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Jeremia786

59, Männlich

  Neuling

Beiträge: 26

Re: Eventueller Hinweis von Gott bezügl. meiner beruflichen Zukunft

von Jeremia786 am 10.06.2015 18:34

Der Kommentar hat mir sehr gefallen liebe Sina (Y)

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: Eventueller Hinweis von Gott bezügl. meiner beruflichen Zukunft

von Sina am 10.06.2015 15:14

Dort hat es mir nicht wirklich gefallen, da die Heimbewohner wie auf dem Fließband abgearbeitet wurden. Ich kann mir nicht vorstellen in solch einem Heim zu arbeiten und würde lieber ein einem kleinen familären Seniorenheim arbeiten, in dem auch ein gutes Arbeitsklima herrscht

 

 Liebe Stille Seele,

ich möchte dir auf dein Zitat (siehe oben) gern Antworten. Bitte sei mir nicht böse, aber ich muss es einfach los werden, es soll dir eine Hilfe sein, eine Hilfe, glaub mir, sie kommt tief aus meinem Herzen.

Du fragst dich, wird es "dir" dort gefallen....."ich" kann mir nicht vorstellen, "ich" möchte lieber.....

Es sind sehr viele "Ich`s"!

Wenn Gott dich in die Alterspflege schickt, dann nicht damit es so wird, wie du es dir Vorstellst oder gern hättest, sondern ER schickt dich genau da hin, wo genau diese Menschen dich brauchen. ER schickt dich dahin wo du etwas bewirken kannst, wo du Hilfe für jemanden bist. ER schickt dich da hin wo du echt gebraucht wirst.

Das kann ein riesengroßes sehr unpersönliches Heim sein, es kann ein kleines überschaubares Heim sein, es kann eine Sterbestation sein......

Nicht was du willst liebe Stille Seele, was Gott will ist entscheidend. Und wenn ER will, dass du in einem großem, Labyrintartigem, von Lieblosigkeit geführten oder geleiteten Heim wirken sollst, dann nur weil ER dich für fähig hält ein "Licht" an diesem Ort zu sein. Ein "Licht" welches für die Bewohner leuchten soll. (Meine Umschreibung)

Sei lieb gegrüßt kleine Schwester "drück dich", Sina

 

 

 

 

 

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von Beroeer am 10.06.2015 14:21

In diesen Worten Jesu geht es nicht um eine Grundhaltung im Leben.

Er beschreibt z. B. die Situation, die entstehen könnte,
wenn z.B jemandes Angehörige sich gegen den christlichen Glauben stellen.
Dann muss ich, wenn ich Jesus wirklich nachfolgen möchte,
meinen Vater, meine Mutter weniger lieben als Jesus.

(unglücklich übersetzt "hassen")

Das kann manchmal zutreffen, muss es aber nicht.

Prinzipiell müssen wir uns selbst angemessen lieben,
das ist eine gesunde Grundhaltung im Leben aller Christen,
sonst können wir andere gar nicht lieben, auch nicht die,
die wir an erster Stelle, mehr als uns selbst und andere, lieben
sollten: Gott und Jesus Christus.

Lg Beroeer

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clausadi

73, Männlich

  Neuling

Beiträge: 25

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von clausadi am 10.06.2015 13:47


Pal schrieb:
Aber vielleicht sollte ich gar nichts mehr über das Sterben meines "alten Schweinehundes" schreiben,

Das wäre zu begrüßen, denn wen interessiert schon dein „alter Schweinehund". Wolltest du nicht über den Zusammenhang „Glaube und Werke" reden? 

Was machst du mit den anschließenden Versen?
Sagst du dazu: Das ist nicht möglich, weil ich das 2.Gebot als Eigen-liebes-Gebot verstehe????

Joh 12:25 Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben.

Luk 14:26 Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein;

Also ich sage dazu, die Verse betreffen mich gar nicht.
Denn wir, die wir glauben, sind in der Gnade Gerettete durch Glauben.
Und dies nicht aus uns, Gottes Schenkgabe ist es, nicht aus Werken.
(Eph 2:8-9)

Antworten

Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von Beroeer am 10.06.2015 12:41

Meines Wissens meinte Jesus mit hassen einfach nur „weniger lieben".

Dies haben mehrere Übersetzungen berücksichtigt und so übersetzt,
dass man den eigentlichen Sinn besser versteht:
Neue Genfer / Johannes 12:25
25Wem sein eigenes Leben über alles geht, der verliert es.
Wer aber in dieser Welt sein Leben loslässt, der wird es für das ewige Leben in Sicherheit bringen.

 

Demzufolge gibt es keinen vernünftigen Selbsthass, es sei denn Du meinst das so:
Römer 12:3
3Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat.

Demnach ist also durchaus ein wert-schätzen seiner selbst angebracht.

Punkt

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von solana am 10.06.2015 12:24

Pal schrieb:

Schade, das du mich immer derart mißverstehst! 

Ich habe dich nicht missverstanden.
Ich wollte einem Missverstehen vorbeugen . Indem ich dir rückmelde, wie das "falsch rüberkommt" wenn die die entscheidende andere Hälfte weglässt (oder "unterbetont").

Es kommt genauso missverständlich rüber wie du andere missverstehst als "pharisäerhaft", die zu wenig vom Sterben des Ego schreiben, sondern die andere Seite überbetonen - und sei es nur darum, deine Aussagen zu ergänzen, um eine Ausgewogenheit herzustellen.
Lies dir doch mal das durch, was du dazu schreibst - und zwar mit den Augen eines Christen, der deine Erfahrungen noch nicht gemacht hat.
Was meinst du, wie er das versteht?
Dass er sich selbst irgendwie kleinmachen und verachten muss, um demütg genug vor Gott zu sein , sieinen Blick beständig auf seine Schwäche richten und sich runterziehen lassen ..... oder nicht?

Das passiert, wenn jemand versucht, deinen Ratschlägen mit "menschlicher-fleischlicher Anstrengung" zu folgen.
Das kann man nicht so erzwingen.
Deshalb habe ich geschrieben:

Wenn es Gott ist, der unseren Blick auf diese Erkenntnis lenkt, dann lässt er uns nicht da liegen. Dann erhebt er uns aus dem Staub und richtet unseren Blick auf seine Kraft, mit der er uns ausrüstet, das zu tun, was seinem Willen entspricht.

Unsere Aufgabe ist ist nicht, ständig nach unserer "Nichtigkeit" Ausschau zu halten.
Sondern auf Gott zu sehen und uns von ihm zeigen lassen, wo wir uns in unserer Einstellung verändern lassen müssen.
Und dann im Vertrauen auf ihn Schritte wagen.
Nur so ist das Gottes Wirken in uns und nur so kann das funktionieren.
(meine Meinung)
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von Pal am 10.06.2015 11:49

Solana:
Ich habe es dir schon öfter geschrieben, so wie du das "menschlich-Schwache" einseitig überbetonst , kommt es auch falsch rüber.
Es gibt der Schwachheit ein Gewicht und eine Bedeutung, die sie nicht hat. So erlaubt man der Schwäche, einen mit ihrem Gewicht runter zu ziehen und am Boden zu halten.

Schade, das du mich immer derart mißverstehst! -

Aber vielleicht sollte ich gar nichts mehr über das Sterben meines "alten Schweinehundes" schreiben, sondern nur noch über meine Göttlichkeit berichten? -
Na das würde dann einen Auftrieb geben! -
Und alle könnten sich aneinander ergötzen!

Beroreer:
wie verstehst Du dann das zweite Gebot, den 'Nächsten zu lieben wie sich selbst?

Selbstliebe ist kein Problem, das steckt uns in den Genen.
Vernünftiger Selbsthaß, das ist ein Erzeugnis des Geistes... mM

Was machst du mit den anschließenden Versen?
Sagst du dazu: Das ist nicht möglich, weil ich das 2.Gebot als Eigen-liebes-Gebot verstehe????

Joh 12:25 Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben.

Luk 14:26 Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein;

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clausadi

73, Männlich

  Neuling

Beiträge: 25

Re: Zwischen Werkslosigkeit und Glaubenswerken

von clausadi am 10.06.2015 11:26


Pal schrieb:

Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.

Sehr richtig!

Du betonst extrem stark, dass die Gesinnung des Fleisches nicht vermag, sich dem Gesetz Gottes unterzuordnen.
Und was ist die Konsequenz? Dass eine fleischliche Gesinnung den Tod bedeutet. (Röm 8:6)
Denn die Lohnzahlungen der Verfehlung (Sünde) sind der Tod. (Röm 6:23) 
 

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Eventueller Hinweis von Gott bezügl. meiner beruflichen Zukunft

von marjo am 10.06.2015 11:14

Die Fließbandsituation oder die Unterbetreuung der Heimbewohner hat man in den meisten Heimen. Das liegt am Personalschlüssel. Oft genehmigen die Krankenkassen nicht mehr als eine Pflegekraft und eine Betreuungskraft pro 12 oder 14 Heimbewohner. Wer eine bessere Situation möchte, muss auf Heime ausweichen, die zu einem größeren Teril durch die private Zuzahlung der Heimbewohner finanziert wird. Das können sich natürlich nur wohlhabenere Menschen leisten.

Altenpflege ist ein seelisch und körperlich sehr anstrengender Beruf. Ich habe hohen Respekt vor Altenpflegern.

gruß, marjo 

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Stille-Seele
Gelöschter Benutzer

Eventueller Hinweis von Gott bezügl. meiner beruflichen Zukunft

von Stille-Seele am 10.06.2015 11:07

Hallo ihr Lieben,


ich denke schon seit längerem darüber nach was ich noch für eine zweite Ausbildung absolvieren könnte bzw. in was für einem Bereich. Ich bat Gott mir einen Hinweis zukommen zu lassen. Gestern als ich durchs Feld joggte, begegnete ich einer Oma die auf ihrem Rolli saß. Wir haben ein paar Worte miteinander gewechselt. Sie wirkte auf mich so lieb, sie tat mir leid, weil sie da so allein saß. Ich habe dann darüber nachgedacht ob ich eventuell in der Pflege arbeiten soll.

Durch längere Praktikas habe ich bereis  einen Einblick in dieses Berufsfeld bekommen, allerdings waren das größere Pflegeheime. Dort hat es mir nicht wirklich gefallen, da die Heimbewohner wie auf dem Fließband abgearbeitet wurden. Ich kann mir nicht vorstellen in solch einem Heim zu arbeiten und würde lieber ein einem kleinen familären Seniorenheim arbeiten, in dem auch ein gutes Arbeitsklima herrscht. Wäre schön wenn die Senioren noch agil wären. Ich frage mich gibt es so etwas?


Liebe Grüße
StilleSeele   

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