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Re: Wie tötet ein Christ?
von jonas.sw am 21.12.2014 21:55Hallo,
Letztendlich sage ich als Christ ja auch, das es nur einen Weg zu Gott gibt. Und das ist Jesus Christus.
Und ich sage, das in den anderen Wegen der Tod lauert, aber ich bin es nicht, der das Schwert schwingt. Das soll ich auch nicht, denn der Vater will, das die Menschen zu Jesus finden, während sie noch leben.
Re: Wie tötet ein Christ?
von jonas.sw am 21.12.2014 21:41Hallo Pal,
Da muss ich doch nur in die Weltnachrichten schauen, wo sogenannte Andersgläubige von Extremisten getötet werden.
Und doch ist es so, das nur Jesus das Leben hat, aber wir sollen Menschen, die einen anderen Glauben haben nicht mit Messern töten.
Re: Wie tötet ein Christ?
von Pal am 21.12.2014 21:24Irrwege sind es, wenn andere Wege die zu Gott führen sollen in Form von sichtbaren Hinrichtungen bekämpft werden. Kann man da sagen, es wird im Fleisch bekämpft?
Wovon redest du eigentlich?
Sichtbare Hinrichtungen? Was verstehst du darunter?
Re: Wie tötet ein Christ?
von jonas.sw am 21.12.2014 20:35Danke für die Bibelstellen. Irrwege sind es, wenn andere Wege die zu Gott führen sollen in Form von sichtbaren Hinrichtungen bekämpft werden. Kann man da sagen, es wird im Fleisch bekämpft? Man macht sich selber zum Richter, dabei wird nur einer richten. Der Herr Jesus Christus.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie tötet ein Christ?
von Henoch am 21.12.2014 20:26Hallo Pal,
Zitat: Es ist noch nicht "ausgestorben", denn ich bin noch im Fleisch und habe deshalb die Spannungsmomente, wo ich mich für oder gegen meinen EGO entscheiden muß. Deshalb bleibt das "Töten" mein Wegbegleiter, solange ich hier unten, auf Erden existiere!
...ja und was wir nicht hinkriegen, das schenkt er uns dann an der Himmelspforte.
Henoch
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Der Missionar
von MichaR am 21.12.2014 20:23was hat dich letztlich "herausgeführt" aus der "Fehllehre"? -
lass mich raten...
die Bibel, sein Wort, dem du wirklich aufnahmebereit und als Täter gegenüberstandst ihm auch zu folgen? 
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Einsamkeit
von MichaR am 21.12.2014 20:20hallo Suche,
einen Rat vllt. von mir: wenn du uns teilhaben lässt an deinem Leben und deiner Suche indem du uns die Dinge mitteilst, werden wir öfters erinnert und beten auch für dich, wenn wir dazu "angeregt" werden 
ich wünsch dir alles gute und,- wie gesagt, häng dich fest an ihn, das ist die Hauptsache.- Dann wird er sicher "seinen Teil" tun.
"Gibt der HERR das Häschchen,- schickt er auch das Gräschen" <-- das ist so, hab ich sooft erlebt: wenn was vom HERRn ist, dann tut er das übrige.
Trachte zuerst nach seinem Reich und er wird sein Ding tun.
gib Bescheid, vergiss es nicht dich "mitzuteilen".
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Missionar
von Henoch am 21.12.2014 20:15Ihr Lieben,
also ehrlich gesagt, habe ich früher genau so gedacht wie ElCid.
Ich frage mich noch heute, wie es möglich war, dass mich der Herr da aus dem Irrtum herausführen konnte. War ich doch recht überzeugt von meinem Bastel-Glauben, weil ich ja heilen konnte (sogar Tiere, bei denen es den Plazeboeffekt nicht gibt). So war ich sicher, dass ich richtig liege mit dem, was ich glaubte. Ich las ja in der Bibel (verstand sie aber erst mal so, wie ich wollte) und betete zu Gott um die Heilungen. Also oberflächlich betrachtet schön "christlich". Deshalb dachte ich ja, ich wäre Christ und hätte besondere und höhere Erkenntnisse und wäre auserwählt zu heilen. Und weil ich schon soooo weit entwickelt war in den "Geistesgaben", war ich mir sicher," innerhalb der nächsten Reinkarnationen
" mein Ziel zu erreichen.
Ich hätte das von mir aus nie bemerkt, dass etwas nicht stimmt.....oder eigentlich hätte ich es bemerken können, allerdings im Rückblick, denn im Grunde wusste ich, dass ich Gott nicht habe. Ich fühlte mich ihm nicht nahe, auch beim Gebet nicht. Irgendwie war er mir fremd. Das war wohl auch der Grund, warum mir etwas fehlte.
Von Anfang an handelte der Herr an mir und so nach und nach führte er mich aus meinen Irrtümern heraus und in die Wahrheit. Es ist schon erstaunlich, dass so etwas geht, ist er doch unsichtbar. Als er dann in mein Herz kam, da wusste ich, jetzt bin ich zu hause angekommen. Den Tag vergesse ich nie.
Da wurde mir klar, warum der Herr auch das lebendige Wort heißt. Hat man sein Wort verstanden, hat man ihn und weil man ihn hat, versteht man das Wort. (Bleibt noch die Frage nach der Henne und dem Ei.) Und ich erlebe immer öfter echte und innige Nähe zu ihm (das musste aber wachsen).
Vorher dachte ich so, wie das in dem Gedicht von ELCid erkennbar ist. Jeder glaubt halt was er mag. Ich hätte nie geglaubt, dass es eine absolute Wahrheit gibt, an der ich teilhaben kann, nicht von Mensch zu Mensch, aber durch Gott. Und dass diese Wahrheit eine Herzensgemeinschaft mit dem Schöpfer ist. Das ist schon gewaltig. Noch heute bleibt da nur Staunen und Anbetung.
Henoch
Re: Wie tötet ein Christ?
von Pal am 21.12.2014 20:07Wenn das schon so ist, dann bin ich ja schon tot!
Ja, man ist (im Glauben) tot (dem alten Wesen gegenüber) und muß dennoch tagtäglich weiter sterben!
Das klingt mal wieder paradox, ist aber tatsächlich so - wie ich es in meinem eigenen Leben erfahre.
Ich bin im Glauben mit Gal 2:19 ...mit Christus gekreuzigt.
Gal 2:20 Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben!
und das bedeutet auch, das ich den Kampf noch lebe im Glauben!
Es ist noch nicht "ausgestorben", denn ich bin noch im Fleisch und habe deshalb die Spannungsmomente, wo ich mich für oder gegen meinen EGO entscheiden muß. Deshalb bleibt das "Töten" mein Wegbegleiter, solange ich hier unten, auf Erden existiere!
Weshalb für mein geistliches Leben das unpopuläre Motto gilt: 1Ko 15:31 Bei unserm Ruhm, den ich habe in Christo Jesu, unserm HERRN, ich sterbe täglich!
Re: Einsamkeit
von Suche am 21.12.2014 19:53Hallo tefila,
danke auch dir für deinen Beitrag.
Ich habe bete darum, dass ich Menschen treffe, mit dem ich meinen Glauben teilen kann. Ich muss lernen, geduldig zu sein.
Liebe Grüße
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