzip hasst du die Frage, nach der "konkreten Erfahrung" ja selbst schon beantwortet mit deiner "Eskimogeschichte".

Was wir erleben, ist immer geprägt von unserer Einstellung dazu.
Keiner von uns erlebt "objektiv", das ist immer "subjektiv interpretiert".

"Konkret" erleben wir ja eigentlich alle mehr oder weniger dieselbe Umwelt um uns herum.
"Subjektiv" erlebt bspw ein müder Wanderer einen schattigen Baum als willkommenen Rastplatz, ein Förster nimmt vielleicht nur den Wildschaden am den Baum wahr, Ein Schreiner sieht das Holz vielleicht nach seiner Qualität und dem Wert für die mögliche Verarbeitung usw.
Und wenn mich bspw ein Gedanke beschäftigt hat und ich in einer bestimmten Frage nach "Erkenntnis" suche und mir kommt beim Anblick des Baumes ganz spontan dieser Vers in den Sinn:

Mt 13, 31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;
32 das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, sodass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.

Und mir wird im selben Moment bewusst, dass darin genau die Antwort steckt, die ich gesucht habe - dann ist das für mich "konkretes" Reden Gottes. Genauso konkret wie für den Wanderer der Schatten, den Förster der Wildfrass und den Schreiner die Holzqualität.
Und dennoch haben alle denselben Baum - ganz "konkret" - gesehen .

in Bezug auf Partnerfragen

Genauso war es, als ich meinen Mann kennen gelernt habe.
Das, was wir da erlebt haben, wird jemand, der nicht an Gott glaubt, als "Verkettung fast unglaublicher Zufälle" wahrnehmen. Für uns war das "Gottes Fügung". Was ist jetzt daran "konkreter"?

Ich kann mir denken, dass dir das wieder zu wenig "konkret" ausgedrückt ist, aber konkreter kann ich es auch nicht sagen.

Noch ein Gedanke zu deinen Überlegungen "wie Gott sein müsste".
Ich hab dir ja mal am Anfang unserer Unterhaltung hier geschrieben, dass diese Art zu denken auch mal meine Denkweise war. Und dass sie mich nicht näher zu Gott gebracht hat, sondern von ihm weg. Erst als ich eingesehen habe, dass ich Gott nicht mit meinem Verstand erfassen und von meiner Logik aus beurteilen kann, wurde ich offen für eine echte Begegnung mit ihm.
Und ich erkannte, es geht nur so:

Ps 111,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. / Klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich.
Spr 1,7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.

Nicht zuerst "meine Weisheit und Erkenntnis" und damit "erkenne" und beurteile ich dann Gott .....
Daher werde ich dich bei diesen Überlegungen nicht begleiten.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von Pal am 17.06.2015 15:59

Nach Saul wurde gesucht und man konnte eine eindeutig, offenbarende Antwort erhalten:
....Und sie suchten ihn; aber sie fanden ihn nicht. 1Sa 10:22 Da fragten sie weiter den HERRN: Wird er auch noch kommen? Der HERR antwortete: Siehe, er hat sich bei dem Geräte versteckt.

Wenn ich Saul, als negativ-Beispiel verwende, dann kommt allerdings David hinzu als positiv-Beispiel, wie er wiederholt, mit vollsten Erfolg, differnzierte, klare Antworten erhielt.

1Sa 23:2 Da fragte David den HERRN und sprach: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Gehe hin! du wirst die Philister schlagen und Kegila erretten.
.... 1Sa 23:4 Da fragte David wieder den HERRN, und der HERR antwortete ihm und sprach: Auf, zieh hinab gen Kegila! denn ich will die Philister in deine Hände geben.

1Sa 23:9 Da aber David merkte, daß Saul Böses über ihn gedachte, sprach er zu dem Priester Abjathar: Lange den Leibrock her!
1Sa 23:10 Und David sprach: HERR, Gott Israels, dein Knecht hat gehört, daß Saul darnach trachte, daß er gen Kegila komme, die Stadt zu verderben um meinetwillen.
1Sa 23:11 Werden mich auch die Bürger zu Kegila überantworten in seine Hände? Und wird auch Saul herabkommen, wie dein Knecht gehört hat? Das verkündige, HERR, Gott Israels, deinem Knecht! Und der HERR sprach: Er wird herabkommen.
1Sa 23:12 David sprach: Werden aber die Bürger zu Kegila mich und meine Männer überantworten in die Hände Sauls? Der HERR sprach: Ja.

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Burg1

54, Männlich

  Neuling

Beiträge: 54

Re: "nicht von dieser Welt"

von Burg1 am 17.06.2015 15:21

1. Joh 2, 15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. 16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. 17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

Dies finde ich eine der wichtigsten Aussagen im NT. Und schon lange bewegt mich dieser Gedanke und finde ihn auch gut und lebenswert.

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jalvar

40, Männlich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Von einem der auszog, um Christus zu teilen ...

von jalvar am 17.06.2015 15:12

Hallo allerseits,

Anscheinend sind hier einige Mißverständnisse aufgetreten und ich frage mich natürlich, ob das an mir lag?! Ich habe auf jeden Fall den Eindruck, daß wir hier (teilweise) aneinander vorbeireden. Dabei habe ich mich redlich bemüht, mein Anliegen deutlich zur Sprache zur bringen und auch mit ausführlichen Überlegungen und Beschreibungen nicht gespart.

Zur Aufklärung: Die Parabel von Foster Wallace diente als Überleitung und steht im Kontext zum Erfahrungsbericht von Rapp, der sich scheinbar in Sameland zutrug, als er auf Mission war:

Rapp schrieb. Aber wie kommt man an die Leute ran wenn im Sturm das Telefonnetz zusammenbricht? Hatten die Pastoren nicht gesagt, Gott höre Gebet?

Siehe: Rapps - Bericht

Die Geschichte von Foster Wallace erzählt von einer ähnlichen Begebenheit, nur daß es eine viel extremere Situation beschreibt. Der Atheist befindet sich in einer Notlage und sein Leben ist in Gefahr:

"Letzten Monat erst bin ich weit weg vom Camp in so einen fürchterlichen Schneesturm geraten, ich konnte nichts mehr sehen, hab mich total verirrt, vierzig Grad unter null, und da hab ich's gemacht, ich hab's probiert: Ich bin im Schnee auf die Knie und hab geschrien: ›Gott, wenn es dich gibt, ich stecke in diesem Schneesturm fest und sterbe, wenn du mir nicht hilfst!‹" (Ganzer Beitrag Parabel von Foster Wallace)

Die tatsächliche Gebetserhörung (Rettung durch Eskimos) wird einfach als Zufall abgetan, so daß der religiöse Mensch (wozu ich mich zähle) nur mit dem Kopf schütteln kann, zumal der Atheist konkrete Hilfe erfuhr. Ich selbst wäre sehr, sehr, sehr dankbar gewesen und solch eine Erfahrung hätte sicherlich nicht nur meinen Glauben gestärkt, sondern wäre ein großer Zugewinn an Zu- und Vertrauen gewesen.

Solana schrieb: Mir ist eigentlich auch noch nicht ganz klar geworden was genau du suchst. Suchst du Gott oder suchst du eine bestimmte Art zu leben und zu denken? Oder beides? Und wenn ja, wie ist die Verbindung und was hat Priorität und warum?

Ich meine, daß meine Erstbeiträge darüber bereits Auskunft geben und wollte mit der Parabel nur eine Überleitung schaffen und auf weitere Zeugnisse von Foster Wallace aufmerksam machen. Siehe zB. den Artikel Humanismus auf Hummerbasis, der mit dem Schlußsatz der Zeit endet: Der Hummer, mein Bruder im Schmerz.

Diesen Bruder empfinde ich mehr und mehr ... auch als einen Teil von mir selbst und Ausdruck einer mannigfaltigen Schöpfung, darin nicht nur ein göttlicher Ursprung wohnt, sondern möglicherweise Gott selbst, der um ein würdevolles Dasein ringt. Vielleicht ist die wahre Quelle gar nicht so mächtig wie alle meinen, sondern hat sich uns ausgeliefert. Vielleicht kann sie sich uns nicht in Worten mitteilen, wie der brillante Verstand, der glänzende Logos, der uns mit seinen Schiffen schneidet und mit Stahl seine Beschneidungen vornimmt.

Glaubt ihr nicht, daß unsere Seele der Liebe bedarf und möglicherweise viel älter als das Wort ist? Wie gestaltet sich denn konkret die Entwicklung des Menschen? Kommt er als beredter Genius zur Welt oder nicht vielmehr als sagenhaftes Gotteskind, auch wenn er nicht ein vernünftiges Wort herausbringt? Wie verständigen sich Mutter und Kind, wenn nicht durch eine Kraft, die viel mehr ist, als das bloße Wort? Ist der Geist nicht dazu berufen, die Seele zu ehren und zu schützen und nicht zu dominieren und auf alle möglichen Weisen zu unterwerfen?

Möglicherweise lassen wir uns zu sehr von Mächten und Gewalten beeindrucken und glauben all das, was uns aufgetischt wird, nur das Schlagen im Kochtopf, das unendliche Leid, das überhören scheinbar auch die bibelfesten Christen.

Wie sieht es nun mit eurer Lebenspraxis aus? Liebe Solana, ich habe auch deine Beiträge aufmerksam gelesen und finde vor allem allgemeine Aussagen, auch wenn sie gewissenhaft mit biblischen Versen unterlegt sind.

Solana schrieb: Gottes Reden ist da - nur wir haben nicht immer offene Ohren. Wir sind gefangen in der "fleischlichen Gesinnung", "unter die Sünde verkauft", "dahingeben, unseren Begierden zu dienen, die wir an die Stelle Gottes gesetzt haben" (vgl dazu Röm 1, 18-32).
(...)
Wirklich verstanden und umgesetzt werden kann es aber nur von Menschen, die sich befreien lassen aus der "Sklaverei des Fleisches"/Egozentrik, frei werden, um Gott zu dienen, entsprechend ihrer Bestimmung, zu der sie erschaffen wurden und in deren Erfüllung auch allein ein erfülltes Leben ist.

 

Wie sah/sieht denn das ganz praktisch bei dir aus? Ich vermisse konkrete Beispiele, die das, was du beschreibst, lebensnah veranschaulichen und mit Leben ausfüllen.

Wie konkretisiert sich das Geschriebene von dir in deiner eigenen Lebensführung? Daß der Christ mit den Grundgeboten der Bibel vertraut ist, sich in biblischen Themen auskennt und sich auf diese zu beziehen weiß, davon gehe ich hier selbstverständlich aus. Es geht mir also weniger um eine biblische Belehrung, sondern wie es sich konkret bei dir ausnimmt. Wie erfährst du Gottes Ratschlüsse oder seinen Willen (neben der Bibel), in Bezug auf deinen Alltag, in Bezug auf Partnerfragen, Fragen zum Beruf, situativen Lebensfragen, die individueller Art sind. Auf welche Weisen tritt er (Gott) mit dir in Beziehung, wie kommuniziert er mit dir, zeigt dir den Weg ... ganz konkret!

Ich weiß wirklich nicht, wie ich das noch konkreter formulieren soll?!

LG
J.

PS: Ich habe zur Kenntnis genommen, daß ihr einen weiteren Thread eröffnet habt. Vielen Dank, denn ich bin schon kurz drübergeflogen und sehe, daß wir den Dingen näher kommen, die ich gerne konkretisiert haben möchte. Es kann gut sein, daß ich mich erst Morgen dazuschalte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.06.2015 17:23.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Von einem der auszog, um Christus zu teilen ...

von solana am 17.06.2015 14:09

Hallo Jalvar
So etwas ist mir auch schon passiert, zB durch einen kurzen Stromausfall bei Gewitter ....
Wenn du einen langen, ausgefeilten Beitrag schreibst, ist es besser, den anderswo vorzuschreiben und dann rüber zu kopieren. 
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: "nicht von dieser Welt"

von solana am 17.06.2015 14:05

Ich denke, das "Zugehörigkeitsgefühl" hat etwas mit dem "Herzen" zu tun.

Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Wir lieben das, woran wir unser Herz "verloren" haben und dem "dienen" wir auch.

Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Das gibt uns die Motivation für unsere Tat, insofern "dienen wir ihm.

Entweder dienen wir unserem "Ego" mit seinen Bedürfnissen.
Wie Bspw hier schön dargestellt:

Lk 12, 16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen.
17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle.
18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte
19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!
20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?
21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Oder das "Herz" ist bei Gott - auch wenn wir mit den "Dingen" der Welt umgehen.
So wie es die "Shaker" zu ihrem Lebensmotto gemacht haben:
"Die Hände bei der Arbeit, das Herz bei Gott".

Oder wie es hier formuliert ist:

Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Im Thread über den Willen Gottes ging es ja an einer Stelle auch um "Zeichen".
Darum, dass das Volk beim Wunder der Brotvermehrung nur das "Sattessen" im Blick hatte und nicht "Zeichen" sehen wollte als Hinweis auf Gott.

Der, der "nicht von dieser Welt, aber in der Welt" ist, der sieht in dem, was ihm in der Welt begegnet Gott als den Schöpfer, der in der Welt wirkt.
Und findet sein Glück und seine Erfüllung in der Gemeinschaft mit Gott, der ihm in allem begegnet und auf den er sich in seinem Denken und Tun bezieht.

Derjenige, der "in der Welt und von der Welt" ist (bzw sich nur mit dem Teil seiner selbst "identifiziert, das der Welt angehört, also "seinem Fleisch"), der sucht in der Welt "das Seine", die Erfüllung seiner "fleischlichen Begierden" und darin sein Glück, seine Freude, seine Selbstverwirklichung....
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: "nicht von dieser Welt"

von marjo am 17.06.2015 12:32

Diese Redewendung beschreibt das, was Paulus in Kol 1,13 mit "Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes," sagt.

Da dieses Reich kein territoriales Gebiet ist, kann man es nicht anhand etwa einer Nationalität festmachen. Es ist ein geistliches Reich, in welchem geistliche Gesetze gelten. Selbst das Gesetz des Alten Testaments ist geistlich (Rö 7,14). Christen beurteilen alles geistlich. Die Weisheit Gottes ist komplett geistlich und kann von Nichtchristen nicht korrekt beurteilt werden. (1Kor 2,14+15).

Obgleich das Reich von Jesus keine sichtbaren Ausmaße hat, ist es nicht ohne Grenze. Diese Grenze ist wahrnehmbar. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Im Bekanntenkreis habe ich es manchmal als eine Art unausgesprochene Wand empfunden.

M.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.06.2015 14:28.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von marjo am 17.06.2015 12:23

Das was Willy sagt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

M.

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