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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel
von Henoch am 20.12.2014 14:37Hallo Pal,
nein, es kringeln sich keine Haare. Langsam verstehe ich besser, was Du meinst.
Zitat: Nun antworte selbst: Haben jetzt Noahs gehorsame Werke des Archebaus zu seinem Heil beigetragen?
Auch für mich bedeutet der Bau der Arche einen Akt des Glaubensgehorsams in Gott, der Noah das nötige Vertrauen gab, den Bau zu vollbringen. Es gab sicher schwere Zeiten in den 120 Jahren des Bauens, in denen Noah mutig weiterbaute, weil er vertraute. Die Arche war ein Werk aus dem Glauben heraus, den Noah hatte. Nur deshalb wurde ihm das Werk auch anvertraut.
Können wir übereinstimmen, dass das Heil für Noah schon vor Beginn des Bauens sicher war? Können wir gemeinsam annehmen, dass Gott weiß, wem er das Werk anvertraut und auch weiß, wie lange es dauern wird, bis es vollbracht ist?
Ich würde es etwas anders formulieren, was Du schriebst: Haben jetzt Noahs gehorsame Werke des Archebaus zu seinem Heil beigetragen?
Ich würde eher fragen: Hat Gottes Entscheidung, Noah zu retten, dazu beigetragen, dass Noah am inneren Menschen und an äußeren Ümständen gegeben wurde, was nötig ist, damit Noah gerettet werden konnte und Gottes Ziel auch erreicht wird?
Die Entscheidung, Noah zu retten hat Gott doch schon VOR dem Auftrag getroffen. Aber richtig, Noah hätte sich verweigern können, aber das hätte Gott doch schon vorher gewusst, oder nicht? So ergibt sich das, was wir beide Interaktion nennen. Noah vertraute. Es war ein Werk des Glaubens und Vertrauens und es wurde ihm anvertraut, weil Gott wusste und sicherstellen konnte, dass Noah handeln würde.
Henoch
Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?
von ElCid am 20.12.2014 14:32Cleo, ich werde mich bemühen und bitte auch die anderen User das zu tun.
* Psalm 90 Vers 3: "Der Du die Menschen lässet sterben und sprichst: "Kommet wieder, Menschenkinder".
* Joh. 9.2 Jünger an Jesus: "Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er ist blind geboren"?
Welches Selbstverständnis liegt in dieser Frage? Weist Jesus diese "dumme" Frage etwa entrüstet zurück?
Nein, Jesus nimmt sie ernst! Aber wie kann ein blind geborenes Baby gesündigt haben?
* Matth.17.10-13 Johannes d.T. gilt als der wiedergeborene Elia.
Wird in der Bibel darauf hingewiesen, dass Johannes d.T. in einem früheren Leben der Prophet Elia war? Gemäß einer Prophezeiung sollte Elia dem Messias vorausgehen. Jesus sprach zu den Jüngern: "Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt." Da verstanden die Jünger. Jesus sprach von Johannes d.T.
"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
- Matthias Claudius -
"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -
Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?
von Pal am 20.12.2014 14:31Mit "beides" meine ich das beides, was jeder von euch beiden - du, Micha, und Pal - jeweils betonen will. Das sind keine "Gegensätze" , sondern 2 untrennbare Aspekte derselben "Sache", der Gnade.
Lieber Micha und liebe Henoch, ich glaube wir stimmen im Grunde weit mehr überein, als uns über einander klar ist!

Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Werke
von Wintergruen am 20.12.2014 14:28perfekt will ich nur vor Gott sein.. oder nahezu perfekt werden für IHN ... die Menschen was sie über mich denken das ist nicht ganz sooo wichtig.. Niemand anders kann in meinem Herz schauen , außer Gott alleine.. mir fällt dazu ein tolles Lied ein ....wenn auch kommerziel aber es ist irgendwie schön.Und wenn es nicht passt oder das zuviel für jemanden ist,, dann kann ich es oder ein Admin es löschen...
die Ärzte .... haben ein tolles Lied geschrieben ... Lass die Leute reden.. kennt ihr das ??? Hier der Songtext..
Hast du etwas getan, was sonst keiner tut
Hast du hohe Schuhe oder gar einen Hut
Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen
Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?
Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung bestraft
Bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft
Du weist noch nicht einmal genau wie sie heisen
Während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreien
Lass die Leute reden und hr ihnen nicht zu
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun
Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht
Lass die Leute reden, das hab'n die immer schon gemacht
Du hast doch sicherlich ne Bank überfalln
Wie könntest du sonst deine Miete bezahlen und
Du darfst nie mehr in die vereinigten Staaten
Denn du bist die Geliebte von Osama Bin Laden
Rasierst du täglich deinen Damenbart oder
Hast du im Garten ein paar Leichen verscharrt?
Die Nachbarn hab'n da sowas angedeutet
Also wunder dich nicht, wenn bald die Kripo bei dir leutet
Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Besseres im Sinn
Es ist ihr ein eintöniges Leben, was sie qäult
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt
Und wahrscheinlich ist ihnen das nicht mal peinlich
Es fehlt ihnen jede Einsicht und wieder mal zeigt sich
Sie sind kleinlich und vermeintlich fremdenfeindlich
Hast du gehört und sag mal, wusstest du schon
Nämlich: du verdienst dein Geld mit Prostitution
Du sollst ja meistens vor dem Busbahnhof stehn
Der Kollege eines Schwagers hat dich neulich gesehn
Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wusste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht
Lass die Leute reden, denn wie das immer ist
Solang die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten
Bleib höflich und sag nichts - das ärgert sie am Meisten
Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel
von Pal am 20.12.2014 14:20Pal:
Selbsterlösung ist genauso unbiblisch wie, der Gedanke, das der Mensch mit seiner Erlösung überhaupt nichts zu tun hätte!
....Erlösung hängt tatsächlich nicht vom Menschen ab...
Henoch:
Das ist ein Paradoxon...
So ist es, liebe Henoch!
Es ist ein menschlich erscheinender Widerspruch, der in Wirklichkeit sehr harmonisch miteinander auskommt.
Das erlebe ich im "richtigen Leben", wo es bekanntlich um nichts anderes geht, als um eine lebendige Beziehung zu Gott.
Pal sagt aber immer wieder, auch hier, unmissverständlich, wir müssen zur ERLÖSUNG etwas beitragen.
Liebe Henoch, ich möchte versuchen dir meine Vorstellung, anhand Noahs Beispiel, zu erklären.
Du nimmst an meiner Darstellung (gedanklich) Anstoß, das ich meine der Mensch muß mit Gott "interaktiv" mitwirken.
Aber sas hattest du ja auch selbst bejaht:
Dann vermutest du ganz fälschlich, hinter meinen Aussagen, das ich Werksgerechtigkeit "lehre". Du sagtest:
Das Evangelium sagt, dass wir eifrig sein sollen zu guten Werken, aber nicht für die ERLÖSUNG, sondern aus dem Glauben und durch Gnade. ....
Niemals handelt Gott so: Ich habe Dich als Kind adoptiert, aber so richtig nehme ich Dich erst an, wenn Du bewiesen hast, dass Du es wert bist.
Vielmehr handelt er so: Nun hab ich Dich adoptiert und ich werde dafür sorgen, dass alle Welt erkennt, dass Du mein Kind bist, und niemand kann Dich mehr aus meiner Hand reißen.
Ich stimme völlig mit dir überein! - Bitte beachte es!

Wir begann das bei Noah?
1Mo 6:8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.
Doch diese Gnade war keine "gebratene Taube", die ausgerechnet vor Noahs Füße fiel. Diese Gnade hatte etwas überaus gottliebendes in Noah gefunden.
1Mo 6:9 ...Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; mit Gott wandelte Noah.
Dieser Wandel mit Gott war selbstverständlich auch kein "Eigen-Produktion" eines "guten Menschen". Nein, auch das war "gott-gehauchte" - gottgeschenkte Gnade! Denn getrennt von Gott entsteht nie etwas Gottwohlgefälliges!
Aber diese Gnade war auf "fruchtbaren Boden" gefallen. Sie konnte sich in Noahs Leben entwickeln. - Und das nennen wir Beide die heilsnotwendige "Inter-aktion eines Menschen mit seinem Gott". Kannst du mir so weit folgen? Stimmst du überein oder kringeln sich dir die Haarlocken?
Gehorsam im neuen Bund ist der Gehorsam in die Gnade.
Gehorchen wir dem, dann schließt das aus, dass gehorsame Werke zum Heil beitragen. Es geht also nicht um Werke des Gesetzes, sondern um Werke des Glaubens, die uns rechtfertigen.
Ja. liebe Henoch, wenn Noah sich nun etwas auf sich selbst eingebildet hätte, dann wäre er auf Pharisäer-Gleisen abgefahren.
Aber was hat er wohl eher gemacht?
Er hat die vorgeschriebenen Werke aus Glauben und Gottesfurcht ausgefertigt.
Gott hatte ihm nicht gesagt: "Es kommt eine Flut mache du selbst irgendeinen Plan, wie du dem Unheil entkommen kannst!"
Nein, Gott gab ihm die genauen Anweisungen, an die sich Noah auch ganz präzise zu halten hatte.
1Mo 6:22 Und Noah tat es; er machte alles genau so, wie ihm Gott befahl.
War das womöglich "Werksgerechigkeit"? - Nein, keinesfalls!
Es war "Glaubensgerechtigkeit"! Aber es war auch strickter Gehorsam, Unterworfenheit, Willigkeit, Aufopferungsbereitschaft - natürlich alles aus brennender Liebe zu Gott - aber es war auch wirksames "schaffe, schaffe, Häusle baue!"
Nun antworte selbst: Haben jetzt Noahs gehorsame Werke des Archebaus zu seinem Heil beigetragen?
Hat er Gottes Gebot als ein Sklavendienst unter der Knute des Gesetzes verstanden, dann hat er sie sicher fehl interpretiert. Hat er aber seine Arbeit als ein Vorrecht der Hingabe an den begnadigenden Gott verstanden, dann war er gut beraten!
Doch wie immer es Noah verstanden hat, die Arche wurde nicht aus dem "Nichts" hergestellt. An der Arche mußte er real und intensiv zimmern. Genau das stimmt wieder mit meinem heutigen Christenleben überein. Ich "zimmere" auch an meinem Lebenswerk der Jesugnade. Oder wie es Paulus so trefflich schrieb:
1Ko 3:10 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Ein jeglicher sehe zu, wie er darauf baue.
Kannst du mit meinen Gedanken so gar nicht übereinstimmen? Oder wo widerstrebe ich deinen Vorstellung so furchtbar?
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
von Poola am 20.12.2014 14:12Ihr lieben,
ist es nicht schön, wie gott uns lenkt,
wie wir freundlich miteinander umgehen ,
hier bei uns ist es regnerisch, ziemlich windig, kalt,
stell mal kaffee, und kekse in die lobby,
schön das das es euch gibt,
auch wenn vielleicht nicht immer alles gut ist, sein mag,
dennoch können wir, unsere liebe weitergeben,
wenn auch,,virtuell,,
wir sind alle kinder gottes, alle gleich, da ist keiner besser oder schlechter.
schönen samstag allen,
auch den stillen lesern, denen die nicht wissen ob sie schreiben sollen oder nicht,
die hier nur,,mal,,reinsehen,
oder denen die einfach nur mitlesen.
lg, poola
knudel
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?
von MichaR am 20.12.2014 14:06wenn dem so ist, lieber Pal, dann verzeih wenn ich dich missverstanden habe. Dann hast DU Recht, es ist alles GNADE!
jawohl!

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