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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 15.05.2015 16:25Somit bleibt es ein spannende Ausbalancierung zwischen 2 Perspektiven...
manchmal habe ich auch schon ein solches Hype gehabt, das ich meinte der Himmel wäre mir näher als mein Erdenleben... doch dann kam ich schnell wieder "auf den Boden" zurück, wo ich gewisse Glaubensschritte unternehme...
Ich verstehe schon, worauf du hinaus willst.
Ja, abheben und fliegen - alles Irdische hinter sich lassen - geht nun mal nicht, das ist klar.
Aber das habe ich auch nicht gemeint.
Und ich bin mir sicher, das Gott diejenigen, die sich vertrauensvoll ganz auf ihn verlassen nicht einfach so davon fliegen lässt bis zur Bruchlandung ....
Wir sprechen ja von "Perspektive" = "Einschätzung" dessen, was wir sehen und erleben.
Und da gibt es nun - solange wir hir auf der Erde leben - eine Diskrepanz zwischen "Schauen" und "Glauben".
2. Kor 5, 6 So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn;
7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.
Diese beiden "Perspektiven" müssen meiner Ansicht nach nicht "ausbalanciert" werden und das "menschliche Schauen" ist auch in keiner Hinsicht die "einzig richtige Sichtweise" - wie du schriebst:
Wenn ich nun - gegen mein "Schauen" (die irdisch-menschliche Einschätzung der Situation - vgl bspw Abraham: mit 100 Jahren einen Nachkommen, völlig unmöglich) den "Glauben" im festen Vertrauen auf Gottes Zusagen den Vorzug gebe (oder wie es im Römerbrief heisst: "Gott die Ehre gebe", nicht meinem Verstand) - dann hebe ich doch nicht gleich ab und verliere die Bodenhaftung?
Abraham hat da nichts "ausbalanciert", sein Vertrauen war unerschütterlich.
Als er ein wenig ungeduldig wurde und in "gut gemeinter, menschilche Perspektive" ein wenig nachhelfen wollte mit Hagar, da ging es gewaltig in die Hose...... aber Gott hatte dennoch alles "im Griff". Und weil Abraham ihm trotzdem weiterhin vertraute, beeinträchtigte dieser "kleine Umweg" Gottes Wirken im Blick auf das Endziel nicht.
Hätte Abraham da seine "Einschätzung" als "die einzig richtige, weil zeitbezogene, heilsame Aussage, um hoffentlich die positive Reaktionsweise zu bewirken" betrachtet, was wäre da wohl draus geworden.....?
Natürlich kann ich das Brett nicht loswerden.
Aber ich kann Gott vertrauen und ihm glauben, dass vor meiner Nase mehr ist als nur ein Brett - auch wenn ich es noch nicht sehen kann - und mich von ihm dort hinein führen lassen ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Burgen am 15.05.2015 15:38Hallo ihr Lieben,
danke an alle, die uns nachgefragt haben. Ja, es geht Bodo gut und ich passe besser auf, wenn wir fremde Hundebegegnungen haben wuerden.
Bei Trixi ist es nicht vergessen, dieses Geschrei und gerumpel.
Vorgestern wurde ein großer, netter Rüde von einer großen schweren Hündin angegangen.
Sie ist sonst immer angeleint und die Leute gehen auf die andere Seite. Diesmal nicht,
ich scätze, dass sie gerade üben andere Hunde auszuhalten.
Die Leute sprachen nicht, trauten sich erst nicht an ihre Hündin, also die Frau.
Und dann legte sie ihre H auf die Seite und so musste sie über einen langen Zeitraum liegen.
Kein Wort. Nur mal kurz nachgefragt, ob alles mit dem Rüden klar ist.
Trixi jedenfalls verschwand im Hundeanhänger.
Gerade sah ich, dass Widewake sich gelöscht hat.
Das tut mir leid. Macht mich traurig.
Kennt ihr das Augsburger Gebetshaus, oh, jetzt finde ich das Fragezeichen nicht.
Gibt es so Padsbelegungen um die Tastatur zu erlernen
Jedenfalls hörte ich die Ausschnitte von der MEHR Konferenz heute.
Und heute konnte ich zum ersten Mal dem Sprecher richtig zuhören.
Hatte bis dahin erhebliche Schwierigkeiten damit, obwohl ich die Aussagen
echt gut finde.
Hängen geblieben ist mir, dass es sehr gut sein würde, wenn es in De und Europa
eine Gebetskultur geben würde.
Jesus Christus ist monogam. Das bedeutet, dass er nur eine Braut hat. Und die Braut
sollte im Gebet eins sein. Das hat nichts mit Oekumene zu tun, sondern mit geistlicher und Gebetseinheit.
Er sprach und zeigte uns auf dem Bildschirm das Bild betender tausender Christen, die sich in Ägypten
zum Gebet versammelt hatten. Gott erhoerte ihre Gebete, die Schreckensherrschaft fand ein Ende ohne
Bürgerkrieg, wie in den angrenzenden Läandern.
Und auch in der Zukunft hat Ägypten einen besonderen Platz bei Gottes Plan.
Wenn alle, also die Braut, eins sind, ist das Gebet Christi erfüllt Ps2 und 132 u. 133 und dann kann Jesus den Vater bitten, dass
alles in Erfüllung gehen mag, was noch aussteht.
Ich weiß gar nicht, ob es den Masterplan Gottes auf DVD gibt. Es lohnt sicherlich, ihn mehrfach anzuhören.
Ganz herzlich grüße ich euch alle, möge Gott mit uns sein,
mit jedem da, wo er gerade steht. Seid gesegnet.
Burgen
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von christ90 am 15.05.2015 15:31Hallo Pal,
Dass die Heimsuchung erfolgt ist bereits beschlossene Sache, auf das wann und wie können wir ganz offensichtlich (aus unserer Perspektive: noch) Einfluss nehmen; Gott fordert uns dazu auf. Das heißt (aus unserer Sicht) hat Gott noch einen gewissen Spielraum bezüglich der genauen Ausführung.
Auch wenn Gott es vorn herein weiß, wenn wir sein Angebot, die Heimsuchung durch Gebet noch abzumildern nicht in Anspruch nehmen, (wodurch wir dann keinen zusätzlichen, das Schicksal des Landes noch wendenden Einfluss auf seinen Willen für besagtes Land mehr nähmen), beschränkt dies ja nicht unsere Freiheit dies sehr wohl noch zu tun. Von daher gesehen ist Gottes Forderung an uns in jedem Fall völlig berechtigt.
Ja, genau dies meine ich mit der Perspektive #M#. Von diesem Blickwinkel sieht es aus, als ob das ganze Geschehnis von Lot abhinge.
Das tut es auch!! Zumindest vorläufig: Solange Lot sich nicht anschickt die Stadt zu verlassen, kann Gott diese auch nicht zerstören, zumal sonst auch Lot draufginge. Wenn Lot schon früher freiwillig gegangen wäre, hätte Gott die Stadt wahrscheinlich schon einige Stunden früher zerstört.
Du hast natürlich völlig recht damit, wenn du betonst, dass die beiden Perspektiven völlig in Einklang sind. Auch wenn es paradox klingt: Obwohl Gottes Wille von Ewigkeit her beschlossen ist, nehmen (aus der Sicht Gottes: nahmen) wir durch unser Gebet aus dem Jetzt heraus Einfluss auf diesen Willen.
Doch will ich hiermit einfach nochmal sichergehen, ob du mich nun auch wirklich verstanden hast. ;)
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von Pal am 15.05.2015 15:23Inwiefern ist mein "Brett vor dem Kopf"dann doch "die einzig richtige, weil zeitbezogene, heilsame Aussage, um hoffentlich die positive Reaktionsweise zu bewirken". Kannst du das bitte praktischer erläutern?
Du kannst die Brettperspektive (#M#) nicht aufgeben, weil sie ein TEil deines Beschränktheit, hier und heute ist.
Hier und heute ist das (oftmals) leidvolle Glauben angesagt. Ich wäre auch schon gerne darüber hinweg, und schon im "Schauen". - Aber dem ist nich so!
Dann hüpfen zB die ganz charismatischen in einer "full-power-Proklatmation" in irgendwelchen Fantasiewelten davon. Aber der Bodenkontakt trifft sie spätestens, wenn das nicht geschieht, was sie so wohlmeinend "pushen".
Ein anderes, bekanntes Beispiel:
Paulus steht da mit unausprechlichen Offenbarungen (aus der #G#- Welt)
Doch gleichzeitig wird er so stark "eingebrettert" - das ein Engel Satans ihn mit Fäusten schlagen darf, um sich dessen nicht zu überheben. -
Genau da sehe ich das heilsame der menschlich, leidenden Beschränktheit => #M# hält mich am Boden und niedrig.
Alles

Somit bleibt es ein spannende Ausbalancierung zwischen 2 Perspektiven...
manchmal habe ich auch schon ein solches Hype gehabt, das ich meinte der Himmel wäre mir näher als mein Erdenleben... doch dann kam ich schnell wieder "auf den Boden" zurück, wo ich gewisse Glaubensschritte unternehme...
ich weiß, angenehmer wäre es schon jetzt "fliegen" zu können... aber das hat auch unser Heiland durchlitten - sozusagen mit "gestutzten Flügeln" am Kreuz zu hängen.
Ich hoffe du verstehst, wie ich das meine. -
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 15.05.2015 13:57Dennoch besteht die enorme Diskrepanz genau in der Enge unsere jetztigen Sicht. Wir laufen faktischt wie mit einem "Brett vor dem Kopf" - im Vergleich zu der vollen Offenbarung des Himmlischen.
Hallo Pal
Ja, genau.
Und das ist für mich der Grund, nicht an meinem "Brett vor dem Kopf" festzuhalten, sondern zu Gott zu sagen: "Ok, ich sehe nicht weiter als meine Nasenspitze - und da sehe ich ein Brett. Du aber siehst weiter und du hast alles in deiner Hand. Deshalb vertraue ich dir und gebe meine Einschätzung ("Brettperspektive") auf."
Nun schreibst du aber in deinem Eingangsbeitrag:
Wie habe ich mir das in diesem "Szenario" nun genau vorzustellen?
Inwiefern ist mein "Brett vor dem Kopf"dann doch "die einzig richtige, weil zeitbezogene, heilsame Aussage, um hoffentlich die positive Reaktionsweise zu bewirken".
Kannst du das bitte praktischer erläutern?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von Pal am 15.05.2015 13:43Hier ist der Punkt, an dem ich nicht verstehe, warum du so sehr auf einem "Auseinanderhalten" der beiden Perspektiven bestehst. Wenn es so ist, wie es sein sollte, drehen sich doch beide Zahnräder genau im Einklang, so wie Gott es "antreibt"..
Grüß dich, Solana!
Völlig richtig, die Zahnräder laufen wie bei Hesekiels "ein Rad war im anderen" - und sie laufen, wie der Geist es ihnen gibt. Denn der Geist der Wesen war in den Rädern.
Dennoch besteht die enorme Diskrepanz genau in der Enge unsere jetztigen Sicht. Wir laufen faktischt wie mit einem "Brett vor dem Kopf" - im Vergleich zu der vollen Offenbarung des Himmlischen. Hier und heute Geburtswehen, absterben, töten, gehorsam lernen an dem was ich leide... dort oben, im vollen Besitz der göttlichen Perspektive #G# - einfach nur unbeschreibliche Herrlichkeiten und Wonnen.
Die 2 Perspektiven sind vergleichbar unterschiedlich wie Himmel- und Erdendasein.
Hier das Leben in Christus ein tagtägliches Sterben in sich selbst. Dort oben sind wir vollständig erlöst, geheiligt, frei. -
Aber so lange ich hier unten "rumkrebse" - bleibt mir dein Ausblick auf das Ziel und auf den HERRN.
Aber mitten in viel Zukurzkommen, viel Enttäuschungen, viel Schmerz und viel "Kleingeistlichkeit".
Doch alles dient uns zum allerbesten.
Denke mal wir wären schon hier und jetzt in der vollsten Perspektive Gottes! -
Das würde uns, wegen unserem fleischlichen Naturell, nicht zum allerbesten dienen, sondern zu Falle bringen.
mM
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Meine Feinde !
von Kayla am 15.05.2015 12:27Somit verabschiede ich mich nun, denn ich weiß, dass ist zu meinem Besten ! Es ging mir vor diesem Forum sehr gut und es wird mir nicht fehlen. Desweiteren habe ich keinen hier persönlich angesprochen es sei es kamen unreife Kommentar und sofortige Beleidigungen.
Du hast dich zwar verabschiedet, aber vielleicht liest du das trotzdem noch, daher schreibe ich nochmals etwas dazu.
1. Du hast letzten Endes hier mit dem Finger auf andere Menschen gezeigt: Die sind falsch, die müssen sich ändern, die machen anderen das Leben schwer. Viele von diesen Menschen wissen es vermutlich, können es aber nicht so ändern, wie du es dir wünschen würdest.
2. Du hast anscheinend über deine Patienten bzw. Klienten geschrieben. Und weil ich nun mal viel Physiotherapie hatte, wurde mir zugegebenermaßen ganz anders bei dem Gedanken, dass man anscheinend erst mal alle Charakterschwächen ablegen muss (was ich seit Jahren versuche), ehe man sich selbst einem Physiotherapeuten zumuten darf. Ja, ein ganz klein wenig persönlich nahm ich das schon - zumal ich kurz nach meiner OP eine Physiotherapeutin hatte, die mit meiner Ängstlichkeit anscheinend nicht zurechtkam und die mit mir so sanft und vorsichtig umging, dass ich überhaupt keine Fortschritte machte. Ich bekam durch Zufall dann eine andere Physiotherapeutin, die mit meiner Ängstlichkeit gut umgehen konnte und mit deren Hilfe ich nach kanpp drei Wochen wieder Fahrrad fahren konnte. Hätte ich erst meine Ängstlichkeit ablegen müssen, ehe ich mich Physiotherapeuten hätte zumuten dürfen, würde ich heute noch mit Gehstützen laufen. Aber das wäre ja meine Schuld, denn mit gewissen Charakterschwächen darf ich mich anscheinend anderen Meschen nicht zumuten.
Damit kommen wir zu dem etscheidenden Punkt. Du, Wideawake, scheinst da auch eine Schwäche zu haben - anscheinend kannst du mit den Schwächen anderer nicht umgehen und schiebst lieber die Verantwortung auf andere. Viele Menschen können mit gewissen Problemen andere nicht umgehen, ich kann es auch nicht immer. Aber ich weiß das und sehe es als mein Problem, dass ich z. B. schwer nein sagen kann und mich überfordert fühle, wenn jemand mehr von mir fordert, als ich geben kann. Ich weiß, dass ich daran arbeiten muss. Sicher müssen andere Menschen an ihren Schwächen ebenso arbeiten, aber ich würde es mir zu leicht machen, wenn ich nur mit dem Finger auf andere zeigte und verlangte, dass diese sich ändern sollen, anstatt mal einen Blick auf meine eigenen Schwächen zu werfen.
Nun hast du kräftigen "Gegenwind" bekommen und einige von uns haben das getan, was du doch auch verurteilst, nämlich dir nicht einfach nach dem Mund geredet wie ein "Weichei" es tun würde, sondern die eigene Ansicht dazu vorgetragen. Aber anscheinend wäre dir bei uns das "Weicheiverhalten" lieber gewesen. Immerhin hast du den "Gegenwind" anscheinend so schlecht vertragen, dass du dich gleich gelöscht hast. Das sagt einiges aus. Trotzdem wünsche ich dir Gottes Segen und dass du vielleicht noch ein wenig dazulernst.
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 15.05.2015 10:36Ich sehe hier zwei Zahnräder, - das eine sozusagen riesengroß (#G#) und das andere ganz klein (#M), - die aber dennoch passend in einander greifen und damit den ganzen Funktionsablauf gewähren.
Hallo Pal
Hier ist der Punkt, an dem ich nicht verstehe, warum du so sehr auf einem "Auseinanderhalten" der beiden Perspektiven bestehst.
Wenn es so ist, wie es sein sollte, drehen sich doch beide Zahnräder genau im Einklang, so wie Gott es "antreibt".
Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Er bringt unser Wollen mit seinem Willen in Einklang - wenn wir ihn da "ran" lassen und es ihm öffnen.
"Sand im Getriebe" gibt es doch nur da, wo wir an unserem Wollen gegen seinen Willen und gegen sein Wirken in uns festhalten und "selber machen" und "selber beurteilen" wollen, was für uns gut und richtig ist.
Und selbst da, arbeitet Gott an uns - dann halt mit manchmal etwas unangenehmeren "Instrumenten" ....
Ich sehe es nicht als Anforderung an uns, uns so "anzupassen", dass Gottes "Zahnräder" da rein passen und uns antreiben können.
Sondern darin, Gottes Wirken zuzulassen, uns ihm zur Verfügung zu stellen, ihm vertrauen, auch wenn's mal unangenehm wird .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Meine Feinde !
von solana am 15.05.2015 10:22Ja, ich finde es auch sehr schade, liebe Widi, dass du so schnell die Flinte ins Korn wirfst.
Menschen, die in einer Sache eine andere Meinung haben als du sind doch nicht auch deine Feinde?

Mir scheint, der "Knackpunkt" der Missverständnisse liegt hier:
Somit ist ein Weicheiverhalten nicht mein Freund. Dem zufolge kann er doch nur mein Feind sein, denn es gilt liebevoll zu behandeln. Für mich gibt es eben nicht's dazwischen !
Die beiden Ausdrücke, die ich fett markiert habe - da setzen die Kommentare an, weil zu wenig differenziert ist:
1) Ein bestimmtes negatives Verhalten ist falsch, wird abgelehnt. Da stimmen wir überein.
Aber nicht der Mensch an sich ist dadurch zum "Feind" geworden.
Es ist ein Mensch, bei dem ich negative Eigenschaften entdeckt habe, vor denen ich mich "hüten" muss.
Vor allem dann besonders hüten, wenn ich ein einfühlsamer Mensch bin, der auf sein Gegenüber stark eingeht und "mitschwingt", ihm also "freundschaftlich gesinnt bin.
Und dann um so mehr, wenn es sich um bestimmte Charaktereigenschaften handelt, die auch mir nicht so ganz fremd sind, die ich aber für mich ablehne und daran arbeite .....
2) Aber deshalb ist doch nicht der andere Mensch mein Feind.
Das Problem ist: ich kann andere Menschen nicht verändern. Sie müssen Fehler bei sich selbst erkennen und bereit werden für eine Veränderung.
Dabei kann ich ein bisschen Mitwirken, aber das Entscheidende liegt ausserhalb meiner Einflussmöglichkeit.
Wenn ich das verstehe, dann kann ich an mir arbeiten.
An meiner "fatalen" Charaktereigenschaft, mich in "negative Schwingungen" mit hinein reissen lassen und gegen meinen Willen mich von etwas beeinflussen zu lassen, was ich ablehne.
Hier hast du das ja ganz gut beschrieben:
Man kann sich ihnen anpassen, um der " Liebe " wegen zu ihnen oder man kann auch um der Liebe wegen zu Gott, sich von Gott leiten lassen !
Mir helfen da eben ganz klare Grenzen und das erst einmal Vergeben dieser Verhaltensweisen und das kann ich mittlerweile sehr schnell und reagiere aus Vergebung heraus und nicht aus meinem Ego. Denn manchmal muß man einfach Secunden schnell reagieren und auf Psalm 121 ist immer Verlass !
Ich kenne das Buch nicht, das dich zu diesen Gedanken inspiriert hat.
Aber was mich daran stört ist die "einseitige Sichtweise einer bestimmten Richtung der Psychologie", die den Menschen quasi als "Spielball" seiner Umstände sieht., von denen er "geformt" wird.
Um sich selbst optimal weiter zu entwickeln und Rückschläge zu vermeiden, muss man sich also ein "optimales Umfeld" schaffen und alles Negative eliminieren.
Das ist meiner Ansicht nach ein falsches Menschen- und Weltbild. Und führt nicht in ein befreites, erfülltes Leben, sondern in "Egozentrik", ein Drehen um sich selbst, seine Bedürfnisse und seine Charaktereigenschaften..... und statt innere Freiheit bringt es noch mehr Abhängigkeit von Äusserlichkeiten, die man sich selbst optimal "zusammenbasteln" muss, weil man sonst unweigerlich negativ beeinflusst wird .....
Gruss
Solana
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sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von sylvaki am 15.05.2015 10:16
Losung und Lehrtext für Freitag, den 15. Mai 2015
„Der HERR spricht:
Möge doch ihr Herz so bleiben,
dass sie mich allezeit fürchten
und meine Gebote halten,
damit es ihnen und ihren Kindern
gut geht, für immer!"
(5.Mose 5,29)
„Es ist ein köstlich Ding,
dass das Herz fest werde,
welches geschieht durch Gnade."
(Hebräer 13,9)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de


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