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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 16.05.2015 11:26Sondern es geht um ein realles Miteinander und nicht Gegeneinander.
Hallo Pal
Ja, das denke ich auch.
Und ich denke auch, dass im "Glauben" schon beide Perspektiven vereint sind - in der Spannung zum "Schauen".
Im Glauben lässt sich der Mensch auf das ein, was er selbst noch nicht schauen kann - gegen den Augenschein, den er schaut (wie bei Abraham) oder über das hinaus, was er schon in Ansätzen schauen, aber nicht in seiner ganzen Fülle und Tragweite erfassen kann.
"Glauben" auf diese Art (sich im Vertrauen in Gottes Perspektive hineinnehmen lassen, auch wenn man es noch nicht schauen kann), führt weder in abgehobene Schwärmerei noch Passivität.
Da würde nur dann passieren, wenn man die Augen verschliesst oder Scheuklappen anlegt.
Wer dagegen Gottes Perspektiv in sich zulässt, sich von ihr bestimmen lässt, der erkennt auch immer mehr davon.
Nicht, dass wir jetzt schon alles so umfassend verstehen könnten, von Gottes Warte aus den Überblick hätten und seine Grösse, alles zu erfassen.
Aber mit "erleuchteten Augen des Herzens" erkennen wir sein Wirken.
Eph 1, 18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.
Und das führt uns dazu, uns darin einzufügen.
Sehr schön beschrieben bspw in Hebr 11 und 12.
Da wird erst beschrieben, wer alles "durch den Glauben" wie gehandelt hat.
Und genauso sind auch wir aufgerufen:
Hebr 12, 1 Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, ....
Hier ist auch wieder die Spannung: Wir "schauen" dass uns vieles beschwert, uns Sünde umstrickt und wir schauen unsere Unfähigkeit, da heraus zu kommen.
Im "Glauben" sehen wir aber auf Jesus und bekommen die Kraft, loszulassen und abzulegen und unbeschwert mit seiner Kraft ausgestattet, den Kampf zu laufen. Oder wie Paulus an anderer Stelle schreibt: "vergessen, was dahinten ist und sich nach dem Ziel ausstrecken" und danach "greifen" - weil wir von dem "ergriffen" sind, der es schon erreicht hat und der uns über die Ziellinie hebt.
Das ist keine passive Schwärmerei mit Scheuklappen.
Sondern im vollen Blick ("Schauen") der Realität, die einen verzagen lassen könnte: Hebr 12, 12 Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie 13 und macht sichere Schritte mit euren Füßen, damit nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.
Die "irdisch-menschliche Perspektive" muss da nicht extra "bewusst gehalten" werden.
Wenn wir nicht die Augen davor verschliessen und ihr standhalten, ist sie immer da.
Und die Kraft, sie auszuhalten und ihr standzuhalten, kommt eben nur durch den Glauben - und das Aushalten und Standhalten verstärkt wiederum den Glauben und das Vertrauen, weil darin Gottes Kraft erfahren wird und und die Zuverlässigkeit der Glaubensgrundlage.
Auch das wird in Hebr 12 beschrieben.
So stelle ich mir das "Ineinandergreifen der Zahnräder" vor ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Burgen am 16.05.2015 10:10Hallo ihr Lieben
ja, lieber Inyanuel, da wünsche ich dir einen und noch einen wunderbaren Tag des Herrn.
Klar dürfen wir uns freuen und fröhlich sein, steht sogar in der Schrift.
Ich glaube, wir vergessen manchmal, dass wir nicht bierernst sein brauchen.
Der Mensch, auch die Tiere, Pflanzen, Bäume usw. sind derart komplex,
sodass es eine Freude ist einfach zu sein.
Ich habe früher meist scheu gehabt, mit Musikern kleinen Umgang zu haben,
weil ich dachte, das Gefühl hatte, dass sie ganz besonders sensible Menschen sind
und ich Sorge hatte, plump zu sein und so ins sprichwörtliche Fettnäpfchen zu treten...
das geht in Richtung, die anderen sind viel liebenswerter usw. Naja, manch einer kennt das.
Ihr Lieben,
Sylvaki wird sicher die Losung nachher einstellen.
Aber ich möchte den sog. Lehrtext dazu aus der Schlachterbibel
mit euch teilen.
Titus2,14
Jesus Christus, der sich selbst für uns hingegeben hat,
um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen
und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen,
das eifrig ist, gute Werke zu tun.
Dieser Vers klingelte in meiner Seele im Hinblick auf den gestrigen Vortrag, den ich hörte
und die Bilder von der riesigen ägyptischen Gebetsgemeinschaft, über alle Standesunterschiede
hinweg. Die Not und das nackte Überleben schweißte die Menschen zusammen,
sich in Einheit zum Gebet vor Gott zu treffen. Und Gott erhörte das Schreien.
Einheit der Christen kann auch oder sollte durch Liebe eingeübt werden.
Menschliche Liebe macht Unterschiede
Gott jedoch sieht nicht die Person an.
Das bedeutet nun nicht eine Gleichmacherei. Das wäre menschlich.
Deswegen gefällt mir die Schlachterübersetzung in diesem Fall.
Sie glättet nicht und schmeichelt nicht das Ego,
sondern stellt die geistlichen Füsse auf weiten Raum.
Seid allerliebst gegrüßt
und gebadet in den Segen Gottes
Burgen.
P.S.
Könnte jemand vielleicht eine Visitenkarte oder einen kleinen Fleyer entwerfen,
der einladend hierher informiert.
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Poola am 16.05.2015 09:35DER BRIEF DES PAULUS AN DIE PHILIPPER (Phil 2,5-11)
5Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:
6Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
7sondern entäußerte sich selbst
und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich
und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
8Er erniedrigte sich selbst
und ward gehorsam bis zum Tode,
ja zum Tode am Kreuz.
9Darum hat ihn auch Gott erhöht
und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
11und alle Zungen bekennen sollen,
dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Poola am 16.05.2015 09:29Guten morgen ihr lieben,
wünsche euch ein schönes wochenende,
unter gottes schutz.
Das klingt gut lieber inyanel, musik machen zu dürfen, was gibt es schöneres,
dann lass es dir gut gehen, wenn du frei hast, und schalte bischen ab,
zwar nicht zuviel,
denn der hsv braucht dich, mit anfeuern, da hoffen wir dann mal das der verein nicht absteigt,
sondern die kurve bekommt,
ja sicher darfst du gott darum bitten,
er kukt bestimmt auch zu,
gott ist an allem intressiert, auch an fußball.
Nein bischen spass und freude muss auch sein, auch das will gott,
nicht nur das wir in einer ecke sitzen, oder so.
So grüße ich auch noch alle anderen, hier im forum,
so auch die stillen leser, die nur überfliegen, die nur mal so herkuken,
schön euch zu lesen, von euch zu lesen.
Auch danke euren schreiben, miteilen, euren schönen bildern, ach einfach das ihr da seid
So ich werde jetzt erst mal mir ein kaffee machen, und dann frühstücken.
knudel
eure poola
Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?
von Inyanel am 16.05.2015 08:21Hallo Ihr Lieben ! 
Habt ihr keine Lust mehr ?
Oder ist das Rätsel zu schwer ?
Also ich versuch's nochmal und gebe Euch ein paar weitere Tipps:
Mein Name ist sehr "schmerzvoll" und doch hat Gott mich erhört !
Na, wer bin ich nun ? 
"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)
Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Inyanel am 16.05.2015 08:17Hey, Ihr Lieben ! 
Euch Allen, einen wunderschönen Morgen !
Samstag - und ich habe mal Wochenende !
Kein Konzert, kein Unterricht, keine Proben, kein Lobpreis im Godi !
Ich hab' mal richtig frei - na ja, ein bißchen Üben und ein paar Basics
wiederholen. Aber sonst habe ich an diesem Wochenende mal Musikfrei !
Wenn die Musik zum Beruf geworden ist, ist man auch mal froh, am Wochenende
davon los lassen zu können.
Das Konzert am Mittwoch war sehr, sehr schön - denn es war hier in Lübeck. Heimspiel !
Das letzte Konzert unserer ELP-Cover-Band "Trilogy" in unserer Heimatstadt.
Habe mich sehr gefreut, dass sogar meine Mutter (77jährig !!!) und mein Bruder mit seiner Familie da waren.
Viele Freunde und viele bekannte Gesichter aus der Hamburger und Lübecker Musikszene ! 
Doch -wie bereits erwähnt- ist jetzt Wochenende und alles steht heute im Zeichen der 1. Fussball-Bundesliga.
Ja, Ihr Lieben - der Inyanel ist in der Tat ein Fussballfan und das bedeutet für heute:
Abstiegskampf mit dem HSV.
Heute Nachmittag großes Treffen mit Freunden und im TV über Beamer den HSV "anfeuern";
ihr glaubt gar nicht, wie wir hier im Norden leiden... (Ja, das tun wir !)
...der Gedanke, dass der HSV im nächsten Jahr in der 2.Bundesliga spielen könnte...
...iiihhh - mag gar nicht daran denken...darf man eigentlich Unseren HERRN um den Sieg für
ein Fussballspiel bitten...mhm?
Manch Einer mag jetzt wohl denken - sag' mal, Inyanel, mehr Sorgen hast Du wohl nicht...
Na ja, man muss auch mal einfach nur Spass und Freunde haben
und einfach für ein paar Momente Ernsthaftigkeit und evt. Sorgen vergessen, oder ?
Ja, und morgen schön entspannt in den Gottesdienst (wie gesagt kein Lobpreisteam morgen)
anschließend Kaffee trinken mit der Gemeinde und ganz, ganz viel Gemeinschaft haben
- freue mich sehr auf morgen...
Okay, Ihr Lieben - habt alle ein wunderschönes Wochenende.
Seid behütet und ganz doll gesegnet ! 
Bis bald, Ihr Lieben - Euer Inyanel
P.S.: Was ist mit Cosima - ist sie im Urlaub ?
"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)
Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von Pal am 15.05.2015 19:25Ich denke mir, mein Ausdruck vom "Ausbalancieren der beiden Perspektiven" ist unpassend. Denn darum geht es gar nicht!
Es geht nicht um "Balancierung" - um von beiden Perspektiven das richtige Maß zu erhalten. Sondern es geht um ein realles Miteinander und nicht Gegeneinander.
Gott ist eben Gott und hat seine Vormachtsstellung. Wir sind eben nur Menschen und haben demgegenüber unsere (Miniatur-) Stellung.
Als zB Paulus in Seenot war, da offenbarte ihm der HERR, das keiner ertrinken würde. (Sozusagen aus dem reichen Schatz der #G# (Voraus-)Sicht.)
Doch gab es dazu ein paar Bedingungen, die erfüllt werden mußten - und so war immer noch Perspektive #M# vorhanden.
....Apg 27:34 Darum ermahne ich euch, Speise zu euch zu nehmen, denn das dient zu eurer Rettung; denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupte verloren gehen!
Oder hätte Paulus sagen sollen: "Gott hat geoffenbart, und nichts und niemand kann daran etwas ändern. Ihr könnt alle jetzt ins Wasser springen, denn es geschieht so, wie Gott es gesagt hat!"
Nein, sie mußten noch edliche Hürden "mitspringen"... und zu ihrer Bewältigung "mitarbeiten"... und das wohlgemerkt als "#M#-Seher".
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von Pal am 15.05.2015 17:37Nein,nein, liebe Solana, dein Beispiel von Abraham trifft nicht das, was ich meine!
Gottgemäßer Glaube ist selbstverständlich unser Teil und nichts besser als das! Aber es ist nicht die hochheilige, allwissende, allmächtigkeits Perspektive #G#!
Bei der von mir hervorgehobenen Perspektive #M# geht es darum, das ein Mann der fast ein Drittel des NTs geschrieben hat, es nicht wie folgt ausdrückt:
Wenn ich stark bin, dann bin ich stark! - sondern:
All die spannungsvollen Misslichkeiten seines irdischen Lebens brachten Paulus zu einer "Schwäche" seiner Selbst, die unsagbar kostbar war. Er wurde in diesem Prozeß (auch vermittels der Brett-Perspektive #M#) zu dem, was ihn so kostbar machte: Ein in sich gebrochener, aus Liebe sich selbst absterbender, getöteter Paulus. - Das meine ich im Kern mit der heilsamen Beschränktheit von #M#. - Kannst du mir folgen? -
===============
...wir ganz offensichtlich (aus unserer Perspektive: noch) Einfluss nehmen; Gott fordert uns dazu auf. Das heißt (aus unserer Sicht) hat Gott noch einen gewissen Spielraum bezüglich der genauen Ausführung.
Ja, die Betonung auf "unsere #M# Perspektive - da stimme ich voll überein!!!
Auch das, was du weiter schreibst kann ich nur befürworten. - Es ist eben der menschlich fast unvorstellbare Große Unterschied zwischen den beiden Perspektiven - ja es ist der Unterschied zwischen Gott und Mensch ! - der uns so leicht in Verwirrung bringen kann.
Weshalb auch Calvinisten und Remonstranten Jahrhunderte im Klinsch sind! -
ZB. wo der Arminianismus (basierend auf #M#) die Prädistenationslehre (basierend auf #G#) von den Calvinisten und Lutheranern ablehnt.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Meine Feinde !
von marjo am 15.05.2015 16:32@wideawake, bis dann Du.
@Alle, wenn der Therapeut zum Patienten wird, kann das zu Irritationen führen. wideawake trat aus der Perspektive des Therapeuten an, ihr wurde jedoch geantwortet, als ob sie die Patientin sei. Damit kam sie nicht klar. Ihr kamt hingegen nicht damit klar, dass sich ein Therapeut nicht als Patient sehen wollte. Keine Ahnung, was man hätte anders machen können. Vielleicht hätte man wideawake einfach in diesem Thread schreiben lassen können, so wie wir es bei Rapps Thread machen. Irgendwann später wäre vielleicht eine ausgewogenere Sicht der Dinge entstanden. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht.
Kayla kann ich zustimmen. Auch ich war bei einem christlichen Therapeuten bezüglich einiger meiner Charakterschwächen. Wüsste ich, dass dieser Mann in etwa so über mich gedacht hätte, wie es in diesem Thread formuliert wurde, wäre ich nicht mehr zu ihm hingegangen und hätte das was mich wirklich bewegt ihm schon gar nicht offenbart. Da fehlt dann einfach das Vertrauen. Therapeuten sind für mich immer Therapeuten. Da gibt es keinen Feierabend, wo dann mal "ausgelassen" werden kann, mit was für Leuten man sich täglich herumschlagen muss. Das ist wie mit Ärzte oder Polizisten... die sind auch immer im Dienst.
gruß, marjo
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 15.05.2015 16:25Somit bleibt es ein spannende Ausbalancierung zwischen 2 Perspektiven...
manchmal habe ich auch schon ein solches Hype gehabt, das ich meinte der Himmel wäre mir näher als mein Erdenleben... doch dann kam ich schnell wieder "auf den Boden" zurück, wo ich gewisse Glaubensschritte unternehme...
Ich verstehe schon, worauf du hinaus willst.
Ja, abheben und fliegen - alles Irdische hinter sich lassen - geht nun mal nicht, das ist klar.
Aber das habe ich auch nicht gemeint.
Und ich bin mir sicher, das Gott diejenigen, die sich vertrauensvoll ganz auf ihn verlassen nicht einfach so davon fliegen lässt bis zur Bruchlandung ....
Wir sprechen ja von "Perspektive" = "Einschätzung" dessen, was wir sehen und erleben.
Und da gibt es nun - solange wir hir auf der Erde leben - eine Diskrepanz zwischen "Schauen" und "Glauben".
2. Kor 5, 6 So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn;
7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.
Diese beiden "Perspektiven" müssen meiner Ansicht nach nicht "ausbalanciert" werden und das "menschliche Schauen" ist auch in keiner Hinsicht die "einzig richtige Sichtweise" - wie du schriebst:
Wenn ich nun - gegen mein "Schauen" (die irdisch-menschliche Einschätzung der Situation - vgl bspw Abraham: mit 100 Jahren einen Nachkommen, völlig unmöglich) den "Glauben" im festen Vertrauen auf Gottes Zusagen den Vorzug gebe (oder wie es im Römerbrief heisst: "Gott die Ehre gebe", nicht meinem Verstand) - dann hebe ich doch nicht gleich ab und verliere die Bodenhaftung?
Abraham hat da nichts "ausbalanciert", sein Vertrauen war unerschütterlich.
Als er ein wenig ungeduldig wurde und in "gut gemeinter, menschilche Perspektive" ein wenig nachhelfen wollte mit Hagar, da ging es gewaltig in die Hose...... aber Gott hatte dennoch alles "im Griff". Und weil Abraham ihm trotzdem weiterhin vertraute, beeinträchtigte dieser "kleine Umweg" Gottes Wirken im Blick auf das Endziel nicht.
Hätte Abraham da seine "Einschätzung" als "die einzig richtige, weil zeitbezogene, heilsame Aussage, um hoffentlich die positive Reaktionsweise zu bewirken" betrachtet, was wäre da wohl draus geworden.....?
Natürlich kann ich das Brett nicht loswerden.
Aber ich kann Gott vertrauen und ihm glauben, dass vor meiner Nase mehr ist als nur ein Brett - auch wenn ich es noch nicht sehen kann - und mich von ihm dort hinein führen lassen ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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