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Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von StefanS am 13.02.2015 10:22Hallo Henoch,
ja, ich denke mein Handeln war auch nicht das einzig richtige und wahre.
Es gibt da für meine Begriffe nur den Weg, sich von Gott leiten zu lassen.
Mein Weg war damals so.
Ich war im Übrigen erschüttert, vom Tod dieses Mannes zu hören.
Von Genugtuung war da keine Spur!
Gottes Zorn muss ja nicht unbedingt heissen, dass ein Mensch unrettbar verloren geht.
Wenn Gottes Zorn über einen Menschen kommt kann er ihn ja auch läutern.
Ich bin der Überzeugung, dass mein Zorn über einen Menschen IMMER falsch ist!
Wenn ich einen Menschen in Gottes Hand gebe, dann wünsche ich diesem Menschen Umkehr und Buße.
Wie das geschieht, ob nun durch Strafe oder Einsicht, es ist doch alles Liebe, oder?
"Gebt dem Zorn Gottes Raum" ist eine Aufforderung, die ich ernst nehme.
Ich praktiziere das, weil ich es für biblisch halte.
Menschen (auch Christen) übergebe ich in Gottes Hand, bevor ich mich möglicherweise mit Rachegedanken plage.
Im Kontext gelesen ist der von mir zitierte Vers vielleicht noch besser:
Römer 12:
17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«
20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22).
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Was denkst du, kannst du dem beipflichten?
Gruß StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Henoch am 13.02.2015 09:58Hallo Stefan,
ich denke, dass der Herr an dem "Dieb" auch ohne Dein Gebet so behandelt hätte. Ich denke auch, dass es unsere Aufgabe ist in einem solchen Fall, denjenigen anzusprechen (oder sogar ggf. bei fehlender Einsicht auch anzuzeigen), mit dem Ziel, dass es nicht so weit kommen muss. Hier sollen wir das Wohl des Anderen im Blick haben, auch und gerade in Bezug darauf, dass Gott straft. Ein schönes Gebet für ihn wäre da z.B., dass der Herr Einsicht im Herzen des "Missetäters" bewirkt und derjenige über sein Handeln selbst erschrickt und merkt, dass er Vergebung braucht und zu Jesus kommen kann.
Deshalb ist uns ja aufgetragen, den anderen zu warnen vor seinen bösen Weg. Sonst machen wir uns in den Augen Gottes an seiner Tat mitschuldig.
Isofern war das absolut angebracht und wichtig.
Wir sollen aber, wenn es die Situation ergibt, immer ermahnen und ermutigen, also eventuell auch mit demjenigen darüber sprechen, wie ihm Jesus helfen kann in seiner Situation.
Henoch
Edit: Ergänzt, weil ich deen Post von Stefan ungenau gelesen habe (sorry) und deshalb auch nicht korrekt geantwortet habe.
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von sylvaki am 13.02.2015 09:52
(Abfahrt aus dem Hafen von Chios auf unserem Weg nach Samos im Sommer 2012)
Uiiiiii lauter schöne Wasserbilder - dat Sylvaki liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebt Wasser :)
Danke für eure schönen Fotos!
Hab bissl viel umme Ohren, deshalb komm ich nicht so richtig zum Schreiben hier -
wird wieder besser :)
Gleich iss Wochennende, habt ein schönes und erholsames.
Sylvaki
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von StefanS am 13.02.2015 09:46Es sind ja schon einige Bibelverse genannt worden, warum wir Gott nicht bitten sollen/dürfen, Menschen zu strafen.
Ehrlich gesagt zweifle ich aber daran, ob die Bibelverse überhaupt passen.
Es wird immer davon ausgegangen, dass diese Menschen unsere Feinde wären.
In der Ausgangsfrage habe ich das aber nicht herausgelesen.
Es ging doch eher darum, ob wir auch Gottes Strafe über einen Menschen erbitten dürfen.
Natürlich ohne diesen Menschen dabei zu hassen und ihm damit Schlechtes zu wünschen.
Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die schon einige Jahre zurückliegt.
Damals hatte ich in meinem erweiterten Bekanntenkreis einen Mann, der notorisch klaute.
Er fühlte sich dabei im Recht, weil der Staat ja ihn auch "beklaut".
Er erzählte mir stolz, dass seine Gartenmöbel bis hin zu den Pflanzen im Garten Diebesgut waren.
Ich habe ihm einerseits sagen können, dass ich als Christ das nicht gutheisse, andererseits habe ich mich von den Machenschaften dieses Mannes und von ihm selbst distanziert.
Damals bat ich Gott, dass ER diesen Mann zurechtrückt auch wenn es über Strafe geht.
Ich erfuhr übrigens einige Jahre später, dass dieser Mann auf einer seiner Diebestouren ums Leben kam.
Möglicherweise war das wirklich Gottes (nicht meine!!!) Strafe.
Ich denke, es ist durchaus legitim, Gott zu bitten, Menschen auf den rechten Weg zu bringen, auch mithilfe von Strafe.
Es soll doch letztendlich Gottes und nicht mein Zorn über uneinsichtige Menschen kommen, oder lieg ich da so falsch?
Römer 12,19:
Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«
M.M.
StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Henoch am 13.02.2015 09:44Hallo emteka,
jetzt ist mir doch noch einiges dazu eingefallen. Du schreibst ja nicht genau, um was es geht.
Also, das Grundprinzip ist, was ich vorhin schrieb. Nun gibt es aber schon "Verhalten" eines Dritten, das gemäß dem Wort Gottes andere Schritte erfordert. Auch darüber schreibt die Bibel ausführlich. Motiv für meine Schritte sollte aber immer das Wohl des anderen sein. Für den Fall, dass er NUR MICH verletzt hat, kann ich vergeben und die "Sünde bedecken", also mit niemanden darüber reden.
Wenn derjenige aber sich selbst, oder Dritte gefährdet durch sein Verhalten, dann soll ich die Sünde aufdecken, also ihn ansprechen. Motiv und innere Haltung ist auch dabei das Wohl des/der Anderen im Auge zu haben, also Einsicht zu fördern, Schlimmeres zu verhindern oder "wieder gut Machung" zu erreichen.
Ich denke, weitere Schritte sind dann nur selten nötig. Aber auch diese sind beschrieben.
Henoch
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von sylvaki am 13.02.2015 09:27
Losung und Lehrtext für Freitag, den 13. Februar 2015
„Es freue sich der Himmel,
und die Erde sei fröhlich,
und man sage unter den Heiden,
dass der HERR regiert!"
(1.Chronik 16,31)
„Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit."
(Matthäus 6,13)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Henoch am 13.02.2015 08:53Hallo emteka,
Es gibt mehr als einen Bibelvers, der uns sagt, wie wir mit Menschen umgehen sollen, die sich gegen uns feindselig verhalten:
Röm 12,17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
1Thess 5,15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann.
1Petr 3,9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.
Lukas 6
27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;
28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.
29 Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht.
30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück.
31 Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!
32 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde.
33 Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch.
Also, was sollen wir tun? Für sie beten und ihnen von Gott Segen und Gutes erbitten...
Henoch
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von Wintergruen am 13.02.2015 08:29schönen guten morgen..
es heißt in Matthäus 5,44: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet;....
und da bleibt kein Raum um Bitten zur Bestrafungen ..
viel Segen euch allen
der Mensch neigt oft zu: Gnade für mich und Gerechtigkeit für die Welt ...
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von Cleopatra am 13.02.2015 07:53Oweiowei, was macht ihr denn Nachts, wenn man euch alleine lässt???
Lustig, und schon ist wieder ein neues Spiel entstanden ;-D
Ich finds lustig, bin selbst nicht gut genug um etwas zu erraten, aber euch zu lesen ist echt witzig 
Gestern ging die Arbeit trotz wenig Schlaf sehr gut.
Ich habe den Tag langsam gemacht.
Abends war wieder jemand "Fremdes" für den Hund da. Aber wir üben ganz viel und am Ende hat er sich sogar vom Fremden am Bauch kraulen lassen und den Kauknochen sogar wegnehmen lassen und ärgern 
Der Mann kennt sich mit Hunden aus, er hat selbst immerwieder Pflegehunde da.
Ich habe gestern nachmittag extra nochmal ein Foto gemacht, denn so langsam taut ja der Schnee und das Eis weg:
Wir lernen ja gerade die Wege hier alle kennen.
Liebe Poola, wie geht es dir denn?
Inyanael, wie kommst du mit dem Üben vorran und wann ist das nächste Konzert?
Wie geht es dir solana und liebe Cosima?
Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
wideawake
Gelöschter Benutzer
Re: Gott bitten jemanden zu strafen?
von wideawake am 13.02.2015 07:50Lutherbibel 1912 Judas 9
Michael aber, der Erzengel, da er mit dem Teufel stritt und mit ihm redete über den Leichnam Mose's, wagte er das Urteil der Lästerung nicht zu fällen, sondern sprach: Der HERR strafe dich!
Ich würde nicht darum bitten einen Menschen zu bestrafen. Es gibt auch den Brüderlästerer ( Offenbarung ). Nicht mal der Erzengel Michael traute sich das. Auch kam Satan unter " Deckname " zum Herrn und klagte Hiob an.
Ich glaube wir sollten eher vergeben, denn auch nur das bringt Heilung in unser Herz obwohl wir ich auch immer denken oder sagen können " Der Herr wird dich schon strafen " so wie Erzengel Michael.
Vielleicht findest du in den Psalmen oder Sprüchen etwas. Ich meine wo Gott darum gebeten wird im Namen Jesus, zu strafen. *glG*


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